Berichte

Jahreshauptversammlung LFV Stotel

Vielfältiges Programmangebot wird gut genutzt

Jahreshauptversammlung des LFV Stotel mit Infos über Flüchtlingsarbeit

 

 Der Bericht über die vielfältigen Aktivitäten der Landfrauen Stotel war einer der Hauptpunkte bei der Jahreshauptversammlung der Landfrauen Stotel und Umgebung im Haus am See. Weiterer Schwerpunkt: die Information über die Flüchtlingssituation in der Gemeinde, auf die Ulrike Meinhardt von der Gemeinde einging.

Die Mitglieder des Vorstandes trafen sich zu drei Vorstandssitzungen und nahmen an vier Gesamtvorstandssitzungen des Kreisverbandes der Landfrauenvereine Wesermünde sowie zwei Delegiertenversammlungen des Kreisverbandes teil. Das 700-jährige Kirchenjubiläum der Stoteler Kirche wurde aktiv mitgestaltet und zwei Informationstage der ländlichen Erwachsenenbildung besucht, an Schulungen zu Steuern und Versicherungen im Verein in Hannover, einer Hygieneschulung, sowie an der Bezirksversammlung in Grasberg  teilgenommen.  Es wurden acht Theaterbesuche organisiert, an der Erstellung der neuen Kochbücher  mitgewirkt sowie am Schweinemarkt teilgenommen. Die Vorträge: „Die Ängste der Kinder nicht weg reden“, „Der kleine Kirchenfreund“, „LandFrauen – frech, wild und wunderbar“, „Wenn die Seelenlandschaft Falten trägt“ und „mit Gewürzen aus dem Alltagstrott“ waren gut besucht. Auch der Plattdeutschkurs sowie die Kreativkurse fanden großen Anklang. Der „Faszienschnupperkurs“ wurde so gut angenommen, dass zwei weitere Kurse  stattfinden werden.

                                        Auf der Tagesfahrt nach Worpswede informierten sich die Landfrauen über das SOS Kinderdorf vor Ort, bei der Radtour mitten durch die Stadt lernten die Teilnehmerinnen ganz neue Seiten Hamburgs kennen. Auf dem deutschen Landfrauentag in Erfurt haben die Landfrauen Angela Merkel life erlebt. Von der Fünftagefahrt nach Aachen mit Besuch in Holland und Belgien konnten die Teilnehmerinnen viel erzählen, ebenso wie von der Kreislandfrauenfahrt nach Schottland.Der Besuch des Weihnachtsmarktes in Lübeck, sowie des Weihnachtskonzertes in der Bremer Glocke rundeten das Programm ab. Insgesamt nahmen 750 Personen an den Fahrten teil.

                      Ute Bunge informierte über einen positiven Kassenbestand, Vorstand und Kassenführerin wurde einstimmig Entlastung erteilt. Neue Kassenprüferin wurde Ursel Döscher mit einstimmigem Votum. Ebenfalls einstimmig wurde Edelgard Raab zur dritten Ortsvertrauensfrau in Stotel gewählt.  Da der Vorstand keine Kenntnis über Termine von Jubiläen hat, möchte sich derjenige, der einen Besuch wünscht, an die Ortsvertrauensfrauen wenden.

                       „Vor  2014 hatten wir dreißig Asylbewerber,  2014  verdoppelte sich diese Zahl“, berichtete Ulrike Meinhardt, die in der Gemeinde Loxstedt  für die Flüchtlingsarbeit zuständig ist. „2015 bekamen wir eine neue Quote zugeteilt, mussten kurzfristig Wohnungen anmieten und ausstatten, mit den Asylbewerbern zu den zuständigen Behörden  und Ärzten fahren.  Wir haben tagesaktuell gearbeitet und hatten keine Möglichkeit, Mobiliar unterzustellen, beantwortete sie die Fragen der Frauen.“  Seit 2016 ist ein Team von drei Personen für Verwaltung, Abrechnungen, Tischler- und Lagerarbeiten zuständig. 280 Asylbewerber, davon 100 Kinder von null bis achtzehn Jahren leben in der Gemeinde. „Sie suchen Kontakte, möchten sich integrieren. Wer Lust und Zeit hat, kann ganz einfach Kontakte knüpfen: Im Familienzentrum Stotel montags ab 17.00 Uhr oder im Gemeindesaal der kath. Kirche Loxstedt mittwochs ab 16.00 Uhr. 

 

                                                                                Bericht von Anita Becker

Landfrauen - frech, wild und wunderbar

Die Vorsitzende des Landfrauenvereins Stotel Ute Berger (links) bedankte sich mit einem bunten Blumenkorb bei Christiane Buck für den frech-fröhlichen Vortrag, der den Landfrauen Möglichkeiten aufzeigte, wie sie mit Mut, Wissen und Spaß in die Zukunft gehen können.

Mit einem frech- fröhlichen Vortrag startete der Landfrauenverein Stotel ins neue Jahr. Christiane Buck, stellvertretende Vorsitzende des niedersächsischen Landfrauenverbandes Hannover, war aus Cuxhaven-Lüdingworth zu den Stotelern im Haus am See gekommen. Mit ihrem Vortrag gab sie ganz neue Impulse für die Arbeit in den Vereinen.

„Weiter wie bisher, bringt uns nicht voran. Wir packen die Themen an, die uns auf den Nägeln brennen und setzen auf  Dialog statt Konfrontation,“sagte die Referentin. Mit bundesweit 500.000 Landfrauen, davon 100.000 im niedersächsischen Verband, haben die Landfrauen schon eine Lobby.  „Und diese Macht nutzen wir in Gesprächen mit Ministern und führenden Persönlichkeiten, sowie bei Demonstrationen und frech-wilden Aktionen,“so die Referentin.

Wie alle anderen Vereine auch, leiden die Landfrauenvereine an Überalterung. Mit Aktionen speziell für Kinder und Jugendliche, wie beispielsweise das beliebte Kochen mit Kindern, sollen auch Mütter motiviert werden, sich den Verein mal näher anzusehen. Im Jahr 2015 konnten mit 8683 Bildungsmaßnahmen  225.309 Teilnehmerinnen erreicht werden. Das brachte dem Verband immerhin 2365 neue Mitgliederinnen.

Neuestes Seminarthema: Staub wischen – oder Staub aufwirbeln – bekommen Frauen das, was sie verdienen? Auch das neue Dreijahresthema: Integration mit Herz und Verstand, läßt den Vereinen an der Basis viel Raum für eigene Gestaltungsmöglichkeiten. Mit den neuen Workshops, die in 2017 gleich viermal angeboten werden, geht es ums Thema: Frauen zu stärken – Erfolg wird weiblich. 

Christiane Buck machte den Landfrauen Mut: „Packen sie aktuelle Themen an, spüren sie Mißstände auf und machen sie öffentlich , und tragen sie mit ihrem Einsatz dazu bei, dass Landfrauenarbeit frech, wild und wunderbar in die Zukunft geführt wird.“

Text und Foto: Helga Tietjen

Fröhliche Vorweihnachtszeit bei den Stoteler Landfrauen

In der hektischen Adventszeit versuchen die Stoteler Landfrauen immer wieder einige Stunden der Ruhe und Besinnlichkeit für sich einzubauen. So ganz nach dem Geschmack der einzelnen ging es in diesem Jahr zum Weihnachtsmarkt nach Lübeck, zum Weihnachtskonzert in die Bremer Glocke und zum Adventskaffee in die Hagener Burg.

Der Weihnachtsmarkt in Lübeck kam bei den Mitfahrenden sehr gut an, zumal das Wetter mitspielte und die Stadt Lübeck auch sehenswert ist.

Das Konzert in der Glocke ist immer wieder ein Erlebnis.Viele Jahre bereits fahren die Stoteler zu diesem stimmungsvollen Konzert und immer mit einem vollbesetzten Bus. Das Konzert in diesem Jahr  mit vielen bekannten Weihnachtsmelodien, zwischendurch las der Dirigent immer wieder aus einer Weihnachtlichen Geschichte vor. Ohne Zugabe ließen die überwiegend aus Landfrauen bestehenden Zuschauer die Musiker nicht gehen. Eine schöne Einstimmung auf die vorweihnachtsliche Zeit.

Wie in jedem Jahr besuchten die Stoteler wieder eine Kirche im Landkreis. In diesem Jahr hörten sie die Adventsandacht von Pastor Flake in der Hagener Kirche. Zuvor hatten sich die Landfrauen bereits in der Hagener Burg bei Kaffee und Kuchen, vorbereitet von den Bramstedter Landfrauen, getroffen. Für Kurzweil sorgten die Plattschnacker unter Leitung von Werner Michael. Er hatte einige plattdeutsche Sketche und Kurzgeschichten mit seinen Kursteilnehmern vorbereitet.

 

                                                                                                    Text und Fotos von Helga Tietjen

Mit Gewürzen aus dem Alltagstrott

Ernährungsberaterin Renate Frank erklärte den Landfrauen in einem Vortag den Umgang mit Gewürzen und ihre Geschmacks- und Heilwirkung.
Ernährungsberaterin Renate Frank erklärte den Landfrauen in einem Vortag den Umgang mit Gewürzen und ihre Geschmacks- und Heilwirkung.

Gesund und glücklich mit Gewürzen, über dieses Thema sprach die Ökotrophologin Renate Frank mit den Stoteler Landfrauen im Haus am See. Renate Frank arbeitet als Ernährungsberaterin mit Hausärzten und Kliniken zusammen, hält Vortäge und hat bereits mehrere Bücher geschrieben.

Mit einer ausgewogenen, gesunden Ernährung können wir den Anforderungen in unserem Alltag besser begegnen. Die Heilkräfte der Natur richtig eingesetzt, indem wir unsere Nahrung mit Kräutern und Gewürzen verfeinern, sorgt für Schwung und gute Laune. Gewürze können aus einer alltäglichen Kost ein spannendes Geschmackserlebnis machen, sie bringen Abwechslung und geben den Speisen den richtigen Pfiff.

Doch das ist nicht alles, Gewürze haben auch Heilwirkung. Sie können schmerzlindernd, entzündungshemmend, krampflösend sein und wirken bei Übelkeit und Durchfall. In anschaulicher Weise stellte Renate Frank die Wirkung einiger Gewürze vor.

So verbessert sich die Stimmung, wenn der Nahrung echte Vanille, Zimt oder Nelken zugesetzt werden.Zudem wirkt Vanille nervenberuhigend und lindert nervöse Magenbeschwerden. Auch Zimt beruhigt die Nerven, dabei sollte Ceylonzimt bevorzugt werden, weil andere Zimtsorten zuviel Cumarin enthalten kann, und dadurch Leberschäden verursachen. Nelken wirken schmerzlindernd. Muskat in kleinen Mengen hilft bei Muskel- und Gelenkschmerzen, verstärkt aber die Wirkung von Alkohal.

Wer Magenprobleme nach dem Kaffeegenuß hat, sollte eine Prise Kardamom ins Kaffeepulver mischen. Eine selbst hergestellte Tinktur aus Chilischoten kann zur innerlichen und äußeren  Anwendung bei Gelenk-, Nacken-, Rücken- und Rheumaschmerzen eingesetzt werden.

Ingwer wirkt blutverdünnend, entzündungshemmend und schmerzlindernd, ähnlich wie Aspirin.Ingwer schützt bereits in kleinen Mengen vor einem Schlaganfall.

 

Mit vielen Tipps zur Anwendung und Verwendung der Gewürze beendete Renate Frank ihren Vortrag, der bei den Landfrauen auf großes Interesse stieß. So fand das Rezept für selbst gemachtes Vanilleeis gegen Heißhunger auf Süßes ebenso viele Abnehmer, wie das Rezept der Gewürzmilch für seelisches Wohlbefinden und guten Schlaf.

Dekoratives Vogelfutter

Ganz viel Spaß hatten die Stoteler Landfrauen beim Herstellen von Vogelfutter. Treffpunkt war die Alte Schule. Unter der Anleitung von Sabrina Weritz werkelten die Landfrauen und hatten am Ende ein buntes Sortiment verschiedener Arten von Vogelfutter hergestellt, was zudem auch noch sehr dekorativ wirkte.Ob das am Ende mehr Vögel in den heimischen Garten lockt, wird sich im Laufe des Winters rausstellen.

Wenn die Seelenlandschaft Falten trägt

 „Wenn die Seelenlandschaft Falten trägt“, über dieses Thema sprach Astrid Kuhlmann mit den Stoteler Landfrauen in der Schwegener Mehrzweckhalle. Astrid Kuhlmann wohnt in Seevetal-Hittfeld, ist verheiratet, hat drei Kinder und arbeitet im Bereich Lebens- und Trauerbegleitung, sowie als Heilpraktikerin für Phychotherapie.

In der wunderschön und herbstlich geschmückten Schützenhalle servierten die Schwegener Landfrauen zunächst ein liebevoll zubereitetes Abendessen, das von den rund 80 Landfrauen hoch gelobt wurde.

Wer sich jetzt auf leichte Unterhaltung eingestellt hatte, sah sich getäuscht. Astrid Kuhlmann gab schon bei ihrer persönlichen Vorstellung einen Einblick in ihre Arbeit und versuchte das Gespür für unsere Seele in unserer inneren Mitte zu wecken. Mucksmäuschenstill war es in der Schützenhalle, konzentriert verfolgten die Landfrauen den vielen, von der Referentin aufgezeigten Fragezeichen  in unserem Leben, die durch Leid, Unglück und Schicksalsschläge hervorgerufen werden.

                 In unseren Träumen, losgelöst von unserem Körper, verarbeiten wir alles, was uns im tiefsten Inneren bewegt. „Jede von uns ist mit einer inneren Weisheit ausgestattet, die uns Fehler erkennen und etwas gänzlich Neues entstehen läßt,“versicherte Frau Kuhlmann. Auf die Schicksfrage nach dem „Warum“, gibt es keine Antwort. Doch oft tun sich ganz neue Möglichkeiten auf, und wir gehen gestärkt aus einer Niederlage hervor.

Astrid Kuhlmann hatte ihre Gitarre mitgebracht, und mit gemeinsam gesungenen Liedern lockerte sie die angespannte Stimmung der Landfrauen ein wenig wieder auf. Mit viel Beifall wurde sie verabschiedet.

                                                                                                   

Bericht und Fotos: Helga Tietjen

Astrid Kuhlmann versuchte der Seele in unserer inneren Mitte nachzuspüren mit einem Vortrag vor den Stoteler Landfrauen in der Schwegener Schützenhalle.                                                                                                                                                                                                                                                  

Besuch der Kaiserstadt Aachen im Dreiländerdereck

Eine fünftägige Reise in die Kaiserstadt Aachen im Dreiländereck unternahm der Landfrauenverein Stotel. Bei einer Altstadtführung in Aachen rund um die historischen Plätze um Dom und Rathaus hörten die Landfrauen viel über die 2000 Jahre alte Geschichte der Stadt, die mit ihren vielen alten und neuen Brunnen einen guten Ruf als Bäderstadt genießt. Beim Besuch einer Printenbäckerei gab es ausgiebig Gelegenheit, die leckeren Produkte zu probieren. Am nächsten Tag ging es dann in die nur wenige Kilometer entfernte holländische Stadt Maastricht. Nach einer Führung durch die Stadt stand noch eine Schifffahrt auf der Maas an. An den beiden folgenden Tagen fuhren die Landfrauen durch die landschaftlich wunderschöne Eifel und besuchten die belgischen Städte Lüttich, Eupen und die Autorennstrecke in Spa. In einer Senfmühle in Monschau wurde den Besuchern vieles über die Herstellung von unterschiedlichen Senfsorten erklärt, und es gab Gelegenheit zum Probieren. Auf der Heimreise wurde bei Venlo in Holland noch ein Zwischenstopp bei einem Championzuchtbetrieb eingelegt. Bei einer Führung wurde der Betrieb vorgestellt und beim angebotenen Mittagssnack konnte das Produkt auch gleich vor Ort probiert werden.

 

                                                                                 Text und Fotos: Helga Tietjen

Stoteler Landfrauen besuchen SOS Kinderdorf Worpswede

Frieden auf Erden herrscht erst dann, wenn es allen Kindern gut geht, das war der Leitsatz von Hermann Gmeiner, dem Gründer der SOS Kinderdörfer weltweit und dieser Satz hat auch nach seinem Tod noch Gültigkeit.

Das SOS Kinderdorf Worpswede wurde als 7. Haus in Deutschland 1967 bezogen und hatte den Grundgedanken, den vielen Waisenkindern, die nach dem Krieg auf sich allein gestellt waren, ein richtiges Zuhause zu bieten. Heute haben sich die Aufgaben gewandelt. Es werden überwiegend Kinder und Jugendliche betreut, deren Eltern aus verschiedenen Gründen nicht in der Lage sind, ihre Kinder zu versorgen und zu erziehen. Seit Dezember 2015 werden auch jugendliche Migranten, überwiegend aus Afghanistan aufgenommen.

 Seit den 90ziger Jahren werden die Kinderdorfmütter auf einer pädagogischen Fachschule ausgebildet und gründlich auf ihre Aufgaben vorbereitet. Außerdem stehen ihnen mehrere Fachkräfte zur Seite.

Auf dem Worpsweder Gelände stehen 12 Häuser, die jetzt nach den heutigen Bedürfnissen umgebaut werden, so dass für jeweils 6 Kinder ein eigenes Zimmer bereit steht. Betont wurde auch, dass der Kontakt zu den Nachbarn und zum Nachbarort sehr gut ist, und durch den gemeinsamen Schul- und Kindergartenbesuch Freundschaften entstehen.

Die Landfrauen waren sehr angetan von den Möglichkeiten und Angeboten, die den Kindern in Worpswede zur Verfügung stehen. Mit einer Busfahrt durch das Blockland endete die schöne und informative Tagestour.

 

                                                                             Bericht und Foto von Helga Tietjen

Programmgestaltung beim LandFrauenverein Stotel für das Winterhalbjahr 2016/17

Der erweiterte Vorstand unter Leitung der 1. Vorsitzenden Ute Berger bei der Programmgestaltung. Eine kleine Verschnaufpause im Garten wurde gleich für einen Fototermin genutzt.
Der erweiterte Vorstand unter Leitung der 1. Vorsitzenden Ute Berger bei der Programmgestaltung. Eine kleine Verschnaufpause im Garten wurde gleich für einen Fototermin genutzt.

Der erweiterte Vorstand des Landfrauenvereins Stotel traf sich im Tafelhof in Sellstedt , um ein buntes Programm für das Winterhalbjahr 2016/17 zusammenzustellen.Nach einem ausgiebigen Frühstück waren gute Ideen gefragt, denn das Programm von Oktober 2016 bis April 2017 sollte mit Vorträgen und Kursen abwechslungsreich und für alle Altersgruppen gestaltet werden. Lehrreich, informativ oder einfach nur entspannend, für jeden Geschmack sollte was dabei sein. Auch die eingereichten Vorschläge der Mitgliederinnen wurden nach Möglichkeit berücksichtigt. Bevor jedoch das Programm in Druck gehen kann, müssen noch Kursleiter, Referenten und Lokalitäten festgemacht werden.Bei Kaffee und Kuchen wurde der arbeitsreiche Tag abgeschlossen.

 

Text und Bild: Helga Tietjen

Letzte Rettung für den Altkreis Wesermünde

Stoteler Landfrauen lassen sich beim Frühstück von Kabarettisten unterhalten.

 

Satirisch-Nachdenkliches und Kirchlich- Weltliches aus seinem lokal- und kirchenpolitischen Kabarettprogramm präsentierte Norbert Hammermeister beim reichhaltigen Frühstück mit den Stoteler Landfrauen in der Gaststätte Wolle in Schwegen.

Norbert Hammermeister, er nennt sich auch der kleine Kirchenfreund, ist im wirklichen Leben Kirchenkreissozialarbeiter im Diakonischen Werk im Harzer Land. Unter dem Motto: „Letzte Rettung für den Altkreis Wesermünde,“stieg der Kabarettist mit viel Witz, Ironie und scharfzüngigen Pointen in die Lokalpolitik und die  Landfrauenarbeit rund um Stotel ein.

Die Klimaerwärmung, danach würde Stotel in 100 Jahren eine Ferieninsel in der Nordsee mit eigenem Jachthafen sein, wurde ebenso auf die Schippe genommen, wie die  Bundespolitiker mit ihren unterschiedlichen Standpunkten zur Bewältigung der  Flüchtlingskrise.

Seine Lieder, vorgetragen mit toller Stimme und Gitarre, stimmten nachdenklich. Sein Loblied auf die Ehrenamtlichen, sowie welche Krankheiten in welchen Kurort zu kurieren sind, brachte viel Schwung in die Veranstaltung.

Das rund 90minütige Programm war dann auch viel zu schnell vorbei, und der Kabarettist wurde mit reichlich Beifall verabschiedet.

 

Text und Fotos: Helga Tietjen

Bücherfrühling

Grundlos vergnügt oder die Bäume schielen nach dem Wetter

 

Der Landfrauenverein Stotel hatte zu einer heiter-poetischen Lesung mit Texten über den Frühling eingeladen. Rund 40 Frauen waren in die Bücherei der Grundschule Loxstedt gekommen und hörten Gereimtes und Ungereimtes von Erich Kästner, Hans Christian Andersen, Ringelnatz bis Heine, Hesse und Goethe. Susanne Schwan, Redakteurin der Nordsee-Zeitung, trug ein buntes Potpourri aus heiteren Texten und Gedichten vor. Frau Gutowski, von der Buchhandlung Memminger, stellte anschließend interessante und lesenswerte Neuerscheinungen vor.

 

 

                                                                 Text und Foto: Helga Tietjen

Kreatives Nähen mit Ulrike Tönjes

Zum Nähen von Taschen aus beschichteter Baumwolle und anderen phantasievollen Dekorationen trafen sich die Landfrauen im kleinen Lädchen „Kreative Deerns“ in Dorfhagen. Unter der Anleitung von Ulrike Tönjes entstand mit viel Spaß und auf der eigenen Nähmaschine eine große Auswahl verschiedener Utensilien.

 

 

Text und Fotos: Helga Tietjen

Ute Berger übernimmt Führung beim LandFrauenverein Stotel

Ute Berger übernimmt für zwei Jahre kommissarisch den Vorsitz des Landfrauenvereins Stotel. Der Posten der 2. Vorsitzenden bleibt erst einmal unbesetzt. Mit Beate Tienken wurde eine junge Landfrau als Beisitzerin in den Vorstand gewählt. Die Veranstaltung war vom Abschied der langjährigen ersten Vorsitzenden Ingrid Tienken geprägt.

Kaum waren Sitzung und Buffett eröffnet, sorgten Wassili Rusnak und Andreas Huisgen für die erste Überraschung. Mit ihren musikalischen Darbietungen dankten sie Tienken für deren jahrelange Mitarbeit  bei „Klassik auf dem Bauernhof“.

 Nach dem Ausflug in die Welt der Klassischen Musik fiel es Ingrid Tienken nicht leicht, zu den Regularien überzugehen. In ihrem Tätigkeitsbericht ging sie auf die zahlreichen Veranstaltungen des vergangenen Jahres ein. Urda Luden rief die Fahrten zur  Grünen Woche, in die Wesermarsch , die Fünf-Tage-Reise nach Berlin und den Besuch des Weihnachtsmarktes in Hannover in Erinnerung. Zudem unternahmen die Frauen eine Radtour zum Otterbiothop nach Lunestedt, berichtete Ute Berger.

 Kassenwartin Ute Bunge berichtete über einen soliden Kassenbestand. Ihr, sowie dem Vorstand wurde einstimmig Entlastung erteilt. Einstimmig zur neuen Kassenprüferin wurde Regina Michaelis  gewählt. Ute Bunge, die das Amt der Kassenführerin seit über zehn Jahren innehat, stellte sich zur Wiederwahl und  wurde einstimmig bestätigt.  Neu in den Vorstand gewählt wurde Beate Tienken als Beisitzerin für Kochbuchverwaltung und Programmgestaltung, wobei sie vor allem Angebote für jüngere Landfrauen in den Focus rücken wird.  Da der Posten der zweiten Vorsitzenden nicht besetzt wurde,  werden die Aufgaben bis auf weiteres verteilt.  Abstriche in Programm und Qualität wird es somit nicht geben.

 Die Fahrten 2016 führen vom 31.7.- 4.8. nach Aachen mit Besuch von Lüttich und Monschau. Die Tagesfahrt geht nach Worpswede, wo das SOS-Kinderdorf besucht wird. Die Theaterfahrten sowie der Besuch in der Glocke werden weiterhin von Ingried Tienken betreut.

                                             Nach der Tagesordnung bedankte sich Ilse Marie Schröder  vom  Vorstand des Niedersächsischen Landfrauenverbandes  bei Ingrid Tienken für 25 Jahre Tätigkeit im Vorstand und zehn Jahre  als Vorsitzende der Stoteler Landfrauen. Sie überreichte die Silberne  Biene. Anke Hesemann Prenzler  überbrachte Grußworte vom Kreisverband und von jedem der Vorstandsmitglieder erhielt sie eine Rose und einen Zettel mit einem guten Wunsch.

 

                                                                 Text und Bilder von Anita Becker

25 Jahre Vorstandsarbeit ist genug

Ingrid Tienken kandidiert nicht wieder für das Amt der 1. Vorsitzenden

 

„Es war immer interessant und spannend und ich hatte Glück mit meinen Vorstandskolleginnen. Ohne deren tatkräftige und kenntnisreiche Unterstützung wären viele Angebote nicht realisiert worden. Aber 25 Jahre Vorstandsarbeit sind genug“. Ingrid Tienken, Vorsitzende des Landfrauenvereins Stotel steht für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung.

 

Bei den Wahlen vor zwei Jahren hatte Tienken angekündigt, dass es ihre letzte Amtszeit als Vorsitzende sei. Danach wolle sie den Vereinsvorsitz in andere Hände legen. Am liebsten wäre es ihr, wenn es jüngere Hände wären. Aber wie alle Vereine haben auch die Landfrauen Probleme mit dem Nachwuchs. „Wir haben kein Problem, neue Mitglieder zu gewinnen, aber es sind in der Regel Frauen, die aus dem Berufsleben ausscheiden und deren Kinder erwachsen sind“, bedauert sie.

Sie selbst  war siebzehn, als sie und Ute Berger Mitglieder der Landfrauen wurden. Damals war  Meina Kothe Vorsitzende und beste Freundin ihrer Mutter. Durch den engen persönlichen Kontakt bekamen die Jugendlichen viel von der  Vorstandsarbeit mit, konnten Ideen einbringen, die von den erfahrenen Frauen gerne aufgegriffen und realisiert wurden. Nach und nach übernahm sie mehr Verantwortung, wurde  Ende der 1970er Jahre Ortsvertrauensfrau für Nesse, und von 1991 – 2006  2. Vorsitzende . Als die damalige erste Vorsitzende  Hanny Haxsen aus Altersgründen ausschied, wurde sie zur Vorsitzenden gewählt.

Die Anforderungen einer Vorsitzenden waren kein Problem und die Kontakte zu Menschen, die man sonst nie kennen gelernt hätte, genoss Ingrid Tienken. „Es waren viele  tolle Persönlichkeiten dabei. Gerne denke ich an den Besuch von  Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann zurück, die sich 2008 das Kulturzentrum Alte Schule zeigen ließ und einen beeindruckenden Vortrag über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gehalten hat. Es war immer Vorstandsziel, Referenten zu finden, die in der Umgebung noch nicht aufgetreten sind. Zusammen mit den Ortsvertrauensfrauen, die für die Mitgliederbetreuung vor Ort zuständig sind, wurde ein Jahresprogramm erarbeitet, über das einen ganzen Tag lang diskutiert und abgestimmt wurde.  Manche Angebote laufen seit Jahren, wie der Aquarell- und der Plattdeutschkurs. „Das sind Selbstläufer, sehr beliebt und schnell belegt“.

 

Zusätzlich zur Vorstandsarbeit ist sie  Kassenführerin im Kreisverband der Landfrauen, und von 2002-2006 war sie im Landesvorstand für den Arbeitskreis aktiver Bäuerinnen landesweit unterwegs, um diese Einrichtung bekannt zu machen. Organisation des Seniorenkaffees für Mitglieder ab achtzig Jahren, Weihnachtsfeier in einer Kirche mit anschließendem Beisammensein, Frauenfrühstück und zum Saisonauftakt das Essen der Schwegener Landfrauen in der Schützenhalle mit zumeist witzigen Referenten, damit der Spass nicht zu kurz kommt.

Das  Vorbereiten von Sitzungen, erarbeiten des Jahresprogramms, Fahrten und Besuche im Stadttheater: das alles wäre ohne tatkräftige Untersützung durch ihre Vorstandskolleginnen nicht möglich. Das ist Ingrid Tienken klar und dafür ist sie dankbar. Dankbar auch für die Zeit der Konzerte „Klassik auf dem Bauernhof“, bei denen sie zwanzig Jahre mitgeholfen und für die  Pausenbuffets für  jeweils 350 Leute gesorgt hat. „Ähnliches können junge Frauen heute auch erleben und gestalten“, ermutigt sie die Jüngeren .

                       Langeweile wird bei ihr ohne den Posten nicht aufkommen. Sie hat vier Enkelkinder, zwei ,die im Haus wohnen, und zwei in Wollingst, die besucht werden wollen. „Mir wird sicher was einfallen, wenn ich nebendem Melken von 140 Kühen und Haushalt freie Zeit haben sollte“, sagt sie.

 

                                           Text und Foto Anita Becker

Beim Blick in das Gästebuch des Landfrauenvereins Stotel und Umgebung werden Erinnerungen an eindrucksvolle Begegnungen und informative Vorträge wach. Ingrid Tienken steht für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung.
Beim Blick in das Gästebuch des Landfrauenvereins Stotel und Umgebung werden Erinnerungen an eindrucksvolle Begegnungen und informative Vorträge wach. Ingrid Tienken steht für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung.

Ängste der Kinder nicht wegreden

Vortrag: Dr. Axel Renneberg, Chefarzt für Kinder und Jugendliche, Ameos-Klinik am Bürgerpark

 

50 Teilnehmerinnen der beiden Landfrauenvereine Stotel und Donnern

 

„Für Kinder gibt es keine heile Welt, und Tabuthemen sind immer problematisch. Darum ist es so wichtig, zeitnah über alles zu reden“, sagte Dr. Renneberg auf der Veranstaltung im Bürgersaal des Loxstedter Rathauses.

Kinder erfühlen – hören unsere Ängste. Bevor wir aber mit ihnen über schlimme Ereignisse, Katastophen und familiere Veränderungen reden, müssen wir uns selber darüber klar werden, was diese Ereignisse in uns auslösen. Erst dann können wir alle Themen, die uns Sorgen bereiten, mit den Kindern bereden. Zuvor müssen Eltern und Großeltern die wirklich schlimmen Katastrophen evtl.  filtern und differenzieren, um gefaßt und ruhig das Geschehen zu erklären.

Ein weiterer Schritt zum Abbau von Ängsten: Wir begleiten die Kinder, indem Regeln aufgestellt und eingehalten werden, deshalb sollten die Verhaltensregeln auch gut überlegt sein. Ein gewisses Kräftemessen im Rahmen dieser Regeln gehört dazu und ist sehr wichtig für die Entwicklung. Wer sich allerdings grundsätzlich gegen jede Regel verhält, gerät leicht in die Isolation.

Desweiteren brauchen Kinder nahe Vertrauenspersonen. Wenn sie diese verlieren, führt das schnell zu einer Verunsicherung. Doch wenn auch die Vertrauensperson nicht mehr helfen kann, muss professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden. Bei den von den Schulen angebotenen Gewaltpräventionskursen lernen Kinder mit Gewalt umzugehen, und sich zu wehren.

Das Ziel: „Das persönliche Glück zu erreichen, ist allen Menschen gleich. Wir haben in Deutschland gute Gesetze, es fehlt nur an der Durchsetzung. Freiheit muss verteidigt werden,weder Eltern, Lehrer noch die Politik darf klein beigeben,“ schloß Dr. Renneberg seinen interessanten Vortrag. Anschließend beantwortete er noch Fragen zu den Erfahrungen der anwesenden Mütter und Großmütter.

 

 

                                                                    Text und Fotos :Helga Tietjen

Erste Hilfe beim Herzinfarkt und der Umgang mit dem Defibrillator

Dr. Philip Kliem zu Gast die den Stoteler Landfrauen

 

 

 Jedes Jahr sterben in Deutschland mehr als 200.000 Menschen an Herz-Kreislauferkrankung. Das sind weit mehr Opfer als bei Verkehrsunfällen, durch Drogen und Aids zusammen umkommen. Dr. Philip Kliem aus Loxstedt war bei den Stoteler Landfrauen zu Gast, die sich im Familienzentrum in Stotel getroffen haben. Thema des Vortrages von Dr. Kliem war deshalb auch: wie verhalte ich mich richtig, wenn ein Mensch auf der Straße oder in meinem Umfeld zusammenbricht und das Bewußtsein verliert. Außerdem zeigte er den Landfrauen den Umgang mit einem Defibrilator, der jetzt schon in einigen öffentlichen Gebäuden zu finden ist, und mit einem großen Schild AED (Automatischer, Externer Defibrilator) ausgewiesen ist.

Die wichtigste Maßnahme bei einem Bewußtlosen ist, zügig mit der Herzdruckmassage zu beginnen. Mit jeder Minute, die vergeht, wo das Gehirn nicht mit Sauerstoff versorgt wird, sinken die Überlebenschancen um 10 Prozent.

Die Herzdruckmassage wird  mit der flachen Hand mittig auf dem freien Oberkörper, oberhalb des Herzens ausgeführt. Dabei drückt man fest mit pumpenden Bewegungen den Oberkörper etwa 5 bis 6 Zentimeter tief ein und das cirka 100mal pro Minute. Der Patient liegt dabei auf einer festen Unterlage oder direkt auf dem Boden.

Wenn möglich, sollten ganz konkret Einzelpersonen angesprochen werden, die den Notruf 112 absetzen und evtl. auch nach 2 Minuten Druckmassage ablösen können. Falls ein Defibrilator, kurz Defi genannt, in der Nähe ist, diesen holen lassen und nach Anweisung des Gerätes anschließen. Der Defi mißt die Herzaktivität und entscheidet über eine Schockvergabe. Anschließend weitermachen mit der Druckmassage bis die Rettungssanitäter oder der Notarzt übernehmen.

                                         Dr. Kliem, der selbst als Notarzt schon unzählige Male solche Situationen erlebt hat, erklärte den Landfrauen , wie wichtig gerade die ersten Minuten für die Überlebenschancen sind . „Trauen sie sich zu helfen, auch wenn nicht alles ganz richtig ist. Das ist allemal besser, als garnichts zu machen.“

 

 

                                                                  Text und Fotos von Helga Tietjen

Weihnachtsfeier der Stoteler Landfrauen mit Adventsandacht

Wie in jedem Jahr trafen sich die Stoteler Landfrauen zur Weihnachtsfeier in einer Kirche des Landkreises  zu einer Andacht. In diesem Jahr hatte der Verein die Bramstedter Kirche ausgesucht. Pastorin Maier konnte rund 40 Landfrauen in der Kirche begrüßen. In ihrer Andacht band sie geschickt die traditionsreiche Geschichte der ehemaligen Mutterkirche für den ganzen Südkreis mit ein. Mit besinnlichen Liedern stimmten sich die Landfrauen auf die Weihnachtsfeier in der Bauernschänke in Bramstedt ein.

Nach dem gemeinsamen, schmackhaften Essen stellte Nils Meyring die Arbeit im SOS Kinderdorf Worpswede vor. Der Erzieher erklärte den Landfrauen, was mit den Spendengeldern vom Fußballturnier am 3. Oktober diesen Jahres alles angeschoben werden konnte. Seine Ausführungen über das Leben im Kinderdorf machte die Frauen neugierig, so dass spontan entschieden wurde, den Tagesausflug am Tag nach Pfingsten, am 17. Mai nach Worpswede zu machen.

Gemeinsam gesungene  Weihnachtslieder, begleitet auf dem Akkordeon von Eyke Cornelius-Meyer, vorgetragene Gedichte und Weihnachtsgeschichten rundeten diesen harmonischen Abend ab.

 

 

                                                                          Text und Fotos: Helga Tietjen

Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt

„Ich mach die Welt, wie sie mir gefällt“,

Ein Vortrag von Beate  Recker beim 

Landfrauenverein Stotel am 7. Oktober 2015

 

Wer kennt sie  nicht, die kesse Pippi Langstrumpf, die sich die Welt so macht, wie sie ihr gefällt. Sie macht was sie will, ohne andere zu schädigen, schwimmt gegen den Strom aus Pflichten und Erwartungen und hat Zivilcourage. Sie bringt andere zum Lachen ohne hämisch zu sein und sie greift zu bei Lebenslust und Stolz. 

 

Die Taten und das überschäumende Selbstbewusstsein von Pipi Langstrumpf  zogen sich durch den Vortrag von Beate Recker. Die  Vortragsrednerin, Lehrbeauftragte und „Erfolgsbeschleunigerin“ entzündete in der üppig geschmückten Schützenhalle in Schwegen vor gut

 80 Landfrauen ein Feuerwerk der guten Laune. „Körpersprache ist mächtig und schneller, als Worte. Macht Euch ein wenig größer, bringt Farbe ins Leben und andere zum Lachen“, riet sie gleich zu Anfang. „Öffnet Eure innere Schatztruhe. Die Quelle des inneren Reichtums sind Fantasie, Träume und das Stöbern in Erinnerungen. Erinnert Euch an Glitzermomente, erzählt anderen davon. Das stabilisiert das Selbstwertgefühl und baut Ängste ab“.  Sie riet, sich einmal aufzuschreiben, was man den ganzen Tag über gemacht hat, um sich klar zu werden, wie viele Erfolgserlebnisse dabei waren.    Ausdauer, Ehrgeiz, Beharrlichkeit, Kreativität, Fantasie, hohe Frusttoleranz  und Humor sind Erfolgseigenschaften. Über die meisten  davon verfügt jede Frau. „Unsere Grenzen haben wir in unseren eigenen Köpfen. Wir müssen die Ängste abbauen. 180.000 negative Suggestionen  sammelt jede von uns bis zum 18. Lebensjahr. Die bekommt man nur mit kontrolliertem Denken in den Griff und dass mindestens dreißig Tage lang. So lange brauchen neue Denkautobahnen.  Sucht Euch positive Gesprächspartner, sucht die Nähe von Freunden, die Euch gut tun“.

 

Beate Recker sorgte mit ihrer Lebendigkeit für manche Überraschung und Lacher.  Zum Schluss verteilte sie  bunte Karten mit dreizehn goldenen Regeln zur Autosuggestion. Von „Es ist möglich“, über  „Es geht mit von Tag zu Tag und in jeder Hinsicht, immer besser und besser und besser“ bis „Ich erreiche meine Ziele!“, war alles dabei, was das Leben bunter macht und  das Selbstbewusstsein fördert. Ingrid Tienken, Vorsitzende des Landfrauens Stotel und Umgebung bedankte sich bei Beate Recker für den kurzweiligen Abend und die vielen guten Tipps.

Toll wie die Schwegener Landfrauen ihre Schützenhalle herausgeputzt hatten. Die Fläche hinter dem Rednerpult, Tische und Tresen waren fantasievoll und üppig mit herbstlichen Naturmaterialien geschmückt worden. Allein deswegen hätte sich der Besuch gelohnt. Aber es gab ja auch noch drei verschiedenen Suppen und Desserts, die superlecker waren. Als Dankeschön bekamen die Schwegener Landfrauen eine Rose. Es war ein schöner Abend , der Schwung und Optimismus für die Zeit bis zum Advent gab.  


Text und Fotos von Anita Becker

Potsdam mit Berlin und Spreewald

Potsdam mit Berlin und Spreewald

eine Fünftagereise des Landfrauenvereins Stotel vom 20. - 24. Juli 2015

 

Berlin – einmal anders, genossen die Stoteler Landfrauen und einige Männer auf ihrer Fünftagereise. Bereits am Anreisetag stellte eine Reiseführerin den Landfrauen Potsdam vor. Am nächsten  Tag ging es zur  Schlossbesichtigung nach  Sanssouci mit anschließendem Rundgang durch den großen Schlosspark Auf der Havelrundfahrt gab es noch viele Schlösser und Gärten zu entdecken. Am nächsten Tag zeigte die Reiseführerin bei einer Rundfahrt durch das grüne Berlin, die ganz andere Seite unserer Hauptstadt, wie das Villenviertel im Grunewald, den Wannsee und vieles mehr.

 Der nächste Tag begann mit einem  besonderen Highlight - einer dreistündigen Kahnfahrt durch den Spreewald – eine wunderschöne Naturlandschaft südöstlich von Berlin. Die Erklärungen des Kahnführers, sowie die wunderbare Ruhe in dem idyllischen Wasserstraßen-Labyrinth beeindruckten die Landfrauen sehr.

Nach einem ausgiebigen Einkaufsbummel auf dem Kurfürstendamm endete die interessante Tour. Mit vielen neuen Eindrücken versehen, trat die Gruppe die Heimreise an.

 

Text und Bilder von Helga Tietjen

Landfrauen besichtigen Dorphus und das Otterbiotop in Lunestedt

Mit einer Sternfahrt begann die diesjährige Fahrradtour des Landfrauenvereins Stotel. Teffpunkte waren in Nesse, Stotel und Schwegen. Bei schönstem Wetter trafen sich etwa 40 Frauen am Dorphus in Lunestedt. Der Naturschutzbeauftragte der Gemeinde Beverstedt, Hermann Kück, wartete schon auf die Landfrauen. Er erklärte die Entstehungsgeschichte des Dorphuses und führte die Frauen ins obere Stockwerk , wo eine Ausstellung von gesammelten Gebrauchsgegenständen aus vergangener Zeit ausgestellt war. Außerdem bot Kück eine Führung durch das Natureum, wo seltene Tier- und Pflanzenarten dargestellt und beschrieben werden.

Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken in der „Deutschen Eiche“ ging es weiter in den Ortsteil Freschluneberg zum Otterbiotop. Hermann Kück und seine Mitstreiter aus dem Forum Natur Lunekring haben hier aus der früheren Teichkläranlage eine intakte, großflächige Natur- und Gewässerlandschaft entwickelt mit der finanziellen Unterstützung der EU und der Bingostiftung.Hier fühlt sich nicht nur der Fischotter wohl, es haben sich wieder viele heimische Tier- und Pflanzenarten angesiedelt.

2013 wurde das Forum Natur Lunekring mit dem Deutschen Naturschutzpreis ausgezeichnet. Ein Anziehungspunkt für Jung und Alt ist der 2013 angelegte Naturerlebnispfad mit vielen Thementafeln. Ein Bohlensteg führt von einem Aussichtsturm zum 2. Turm, von denen man einen weiten Blick über die Lune-Niederung hat.

 

                                                               Text uhnd Foto: Helga Tietjen

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Tagesfahrt der Stoteler Landfrauen in die Wesermarsch

Die Tagesfahrt der Stoteler Landfrauen , schon seit vielen Jahren immer am Tag nach Pfingsten, 

führte in diesem Jahr nach „Guntsiet.“ Mit der Reiseleiterin Dörte Spiekermann, die in Indiek geboren ist, ging es zunächst nach Hude zur Klosteranlage der Zisterzienser aus dem 13. Jahrhundert. Eine Führung durch die zerstörte, aber noch imposante Anlage, sowie die Besichtigung der angrenzenden Elisabethkirche stand zunächst auf dem Programm.  Weiter ging es zur Storchenpflegestation Wesermarsch in Berne-Glüsing. Pflegestationsleiter Udo Hilfers führte durch das weitläufige Gelände und erklärte den Landfrauen die Arbeit, die hier geleistet wird. Von anfangs noch 5 verbliebenen Storchenpaaren in der Region, haben sich bis heute bereits 50 Paare wieder angesiedelt. Verletzte Tiere werden in der Station wieder aufgepäppelt oder finden hier einen Daueraufenthalt. Viel umherliegender Müll wie alte Netze, Plastikplanen und Drahtschlingen schleppen die Tiere ins Nest und verfangen sich darin. Ohne Hilfe der Storchenfreunde wären sie verloren. Die Landfrauen konnten sehr gut beobachten, wie die Storchenpaare ihren Nachwuchs in den zahlreichen Nesten versorgen.

Das Mittagessen wurde im Melkhus von Karin Schumacher in Berne-Ohrt eingenommen – eine leckere Suppe und zum Nachtisch eine Quarkspeise. Weiter ging die Fahrt durch den Landstrich Moorriem mit 13 Fachwerkdörfern und zum „Garten Moorriem“ in Huntdorf, wo die Landfrauen am Ende auch seltene Pflanzen erwerben konnten.

Der Besuch in der Fachwerkständerkirche St.Anna in Eckfleth lohnt sich allemal. Mit vielen Holzschnitzereien und sehr schöner Bauernmalerei versehen, ist sie schon ein Hingucker.

Zum  Abschluss dieser interessanten Fahrt, die für jeden Geschmack etwas bot, machten die Landfrauen Pause im „Moorriemer Landcafe“ in Bardenfleth, das von drei Landfrauen geführt wird.

                                                                                                    Text und Fotos von Helga Tietjen

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Landfrauenfrühstück gut besucht

120 Frauen hatten sich zum Frühstück des Landfrauenvereins Stotel auf den Weg nach Schwegen gemacht. Das leckere Frühstücksbüfett in der Gaststätte Wolle ist schon seit Jahren ein Selbstläufer. Die Schwegener Landfrauen hatten den Saal, wie in den Jahren zuvor , wieder frühlingsfrisch geschmückt.

Nach dem reichhaltigen Frühstück sprach Franziska von Bremen über das Thema: Ich wünsch dir eine gute Freundin. Von Bremen betreibt eine Praxis für Psychotherapie und Seelsorge nach dem Heilpraktikergesetz im Seevetal.

 Freundschaft ist wie eine kostbare Blume, die ohne Pflege nicht gedeihen kann. Eine Freundschaft kann nicht erworben werden, sie wird von gegenseitiger Sympatie, Vertrauen, Toleranz und Einfühlsamkeit getragen. „Nur wenn ich mich geborgen fühle und akzeptiert werde mit all meinen Fehlern und Schwächen, kann ich mich dem anderen vorbehaltlos öffnen,“ sagte die Referentin.Mit versteckten Bemerkungen  verletzen wir  gute Freunde manchmal ohne es zu merken, oft steckt Neid , Rivalität oder ein Vertrauensbruch dahinter. So geht eine langjährige Freundschaft auseinander oder muss ganz neu wieder aufgebaut werden. 

 Eine ideale Freundschaft ist, wenn wir miteinander reden können, auch einmal offen widersprechen dürfen, uns über banale Alltagsfragen austauschen, sowie wunde Punkte ansprechen und verzeihen können. Das Geben und Nehmen sollte in einem guten Verhältnis zueinander stehen.

 Ganz wichtig: Man ist füreinander da, auch wenn es mal nicht so gut läuft. „Freundschaft ist die beste Medizin, wenn man mit offenen Ohren und Herzen aufeinander zugeht,“ schloß Franziska von Bremen ihren Vortrag, für den sie viel Beifall bekam. 


Text und Fotos von Helga Tietjen

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Erste Hilfe mit Handreflexzonenmassage

Über Handreflexzonenmassage wollten die Stoteler Landfrauen gern mehr erfahren. Dazu hatten sie die Heilpraktikerin Barbara Harms aus Bexhövede eingeladen. 25 Landfrauen trafen sich im Seminarraum des Biohofes Blanken in Loxstedt. Nach einer kurzen theoretischen Einführung zeigte Frau Harms den Landfrauen die Druckpunkte, die bei Schulterbeschwerden oder immer wiederkehrenden Kopfschmerzen entscheidend sind. Die Frauen saßen sich gegeüber und massierten sich unter Anleitung gegenseitig. Dabei kommt es oft gar nicht auf den Druck, sondern eher auf ein Streicheln der Handregionen oder das Ausstreichen der Finger an. Zum Abschluß machte Frau Harms noch Entspannungsmassagen mit den Landfrauen. Angenehm ruhig und gelöst traten die Frauen den Heimweg an, das war ein wirklich schöner Abend.


Bericht und Fotos von Helga Tietjen

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Programmgestaltung beim Landfrauenverein Stotel

Zur Programmgestaltung traf sich der erweiterte Vorstand des Landfrauenvereins Stotel im Butjadinger Hof in Abbehausen. Nach einem reichhaltigen Frühstück machten sich die Frauen an die Arbeit. Das Winterprogramm von September 2015 bis April 2016 sollte mit Vorträgen und Kursen abwechslungsreich gestaltet werden. Für jeden Geschmack und alle Altersgruppen sollte was dabei sein, mal lehrreich, mal auch einfach nur entspannend.Vorschläge der Mitgliederinnen wurden nach Möglichkeit berücksichtigt. Doch bevor das Programm gedruckt wird, müssen noch Referenten, Kursleiter und Lokalitäten für die gewünschten Termine festgemacht werden.

Bild und Text : Helga Tietjen

Unter der Leitung der 1. Vorsitzenden Ingrid Tienken arbeitete der erweiterte Vorstand des Landfrauenvereins Stotel das neue Programm für das Winterhalbjahr 2015/16 aus.
Unter der Leitung der 1. Vorsitzenden Ingrid Tienken arbeitete der erweiterte Vorstand des Landfrauenvereins Stotel das neue Programm für das Winterhalbjahr 2015/16 aus.
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Jahreshauptversammlung LandFrauenverein Stotel

Zur Jahreshauptversammlung trafen sich die Stoteler Landfrauen im Haus am See. Die Vorsitzende Ingrid Tienken ließ das vergangene Jahr mit zahlreichen Vorträgen, Ausflügen und Kreativkursen 

noch einmal Revue passieren. 

Den Auftakt der Aktivitäten machte ein Besuch des Musicals „Die Schöne und das Biest“in Bremen. Es folgten zahlreiche Besuche im Stadttheater Bremerhaven.Die Komödie „Der nackte Wahnsinn“, das Ballett „Cinderella“, die Operette „Gräfin Mariza“, die plattdeutsche Komödie „Senioren-WG“, Soul Kitchen und Bella Donna gehörten zum Theaterprogramm. Besonders beeindruckend war der Besuch des Weihnachtskonzerts in der Bremer Glocke. 

Auch die Vortragsthemen kamen gut an. So informierte Pastor Sebastian Ritter über Weltreligionen in Deutschland, Astrid Vockert über Medien, Macht und Politik und Karin Reinking von der Landwirtsschaftskammer referierte über den Umgang mit Lebensmitteln.

Das Landfrauenfrühstück  bei Wolle in Schwegen war wieder bis auf den letzten Platz besetzt.Doris Zick machte mit lockeren Beispielen bewusst, wie geschickt Werbestrategien beeinflussen können.Rolf Schäfer von den Bremerhavener Sternfreunden bedauerte die Lichtverschmutzung.

                                             Mehr als 100 Landfrauen waren in die Schwegener Mehrzeckhalle gekommen, um sich den Vortrag der Psychognomin Ilona Weirich anzuhören über das Thema: Das Gesicht ist die kleinste Bühne der Welt. Ein Plattdeutschkurs, Aquarellmalerei. Lichtersträuße basteln, Naturseife herstellen und vieles mehr hielt die Landfrauen auf Trab.

Eine Tagesfahrt nach Bispingen, die Fünf-Tage-Fahrt an die Schlei in Schleswig-Holstein , sowie die Fahrradtour zur Harfen-Academy in Sandstedt rundeten das umfangreiche Programm ab.

                                        Zudem engagieren sich die Stoteler Landfrauen bei zahlreichen Organisationen wie dem Birkenhof in Loxstedt, wo regelmäßig acht Frauen helfen, oder beim Obst- und Gemüsetag  der Stoteler Grundschule, Kochen mit Kindern und beim Sommerfest in Stotel.

„Das laufende Programm bietet noch viele Aktivitäten und für das kommende Winterhalbjahr 2015/16 sind die Planungen in vollem Gange,“ versprach Ingrid Tienken.

Im Anschluß der Versammlung gab Holger Rasch von der Gemeinde Loxstedt einen Überblick über die Einrichtungen, die das Leben in der Gemeinde Loxstedt lebens- und liebenswert machen. Antje Hardt informierte über die Arbeit des Familienzentrums in Stotel.


                                                                                       Bericht und Foto von Anita Becker

von links Die beiden Vorsitzenden Ute Berger und Ingrid Tienken bedanken sich bei Antje Hardt und Holger Rasch für den informativen Vortrag.
von links Die beiden Vorsitzenden Ute Berger und Ingrid Tienken bedanken sich bei Antje Hardt und Holger Rasch für den informativen Vortrag.
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Stoteler Landfrauen informieren sich über den Islam

 „Weltreligion Islam“ über dieses brandaktuelle Thema sprach der Weltanschauungsbeauftragte Sebastian Ritter, der Pastor in der Johanniskirche in Bremerhaven ist, mit den Stoteler Landfrauen in der Alten Schule.

Eine Islamisierung in Deutschland finder nicht statt, auch wenn sich das für viele Menschen so anfühlt.Nur 3o Prozent der Einwanderer sind Muslime, 60 Prozent sind Katholiken. „Wir müssen mit den Muslimen ins Gespräch kommen, gewaltbereite Fanatiker gibt es in jeder Glaubensrichtung, und sie machen nur einen kleinen Teil aus,“sagte Pastor Ritter. „Die Muslime üben sehr viel Toleranz gegenüber dem Christentum, und sie wissen viel über den christlichen Glauben und die christlichen Werte.“ 

Die heilige Schrift des Islams, der Koran, und die Bibel der Christen enthalten zum großen Teil die gleichen Geschichten aus dem  Alten Testament. Nur die Auslegung der Schriften unterscheidet sich. So wird auch im Koran über Abraham und Moses berichtet. Moses, Jesus und Mohammed gelten für Muslime als von Gott gesandte Propheten.. So ist Jesus auch nicht Gottes Sohn, denn im Glauben der Muslime gibt es keinen Gott außer Gott.

Islam bedeutet Hingabe. Gläubige Muslime leben nach den fünf Pfeilern:

  1. Bekenntnis
  2. fünfmal täglich das Gebet, der Freitag ist ein heiliger Tag
  3. Armenhilfe – Jeder Muslime ist verpflichtet Almosen zu geben
  4. Fasten – während des Monats Ramadan, die Fastenzeit endet mit einem großen Fest 
  5. Pilgerfahrt – einmal im Leben sollte ein Muslime eine Pilgerreise nach Mekka – Medima – Jerusalem machen.
  6. Im Glauben des Islam ist Mohammed der Gesandte Gottes, nach seinen Regeln und Geboten leben die Muslime noch heute. Er hat sich bereits im 7. Jahrhundert für die Rechte der Frauen stark gemacht, damals einzigartig in der Welt. Doch diese Rechte haben sich nicht weiterentwickelt. Im Islam bleibt alles so, wie es war. „Noch heute hat die Stimme eines Mannes so viel Gewicht, wie die Stimme von vier Frauen,“ kritisierte Ritter.


Bericht und Foto                                                                 

von Helga Tietjen

Die Vorsitzende des Landfrauenvereins Stotel Ingrid Tienken  dankt Pastor Sebastian Ritter für seine interessanten Ausführungen über den Islam.
Die Vorsitzende des Landfrauenvereins Stotel Ingrid Tienken dankt Pastor Sebastian Ritter für seine interessanten Ausführungen über den Islam.
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Stoteler Weihnachtsfeier

Weihnachtsfeier des Landfrauenvereins Stotel    in Schwegen



Traditionsgemäß beginnt die Weihnachtsfeier der Stoteler Landfrauen mit einer Adventsandacht in einer Kirche im südlichen Landkreis. In diesem Jahr besuchten die Landfrauen die St.Marienkirche in Büttel. Pastor Casper hielt die Andacht, bei der  viel gesungen wurde. Anschließend verteilte der Pastor noch weihnachtliche Rezepte. So gut vorbereitet trafen die Landfrauen dann in der Gaststätte Wolle in Schwegen ein, zum gemeinsamen Abendessen mit einem köstlichen Eisbüffet zum Nachtisch.

 Weihnachtliche Geschichten, vorgelesen von der Vorsitzenden Ingrid Tienken und die Akkordeonbegleitung von Eyke Cornelius-Meyer zu den gesungenen Weihnachtsliedern rundeten diese harmonische Veranstaltung ab und stimmten die Landfrauen auf das bevorstehende Fest ein.


                                                                                            Text und Fotos von Helga Tietjen 


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Lichtersträuße

Der Landfrauenverein Stotel bastelt Lichtersträuße


Lichtersträuße sorgen in der dunklen Jahreszeit für vorweihnachtliche Stimmung und warme, gemütliche Beleuchtung. Grund genug für den Landfrauenverein Stotel, tätig zu werden und einen Abend zum Basteln der Sträuße zu organisieren. Im Werkraum der Grundschule erklärte Heike Bahr, wie aus Koniferen, Kiefern, Zapfen, Schleifen und Deko wahre Kunstwerke entstehen. Was so leicht aussieht, ist jedoch nicht schnell gemacht. Es bedarf einer Menge Geschick und Geduld, bis aus dem Zubehör ein hübscher runder Strauß wird. „Hier würde ich noch einen Stern platzieren und dort ein paar Kiefernzapfen ankleben“, gaben sich die Frauen gegenseitig Tipps, und für den letzten Schliff gab Heike Bahr zu später Stunde noch einige Anregungen. 


 Text und Foto von Anita Becker

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Weihnachtskonzert Bremer Glocke

Das festliche Weihnachtskonzert im großen Saal der Bremer Glocke begeistert die Landfrauen jedes Jahr aufs Neue. Im festlich geschmückten Saal stimmt der Dirigent  Nicolas Hrudnik mit dem großen symphonischen Orchester und dem  Chor des musica viva, sowie dem Rachwal Chor und dem Oberstufenchor des Kippenberg Gymnasiums auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein. Die internatinal  renomierten Gesangssolisten Iris Kupke Sopran, Sayaka Shigeshima Mezzosopran, Hogo Mallet Tenor und  Uwe Schenker-Primus Bariton und  rund 100 Mitwirkende  sorgen für ein stimmungsvolles Erlebnis. Der unterhaltsame und besinnliche Leitfaden, vom Dirigenten selbst geknüpft, verspricht am 2. Adventswochenende immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis.


Text und Bilder von Helga Tietjen

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Lichtverschmutzung

„Sie haben uns die Nacht geklaut – nie istesrichtig dunkel.“


„Wann haben sie zuletzt die Milchstraße gesehen?“, mit dieser Frage begann der Hobby-Astronom von den Bremerhavener Sternfreunden Rolf Schäfer seinen Vortrag bei den Stoteler Landfrauen, die sich in der Kaffeestube der Alten Stoteler Schule versammelt hatten.

44 Prozent der unter 30jährigen haben die Milchstraße und viele andere Sterne noch nie gesehen. Heute ist, zumindest in den Städten, Tag und Nacht kaum zu unterscheiden. Alles wird beleuchtet und angestrahlt. Rolf Schäfer nennt das: Lichtverschmutzung, von den immensen Energiekosten einmal abgesehen.

Die ständige Helligkeit macht krank und stellt für den Menschen eine schleichende Bedrohung dar. Schlaf- und Ruhelosigkeit sind nur eine von vielen Folgen. So ist es sicher auch kein Zufall, dass Glühlampe und Schlaftabletten in der gleichen Zeitspanne erfunden wurden.

Je mehr wir über die Sterne wissen, um so weniger können wir sie sehen. Konnten unsere Großeltern die Sterne noch mit bloßem Auge erkennen, so werden heute weit ab von der Zivilisation Sternenparks gegründet, wo mit der Dunkelheit viel Geld verdient wird.

Der Hobby-Astronom und seine Vereinsfreunde appellieren an die Vernunft der Verbraucher und Behörden, das Licht verantwortungsvoller durch gezieltes Einsetzen zu nutzen. Zeitweiliges Abschalten oder nur nach Bedarf einschalten, würde die vielen Lichtquellen schon erheblich eindämmen. Ein wichtiger Aspekt ist auch die richtige Anbringung, gutes Licht blendet nicht und strahlt nach unten, wo es gebraucht wird. Die Landfrauen waren beeindruckt, Licht als Umweltverschmutzung, so hatten sie das noch nie gesehen. Bericht von Helga Tietjen

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Das Gesicht ist die kleinste Bühne der Welt

Mehr als 100 Stoteler Landfrauen und Gäste hatten sich in Schwegen in der Schützenhalle eingefunden, um den vielversprechenden Vortrag von der Psychognomin Ilona Weirich: Das Gesicht ist die kleinste Bühne der Welt, zu hören. Doch zuvor gab es wieder ein leckeres Abendessen, zubereitet von den Schwegener Landfrauen.
In der herbstlich geschmückten Schützenhalle hatten die Schwegener für eine Wohlfühlatmosphäre gesorgt, so dass sich die vielen Frauen nach dem reichhaltigen Essen entspannt dem Vortrag widmen konnten.
Ilona Weirich beschäftigt sich seit 12 Jahren mit der Psycho-Physiognomik, der Kunst, aus Körper und Gesicht auf die Eigenschaften eines Menschen zu schließen. Sie ist wohnhaft in Hannover und kann für Einzel- oder Firmenberatung gebucht werden. Sie ist Dozentin für verschiedene Hoch- und Privatschulen,außerdem gibt sie Abendkurse und Wochenendseminare. Mit ihren Vorträgen tourt sie durch ganz Deutschland.
Was ist Physiognomik? Die Psycho-Physiognomik ist ein Weg von vielen, die Themen eines Menschen zu entdecken und hinter die Maske zu schauen. Ein Gesicht sagt mehr als tausend Worte, denn Gesichter sind wie Lesezeichen des Lebens. „ In Gesichter zu lesen und bestimmte Merkmale zu erkennen, das ist so spannend an meiner Arbeit, denn jeder Mensch ist einzigartig,“ begeistert sich die Referentin.
Wertschätzung und das richtige Gespür für ihr Gegenüber ist Ilona Weirich bei ihrer Arbeit sehr wichtig. „Es geht nicht darum, den Menschen in Schubladen einzuordnen, sondern die Einzigartigkeit eines jeden Menschen in Körper und Gesicht zu entdecken,“ betont die Referentin. Mit Anekdoten und verschiedenen Beispielen, in denen sich ihre Zuhörerinnen gut wiedererkennen konnten, stimmte sie die Landfrauen nachdenklich und brachte sie zum Lachen über sich selbst.

Von Skepsis bis Begeisterung – das Auf und Ab der Gefühle ist den Stoteler Landfrauen beim Vortrag der Physiognomin Ilona Weirich ins Gesicht geschrieben.

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Erlebnistour an den Ostseefjord Schlei - Eine Fünftagefahrt der Stoteler Landfrauen

Mit 30 Frauen und einem Mann startete der Bus frühmorgens mit Busfahrer Günter in Richtung Wischhafen­Glücksstadt. In Hemmingestedt wurden wir zu einer Führung durch die Paprika­ und Tomatengewächshäuser erwartet. Weiter ging es nach Rendsburg. Nach der kleinen Stadtführung fuhren wir mit der Schwebefähre, die an Rendsburgs Eisener Lady, einer 42 Meter hohen Eisenbahnbrücke hängt, die über den Nord­Ostseekanal führt. Übernachtung war in Fahrdorf bei Schleswig, direkt an der Schlei.

Am nächsten Tag wurden wir zu einer Stadtführung in Schleswig erwartet. Das Rathaus , der Dom und die historische Fischersiedlung Holm stimmten uns ein auf den Bauerngarten der Familie Chalupka,eine Oase für Tiere und Pflanzen. Am Nachmittag wandelten wir auf den Spuren des Fernseh­Landarztes und besuchten Deekelsen, in Wirklichkeit Kappeln.

Am dritten Tag starteten wir zu einem Ausflug in die Landeshauptstadt Kiel.Wasser ist das Kieler Element, das lernten wir auf der Stadtrundfahrt. Am Nachmittag hatten wir einen Zwischenstopp auf Gut Steinwehr, direkt am Nord­Ostseekanal gelegen. Mit 20 Hektar Himbeerkulturen angefangen, hat sich der Betrieb auf 140 Hektar erweitert und baut neben Himbeeren auch Erdbeeren, Johannisbeeren und Kirschen an. Eine Kaffeepause mit Produkten aus der eigenen Hofbäckerei und ein Einkauf im Hofladen schloss den Tag ab.

Am nächsten Tag ging die Fahrt zum nahegelegenen Wikingermuseum „Haithabu“ vor den Toren Schleswigs. Vom 9. bis 11. Jahrhundert war Haithabu eines der bedeutendsten Handelszentren Nordeuropas. Einzigartige Originalfunde führen die Besucher in das frühstädtische Leben vor 1000 Jahren.Am Nachmittag entflohen wir der Hitze und machten eine Fahrt mit dem Raddampfer auf der Schlei zur Lotseninsel und zurück.

Am letzten Tag ließen wir uns durch den Barockgarten von Schloss Gottdorf führen. Im neuen Globushaus lernten wir im begehbaren Riesenglobus während einer achtminütigen Fahrt etwas über die Funktion der inneren Kugel und bekamen den Sternenhimmel mit allen Sternenbildern erklärt. Diese originalgetreue Rekonstruktion gilt heute als frühestes Planetarium der Welt. Müde ­ aber mit einem Schatz voller Erfahrungen fuhr uns unser Günter wieder nach Hause.

 

Text und Fotos Helga Tietjen


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Fahrradtour des Landfrauenvereins Stotel

Die Fahrradtour des Landfrauenvereins Stotel führte in diesem Jahr von Stotel über Holte nach Indiek am Weserdeich entlang zur Harfen­Acardemy nach Sandstedt. Die Harfenistin Assia Cunego stellte den Landfrauen das von ihr gegründete Musikinternat harpACademy vor. Dafür wurde das ehemalige Hotel Weserhof umgebaut. Seit 2013 leitet sie eine private Berufsausbildung und ein Internat für begabte Jugendliche und Studenten, ein weltweit einzigartiges Projekt. Ihren Vortrag lockerte Assia Cunego, die extra ihren Urlaub unterbrochen hatte, mit ihrem einzigartigen, klangvollem Spiel auf der Harfe auf. 50 Landfrauen lauschten hingerissen, so dass der angebotete Kaffee und Kuchen, sowie die Führung durch ́s Haus zur Nebensache geriet. So hatte es auch Marie­Louise Andras, die mit ihrem Mann einen Förderverein gegründet hat und für die jeweiligen Kunstausstellungen verantwortlich ist, ein wenig schwer, die Aufmerksamkeit der Frauen zu gewinnen. Mit privaten Konzerten und mit Hilfe des Fördervereins versucht die harpACademy e. V. diese einmalige Kulturstätte ohne öffentliche Gelder zu erhalten und weiter auszubauen.

 

Foto und Text von Helga Tietjen

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Die Strategien der Werbung: Landfrauenfrühstück bei Wolle in Schwegen

Landfrauenfrühstück bei Wolle in Schwegen Zu Gast war Doris Zick mit dem Thema: Die Strategien der Werbung „Werbung soll uns Verbrauchern den Eindruck vermitteln, dass wir gewisse Dinge unbedingt brauchen, um glücklich zu sein. Nur wer die angesagtesten Nobelmarken verwendet, ist ein ganz toller Hecht und alle Mitmenschen bewundern ihn.“ Die Journalistin und Kommunikationstrainerin Doris Zick aus Stade war bei den Stoteler Landfrauen zu Gast und sprach über die Strategien der Werbung.

 

Mehr als 100 Frauen hatten sich auf dem frühlingsfrisch geschmückten Saal der Gaststätte Wolle in Schwegen eingefunden und genossen zunächst das schmackhafte, leckere Frühstück. Eine gute Grundlage für den Vortrag von Doris Zick, die mit lockeren Zwischenbeiträgen von den typischen Werbestrategien sprach, und wie wir geschickt beeinflußt werden, um Sachen zu kaufen, die wir nicht brauchen.

 

Die wichtigste Zielgruppe der Werbestrategen sind junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 28 Jahren.Auch Kinder und Jugendliche sind interessant,weil sie leicht beeinflußbar sind, sie verfügen oft über sehr viel Geld. Die Gruppe der 29 – 49jährigen ist zumeist gut versorgt und daher eher für Luxusgüter und Nobelmarken empfänglich. Neu entdeckt für die Werbung wurde vor einigen Jahren die Gruppe 50 plus. Diese Altersgruppe will gut leben, sich schick kleiden, reisen und geht ins Fitneßstudio.

 

Rund eine Milliarde Euro geben Firmen für Werbung aus. Die drei wichtigsten Werbeträger sind: Auto, Lebensmittel und Medikamente. Die größte Rolle spielt immer noch die gedruckte Werbung in Zeitungen, auf Plakaten und Prospekten, es folgen Radio, Film und Fernsehen. Auch die Internetwerbung nimmt inzwischen einen breiten Raum ein. Der versteckten Werbung, in der Nobelmarken im Spielfilm gezeigt werden, kann sich kaum jemand entziehen. Das häufige Umräumen in Supermärkten verfolgt die Strategie, dass der Kunde die eingefahrenen Pfade verläßt und Waren einpackt, an die er „zufällig“vorbeikommt.

 

Bei vielen Waren ist die Stiftung Warentest ein unbestechlicher Berater. Seit1964 prüft die Stiftung unabhängig Produkte aller Art. Die Testergebnisse werden veröffentlicht oder können angefordert werden. Mit einem lockeren Werbespruch beendete Doris Zick ihren kurzweiligen Vortrag.

 

Text und Foto: Helga Tietjen

Mit lockeren Werbesprüchen zauberte Doris Zick (links) ein Lächeln  auf die Gesichter der Stoteler Landfrauen und der Vorsitzenden Ingrid Tienken(rechts).
Mit lockeren Werbesprüchen zauberte Doris Zick (links) ein Lächeln auf die Gesichter der Stoteler Landfrauen und der Vorsitzenden Ingrid Tienken(rechts).
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Landfrauen Stotel machen Tagesausflug nach Bispingen

Einen Tagesausflug in die Lüneburger Heide nach Bispingen machten die Stoteler Landfrauen und besuchten das Greifvogelgehege.In einer rund zweistündigen Führung erlebten die Frauen verschiedene Arten von Greifvögel wie Eulen, Habichte und Adler. Die Besitzerin dieses Geheges Frau Steinmann­Laage stellte rund 40 ihrer 200 Greifvögel aus allernächster Nähe vor.Wer eine Flugschau erwartet hatte, wurde durch den speziellen, persönlichen Umgang mit den Tieren überrascht. Die große Liebe zu den Tieren, kombiniert mit viel Wissen und einer reichlichen Portion Humor, machte diese Führung zu einem einmaligen Erlebnis.

Zuvor hatten sich die Landfrauen bereits das Iserhatsche (das Eisenherzchen) in Bispingen angesehen. Das 1913 erbaute Jagdschloss wird auch das Neuschwanstein des Nordens genannt. Der jetzige Hausherr, der auch hier wohnt, hat mit seinen Ideen und seiner Sammelleidenschaft etwas Außergewöhnliches geschaffen.

Der rekultivierte Barockgarten hat eine Größe von 2500 m2 und zählt zu den sehenswertesten Eisengärten Europas.Philosophische Sprüche laden zu einem geistigen Spaziergang ein. Eine Besonderheit ist die 30 Meter lange Arche Noah. Auf dem Montagnetto, dem Berg der Sammelleidenschaften, gibt es unzählige Dinge zu bestaunen. Sei es die Bierflaschensammlung, Blumengießkannen, Wärmflaschen, Streichholzschachteln oder ganz neu angefangen, die BH- Sammlung. Die Zeit reichte nicht, all die zusammengetragenen Dinge zu betrachten. Bild und Text von Helga Tietjen


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Buchautorin Ingrid Pfeiffer liest aus ihrem neuen Buch

in der Bücherei der Grundschule Loxstedt für den Landfrauenverein Stotel.

 

Buchautorin Ingrid Pfeiffer (rechts im Bild) signierte den Stoteler Landfrauen die neuen Bücher, die sie bei der Lesung in der Bücherei der Grundschule Loxstedt kaufen konnten. Die Autorin aus Hagen las aus dem dritten Band ihrer Moorkrimis: „ Die Köchin oder das eisige Moor“. Die Handlung spiegelte das Leben wieder, wie es früher im Moor, und auch anderwo herging, vom Schweine schlachten bis zum Backen der Neujahrskuchen. Selbst die alten Rezepte wie Blutklütchen sind in dem Buch zu finden. 35 Landfrauen hatten sich in der Bücherei eingefunden und erlebten einen amüsanten Abend, wo sie sich in den spannenden Geschichten zum Teil selbst wiederfinden konnten.

 

Bild und Text von Helga Tietjen


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Der Vorstand des Landfrauenvereins Stotel traf sich zur Programmgestaltung

Zur Programmgestaltung für das Winterhalbjahr 2014/15 traf sich der erweiterte Vorstand des Landfrauenvereins Stotel in der Bauernschänke in Bramstedt. Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es an die Arbeit. Die Frauen hatten zahlreiche Ideen und Vorschläge der Mitgliederinnen dabei. Nun galt es noch Termine festzulegen, Referenten für die geplanten Vorträge und Leiter/innen für die Kurse zu gewinnen. Keine einfache Sache, sind doch schon viele Referenten auf lange Zeit im voraus ausgebucht. Mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken klang der arbeitsreiche Tag aus.

 

Foto und Text Helga Tietjen


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Ein Vortrag beim Landfrauenverein Stotel im März 2014  

 

Thema: Der Umgang mit Lebensmittel – Haltbarkeit und Frische    

 

Jedes achte Lebensmittel, das wir kaufen, werfen wir weg. Wie können wir das ändern? Darüber sprach Karin Reinking, hauswirtschaftliche Beraterin von der Landwirtschaftskammer Stade, mit den Stoteler Landfrauen im Haus am See. Alamierende Schlagzeile 2012: Statistisch gesehen wirft jeder Bundesbürger Jahr für Jahr 82 Kilogramm Lebensmittel weg, davon entfallen 62 % auf Privathaushalte. Von den 11 Millionen Tonnen Lebensmittel insgesamt sind 65 % vermeidbare Abfälle, das heißt,  zwei Drittel sind noch  genießbar. Etwa 235 € gibt jeder Bundesbürger für Lebensmittel aus, die anschließend in der Tonne landen. Mit 44 % machen Obst und Gemüse fast die Hälfte unserer Lebensmittelabfälle aus, es folgen Back­ und Teigwaren, Milchprodukte, sowie Getränke, Fleisch und Fisch. Viele geschlossene Produkte landen ungeprüft im Müll. Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ist kein Verbrauchsdatum. Oft sind Lebensmittel auch nach Ablauf des MHD genießbar.Weil dann aber die Garantie des Herstellers abgelaufen ist, muss der Verbraucher die Lebensmittel selbst prüfen auf Geruch, Farbe, Konsistenz und Geschmack. Die auf der Packung angegebenen Lagerhinweise sind unbedingt einzuhalten. Was können wir als Einzelne tun gegen die Lebensmittelverschwendung? Einkaufszettel benutzen, bewußt auswählen, Packungsgrösse beachten, nicht immer ist die Großpackung günstiger, schon gar   nicht, wenn später die Hälfte weggeworfen wird. Lebensmittelbestände müssen regelmäßig kontrolliert werden. Der aktuelle Trend: Der Verbraucher achtet mehr auf saisonale und in der Region erzeugte Lebensmittel. Selbstgemachtes ist wieder „in“, und nebenbei lassen sich gut die Reste vom Vortag verwerten. Bei der Kampagne der Landfrauen: Kochen mit Kindern, lernen die Kinder schon früh den Umgang mit Lebensmitteln und ihre Wertschätzung.   Bildunterschrift: Karin Reinking, hauswirtschaftliche Beraterin von der Landwirtschaftskammer Stade, sprach mit den Stoteler Landfrauen über Lebensmittelverschwendung.                                                                                          Text und Foto: Helga Tietjen

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