Berichte

Asiatische Küche mit Michael Tokarsk

In der gut ausgestatteten Küche der Lunestedter Grundschule praktizierten und probierten die Beverstedter Landfrauen die asiatische Küche mit dem Biokoch und Küchenmeister Michael Tokarski.

Die asiatische Küche punktet mit viel frischem Gemüse, reichlich Fisch, Ballaststoff- und Eiweißhaltigen Sojaprodukten und mit einer Vielzahl an Gewürzen. Sternanis, Koriander, Kardamom, Szechuan-Pfeffer, Zimtblüte,  Chili und Kurkuma, um nur einige der verwendeten Gewürze zu nennen.

Ingwer bringt oft die nötige Schärfe in das Gericht, auch Knoblauch und Zitronengras fehlten an diesem Abend nicht. Die Speisen wurden von den Landfrauen schonend im Wok oder auch in Bambuskörbchen zubereitet.

Gekocht wurde u.a. Teigtaschen „Dim Sum“, Chinanudeln mit Pilzen, „Tandori Chicken“, Tofu oder auch der chinesische Pfannkuchen.

Beim anschließenden gemeinsamen Essen konnte jeder alles probieren und seine Favoriten erkennen.

Landfrauenfrühstück 2019

Traditionell beginnt der Landfrauenverein Beverstedt das neue Jahr mit einem großen gemeinsamen Frauenfrühstück. 170 Mitgliederinnen und Gäste ließen sich nach einem hervorragend guten Frühstücks-Schlemmerbuffet in der Gaststätte Büttelmann in Wollingst „bei nicht ganz  leichter Kost“ des Kabarettisten Rainer Schmidt unterhalten. In seinem  mit schonungslosem Humor gestalteten  Vortrag nahm er, gleichzeitig Theologe, Buchautor und Paralympics-Sieger,  die Teilnehmerinnen  mit auf einem Stück seines Lebenswegs  mit den Erfahrungen und Strategien,   die ihn stark genug gemacht haben, das Leben mit der Behinderung ohne Unterarme und Hände zu meistern.

 

Mit einem Neujahrsgedicht von Wilhelm Busch „…will das Glück dir etwas schenken, sag danke und nimmt es hin“ eröffnete Vorsitzende Imke Spinken die Veranstaltung  und machte Mut auf ein neues Jahr, dessen Gelingen immer auch im Empfinden des Betrachters liegt. In der Überlegung, dass Leben Veränderung ist, stellte sie den Prozess der letzten 25 Jahre auch aus der persönlichen Sicht einer Bauernfamilie dar und was in den Dörfern geblieben ist. Mit der Feststellung, dass das Dorfleben immer schwerer wird, appellierte sie an die gesellschaftspolitische Verantwortung jedes Einzelnen. Den Landfrauenverein Beverstedt habe verantwortungsvolles Handeln durch die Zeit von 69 Jahren bis zu  jetzt  fast 600 Mitgliederinnen getragen. Selbstbewusst stellte Imke Spinken fest: „Laut meckern kann jeder, aber wir Landfrauen haben die Macht, Dörfer und Veranstaltungen mit Leben zu füllen und mit konstruktiver Kritik auf Missstände hinzuweisen“.

Bürgermeister Ulf Voigts als Gast der Veranstaltung konnte die Steilvorlagen (angefangen bei der Glasfaser) der Vereinsvorsitzenden zwar nicht alle aufgreifen, aber wichtig war ihm der Hinweis auf das Umdenken in der Gemeinde mit Berücksichtigung kleiner Ortschaften bei Kindergärten, Feuerwehren, Dorfgemeinschaftshäusern und Dorfzentren. Ein dickes Lob sprach er den Landfrauen für ihre erstaunlich vielseitige Arbeit aus. Das Ehrenamt sei die tragende Säule in der Gemeinde und dafür lud er ein im Gespräch zu bleiben.

 

Text:  Monika Gremke

Freiherr von Knigge

Einen interessanten und vergnüglichen Vortrag erlebten 34 Landfrauen im Restaurant „Vittoria“ in Beverstedt. Die Referentin Margret Emke, Beraterin der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, referiert über das Thema Knigge und Umgangsformen.

 

Wie halten wir es persönlich im täglichen Leben mit den kleinen Worten „Bitte“, „Danke“ oder „Entschuldigung“? Wie halten wir es mit Geschenken, packen wir sie aus oder schenken wir sie unbesehen weiter? Freuen wir uns darüber oder reagieren wir enttäuscht? Reden wir über andere Menschen? Themen bei denen die Referentin den Landfrauen den Spiegel vorhielt.

 

 An diesem Abend wurden Umgangsformen sowohl für den privaten Bereich als auch für den öffentliche Auftritt, Themen zur richtigen Begrüßung, Verabschiedung, der richtigen Anrede, zum Ton und Takt bei Tisch, geübt und angesprochen.

 

„Viele Leute kämpfen Zeit ihres Lebens am Esstisch mit Messer und Gabel, Armen und Händen“, so die Referentin Frau Emke. Ein Kampf, der nur mit aktiven Üben zu gewinnen sei.

Zum Schluss gab Frau Emke uns mit auf den Weg: „ Jeder muss selbst entscheiden, wir er mit Knigge umgeht“.

Werksbesichtigung bei Mercedes-Benz

48 Mitglieder des Landfrauenvereins Beverstedt und Umgebung fuhren am 25.10.2018 nach Bremen zur Werksbesichtigung von Mercedes – Benz.

Im Kundencenter wurden wir von 2 Werksführern erwartet. Nach einem kurzen Einführungsfilm wurden wir in 2 Gruppen geteilt und es ging mit dem Bus über das 1,2 Millionen Quadratmeter große Werksgelände. Bei der Besichtigung der Halle Presswerk und  der Halle Endfertigung konnten wir hinter die Kulissen einer hochmodernen Automobilfabrik schauen, wo 1700 Autos am Tag hergestellt werden. Etwa 12700 Mitarbeiter sind in dem Bremer Werk beschäftigt. Mit 2 Zügen und diversen LKW werden die gefertigten Autos abtransportiert. Ca.  150 – 200 Selbstabholer kommen täglich nach Bremen, um ihr neues Auto vor Ort in Empfang zu nehmen.

Nach der Besichtigung fuhren wir in den Weserpark , wo uns viele Geschäfte zum Bummeln und Genießen einladend den Nachmittag verbringen ließen. Müde aber Zufrieden und mit vollen Tüten, konnte um 17.00 Uhr die Heimfahrt angetreten werden. 

Adventsfeier 2018

Stimmungsvoll hat der Landfrauenverein Beverstedt mit der Adventsfeier das Jahr beendet. Die Ortsgruppe Wachholz hatte dafür den Saal im Gasthaus Suhr (Wellen) festlich geschmückt und trug mit leckeren selbst gebackenen Keksen noch mehr dazu bei, dass sich die 130 Landfrauen wohlfühlten.

Vorsitzende Imke Spinken eröffnete die Feier mit einem selbstgeschriebenen Gedicht. Ortsvorsteher Harald Michaelis bescheinigte dem regen Verein in seinem Grußwort, dass er sich hier sehr wohlfühle.

Nach dem gemeinsamen Essen folgte ein sehr interessanter Vortrag von Pastor Eckhard Bock über die Entstehung von Advents- und Weihnachtsliedern. Musikalisch begleitet wurde der Vortrag von Carola Heißenbüttel. Zu den Liedern „Macht hoch die Tür“, „Oh du fröhliche“ und „Stille Nacht“ zog er die Autoren, Komponisten und deren nicht immer einfache Schicksale heran. So erklärt es sich, dass die Lieder für die Adventszeit oft traurig seien.

Die stellvertretende Vorsitzende Marlies Schirmer las abschließend die Weihnachtsgeschichte „Das wundersame Weihnachtsbrot“ von Heinz Hamm über die Entstehung von Weihnachtsplätzchen. Damit schlug sie den Bogen zu den selbst gebackenen Keksen.

Traditionell schloss die Adventsfeier der Landfrauen mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Stille Nacht“.

Weihnachtszauber auf Schloss Bückeburg

Am Freitag, dem 30. 11. 2018, war es wieder soweit. Die Beverstedter Landfrauen machten sich auf den Weg zum Weihnachtsmarkt. Mit zwei Bussen, in denen sich insgesamt 103 Landfrauen befanden, ging die Fahrt in diesem Jahr zum Weihnachtszauber auf Schloss Bückeburg. Umgeben von der historischen Kulisse des prächtigen Schlosses, welches Anfang des 14. Jahrhunderts erbaut wurde, genossen sie die himmlische Dekoration und die kulinarischen Köstlichkeiten. Der Weihnachtsmarkt stand unter dem Motto „Alles was glänzt“. Und so war es wirklich. Mehr als 100.000 Lichter brachten den Weihnachtszauber zum Leuchten und schafften somit eine himmlische Atmosphäre. Dazu wurde ein tolles Rahmenprogramm geboten mit musikalischen Darbietungen sowie einer Modenschau, Backvorführungen und vielem mehr.

Ein schillernder Weihnachtstraum ging in Erfüllung, und alle Landfrauen fuhren gut eingestimmt auf die schönste Zeit des Jahres wieder nach Hause.

So nehmen Sie Ihr Medikament richtig ein!

Zu der diesjährigen Nachmittagsveranstaltung der Landfrauen waren die Apothekerin Anja Sievern und die PTA Marlies Schirmer aus der Möwen-Apotheke in Bremerhaven in das Gemeindehaus in Beverstedt gekommen. Zunächst begrüßte die stellvertretende Vorsitzende Petra Brinkmann die Teilnehmerinnen mit einem Herbstgedicht von Theodor Fontane.

Danach folgte der Vortrag der beiden Experten zur richtigen Medikamenteneinnahme.

Es wurden Hinweise dafür gegeben, wie und wann Medikamente am besten wirken, wie mögliche Fehlerquellen bei der Einnahme vermieden werden,  sodass die Medikamente gut wirken können, ohne dass es zu Nebenwirkungen und Wechselwirkungen kommt.

Die Landfrauen erfuhren, was zu tun ist, wenn Anweisungen des Arztes vergessen wurden oder ellenlange Beipackzettel zu Verwirrungen führen.

Wie ein roter Faden zog sich der unbedingte Hinweis durch den Vortrag, dass das Mittel der Wahl zur Medikamenteneinnahme das Leitungswasser ist, wobei man immer für eine gute Menge sorgen sollte. Selbst Mineralwasser kann,  wie beispielsweise Antibiotika in Verbindung mit Milch und Milchprodukten, zur Bildung eines unlöslichen Komplexes und somit zum wirkungslosen Ausscheiden führen.

Grapefruitsaft wirkt in vielen Fällen in gleicher Weise, z. B. bei Blutdruck- und Cholesterinsenkern, Eisenpräparaten, Schmerz- sowie Schlafmitteln.

Ebenso wichtig ist das Einhalten des empfohlenen Zeitabstandes zwischen der Einnahme zweier Medikamente. Eine mögliche Fehlerquelle bei Unwirksamkeit oder Nebenwirkungen kann nämlich auch der richtige Zeitpunkt der Einnahme sein.

Interessant zu erfahren war, was folgende Zeitangaben meinen. Vor dem Essen bedeutet - eine halbe bis eine Stunde vorher, zum Essen heißt - unmittelbar nach dem Essen, und die Aussage nach dem Essen meint - eine bis zwei Stunden nach dem Essen. Eine tägliche Einnahme einmal am Tag morgens sollte möglichst zur gleichen Zeit erfolgen, zweimal täglich alle zwölf Stunden und dreimal täglich alle sechs Stunden, um eine gleichbleibende Wirkung zu erzielen.

Für Marlies Schirmer waren nützliche Tipps im Umgang mit der Notfalldose und Fragen zur Hausapotheke und zur Medikamentenentsorgung ein Thema.

Apothekerin Anja Sievern betonte in ihrem Vortrag am Sinnbild der Funktion einer Fabrik die Wichtigkeit des Körpers, der durch viele Stoffwechselvorgänge die Zellen jeden Tag mit genügend Energie versorgt. Dazu gehört für sie auch eine gesunde Ernährung mit fünfmal am Tag Obst und Gemüse,der Verzehr regionaler Produkte und die Beachtung von deren Produktion.

Zahlreiche kleine Ratschläge gaben die Referenten den Landfrauen mit auf den Weg, und diese konnten viele sie persönlich betreffende Fragen stellen.

Happy in der Holzwerkstatt

Gesägt wurde in der Holzwerkstatt der LEB in Wachholz und den Kurs leitete Frau Kerstin Pfeiffer aus Hagen. Es hatten sich sieben Landfrauen und ein Mann angemeldet und sie waren mit vollem Einsatz dabei.

Am Vorbereitungsnachmittag wurden die gewünschten Formen mit Hilfe von Schablonen auf die Werkstücke übertragen und so konnte sofort mit der Arbeit begonnen werden.

 Aus Brettern wurden Sterne, Tannenbäume und Engel hergestellt. Es wurde mit der Stichsäge, verschiedenen Schleifgeräten, Raspeln und Feilen gearbeitet. Aus Holzpaletten entstanden sehr schöne Zaunelemente mit einer Landschaft davor. Am Ende konnten die Teilnehmer sehr stolz auf ihre

entstandene Weihnachtsdeko sein.

Das Beste vom Kürbis

Am Montag, dem 29. 11. 2018 besuchten 40 Landfrauen den Kürbishof der Familie Hertz-Kleptow. Der landwirtschaftliche Betrieb in Ohlenstedt besteht schon 38 Jahre. Seit 2001 ist das Hauptstandbein der Kürbis in seiner ganzen Vielfalt.

Wie uns die Chefin, Frau Christiane Hertz-Kleptow, erzählte, begann man zunächst mit 40 Sorten. Inzwischen werden auf einem Hektar 80 Kürbisarten angebaut.

Um Kreuzungen der Sorten zu verhindern, wird jedes Jahr neues Saatgut gekauft. Die Düngung erfolgt ausschließlich mit Pferdemist, und es werden keine Spritzmittel eingesetzt. Der Betrieb ist aber nicht bio-zertifiziert, weil als Zwischenfrucht Mais angebaut wird, der gespritzt werden muss, so dass der Boden leicht kontaminiert ist.

Während der Vorstellung der verschiedenen Kürbisse in der hübsch dekorierten Scheune, kam die Verkostung nicht zu kurz. Aus z. B. Blue Ballet, Hubbard, Melonette, Rondini, Winter Luxury, Mandarin und Bananas, um nur einige der wohlklingenden Namen zu nennen, wurden Überraschungstoast, “Feurige Mathilda“, zwei Kürbisaufstriche, gebackene Rondini mit Parmesancreme und Kürbismuffins hergestellt und zum Probieren von der Familie serviert.

Ein interessanter und lehrreicher Abend ging zu Ende, und so manche Landfrau kam bei der sich anschließenden Vermarktung in einen Kürbis-Kaufrausch.

Dankeschön-Fahrt der Beverstedter Landfrauen

Eingeladen hatten die 1. Vorsitzende Imke Spinken und ihre beiden Stellvertreterrinnen Petra Brinkmann und Marlies Schirmer. Mit dabei war der Vorstand und die Ortsvertrauensfrauen, sowie ihre Vorgänger und alle die den Vorstand bei ihrer Arbeit unterstützen.

Silke Gremke und Maren Suhr haben die Dankeschön-Fahrt organisiert und so fuhren 36 gut gelaunte Landfrauen bei herrlichstem Sonnenschein mit dem Bus nach Worpswede. Bei der Ankunft gab es leckeren Kuchen in einem gemütlichen Café. Im Anschluss führten zwei Gästeführerinnen  die Landfrauen in Gruppen durch den Künstlerort Worpswede. Vorbei an alten Gebäuden, Skulpturen und Besonderheiten. Immer wussten sie kleine Geschichten zu erzählen und so erfuhren sie viel über den Ort und ihre früheren Bewohner.

Danach blieb noch etwas Zeit alleine auf Erkundungstour zu gehen bevor man zum Abendessen in ein griechisches Restaurant ging um sich mit leckeren Köstlichkeiten der griechischen Küche verwöhnen zu lassen.

Gut gestärkt ging es danach in die Theatervorstellung „Schwanensee in Stützstrümpfen“. Das Theater befindet sich in der alten Molkerei und vermittelte so eine tolle Atmosphäre. Es war eine super Vorstellung. Die Künstler spielten, sangen und tanzten und unterhielten das Publikum sehr gut. Es wurde viel gelacht und zum Schluss gab es noch eine Zugabe.

Mit vielen tollen Eindrücken und in bester Stimmung machten sich die Landfrauen wieder auf den Heimweg.

Danke für die sehr gute Organisation liebe Silke und liebe Maren!

Das Stadttheater Bremerhaven stellt sich vor

In der „Gaststätte Büttelmann“ in Wollingst präsentierte der Intendant des Bremerhavener Stadttheaters Ulrich Mokrusch den Beverstedter und den Geestensether Landfrauen das neue Programm der Spielzeit 2018/ 2019.

Für das musikalische Rahmenprogramm mit dabei waren die Sopranistin Tijana Grujic und der Kapellmeister Hartmut Brüsch, der sie am Keyboard begleitete.

Das neue Programm der Niederdeutschen Bühne Waterkant stellte Frau Edda Hemeyer auf Plattdeutsch vor.

Ansprechpartnerin seitens des Stadttheaters für die Landfrauen ist Frau Leonie Kamm, Referentin Marketing und Gruppenservice. Sie verteilte zum Schluss die neuen Programme in der Hoffnung, dass sich möglichst viele Landfrauen immer öfter, allein oder auch in Gruppen, die vielseitigen Aufführungen des Stadttheaters Bremerhaven ansehen.

Kartoffeltag am Heimathaus in Wachholz

„Kulinarisches, hergestellt mit und aus der Kartoffel“ hieß das Motto am Heimathaus und es war schön geschmückt.  Die Ackerkinder boten ihre Ernte vom Feld am Freschluneberger Friedhof an. Die Landfrauen und die Gruppen des Heimatvereins hatten die „tollen Knollen“ verarbeitet.

Mittags gab es Pellkartoffeln und Matjes, zum ersten Mal Kartoffelpizza- die lecker schmeckte und war schon früh aus war. Eine lange Schlange bildete sich am Stand mit den Kartoffelpuffern, sie schmeckten genauso lecker wie das selbstgemachte Apfelmus dazu. Die Backgruppe hatte Kartoffel- und Kürbisbrot gebacken. Außerdem gab es ein großes Tortenangebot. Die Torten wurden von den Landfrauen gebacken.

Wer es lieber herzhaft mochte, war mit Bratwurst gut bedient oder konnte sich an der Kartoffelsuppe satt essen. Pellkartoffeln  – im Manteltopf

gekocht - schmeckten auch mit Dipp. Es gab ein großes Angebot, während die Musik der Feuerwehrkapelle Basdahl spielte.

Rund um die Kartoffel gab es auch Dekoratives aus Holz, Kiefernzapfen, Kürbis und Heide, sowie die Kochbücher der Landfrauen und selbst gemachte Glückwunschkarten und Schmuck.

Für die Kinder gab es eine Hüpfburg, Torwandschießen und andere Spiele.

Heimatvereinsvorsitzender Klaus Böse freute sich, dass so viele Besucher zum Kartoffeltag gekommen waren.

Plattdüütsch bi Koffee & Koken

Auf Gut Dohren in Heerstedt bei Anka Hüchting trafen sich am 27.09.2018  14 Beverstedter Landfrauen, um in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen plattdeutsch zu sprechen. Es wurden auch plattdeutsche Lieder gesungen und kleine Geschichten aus den Büchern von Anka Hüchting und Renate Kiekebusch vorgelesen . Anka Hüchting liegt es sehr am Herzen, die plattdeutsche Sprache lebendig zu erhalten. Dafür stellt sie gerne ihre Räumlichkeiten zu regelmäßigen Treffen zur Verfügung. Weitere Termine werden bekannt gegeben.

Fahrradtour "Ins Blaue"

Auf dem Beverstedter Marktplatz trafen sich 35 gut gelaunte Landfrauen.  Bei herrlichstem Sommerwetter fuhren sie mit dem Fahrrad nach Hellingst. Die  schöne Strecke führte über Beverstedter Mühlen nach Wellen und von dort aus weiter nach Ahe und Hellingst. Nach gut einer Stunde war das Ziel erreicht.

 

Herr Lappöhn vom Betrieb für Umweltfreundliche Verpackungen GmbH erwartete die interessierten Landfrauen bereits und stellte seine Firma vor. In der Firma werden aus 100% Altpapier  Wellpapierzuschnitte,  Schutzecken, konfektionierten Verpackungen und komplette Transportverpackungen hergestellt. Diese haben ein geringes Eigengewicht aber eine hohe Stabilität und sind zu 100% recycelbar.

Gut informiert ging es weiter zum Stedener See. Dort gab es Kaffee und leckeren Kuchen.

Auf dem Rückweg ging es über Wellen wieder nach Beverstedt zurück.  Am Ende hatten die Landfrauen fast 30 km gefahren und wahren sich einig einen schönen Nachmittag erlebt zu haben.

Bernkastel-Kues, romantisches Flair und mittelalterliches Ambiente

Frühmorgens fuhren 32 gut gelaunte Landfrauen mit dem Bus von Beverstedt in Richtung Bernkastel-Kues. In Münster gab es in einer zu einem Lokal umgebauten alten Brauerei ein abwechslungsreiches Frühstücksbuffet, und gut gestärkt wurde die Reise fortgesetzt.

Angekommen in Bernkastel-Kues erwartete sie bereits der "Bernkastler Doctor" zu einer Stadtführung, die er mit einer kleinen Weinprobe begann, wobei er u.a. die heilende Wirkung des Weines erklärte.

Am 2. Tag ging es nach Trier. Dort nahmen die Landfrauen an einer Erlebnisführung in der Porta Nigra teil. Zunächst erschien ein "Bürger" der damaligen Stadt in "Originalkleidung" und erzählte einiges zur Geschichte des alten Stadttores. Ein Zenturio - im Glanz seiner Paraderüstung - entführte sie anschließend in jene Zeit, als Rom ein Weltreich war und die römischen Kaiser die Geschicke des Imperiums leiteten. Der Zenturio nahm die Landfrauen mit auf eine interessant, unterhaltsam und humorvoll gestaltete spannende Zeitreise.

Danach folgte eine Stadtführung durch die älteste Stadt Deutschlands, vorbei an Denkmälern, schönen alten Häusern und Kirchen. Höhepunkt der Tour war das Treffen mit "Karl Marx". In diesem Jahr feiert Trier den 200. Geburtstag des Philosophen, der in der Moselstadt zur Welt kam. Anschließend war noch genügend Zeit für eigene Erkundungen.

Am 3. Tag stand der Besuch des Weinfestivals in Traben Trarbach im Mittelpunkt. Eine Gruppe wanderte über die Moselberge dorthin, und die andere Gruppe fuhr mit dem Schiff, vorbei an den Ufern, Weinbergen und romantischen Dörfern.

Mit vielen neuen Erlebnissen und tollen Eindrücken machten sich die Landfrauen am Sonntag wieder auf den Weg nach Hause.

Ehrung von Frau Oerding

Foto: Frau R. Rendelmann

Am 25. Juni 2018 wurde Frau Ilse Oerding für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit, unter anderem im LandFrauenverein, mit der Ehrennadel der Gemeinde Beverstedt ausgezeichnet. 

Gartenbesichtigung in der Wesermarsch

An zwei schönen Sommertagen ( 20.06 und 27.06) fuhren Helga Silber und Helga Stege mit jeweils 22 Landfrauen in Fahrgemeinschaften zu Gartenbesichtigungen in die Wesermarsch.

In Brake besichtigten sie zunächst den Garten von Hanne und Reiner Blohm.

Der Hausherr ist Gartenbauarchitekt und hat auf einer Fläche von 400qm ein grünes Paradies angelegt. Besondere Gehölze. z.B. Trompetenbäume, schaffen ein zauberhaftes Licht- und Schattenspiel.

 

In dieser Idylle mit Gartenteich und gemütlichen Sitzplätzen gedeihen u.a. 350 verschiedene Funkien, unzählige Farne, Hortensien und Clematis.

 

Danach ging es weiter nach Moorriem. Im Landcafe wurde eine Kaffeepause eingelegt.

 

Das letzte Ziel war der Besuchergarten von Ute und Albrecht Ziburski, eine 6000qm große Fläche mit Staudenrabatten. Der Garten lebt nicht nur von der Vielfalt der Stauden, sondern mehr noch von Stimmungen.

Er fügt sich in die Wiesenlandschaft ein und ist eingebettet in die Geschichte und Gartentradition Moorriems. Der Garten verbindet das Haus, das Dorf und die Landschaft.

Fahrradtour durch die Gemeinde Hellingst

Auf dem Beverstedter Marktplatz trafen sich 35 gut gelaunte Landfrauen. Bei herrlichstem Sommerwetter fuhren sie mit dem Fahrrad nach Hellingst. Die schöne Strecke führte über Beverstedter Mühlen nach Wellen und von dort aus weiter nach Ahe und Hellingst. Nach gut einer Stunde war das Ziel erreicht.

Herr Lappöhn vom Betrieb für Umweltfreundliche Verpackungen GmbH erwartete die interessierten Landfrauen bereits und stellte seine Firma vor. In der Firma werden aus 100% Altpapier Wellpapierzuschnitte, Schutzecken, konfektionierten Verpackungen und komplette Transportverpackungen hergestellt. Diese haben ein geringes Eigengewicht aber eine hohe Stabilität und sind zu 100% recycelbar.

Gut informiert ging es weiter zum Stedener See. Dort gab es Kaffee und leckeren Kuchen.

Auf dem Rückweg ging es über Wellen wieder nach Beverstedt zurück. Am Ende hatten die Landfrauen fast 30km gefahren und waren sich einig einen schönen Nachmittag erlebt zu haben.

Landfrauen boulen

Im Jahr 2011 war Boule beim Landfrauenverein Beverstedt noch ein Schnupperangebot - inzwischen ist das Boule-Turnier auf dem Platz an der Bördestraße zu einem festen Punkt im Veranstaltungskalender geworden.

 

Ab Mittwoch, den 13. Juni 2018 findet alle 14 Tage ein Turnier statt.Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und Boulekugeln stehen zur Verfügung.

 

Viel Spaß!

Deko aus Beton - voll Trendy

Vom Baustoff zum Dekorationsmaterial Beton ist ein wunderbar vielseitig einsetzbarer Werkstoff, denn es kann in fast jede Form gegossen werden und eignet sich somit wunderbar dazu, die Terrasse oder den Garten zu verschönern. Dieses dachten sich auch die Beverstedter Landfrauen und trafen sich zu einem Kursus Deko mit Beton. Beton zu gießen ist so einfach, wie zu backen. Mit Speiseöl werden die Formen eingefettet und dann mit Beton gefüllt. Als Gussformen können zum Beispiel alte leere Plastikblumentöpfe, Milchtüten, PET-Flaschen, Joghurtbecher usw. verwendet werden. Dekoriert werden können die Betonkreationen dann noch mit Mosaiksteinen, Kieselsteinen, Muscheln, Perlen und Scherben.

So entstanden Blumentöpfe, Schalen, Vogeltränken, Teelichthalter und vieles mehr.

Nach mindestens 24 Stunden ist der Beton ausgehärtet und die Plastiktöpfe können entfernt werden. Hierzu trafen sich die Landfrauen 2 Tage später und waren total begeistert von dem Ergebnis.

Linedance

Linedance

April bis Mai 2018

mit Peggy und Rolf Henker

in der Turnhalle in Beverstedt

 

Es ist nun schon der 5. Linedance Kurs den Peggy und Rolf Henker mit den

Beverstedter Landfrauen durchführen. Fast alle sind von Anfang an dabei.

Koordination, Rhytmusgefühl und Schnelligkeit spielen eine wichtige Rolle.

Manchmal sind festgelegte Schrittfolgen auch kompliziert. Um alles ordentlich

neben und hintereinander in  Reihen zu tanzen, wird alles nochmal wiederholt, bis es klappt. Sich nach Musik zu bewegen macht Spaß und ist gesund.

Danke an Peggy und Rolf Henker, dass ihr immer wieder bereit seit nach Beverstedt zu kommen, um mit uns zu üben.

Tagesfahrt zur "Botanika" und dem "Rhododendronpark" in Bremen

Am Mittwoch, den 23. Mai 2018 fuhren 46 Landfrauen mit dem Bus nach Bremen zur "Botanika" und in den Rhododendronpark. Nach einer einstündigen Führung durch das Naturerlebniszentrum "Botanika" blieb noch genügend Zeit den Rhododendronpark auf eigene Faust zu erkunden. Die Hauptblüte war in vollem Gange und somit konnten die Landfrauen den Anblick und den Duft in vollen Zügen genießen. 

In der Botanika konnten die Besucher mit allen Sinnen in die naturgetreuen Welten Himalaya, Borneo und Japan in die Kultur Asiens eintauchen.

Im japanischen Garten der Botanika findet sich eine neue Attraktion: Der europäische Friedens-Buddha. Auf jedem Kontinent soll auf Initiative des Dalai Lama ein Friedens-Buddha errichtet werden. Der erste, der für den Kontinent Asien, wurde 1993 vom Dalai Lama im Jayanti-Park in Neu Dheli geweiht. Der zweite Friedens-Buddha ist seit August 2017 in der Botanika zu finden. Die mit Blattgold verzierte bronzene Statue soll als Friedenssymbol für alle dienen und keine Kultstätte sein.

Zusammen beherbergen und zeigen der umliegende Rhododendronpark und die  Botanika die zweitgrößte Rhododendronsammlung weltweit aus insgesamt 46 Hektar. Nahezu 600 Wildarten und 3000 Züchtungen gedeihen dort. Nur die Sammlung der Königin Elisabeth von England ist noch größer.

Am Ende eines sonnigen Tages waren sich alle Landfrauen einig, dass sich der Ausflug nach Bremen auf jeden Fall gelohnt hat.

Landfrauen üben die Feldenkrais-Methode

Mit dem Tagesseminar „Ganz im Sinne der Gesundheit“ konnte der Landfrauenverein Beverstedt 17 Damen begeistern. Im Seminarhaus in Wellen-Kramelheide erlebten die Teilnehmerinnen mit Birgit Körner, Felden-

kraispädagogin, Physiotherapeutin und Diplom-Pädagogin eine versierte

Referentin, die ihnen die Feldenkrais-Methode in Theorie und Praxis nahe brachte.

Nach kurzer praktischer Übung stellte Birgit Körner im theoretischen Teil

Begründer Moshé Feldenkrais vor und erklärte die Entstehung der Feldenkrais-Methode, jener ganzheitlichen Bewegungsschulung, die in der ganzen Welt praktiziert wird.

Im praktischen Teil lernten die Teilnehmerinnen die Theorie umzusetzen.

Größte Wirkung entfaltet sich, wenn es gelingt, komplexe Fähigkeiten und Handlungen zu lernen oder ungünstige Gewohnheiten und Bewegungsmuster zu verändern, um Einschränkungen und Schmerzen zu überwinden. Innere Wahrnehmung von Bewegung wird geschult. Mit sanften

Bewegungen kommt es zu einer neuen Eigenwahrnehmung.

Moshé Feldenkrais sagte: „Man kann immer lernen, sich anders zu bewegen, anders zu gehen, anders zu stehen. Man kann sich zu jedem Zeitpunkt seines Lebens umprogrammieren.“

Die Landfrauen wollen versuchen, die belastungsreduzierten, kreativen sowie

gesundheitsfördernden Bewegungsabläufe  mit in den Alltag zu nehmen.

 

Text Monika Gremke

Basteln mit Paletten

Auch in diesem Jahr organisierte Maren Suhr das Basteln mit Paletten.

Auf dem Hof Puckhaber in Stubben-Brunshausen wurden unter fachlicher Anleitung von Hendrik Twarloh aus Holz-Transportpaletten schöne Sachen für Haus und Garten hergestellt. Neun Landfrauen waren begeistert dabei und am Ende sehr zufrieden mit ihrem Ergebnis.

Paletten sind unglaublich vielseitig und ihre raue Holzoptik liegt voll im Trend. Außerdem sind sie umweltfreundlich und Kostengünstig.

Neuseeland - Spannende Einblicke

Neuseeland - Meine Reise ans andere Ende der Welt

Ein Bericht von Rebecca Mangels

Während meines achtmonatigen Aufenthalts in Neuseeland durfte ich neben der traumhaft schönen Landschaft die dortige Milchviehhaltung im Rahmen eines Praktikums kennenlernen. Das Praktikum absolvierte ich auf dem Milchviehbetrieb Flaxwood South der Familie Pease im Distrikt Southland auf der Südinsel. Für die run 1000 Jersey und Holstein Frisian Kühe des Betriebes stehen 350 ha arrondiertes Grünland zur Verfügung. Wie auf den meisten neuseeländischen Milchviehbetrieben werden die Kühe der Familie Pease ganzjährig im Freien gehalten. Grund dafür sind die optimalen Witterungsbedingungen mit ausreichend Niederschlag, vielen Sonnenstunden, sowie Durchschnittstemperaturen von 22 °C im Sommer und 11 °C im Winter. Kuhställe sucht man auf dem typisch neuseeländischen Betrieb daher vergeblich. Ein gut ausgebautes Wegesystem für die Kühe, sowie ein optimales Weidemanagement sind hingegen essentiell. In Neuseeland wird auf einem Großteil der Betriebe die saisonale Abkalbung durchgeführt. Das heißt, dass die Kühe nicht wie bei uns in Deutschland das ganze Jahr über vereinzelt Kälber bekommen, sondern alle Kühe innerhalb eines bestimmten Zeitraumes abkalben. In der Regel finden die Abkalbungen im neuseeländischen Frühling statt, sprich in den Monaten August und September. Hier beginnt die Vegetation von Neuem und den Kühen steht für die Milchproduktion ausreichend Gras auf den Weiden zur Verfügung. Die für die Nachzucht erforderlichen Kälber werden zehn Wochen lang mit Milch getränkt und anschließend in den sogenannten "Run-Off" geschickt. Als "Run-Off" werden Betriebe bezeichnet, die sich um die weitere Aufzucht der Kälber und späteren Färsen kümmern. Die nicht benötigten Kälber werden als Kalbsfleisch in der Heimtierfutterindustrie verwendet. Voraussetzung für das saisonale Abkalben ist das saisonale Besamen. Dazu wird auf Flaxwood South ab November für sechs Wochen lang die künstliche Besamung durchgeführt. Um die bis dato nicht tragend gewordenen Kühe abzufangen, kommen im Anschluss bis Anfang Januar Bullen mit in die Herden. Kühe, die auch von den Bullen nicht tragend werden, fallen aus dem "System", denn sie würden nicht mehr bis Ende September/ Anfang Oktober abkalben. Diese Kühe werden noch bis zum Saisonende gemolken und müssen anschließend ihre Reise zum Schlachthof antreten. Genauso wie das saisonale Abkalben und das saisonale Besamen wird das Trockenstellen der Kühe saisonal durchgeführt. Um den Kühen eine Trockenstehzeit von zwei Monaten zu ermöglichen, werden die Kühe Anfang Juni trockengestellt. Besonders in Neuseeland ist, dass die Kühe während der Trockenstehphase nicht auf den eigentlichen Betrieben verbleiben, sondern auf sogenannten „Dry-Off-Farms“ gehalten werden. Das sind Betriebe, die über die Trockenstehzeit sämtliche Herden aufnehmen und versorgen. Da auch im neuseeländischen Winter der Grasaufwuchs für die Fütterung nicht ausreicht, bauen die „Dry-Off-Farms“ unter anderem Grünkohl an, in diesem verbringen die trockenstehenden Kühe dann den Juni und August. Für die leerstehenden Milchviehbetriebe bedeutet die Trockenstehperiode Zeit für Regeneration und Erholung sowohl für Mitarbeiter als auch für die intensiv bewirtschafteten Flächen. Ab August heißt es dann wieder Abkalben und nicht die Nerven verlieren!

Auch wenn sich von der neuseeländischen Milchproduktion nicht viel auf unsere deutschen Betriebe kopieren lässt und die ein oder andere Methode zu hinterfragen ist, möchte ich meine Zeit auf Flaxwood South nicht missen. Die Arbeit in einer wundervollen Landschaft mit wahnsinnig liebenswerten Menschen hat unglaublich viel Spaß gemacht und mein Leben bereichert. Gerne denke ich auch an die Reise, die im Anschluss an mein Praktikum folgte, zurück. Diese führte mich unter anderem zum Milford Sound, ein an der Westküste der Südinsel gelegener Fjord, in dem Robben, Pinguine und Delphine zu Hause sind. Weiterhin besuchte ich den malerisch schönen Küstenabschnitt The Catlins im Osten der Südinsel, sowie den mit Gletschern durchzogenen Mount Cook Nationalpark im Zentrum der Südinsel. Auf der Nordinsel durfte ich den wohl symmetrischsten Vulkan auf Erden, den Mount Taranaki, bewundern und einen Atemzug voll Schwefel in der von Geysiren, Thermalquellen und brodelnden Schlammlöchern umgebenen Stadt Rotorua nehmen. Glücklich und zufrieden endete mein Neuseeland-Abenteuer schließlich am nördlichsten Punkt des Landes, dem Cape Reinga. 

Stehende Ovationen für Ilse Oerding

Mit einer ganz besonderen Laudatio in Versform überraschten die Vorsitzende des Landfrauenvereins Beverstedt, Imke Spinken und ihre Vorgängerinnen Ilsemarie Haaren  und Helga Silber  Ilse Oerding zur Verabschiedung aus ihrer aktiven Zeit.

Mit dem sich wiederholenden Refrain „wem können wir vertrauen, auf wen können wir bauen – unserer Ilse“ zeigten die (ehemaligen) Vorsitzenden einen Weg des Engagements der scheidenden Landfrau auf, der seines gleichen sucht.

In den 60er Jahren unterschrieb Ilse Oerding ihre Eintrittserklärung und hat seit dieser Zeit bewiesen, dass sie immer für die Landfrauenarbeit bereit war.

1974 übernahm sie die Aufgabe als Ortsvertrauensfrau, war 44 Jahre für die Ortsgruppe da und organisierte 20 Jahre lang Fahrten für den Verein. Doch damit nicht genug übernahm sie ab 1976 für 28 Jahre Verantwortung als stellvertretende Vorsitzende – und immer konnten sich alle auf sie verlassen.

Der Niedersächsische Landfrauenverband verlieh ihr im Jahr 2000 die „Silberne Biene mit Niedersachsen-Wappen“.

„Und im Gemeindehaus zu Versammlungen war Catering Ilses volles Ding“ erinnern die Frauen, die im Vorstand mit ihr zusammen gearbeitet haben. Kaffee, Kuchen, abends auch `mal eine Suppe wurden den Teilnehmerinnen serviert – und zum Schluss hat Ilse Oerding die Tür abgeschlossen.

Last but not least hat sie seit 1998 die Anmeldungen für Oper, Operette und Schauspiel angenommen und die Gruppen ins Stadttheater Bremerhaven geführt – bis jetzt.

Als Landfrau mit Herz und Verstand wurde Ilse Oerding  mit Standing-Ovation und dem lobenden Refrain von der ganzen Versammlung „in den Ruhestand verabschiedet“ und dazu eingeladen, in Zukunft als Gast dabei zu sein .

Foto und Text Monika Gremke

 

Foto v.l. Imke Spinken, Ilsemarie Haaren und Helga Silber nahmen Ilse Oerding zur Verabschiedung in ihre Mitte.

JHV mit Ehrung

96 Teilnehmerinnen, ein Mammut-Programm mit einem tollen Jahresrückblick, eine sehr gesunde Kassenlage, Wiederwahl des gesamten Vorstands mit fünf Beisitzerinnen und ein Meer verteilter Blumen als Dankeschön an alle, die in irgendeiner Weise für den Verein aktiv waren – das ist das Bild der Jahreshauptversammlung des 575 Mitglieder zählenden Landfrauenvereins Beverstedt. Tränen der Rührung und Standing-Ovation löste die ganz besondere Verabschiedung von Ilse Oerding aus, die nach ihrem Eintritt in den 60er Jahren  in 44 Jahren immer für ihre Ortsgruppe da gewesen ist.

Zu ihrer einleitend selbst gestellten Frage „Ist Landfrauenarbeit noch zeitgemäß?“ gab Vorsitzende Imke Spinken ein eindeutiges  „Ja“.   Im Sinne eines Zitats von George Bernhard Shaw „…Tradition ist wie eine Laterne, dem Klugen leuchtet sie den Weg“ ermunterte sie die Mitgliederinnen: „Lasst uns den Weg in die Zukunft gehen. Die Laterne der Tradition wird uns den Weg leuchten“.

Dazu passend verlas sie die Namen der 17 neu eingetretenen Mitgliederinnen. Wer anwesend war, bekam zur Begrüßung den Landfrauen-Anstecker.

Kassenführerin Marion Eichhoff präsentierte ein gutes Finanzpolster, machte mit ihrem Bericht aber auch deutlich, dass durch die hohe Abgabe von Verbandsbeiträgen vom Mitgliedsbeitrag (20 €) nur circa fünf Euro für die Vereinsarbeit bleiben.

Auf Grund der von Ute Michaelis und Antje Börger geprüften Kasse wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Neue Kassenprüferin wurde Monika Kaschorek.

Perfekt vorbereitet hatte der Wahlausschuss unter Vorsitz von Henriette Ahrens den reibungslosen Ablauf der Vorstandswahlen. Während der Auszählung blickte die zweite stellvertretende Vorsitzende Marlies Schirmer per Powerpoint mit einem tollen Jahresbericht auf insgesamt 32 Aktivitäten – Kurse, Seminare, Versammlungen, Fahrten, Reisen und übergeordnete Veranstaltungen – zurück.

Nach Verkündung fast einstimmiger Wiederwahl bekam der Vorstand kräftigen Applaus aus der Versammlung: 1. Vorsitzende Imke Spinken, Stellvertreterinnen Petra Brinkmann und Maries Schirmer (alle einstimmig), Kassenführerin Marion Eichhoff, Stellvertreterin Silvia Fischbeck,  Schriftführerin Rita Schnakenberg-Buhr, stellv. Schriftführerin Heidrun Scholl (neu),  Beisitzerinnen Gerlinde Mehrtens, Gunda Müller, Maren Suhr, Karin Ehlen und Gisela Gohde.

Die Wahl der Ortsvertrauensfrauen hatte in den Ortsgruppen stattgefunden und Imke Spinken verlas die lange Liste.

Mit einem großen Dank und Anerkennung für ihr ehrenamtliches Engagement im Vorstand, als Ortsvertrauensfrauen und in verschiedensten Aufgabenbereichen verabschiedete die Vorsitzende Silke Gremke (stellvertr. Schriftwartin/Protokollführerin), Doris Götjen (Internetpflege), Ingrid Logemann, Karin Frielingsdorf, Babette Hildebrand (Reisen), Irene Bauermeister,  Marlies Hillmann und Hannelore Breden.

Als Anregung aus der Versammlung aufgreifen will der Verein das Thema „Fair Trade“ auch zur Unterstützung des Ortes auf dem Weg zur „Fair Trade-Gemeinde“.

Als „Schmankerl“ zum entspannenden Abschluss  lasen Margit Latza und Rita Malachewitz  aus der Briefesammlung „Sommer in Lesmona“ .

  

Foto und Text Monika Gremke

 

Einen großen Dank und Anerkennung für ehrenamtliches Engagement erhielten Mitgliederinnen (soweit anwesend) im Landfrauenverein Beverstedt. Von links Marlies Hillmann, Silke Gremke, Ilse Oerding,

Hannelore Breden, Doris Götjen, Karin Frielingsdorf.

Antipasti mit Michael Tokarski - Biokoch, Küchenmeister und Foodblogger aus Beverstedt

Mit zwei Gruppen à 18 Personen bereitete Michael Tokarski am 26.01. und

09.02. 2018 in der Lunestedter Grundschule leckere  Antipasti ( italienische Vorspeisen ) zu.

Alles war sehr gut vorbereitet, und so konnten die Landfrauen sofort anfangen zu kochen und waren sehr schnell fertig.

 Antipasti werden warm oder kalt serviert. Gäste lieben die kleinen italienischen Köstlichkeiten, weil sie viele davon probieren können.

Michael Tokarski ist Koch aus Leidenschaft. Von seiner Mutter hat er die Liebe zum Kochen mitbekommen und von seiner Oma das Wissen um die Natur. Herr Tokarski findet es sehr wichtig zu wissen, woher die Nahrung kommt, wie und warum sie wächst und was sie im Körper bewirkt.

„Man muss der Natur zuschauen, nur so lernt man sie zu lieben und zu achten! Gesund und vegetarisch leben heißt nicht, dass das Essen einseitig oder kompliziert sein muss.“

 

Zubereitet wurden Walnuss-Käse-Focaccia, Balsamico-Zwiebeln, Paprika-Antipasti, gefüllte Champignons, Rucola-Pesto, Grünkohl-Cashew-Pesto,

Tomaten-Oliven-Paste, Zucchini-Mozzarella-Röllchen und Auberginen-Feta-Röllchen. Alles war super lecker!

Lesen nach Lust und Laune

Die Landfrauen waren zu Gast in der „Leselust“ in Beverstedt. Mitglieder der „Leselust“ lasen literarische Briefwechsel vor. Die „Leselust“ ist ein gemeinnütziger Verein, der sich die Förderung der Lesefreude zum Ziel gesetzt hat.

Begrüßt wurden die Landfrauen von der 1. Vorsitzenden Frau Dr. Susanne Pross, die

die „Leselust“ mit insgesamt 33 Mitgliedern leitet. Auf der Jahreshauptversammlung der Landfrauen 2010 stellte Frau Dr. Pross ihre Idee vor, einen Leseladen mit Secondhand- Büchern zu eröffnen. Noch im gleichen Jahr öffnete die „Leselust“ ihre Türen.

 

Rita Malachewitz und Margrit Latza lasen als Erste Briefe aus dem Buch „Sommer in Lesmona“, geschrieben von Marga Beck, vor. Es sind Briefe, die um die Jahrhundertwende von einem jungen Mädchen aus reichem Bremer Hanseatenhaus geschrieben wurden.Sie handeln von dem leisen Aufbegehren eines jungen  Mädchens gegen hanseatisch-bürgerliche Zwänge in all ihrer Widersprüchlichkeit, von ihren Tändeleien, aber vor allem von der Liebelei zwischen ihr und ihrem Vetter Percy, ihrer ersten Liebe.

 

Christa Schütt und Giesela Junghans-Cordes lasen danach Briefe aus dem Buch „Wo ist denn meine Brille?“ von Anne Biegel und Heleen Swildens  vor. Alt und Alt ist zweierlei. Den Beweis dafür treten die beiden niederländischen Journalistinnen in ihren Briefwechseln an. Im Laufe der Zeit vertrauen sie sich gegenseitig all jene ungreiflichen Dinge an, die dem Menschen widerfahren, wenn er älter wird. Ein Buch, das sich mit seinem leisen Humor sehr gut lesen lässt.

 

Zum Schluss las Susanne Pross Briefe aus dem Buch „Jenseits von Afrika“ vor. Die dänische Autorin Tania Blixen schrieb hiermit einen Klassiker. Mit ihrer melancholischen Liebeserklärung an Natur und Ureinwohner Kenias schuf sie ein bewegendes Stück Weltliteratur. Es ist der Erlebnisbericht einer gescheiterten Rückkehrerin aus den Kolonien. In mehreren ihrer höchst aufschlussreichen und menschlich bewegenden Briefe aus Afrika an die Familie macht sie rückblickend die Erziehung in ihrem Milieu wesentlich mit verantwortlich für ihr späteres Scheitern als Ehefrau und Farmerin.

 

In den Pausen gab es Gelegenheit zum ausgiebigen  Stöbern in den Bücherregalen. Verwöhnt wurden die Gäste mit Kaffee, Tee, Wein und Wasser. Am Ende waren sich alle darüber einig, dass es ein gelungener Abend mit sehr interessanten literarischen Briefwechseln war.

LandFrauenFrühstück in Kirchwistedt

Im Landgasthof Oerding in Kirchwistedt ließen sich 170 LandFrauen mit einem leckeren Frühstück verwöhnen.

Mit den Worten „Frauen leben nicht nur auf dem Land – Frauen leben das Land“ begrüßte die Vorsitzende Imke Spinken die Landfrauen und

wünschte allen ein frohes neues Jahr.

Unter den Gästen waren auch Heike Rohloff und Ortrud Heldt vom Verein „Hilfe zur Selbsthilfe“. 2018 möchten sie wieder Kindern aus Tschernobyl einen Aufenthalt mit Freizeitangebot im Schullandheim in Bokel ermöglichen. Da der Verein dringend auf Spenden angewiesen ist, wurden Sparschweine herumgereicht, und es kamen 500 Euro zusammen.

Anschließend begrüßte Petra Brinkmann die Gruppe „Kaktusblüte“ aus Buxtehude. Die Landfrauen erlebten ein tolles Musikprogramm, das keine Wünsche offenließ, und dazu Poesie von Ringelnatz.

Das musikalische Repertoire umfasste karibische Klänge, schottische Balladen, französische Chansons, Popklassiker, Country-Songs und  plattdeutsche Lieder, darunter viele selbst verfasste Stücke, in denen Alltagsthemen witzig-ironisch verarbeitet wurden.

Das Markenzeichen der „Kaktusblüte“ ist der mehrstimmige Harmoniegesang, instrumentale Begleitung sind Gitarre und Kontrabass.

Liederzettel wurden verteilt, und alle sangen gemeinsam ein Potpourri aus verschiedenen Liedern. Die Gruppe „Kaktusblüte“  unterhielt die Landfrauen bestens.

3 Tage Wellness „Nordsee hautnah“ in Otterndorf

 

Ende Februar 2014 erlebten zehn Personen dieses Arrangement.

In Fahrgemeinschaften erreichten wir Otterndof. Treffpunkt war der Parkplatz von 

dem Hotel „Am MedemUfer“.

 

Nach einer fast 2stündigen sehr informativen und humorvollen Stadtführung mit Besichtigungen waren wir „angekommen“.

Bei einer kleinen Mittagsrast konnten wir die erlebten Eindrücke gemeinsam 

vertiefen.

 

Gestärkt spazierten wir durch das geschichtsträchtige Örtchen, durch historische Gassen entlang der Medem zurück zum Hotel.

Tagsüber hatte jeder unterschiedliche Termine.

 

Abends trafen wir uns in gemütlicher Runde beim Dinner. Wir waren überwältigt vom Service, der Qualität und der Herzlichkeit. Hier harrten wir alle bis in den späten Abendstunden aus, denn die Erlebnisse vom Tagesablauf waren reichhaltig.

 

Das morgendliche Frühstücksbuffet brachte uns zu Kräften für die Aktivitäten des Tages.

 

Fazit: Wohlfühl-Ambiente im Hotel, der exklusiven Saunalandschaft und ebenfalls in der Sole-Therme.

 

Am Ende waren wir alle glücklich u. strahlten, dass wir dieses „hautnah“ erleben konnten.

 

Bericht u. Bilder Ingrid Logemann



„Zu gut für die Tonne“

 

Lebensmittelverschwendung hatten die Beverstedter Landfrauen für ihren Vereinsabend mit dem Slogan „Zu gut für die Tonne“ zum Thema gemacht. Eingeladen hatten sie dazu mit einem Vortrag die Oecotrophologin  Gertraud Huisunga von der Verbraucherzentrale Bremen. Sie vermutete wahrscheinlich nicht zu unrecht in diesem Kreis, dass die Landfrauen und vor allem die Generation 50 plus noch bewusst mit Lebensmitteln umgehen – aber es sei „irre“, was in Deutschland an Lebensmitteln weggeworfen wird. Lebensmittel, die in Europa weggeworfen werden, würden reichen, um alle Hungernden in der Welt zu ernähren.

Seit dem Jahr 2005,  betonte die stellvertretende Vorsitzende Imke Spinken, wird auch für die nachkommende Generation durch die Aktion „Kochen mit Kindern“ und „Lebensmittel verwenden statt verschwenden“ von den Landfrauen  das Thema in den Mittelpunkt gestellt. 

Von den allgemeinen Informationen über die Beratungsangebote der Verbraucherzentrale kam Referentin Huisunga mit ihrer Praktikantin Franziska Krebs zu dem großen Thema „Ab in die Tonne“.

„Wir leben in einem Schlaraffenland, in dem alles zu jeder Zeit zur Verfügung steht“ stellte sie fest. 61 Prozent der Haushalte seien für die Lebensmittelverschwendung mit verantwortlich. Und die „kranke“ EU-Norm tue durch Standarisierung von Lebensmitteln als Massenware (Beispiel krumme Gurken und nicht genügend gefärbte Äpfel) das Ihre dazu, dass schon durch die Produktion 20 Prozent der Lebensmittel verloren gehen.

Im Lebensmittelhandel sei das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ein Problem, weil ein Verkauf darüber hinaus Haftung für den Verkäufer bedeutet. Anders als häufig gedacht, ist das MHD aber kein Wegwerfdatum für den Verbraucher – Lebensmittel könnten nach eigener Kontrolle auch darüber hinaus mit Genuss gegessen werden. Davon zu unterscheiden sei unbedingt das Verbrauchsdatum für frische Lebensmittel wie Geflügel, Fleisch, Eier, Fisch usw.

Deshalb könnte mehr als die Hälfte des „Abfalls“, vor allem von Obst, Gemüse, Brot und Brötchen sowie Speisereste, in deutschen Haushalten vermieden werden. Zum bewussten Konsumieren können geplante Einkäufe, passende Mengen für den jeweiligen Haushalt und frische, unverpackte Ware, richtige und kontrollierte Lagerung, geringere Kochmengen und Resteverwertung beitragen. Jeder könne seinen Beitrag leisten, um die Verschwendung wertvoller Ressourcen und die Umweltbelastung zu vermeiden.   

Aufklärung – woher kommen gute Lebensmittel, wie wachsen  und werden  sie produziert, wo können sie gekauft werden – sei von grundlegender Bedeutung, um dem Aufruf zu folgen: „Geben Sie der Verschwendung einen Korb“

 

 

Foto  u. Bericht M. Gremke


Pralinenherstellung

 

Landfrauen lassen sich in das Geheimnis der Pralinen- und

Konfektherstellung  einweisen. Elf Landfrauen wuselten nach der theoretischen Einführung von Jannette Ordemann in der

Küche  der LEB in Wachholz um leckere Köstlichkeiten herzustellen. Wie viel sensibler Umgang mit den Zutaten, beim Auflösen der verschiedenen Kuvertüren oder dem genauen Messen der Temperaturen nötig ist, erfuhren die Frauen während der Herstellung eines „ richtig tollen Sortiments „(Landfrau).

Nach drei Stunden feiner Arbeiten durften die ersten Ergebnisse probiert werden. Mit  Mango -Joghurt –Pralinen, Mozartkugeln, Mandelsplitter mit Ingwer,  Amaretto-Tee-Trüffel,  Walnuss-Rosmarin-Krokant und Maronen-Konfekt war für jeden Geschmack etwas dabei. Jeder konnte auch noch ein paar Kostproben mitnehmen, um evtl. kleine Geschenke selbst zu fertigen.

 

 

Fotos u. Bericht G. Mehrtens


Jahreshauptversammlung 2014

 

Drei Stunden brauchte es, das Mammutprogramm der Jahreshauptversammlung des

Landfrauenvereins Beverstedt zu bewältigen. 100 Landfrauen waren gekommen und

beteiligten ich rege an den Wahlen. Imke Spinken, zweite Stellvertreterin des

Vereins, führte gemeinsam mit Petra Brinkmann, erste Stellvertreterin, durch den

Abend. Vorsitzende Helga Silber ist krankheitsbedingt ausgefallen. 16 Frauen sind

neu in den Verein eingetreten und wurden (soweit anwesend) mit dem neuen LF

Abzeichen auf einem Begrüßungsblatt willkommen geheißen. Damit zählt der Verein

jetzt schon 606 Mitglieder. 

Heike Mehrtens präsentierte eine gute Kassenlage und eine Summe von insgesamt 

2100 € an Spenden, die für wohltätige Zwecke weitergeleitet wurden. Zur neuen 

Kassenprüferin wurde anschließend Anja Bischoff gewählt. 

Mit einer Präsentation in Texten u. Fotos hielten Schriftführerin Ilse Wäsch u. Doris 

Götjen (Internetpflege) Rückblick auf ein Jahr mit annähernd 50 Aktivitäten aus 

Versammlungen, Kursen und Seminaren, Theater- u. Fahrten nach Bremen, 

Hamburg u. München. Nach Auszählung der Wahlzettel wurden 3 Frauen aus dem 

Vorstand u. 5 Ortsvertrauensfrauen währen der Versammlung mit einer <Urkunde

des Nieders. Landfrauenverbands (NLV), Geschenken und Blumen verabschiedet. 

Als besondere Geste gehört bei den Beverstedter Landfrauen ein

Abschiedsständchen von den Mitstreiterinnen aus dem Vorstand mit persönlich

verfassten Text und dem Abschlusstenor „prima Landfrauen, das seid ihr…..“dazu. 

 

Gek. Text v. M. Gremke


LandFrauenfrühstück 11.01.2014

„Das ewig schlechte Gewissen“ 

 

200 Landfrauen haben sich nach einem guten Frühstück im Bokeler Gasthaus Gerdau 

beim Vortrag der Diplom-Pädagogin für Erwachsenenbildung, Maike Carls, „Das ewig 

schlechte Gewissen der Frauen“, köstlich amüsiert. Herzlich lachend erkannten sich 

die Zuhörerinnen oft selbst wieder und merkten: wir machen uns oft selbst ein 

schlechtes Gewissen. 

 

Als blonde Ostfriesin, über 50, in den Wechseljahren und chaotisch obendrein stellte 

sich Maike Carls humorvoll –„uns traut man nicht soviel zu“ – vor. Nach einer 

schweren persönlichen Krise habe sie sich zu Veränderungen in ihrem Leben 

entschlossen und sich in einem pädagogischen Studium viel mit Frauenleben 

beschäftigt. Langsam sei sie dahinter gekommen: viele Frauen haben ein ewig 

schlechtes Gewissen. Antworten darauf, woher das kommt – und warum die Männer 

nicht da waren, als das schlechte Gewissen „verteilt“ wurde – fand sie in der 

Erziehung, Harmoniebedürftigkeit, im Verantwortungsbewusstsein und dem 

unermesslichen Wunsch nach Leistungssteigerung der Frauen. 

Mit dem guten alten Poesiealbum und den „Sei-Sätzen“ (die Jungen nie in ihrem 

Album hatten) – sei …sittsam, bescheiden, rein, edel, hilfreich und gut – hielt sie den 

 

Frauen auf ausgesprochen humorvolle Art den Spiegel vor. 

Oft scheinen weibliche Attribute mit dem schlechten Gewissen zu tun zu haben und in 

Zeiten der Emanzipation hat sich nach Meinung von Maike Carls viel zu wenig 

geändert. 

Gespickt mit Begebenheiten aus dem täglichen Leben führte sie den typisch inneren 

Schweinehund, die nachts ratternden Gedanken und die negativen Stimmen der 

„Schultersitzer“ wie Tanten, Mütter, Lehrer ins Feld. 

 

Für den Fall dass gar nichts mehr hilft, holte sie Utensilien aus ihrem „Notfall-

Köfferli“: die Blinki-Schleife für mehr Licht im Leben, die Pappnase als emotionalen 

Airbag, die große rosa-rote Brille für den anderen Blick, das rote Ess-Stäbchen quer 

im Mund oder das ausgeschnittene Lächeln, um sich die Welt so zu machen, wie sie

einem gefällt. Das Resultat war ein Saal voller lachender Frauen, die das Jahr 2014

vielleicht humorvoller angehen.

 

Gek. Bericht u. Fotos Monika Gremke

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