Berichte

Leselust

„Von Frau zu Frau“ unter diesem Thema stand der Abend, den Leselustige der LeseLust Beverstedt für uns LandFrauen vorbereitet haben. 25 Frauen waren der Einladung gefolgt und hörten unter anderen Stücke von Autoren wie I. Korschunow, Justus Kerner und Christine Nöstlinger. Alle Geschichten handelten aus dem Leben von Frauen z.B. „Der Führerschein“ oder „Der Blusenkauf“.

In der Pausen konnte in den Bücherregalen gestöbert werden oder bei netten Gesprächen wurde ein Glas Wein / Wasser genossen. 

Wir danken der LeseLust für diesen unterhaltsamen Abend. 

Jahreshauptversammlung

„Mit einem Schmunzeln zurückblicken und mit Freuden vorwärts schauen“.

Mit diesem Sinnspruch hatte der Landfrauenverein Beverstedt zur Jahreshauptversammlung eingeladen. 78 Landfrauen sind der Einladung ins Gemeindehaus gefolgt.

561 Mitglieder zählt der Verein derzeit. Fünf neue Mitglieder konnte Petra Brinkmann, stellvertretende Vorsitzende, mit einer Anstecknadel begrüßen. Imke Spinken, die Vorsitzende des Landfrauenvereins Beverstedt, informierte, dass die bereits beschlossene Beitragserhöhung aus rechtlichen Gründen erst in diesem Jahr umgesetzt werden kann.

Beeindruckend war der Rückblick der zweiten stellvertretenden Vorsitzenden Marlies Schirmer. Elf Kurse und Seminare, 18 Versammlungen, acht Fahrten und Reisen, acht Vorstandssitzungen und zwölf sonstige Aktivitäten hatte sie in Bild und Ton interessant zusammengefasst.

Einen besonderen Blumengruß überreichte der Vorstand an Marlies Schirmer für den tollen Internet-Auftritt, an Ilsemarie Haaren für den jahrelangen Kochbücherverkauf sowie an Ursel Rademacher und Margret Junge für die Bewirtung bei den Treffen im Gemeindehaus.

Als eine der Stellvertreterinnen des Kreisverbandes stellte Susanne Garbade den Neustart als eingetragener Verein mit neuer Satzung vor zwei Jahren ebenso vor wie die vielfältigen Aufgaben von der Verknüpfung der einzelnen Vereine bis hin zu den Kontakten zum Niedersächsischen Landfrauenverband und zum Deutschen Landfrauenverband.

Zur „beendeten Erfolgsgeschichte“ des Kochbuchverkaufs entstand eine lange, kritische Diskussion. Zum Verständnis für viele Frauen, die ihren Beitrag dazu geleistet hatten, fragte Helga Silber, ehemalige Vorsitzende der Beverstedter Landfrauen, wie die Entscheidung im Kreisverband entstanden sei, den Restbestand von 20 000 Büchern plötzlich für nur zwei bis drei Euro zu verkaufen.

Um das Gefühl zu vermeiden, das sei plötzlich alles nicht mehr wert, hätte sie sich eine vorherige Information an die Vereine gewünscht. Susanne Garbade erklärte, dass die Bücher auch nach verschiedenen Aktionen nicht mehr abzusetzen waren und in den vergangenen fünf Jahren jeweils Kosten von 

18 000 Euro für Personal, Lager, Versand und Steuerberater entstanden seien. Der neue Kreisvorstand habe wegen der Kostenlage die Reißleine gezogen.

Die umfangreiche Finanzarbeit des Beverstedter Landfrauenvereins stellte Kassenführerin Marion Eichhoff dar. Mit ihrer gut geführten Kasse führte Monika Kaschorek die einstimmige Entlastung des Vorstandes herbei. Neue Kassenprüferin wurde Freya Liepold.

Zum Schluß der Versammlung stellte Frau Jobmann vom Diakonische Werk des Kirchenkreises Wesermünde ihre Hospiz-Gruppe vor.

Am 3. Juli soll das 70-jährige Bestehen des Beverstedter Landfrauenvereins in Wollingst in der Gaststätte Büttelmann gefeiert werden.

Los geht es in diesem Jahr noch mit einer Brillensammelaktion und einem Projekt-Chor, der zum Jubiläum debütieren könnte.

„Der Graf von Monte Christo“ im Stadttheater Bremerhaven

Der junge Seemann und angehende Kapitän Edmond Dóntes wird am Tag seiner Hochzeit mit der schönen Mercédés zu Unrecht beschuldigt, ein napoleonischer Verschwörer zu sein, und verhaftet.

Vierzehn Jahre schmachtet er im berüchtigten Kerker der Cháteau de ´If, ehe ihm die Flucht gelingt. Mit Hilfe des Schatzes, dessen Versteck ihm ein Mithäftling verraten hat, kehrt Dántes als geheimnisvoller und sehr reicher Graf von Monte Christo in die Pariser Gesellschaft zurück, um sich an den Männern zu rächen, die ihm alles genommen haben: seine Liebe und die besten Jahre seines Lebens.

Frank Wildhorn zählt zu den erfolgreichsten Musicalkomponisten der Gegenwart. Seine Bühnenversion des legendären Abenteuerromans von Alexander Dumas verpackt die Geschichte von Liebe, Rache und Vergeltung in schwelgerische Musik und rasanten Kampf- und Fechtszenen.

Die Inszenierung setzt auf moderne Kontrastreiche Lichtspiele. Das philharmonische Orchester Bremerhaven sorgte für die passende Musik.

Ein tolles Erlebnis welches sich die 8 Beverstedter Landfrauen sich nicht entgehen lassen wollten.

Einfach singen

Einen fröhlichen Abend lang wurden Volkslieder, alte Schlager und plattdeutsche Lieder geschmettert. 40 fröhliche Stimmen der Beverstedter Landfrauen klangen durch das Gemeindehaus, sie waren zu „Einfach singen“ mit Ingrid Bullwinkel gekommen. Vorsitzende Imke Spinken war „sehr glücklich“ über die vielen Teilnehmerinnen, zum Schluss sagte sie: „Es war so schön mit euch Landfrauen.“

Ingrid Bullwinkel freute sich, das Klavier im Gemeindehaus nutzen zu können. Begleitet wurde sie mit Gitarrenspiel von Petra Eilers. Mit ihren Sopran- und Altstimmen unterstützten beide den Gesang der Frauen.

Zum Warmmachen wurde die Melodie „Geh aus mein Herz und suche Freud“ ausgewählt. Dann folgte eine bunte Mischung verschiedener Liedanfängen, die zu einem fröhlichen Gesamtbeitrag zusammengefasst waren.

Anschließend ging es mit dem Volksliederbuch „Singen ist Gold“ und vorbereiteten Liederzetteln quer durch das Genre Volkslieder. Drunter war kaum ein Lied, das die Frauen nicht aus Kinder- und Jugendzeiten kannten. Inhaltlich nach der Natur im Wald und in der Lüneburger Heide mit der klappernden Mühle am rauschenden Bach stritten sich plötzlich Kuckuck und Esel und die Hobbysängerinnen wanderten im „Im Frühtau zu Berge“, bis die Gedanken frei waren.

„Es hört sich super an, wie beim Rudelsingen“, schwärmte  Ingrid Bullwinkel.

Nachdem sich die Sängerinnen mit „Mamor, Stein und Eisen bricht“ an  Drafi Deutscher gewagt hatten, schwebten sie mit Reinhard Mey „Über den Wolken“ und zurück zum Anfang: „Lasst doch der Jugend ihren Lauf.“

Nach einer kleinen Pause ging die musikalische Reise wieder von der Heide aufs Meer und zurück, kurzweilig durch das große Volksliederrepertoire bis zum plattdeutschen „Dat du mien leevsten büst“ und hin zu „Gottes schöner Welt“.

Mit „Nehmt Abschied Brüder“ und „Der Mond ist aufgegangen“ beschlossen Ingrid Bullwinkel, Petra Eilers und die Landfrauen ihren gelungenen musikalischen Abend.

 

Text und Foto von Monika Gremke

Landfrauenfrühstück

Neues wagen – dazu ermutigte Theresia Maria de Jong 180 Landfrauen im Saal der Gasstätte Oerding in Kirchwistedt. „Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitergehen“ war das Motto der ersten Veranstaltung des Jahres der Beverstedter Landfrauen.

Vorsitzende Imke Spinken begrüßte die Teilnehmerinnen zum Jahr 2020. Zu dem Dreijahresmotto des Niedersächsischen Landfrauenverbands „Demokratie meint dich“, in das sich auch der Beverstedter Landfrauenverein einklinken wird, ermunterte die Vorsitzende, in der Familie über Politik, Landwirtschaft bis zu Umweltbewegungen Demokratie zu leben, einander zuzuhören, miteinander zu reden, Verständnis aufzubringen und Lösungen zu finden.

Lösungen seien auch in schwierigen Lebenslagen immer zu finden, so Referentin Theresia Maria de Jong. Sie gab den Teilnehmerinnen passend zum Jahresbeginn Tipps mit auf den Weg, um Neues zu wagen.

Mit der Einführung über ihren Lebenslauf vom Studium für Kommunikationswissenschaft, Psychologie über ihre und Journalismus über ihre Arbeit für Rundfunk und Fernsehen bis zur freiberuflichen Tätigkeit für Printmedien und ihre Selbstständigkeit als freie Autorin, Seminar- und Verlagsleiterin dokumentierte die Referentin de Jong einen beeindruckenden Werdegang.

Und dennoch sei auch bei ihr nicht alles glatt gelaufen und sie habe Täler durchschritten, räumte sie mit Blick auf ihren Vortrag ein. Zum Umgang mit Krisen und Hindernissen fiel das Stichwort Resilienz. Das meint die psychische Gesundheit, Widerstandskraft und Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen zu überstehen. Wie jeder damit umgeht, gehört zur persönlichen Grundeinstellung. Optimismus, Akzeptanz und Lösungsorientierung können Denkmuster und Verhaltensweisen entlarven, können helfen sich den Herausforderungen des Lebens zu stellen und Resilienz zu lernen. „Hindernisse machen nicht klein – überstandene Hindernisse machen groß“ ermutigte de Jong. Es sei gut, sich klar zu machen, dass es eine Handlungsoption gibt.

Für den ersten Impuls des Aufstehens nach dem Hinfallen riet die Referentin, zunächst einmal liegen zu bleiben, eine Ruhephase einzunehmen. Man müsse nicht sofort wieder funktionieren, alles selbst schaffen, auch lernen, Hilfe anzunehmen. Die Gefahr, wieder hinzufallen, sei sonst groß.

Dass jeder es schaffen kann, immer wieder aufzustehen, machte sie an dem ganz einfachen Beispiel deutlich, dass Babys beim Laufen lernen etwa 60 Mal am Tag hinfallen und immer wieder aufstehen. Aufstehen bietet neue Chancen. Krisen sind Angebote des Lebens, sich zu wandeln, das Denken und Pläne zu verändern, auch mal Abkürzungen zu nehmen. Entscheidend ist, was man daraus macht. Alles beginnt im Kopf. „Einmal mehr aufstehen, bedeutet nicht aufzugeben.“ Ich mache keine Fehler – ich lerne nur dazu“, war der eindeutige Standpunkt der Referentin.

 

Fotos und Text von Monika Gremke

Adventsfeier im Dorphuus in Lunestedt

Zu der diesjährigen Adventsfeier waren über 100 Landfrauen gekommen.

Das Dorphuus wurde wunderschön geschmückt von den Lunestedter Ortsgruppen.

Imke Spinken begrüßte die Landfrauen und die Gäste Torsten Steinberg, Ortsvorsteher von Lunestedt, Renate Kiekebusch aus Düdenbüttel und ihr Team.

Torsten Steinberg begrüßte die Landfrauen ebenso und freute sich mit ihnen auf einen gemeinsamen Abend.

In ihrer Rede machte Imke Spinken auf die verschiedenen Traditionen zur Weihnachtszeit aufmerksam wie Adventskranz, Weihnachtsmarkt, Christbäume und den Weihnachtsmann: „ Besonders bei dem Weihnachtsmann haben wir gelernt an etwas zu glauben, was man weder sehen noch anfassen kann. Die Rede ist hier besonders von der Liebe, die eine große Kraft hat und unser Leben zum Strahlen bringt und das selbst in den dunkelsten Momenten.“

Von Marlies Schirmer wurden zwei plattdeutsche Gedichte vorgelesen, sie handelten vom Nikolaus und von der Vorweihnachtszeit.

Nach der leckeren Gulaschsuppe von Kramer gab es selbstgebackene Kekse und Apfelpunsch.

Renate Kiekebusch erzählte und las lustige weihnachtliche Geschichten auf plattdeutsch vor. Musikalisch begleitet wurde sie vom Duo Thomas und Ewald Sölter. Gemeinsam wurde viele Weihnachtslieder gesungen und die Stimmung war sehr gut. Renate Kiekebusch begeisterte die Landfrauen mit ihren Geschichten aus ihrem Leben.

Gesammelt wurde, wie in jedem Jahr,  für einen guten Zweck. Dieses Jahr ging die Spende an den Heimatverein zur Erhaltung des Dorphuuses.

Zum Abschluss der gelungenen Adventsfeier sangen alle zusammen „O du fröhliche“.

Adventskonzert im Stadttheater

Nach der Ankunft mit dem Bus in Bremerhaven hatten die 30 Landfrauen noch genügend Zeit um über den schönen Weihnachtsmarkt zu bummeln und einen Punsch zu trinken.

Das anschließende Adventskonzert erfüllte alle Erwartungen, denn es war farbenfroh, festlich,  fröhlich und mit vielen Evergreens versehen.

Mitwirkende waren das Solistenquartett Tijana Grujic, Patricia Häusermann, MacKenzie Gallinger und Shin Yeo, der Opernchor, der Kinder- und Jugendchor Geestland sowie das Philharmonische Orchester unter der Leitung von Hartmut Brüsch.

Zum Abschluss des wunderschönen Konzerts wurden die Lieder „O du fröhliche“ und „Dat Johr geit to End“  mit allen Beteiligten gemeinsam gesungen.

Adventliches Basteln

In zwei Gruppen á 6 Landfrauen wurde in Hollen im „Wurzelwerk“  in gemütlicher Runde gebastelt.  Unter der Anleitung von Frau Bösch entstanden wunderschöne Türkränze und Tischdekorationen aus Naturmaterialien.

Eine Erntekrone für den neuen Bürgermeister

Nach 16 Jahren hängt im Beverstedter Rathaus wieder eine Erntekrone vor dem Sitzungssaal. Die Landfrauen überbrachten sie dem neuen Bürgermeister Guido Dieckmann. Die Erntekrone hat in Beverstedt schon Tradition: Bereits vor 16 Jahren hatten die Landfrauen Bürgermeister Ulf Voigts zu seinem Amtsantritt eine solche überreicht.

Die neue Krone besteht aus Hafer, Weizen und den Samenkapseln vom Mohn.

 „Die Samenkörner sollen dem neuen Bürgermeister viele gute Worte zuflüstern“, erklärte die 1. Vorsitzende Imke Spinken.

 

Ein großes Dankeschön geht an Anke Büttelmann, die das Getreide geschnitten und an Erika Dreyer, die die Erntekrone gebunden hat.

Moore und Klima

 „Moore sind für das Klima unendlich wichtig“ – das war die eindeutige Aussage des Referenten Dr. Hans-Joachim Andres in der Vortragsveranstaltung des Landfrauenvereins Beverstedt. In dem Zusammenhang bedeutet es für den Klimaschutz, die Kohlendioxid(C02)-Freisetzung zu verhindern und die Sauerstoff(02)-Produktion zu fördern. Zum Schutz der Moore ist das „Wunschdenken“ kein Torfabbau, keine Landwirtschaft auf Moorböden, kein Straßenbau auf Moorböden. Mit großer Sorge sah Dr. Andres die Zerstörung wichtiger Biotope durch den geplanten Bau der A20, die durch viele Moorgebiete der Region führen wird. „Ausgleichsmaßnahmen sind kein Ersatz für zerstörte Natur – das funktioniert nicht“ ist sein Standpunkt.

Mit dem Blick auf aktuell häufig und intensiv diskutierte Themen wie Bauern-Demos, Mauerfall sowie Wachstum und gewollte Reduzierung der Weltbevölkerung eröffnete Vorsitzende Imke Spinken die Vortragsveranstaltung. Zu ihrer Mahnung „wir haben nur eine Erde“ klinkte sich Referent Dr. Andres mit seinem Thema „Moore & Klima“ ein.

„Mitten in der Wildnis“, wie er es selber darstellte, hat sich der Tierarzt u. Journalist Dr. Hans-Joachim Andres  als Organisator des Seminar- und Kunsthauses „Die blaue Leiter“ in Beverstedt-Frelsdorf einen Traum erfüllt. Mit dem Ziel, Menschen wieder an die Natur heranzuführen, neue Horizonte zu entdecken bietet er Seminare, Exkursionen, Wanderungen an und öffnet sein Haus für Veranstaltungen, Vorträge sowie Führungen im Kunstmuseum. Seit etwa 65 Jahren geht er selbst fast täglich ins Moor, erklärt damit sein großes  Anliegen für das Moor und zitiert: „Ein Spaziergang in der Natur hilft der Seele zu atmen“.

Sein Domizil, in das er einlädt, ist das große Naturschutzgebiet Malse. Auf seinem Grundstück sagen sich im wahrsten Sinne des Wortes Fuchs und Hase „gute Nacht“. Eine benachbarte Wiese, die hin und wieder überschwemmt wird, zieht Kraniche zum Brüten an. Das Lune-Quellgebiet als interessantes Sumpfgebiet, das Botaniker aus ganz Deutschland anzieht, bietet seltene Pflanzen und im Frühjahr ein Blütenmeer.

Mit wunderschönen, eigenen Fotoaufnahmen der Pflanzen- und Tierwelt, im Umkreis von bis zu 12 Kilometern um Beverstedt herum, stimmte er auf seinen Klima-Vortrag ein.

Grundsätzlich zeigte er sich froh, dass die Jugend jetzt das Thema Klimawandel und Klimaschutz sehr intensiv aufgegriffen hat. Den Zuhörerinnen aus dem Landfrauenverein versprach er, es  so verständlich zu erklären, dass sie es an ihre Kinder und Enkel weitergeben könnten.

In drei Facetten – Entstehung und Natur, Geschichte  und die Kunst mit der dargestellten Einsamkeit der Moore – zeichnete Dr. Andres ihre Schönheit als Besonderheit der Region. Wenn Biotope, Moore eine bestimmte Ausprägung haben, gelten sie vom Gesetz her als geschützt, weil Tiere und spezielle Pflanzen die Lebenswelt brauchen.

Das A und O, Erschaffer und Herz der Moorlandschaften, ist das Torfmoos. Es wächst im Wasser, besteht selbst zu 90 Prozent aus Wasser, hat keine Wurzeln und lebt von Regenwasser. Die drei wichtigsten Eigenschaften: es braucht keinen Dünger, schafft ein saures Milieu  und verrottet nicht. Torfmoos produziert Unmengen von Sauerstoff und ist damit als größter Sauerstoff-Speicher einzustufen.

Ausführlich erklärte Dr. Andres die Klima-Entwicklung mit zu viel Kohlendioxid (C02) und zu wenig Sauerstoff (02) und stellte den Bezug zum Moor her.

66 Prozent entwässerter Moorböden werden als Grünland landwirtschaftlich genutzt. Bereits zwei Zentimeter Torfverlust (Abbau) bedeuten eine erhebliche C02-Freisetzung. Ein Hektar Mais auf Moorboden setzt 14 – 40 Tonnen C02 frei. 35 PKW haben einen ähnlichen Wert. Ein Kohlekraftwerk setzt 12 Tonnen Co2 bei einer Produktion von 16.000 kwh (vergleichsweise die Biogasanlage) 12 Tonnen C02 frei.

Fazit des Referenten: „Das Torfmoos fühlt sich durch Wassermangel, Überdüngung aus der Landwirtschaft, Straßenverkehrs- und Kraftwerksausstoß und damit fehlenden Säureschutz nicht mehr wohl“.

 

Zum Schutz der Moore und des Klimas bedeutet das:  keine Nutzung der Flächen sowie Wiedervernässung, Ständige Pflege der Moorbiotope und Schaffung von Moorkulturen.

 

Fotos und Text Monika Gremke

Neue Spiele – Ja gern!

Im „Marientreff“ in Beverstedt trafen sich 16 Landfrauen um sich über  Gesellschaftsspiele, die neu auf dem Markt sind, zu informieren. Das Spielwarengeschäft Konz aus Gnarrenburg hatte dafür ein buntes Programm zusammengestellt. Die beiden Mitarbeiterinnen erklärten und spielten die neuen Spiele zusammen mit den Landfrauen.                                                                 

Tina Turner – Musical in Hamburg

Nachdem der erste Bus am 11. September nach kurzer Zeit voll war, wurde noch ein zweiter Termin am 5. November gebucht.

Ein tolles Musical, welches die Geschichte von Tina Turner erzählt, die sich ihr ganzes Leben lang gegen Männer behaupten muss die sie misshandeln, bevormunden und beiseite schieben. Es ist auch eine Geschichte über eine starke Frau und sich stark wähnende männliche Schwächlinge, im Mantel einer Geschichte über Rassismus, erzählt anhand des Lebens einer der größten lebenden Popstars.

Die Botschaft des Musicals: Glaub an dich, höre auf die richtigen Leute – lerne die richtigen von den falschen zu unterscheiden.

 

Danke an das Reiseteam für die tolle Organisation!

Billionen Freunde – Der Darm

Mit dem Thema „Darmgesundheit“  traf der Landfrauenverein Beverstedt offensichtlich das Interesse auf den Punkt. Fast 100 Mitglieder und Gäste hatten sich zu dem ersten Vortragsabend des neuen Landfrauenjahrs angemeldet  Die Heilpraktikerin Dagmar Praßler hielt mit  „ Billionen Freunde – Der Darm“ einen interessanten Vortrag und stellte dar, wie untrennbar Mikrobiom und Lebensqualität durch die „Darm-Hirn-Achse“ verbunden sind. Wissenschaftliche Forschungen belegten, dass die Bakterien des Darms wesentlich das Geschehen im gesamten Organismus bestimmen.

Erfreut hieß Vorsitzende Imke Spinken die vielen Interessierten im Beverstedter Restaurant „Vittoria“ willkommen und lud dazu ein, sich bei dem servierten Imbiss mit Bruschetta und Pizzabrötchen auf den Vortragsabend einzustimmen.

Die Referentin Dagmar Praßler, ehemalige Kinderkrankenschwester, hat sich als Heilpraktikerin auf Ernährung spezialisiert. Als Mikrobiom-Therapeutin, die Patienten mit Vitalstoffen behandelt, hielt sie ihren Vortrag. Am Beispiel einer Patientin aus ihrer Praxis, das sich durch den Vortrag zog, machte sie am Mittel ihrer Wahl (wissenschaftlich geprüfte Darmreihe OMNiBiOTiC) – es gibt sicher auch andere - die Behandlungmöglichkeiten und das Ergebnis nach etwa drei Monaten deutlich. Dabei wies sie vor allem auf die Bedeutung des Mikrobioms (Gesamtheit aller Mikroorganismen) als Basis des menschlichen Lebens hin.

Ihre Aussage, dass die Mikrobiome (Bakterien des Darms) wesentlich das Geschehen im gesamten Organismus bestimmen, mochte schon erstaunen. In wissenschaftlichen Forschungen zeige sich, welche zentrale Rolle die „Darmbewohner“ u.a. gegen Blasenentzündungen, Migräne, Depressionen, Reizdarm usw. spielen – Beschwerden, von denen vermehrt auch Frauen betroffen sind. Am Ausdruck „Darm-Hirn-Achse“ erklärte sie die Verbindung durch den Körper vom Darm zum Hirn, durch die  90 Prozent der Immun-Signale vom Darm zum Gehirn gehen. Dazu lasse sich feststellen: Je gesünder der Darm, umso besser ist das Wohlbefinden.

Tipps der Referentin für die Darmgesundheit sind  u.a. eine ballaststoffreiche Ernährung, Einschränkung des Zuckerkonsums, Senken des Stress-Levels und als Ausgangspunkt die Reinigung der Zotten und Nischen im Darm (mit dem entsprechenden Mittel natürlicher Mikroorganismen).

 

Als einen ganz wichtigen Punkt  in ihrem Vortrag stellte die Referentin die  manchmal erforderliche Behandlung mit einem Antibiotikum dar. Weil dadurch das Ökosystem leidet bzw. zerstört wird,  ist für sie der einzige Weg  eine gleichzeitige Pro-Biotikum-Verordnung durch den Arzt, um die dringend erforderliche  Darmflora schnellstmöglich wieder aufzubauen.

Pro-Biotika bedeutet: „für das Leben, freundliche Bakterien“ erklärte Dagmar Praßler. Damit gab sie den Teilnehmern den etwas schmunzelnden Rat, „freundlich zu den Freunden im Darm (Vortragsthema) zu sein“,  für ein gutes Bauchgefühl zu sorgen und damit fröhlich zu bleiben.

 

Die stellvertretende Vorsitzende Marlies Schirmer  bedankte sich bei der Referentin Dagmar Praßler für den interessanten Vortrag.

 

Foto und Text von Monika Gremke

Erntedankgottesdienst in Appeln

Geschmückt wurde die Scheune von Liesa und Sebastian Mehrtens in Appeln von den Landfrauen und Mitgliedern der Kirchengemeinde Beverstedt.

Zusammen mit Frau Pastorin Naatjes-Schröter gestalteten die Landfrauen den Familiengottesdienst, der sehr gut besucht war. Kinder aus der Kirchengemeinde brachten ihre Ernte zum Altar, der in Form eines riesigen Strohballens aufgebaut war.

Fahrt ins Stadttheater Bremerhaven

Bei Petra Brinkmann hatten sich 30 Landfrauen angemeldet um mit dem Bus zur Komödie „Wir sind die Neuen“ zu fahren.

 Erzählt wurde die humorvolle Geschichte von ehemaligen 68er die in eine WG einziehen weil das Geld knapp ist. Dabei treffen sie auf Studenten die sich gerade kurz vor dem Durchstarten in ein erfolgreiches Berufsleben befinden. Und so kommt es wie es kommen muss:

Die zwei Generationen rasseln bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit zusammen. Dabei entdecken sie, dass Vorurteile sich meistens auf den zweiten Blick in Luft auflösen.

Landfrauen boulen

Wenn es ums Boulen geht, sind die Beverstedter Landfrauen kaum zu bremsen. Aus dem Boule-Schnuppern vor zehn Jahren ist in der Sommer-Versammlungspause ein fester Termin geworden. Ein fester Stamm von Spielern und erfreulicherweise auch immer einige Neue, treffen sich dazu.

Ob bei leichtem Nieselregen oder abendlicher Hitze von 30 Grad, von Juni bis September finden die Frauen alle 14 Tage nicht nur Spaß und Austausch – es hat sich längst ein sportlicher Ehrgeiz eingestellt.

Der Boule-Platz der Gemeinde Beverstedt ist zwischen dem hohen Baumbestand (neben dem Edeka-Markt) jeden 2. Mittwochabend ab 18.30 Uhr der Treffpunkt der Gruppe. Gisela Gohde sorgt seit Jahren für die Organisation und Durchführung. Boulekugeln stehen zur Verfügung, Getränke und etwas zum Knabbern gehören auch dazu.

Maritimes Erlebnis

Fahrradtour durch Cuxhaven und an der Elbe entlang bis nach Otterndorf.

Begrüßt wurden die 25 Beverstedter Landfrauen bereits bei ihrer Ankunft in Cuxhaven von dem adfc (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club). Sie begleiteten die Gruppe  sicher durch Cuxhaven. Doch bevor es richtig los ging; wurde im Kulturbistro, welches von der Lebenshilfe geleitet wird, gefrühstückt. Ein reichhaltiges Buffet begeisterte die Landfrauen und so ging es gut gestärkt los.Vorbei am Schloss Ritzebüttel und zur „Alten Liebe“ ,der  Kugelbake,  der Grimmershörner Bucht und durch Döse bis hin  zum Kreishaus. Hier wurden sie vom Landrat Kai-Uwe Bielefeld sehr freundlich begrüßt und über aktuelle Themen des Landkreises informiert.  Die Gleichstellungsbeauftragte Frau Becker übernahm dann die Führung durch das Kreishaus, welches 1984 erbaut wurde. Anschaulich erklärte sie den Landfrauen alles Wissenswerte und beantwortete ihre Fragen.

Am Abend ging es in ein Fischrestaurant im Fischereihafen; wo es sehr leckeren Fisch gab und in gemütlicher Runde geklönt wurde.

Am nächsten Morgen fuhren die Landfrauen auf dem Elbe-Radweg nach Otterndorf, vorbei an vielen Schafen und durch die schöne Natur. Nach einem  leckeren Picknick erkundeten die Frauen Otterndorf mit Hilfe einer Stadtführerin. Die schöne Altstadt, das Rathaus und die Kirche wurden besichtigt und entlang der Medem spazierten die Landfrauen durch das idyllische Otterndorf.

Weiter ging es dann zum „Alten Backhaus“, einem Hofcafé, das etwas außerhalb von Otterndorf gelegen ist. Bei leckerem Kuchen und Kaffee stärkte sich die Gruppe und fuhr dann über Altenbruch nach Cuxhaven zurück.

Zum Abschluss wurde in einem italienischen Restaurant zu Abend gegessen und alles Erlebte noch einmal besprochen. Ein besonderer Dank geht an Elke Lührs, die diese Radtour sehr gut organisiert hat und alle waren sich einig, dass es eine sehr schöne Fahrt war und sie freuen sich schon auf die kommenden Reisen.

Besuch des Hagener Königsmoores

Am 16. Mai 2019 unternahmen 13 Landfrauen und zwei Männer eine geführte Wanderung durch das Hagener Königsmoor.

Dieses Moor wurde zwischen 1820 und 1845 vom König von Hannover meierrechtlich vergeben. Die Nutzung begann mit dem Handtorfstich, ein noch verhältnismäßig geringer Eingriff in die Naturlandschaft Moor. Es folgte in den Jahren 1971 bis 1996 der maschinelle Torfabbau, der einen Jahrtausende alten Lebensraum für besondere Tiere und Pflanzen zerstörte.

Im Jahre 1999 ist es gelungen, hier ein Stück eines schon verloren geglaubten Naturraumes  durch Wiedervernässung zurückzugewinnen. Somit wurde der Vernichtung des Hochmoores entgegengewirkt. Es wird wieder wachsen, allerdings nur einen Millimeter pro Jahr!

Nicht nur die Geschichte des Königsmoores, sondern auch seine Fauna und Flora, wie z. B. Sumpfcalla, Besenheide und Wollgras,  brachte uns Herr Joachim Cordes nahe.

Leicht durchgeregnet konnten wir uns im Burgcafé der Hagener Burg, welches vom Landfrauenverein Bramstedt und Umgebung unterhalten wird, bei leckerer Zitronentorte und Butterkuchen stärken.

Mit einer plattdeutschen Burgführung von Anne Candler endete um 17.00 Uhr ein informativer Nachmittag.

Traumhafter Urlaub in Kroatien

Ziel der von Renate Serger organisierten Reise, an der 26 Landfrauen und fünf Männer teilnahmen, war Opatija, der einst mondäne Kurort des österreichischen Adels in Istrien. Das Stadtbild ist geprägt von vielen schön restaurierten Villen und Hotels, und der Besucher kann einen 12 km langen Panoramaweg direkt entlang der Adria genießen. Dieser Küstenstrich zählt  zu den sonnen-reichsten Gefilden Europas.

Bereits am Flughafen wurde die Gruppe von einer Reiseleiterin namens Ondina in Empfang genommen. Sie begleitete die Reisegruppe über die  gesamte Zeit  und erzählte viel Wissenswertes über Kroatien, wobei es  nie langweilig wurde, ihr zuzuhören,  denn, wie sie selbst über sich sich sagte,  sie „ist gut an Zunge“.

Nachdem das Flugzeug vom Sturm „Bora“ durchgeschüttelt und bei Regen  glücklich in Rijeka auf der Insel Krk gelandet war, schloss sich gleich eine Inselrundfahrt an,  Frühstück ( landestypischer Schinken und Käse ) mit  Wein- und Schnapsprobe inbegriffen.

Am nächsten Morgen startete die Reisegruppe zu einer ganztägigen Istrien-Rundfahrt. Entlang der römischen Wege gelangte man nach Pula. Dort wurde das Amphitheater besichtigt, das sechstgrößte der Antike und eines der am besten erhaltenen.

Weiter ging es nach Porec, wo die byzantinische Basilika besichtigt wurde. Porec ist Istriens größter Badeort mit einem romantischem Hafen, Baudenkmälern, malerischen Gassen und einer interessanten Altstadt. Vom Hafen aus konnte man die italienischen Dolomiten sehen. Ein unvergessliches Erlebnis, ein seltenes Phänomen, das ohne die Bora nicht möglich gewesen wäre.

Am 3. Tag wurde Opatija besichtigt. Das mediterrane Klima und der Sonnenschein begeisterten die Gruppe. Beeindruckend an diesem Seebad ist seine Geschichte. Hier ließen sich zahlreiche Berühmtheiten  nieder, darunter viele europäische Kaiser und Könige, Komponisten und Schriftsteller.

 Nach diesem Stadtrundgang ging es mit dem Bus ins benachbarte Rijeka, wo man viele prachtvolle Fassaden bewundern kann. Für die hier geplante Freizeit boten die Altstadt und die Uferpromenade mit zahlreichen Geschäften und Cafés Möglichkeiten zum Bummeln oder Pausieren und Genießen.

Der Ausflug am 4. Tag führte bei wunderschönem Wetter in den Nationalpark Plitvicer Seen. In einem Talkessel, umgeben von hohen, bewaldeten Bergen,  liegen 16 größere und kleinere Seen mit kristallklarem Wasser, die stufenförmig aneinander gereiht und teilweise durch rauschende Wasserfälle miteinander verbunden sind. Die Wanderung durch diese beeindruckende Landschaft war einfach schön!  Die Plitvicer Seen waren Drehorte für mehrere Karl-May-Filme. Wer wollte, konnte mit einem Boot über den „Silbersee“ fahren.

Am nächsten Tag ging es nach Slowenien. Zunächst wurden die Adelsberger Grotten in der Nähe von Postojna besichtigt. Es ist die zweitgrößte Tropfsteinhöhle der Welt ( nach der Jeita-Grotte im Libanon). Das gesamte Höhlensystem ist 24 Kilometer lang, fünf Kilometer davon sind erschlossen und ganzjährig  für den Tourismus geöffnet. Es ist ein  imposantes unterirdisches Paradies, das über Millionen von Jahren von winzigen Tröpfchen geformt wurde. Die Touristen fahren mit einem Miniaturzug in die Grotten ein. Für unsere Gruppe folgte dann zu Fuß eine Führung  durch die Wunderwelt der Stalagmiten und Stalagtiten. Schlusspunkt war der Blick auf einen Grottenolm in einem Bassin.

Nach dem Verlassen der Grotten ging es weiter zu dem berühmten Gestüt der Lipizzaner nach Lipicaj, dem Ursprungsort der berühmten Pferde. Dort fand ein Rundgang mit Führung durch die Stallungen und über das Gelände statt. Das weitläufige Gestüt in Lipica liegt malerisch inmitten von über hundertjährigen Eichen und Linden, die ihm eine ganz besondere Atmosphäre verleihen.

Der Lipizzaner hat alle Eigenschaften, die ein Reiter sich von seinem Pferd erträumt. Er ist gutmütig und gehorsam, treu und anhänglich, gelehrig und intelligent, ausdauernd und genügsam und dennoch voller Temperament

(Lipizzaner = kleine Linde).

„No stress on Cres“, unter diesem Motto wurde am 6. Tag eine der größten Inseln der Adria besucht. Vom istrischen Festland bringt eine Fähre die Besucher in nur 20 Minuten nach Cres in eine herb-schöne Natur. Über Serpentinen führt die schmale Straße auf den hoch aufragenden Inselrücken, vorbei an alten Eichenwäldern und bunten Bienenstöcken. Die historische Altstadt wird von dicht aneinander gebauten Häusern geprägt, zwischen denen sich kopfsteingepflasterte Gässchen schlängeln. Der lang gezogene Hafen macht eine Zickzack-Biegung in die Altstadt und verleiht dem Ort  ein romantisches, venezianisches Flair.

Am 7. Tag wurde ein Ausflug zur Westküste Istriens in die kroatische Hafenstadt Rovinj gemacht. Die Altstadt, deren Häuser dicht gedrängt am Wasser stehen, befindet sich auf einer Landzunge. Verwinkelte, kopfsteingepflasterte Gassen führen zu der auf einem Hügel gelegenen Kirche der Heiligen Euphemia hinauf, deren hohe Turmspitze die Silhouette der Stadt prägt.

Zum Abschluss wurde mit einem Boot  eine Panorama-Fahrt entlang der wunderschönen Küste und der vielen kleinen Inseln gemacht.

Am 8. Tag landeten alle Teilnehmer nach einem ruhigen Flug mit guter Sicht wohlbehalten und voller toller Eindrücke wieder in Hamburg.

DANKE an Ondina für die tolle Reiseleitung!

DANKE an Renate Serger, die diese Reise hervorragend organisiert hat!

Ein Garten für die Seele

80 Landfrauen erwarteten passend zu dem ersten warmen Frühlingstag in der Vereinsversammlung einen interessanten Vortrag der Landschaftsgärtnermeisterin Hanna Diekmann aus Ganderkesee mit dem Thema „Ein Garten für die Seele“. Mit zauberhafter Frühlingsdeko auf den Tischen stimmte die Ortsgruppe Stemmermühlen dazu ein. Oliver Fröhlich nutzte auf Einladung des Beverstedter Landfrauenvereins, sich  für die Bürgermeisterwahl und die ihm wichtigen Punkte vorzustellen.

 Vorsitzende Imke Spinken war begeistert von der großen Teilnahme und machte den Garteninteressierten „durch die Blume“ mit einem Gedicht von Ringelnatz „…… Weise gehen in den Garten“  ein großes Kompliment. Sie weiß, wie viele Landfrauen gerne in den Garten gehen, ihn pflegen, sich ganz persönliche, schöne Ecken schaffen, aber auch darüber hinaus in die Ortschaft schauen und aktiv werden. „Wenn Landfrauen zusammen an etwas arbeiten, dann ist es bunt und vielfältig“ ist die feste Meinung der Vorsitzenden.

Mit ihrem Vortragsthema „Ein Garten für die Seele“ zog die Referentin Hanna Diekmann ebenfalls eine Parallele zu den versammelten Frauen mit der Aussage: so wie jede eine andere Seele habe, habe jede auch einen anderen Garten.

Als sie vor annähernd 20 Jahren mit einem 1,5 Hektar großen, eigenen Garten und einem Tag der offenen Tür ihre Arbeit als Landschaftsgärtnerin mit der Zusatzausbildung Gartentherapie begann, seien ihr die unterschiedlichen Schwerpunkte bei Menschen besonders bewusst geworden – die Bücherleser, Musikhörer oder auch Menschen, die keine Natur kennen.

Mit ihrem Vortrag wollte sie ihre Liebe zur Natur und zum Garten vermitteln. Dabei ist ihre Philosophie: „Der Garten ist der Spiegel meiner Seele“. Das spiegelt sich für sie auch von den Menschen wieder, deren Gärten sie betrachtet oder beruflich nach deren Wünschen gestaltet.

Von sich selbst sagt Hanna Diekmann, dass sie vielseitig interessiert auch einen vielseitig angelegten Garten liebt und Pflanzen so sein lässt wie sie sind. Wenn sie „provokativ gesagt“ manchmal nachlässig sei, könne auch „alles über ihren Kopf wachsen“.

Grundsätzlich arrangiert sich die Gärtnermeisterin mit den Dingen im Garten, räumt jedem Unkraut auch seine Berechtigung ein, aber erklärt Unkrautziehen gleichzeitig zu ihrer Lieblingsarbeit.

Aus der Handhabung, Gestaltung im Garten, Vorlieben für bestimmte Pflanzen …. zieht Diekmann Rückschlüsse auf ihre Seele und auf die Menschen in ihrem privaten und beruflichen Umfeld.

Bericht und Bilder von Monika Gremke.

Bieten kann der Garten für jeden Menschen auf seine Weise eine große Vielfalt – Riechen, Hören, Fühlen, Schmecken, Sehen, Ruhe  wie Kreativität.

Mit diesen Eindrücken aus ihrer 5jährigen Selbständigkeit, beginnend von der Gartenplanung bis zur Ausführung, zeigte die Referentin in Vorher/Nachher-Bildern unterschiedlichste Gärten und zog dazu Parallelen zu den Menschen. Gleichzeitig machte sie damit auch deutlich, wie jede Jahreszeit etwas Schönes hat und Menschen davon lernen können – vom Aussäen, Entwickeln, Wachsen, Zeit zum Reifen bis zur Ernte und der Ruhe im Winter, bis der Kreislauf von vorne beginnt.

Dieser Zyklus der Natur lässt sich nach Meinung von Hanna Diekmann nicht nur auf die Menschen, sondern auch auf Bereiche wie Politik und Wirtschaft anwenden.

Abschließend ermutigte sie die Teilnehmerinnen zum Ausprobieren ganz nach eigenen Vorstellungen und wünschte Entspannung in ihrem „Garten für die Seele“ .

Anhand ihrer Bilder machte die Landschaftsgärtnerin Hanna Diekmann deutlich, wie jede Jahreszeit ihren Reiz aber auch ihre Bedeutung hat.

Vorsitzende Imke Spinken dankte der Referentin Hanna Diekmann mit einem Landfrauenkochbuch für den interessanten Vortrag.

Entspannung in ihrem „Garten für die Seele“ wünsche Referentin Hanna Diekmann den Beverstedter Landfrauen

Tagesfahrt zur Krokusblüte nach Husum

Die Krokusblüte rund um das Husumer Schloss ist ein wahrer Traum, dann wird der Schlossgarten alljährlich in eine lila Blütenpracht verwandelt. Über 4 Millionen Krokusse bilden einen einzigartigen Blütenteppich.

Das wollten sich auch die Beverstedter Landfrauen ansehen und fuhren mit dem Bus nach Husum. Leider regnete es, sodass die geplante Stadtführung nur begrenzt stattfinden konnte. Der Gästeführer erzählte alles wissenswerte über Husum in einer Kirche. Aber die Landfrauen ließen sich ihre gute Laune nicht verderben. Anschließend blieb noch genügend Zeit um gemütlich bummeln zu gehen und Tee zu trinken. Auf dem Rückweg wurde es bei der Fahrt mit der Fähre über die Elbe noch einmal richtig stürmisch und die Landfrauen freuten sich als sie wieder wohlbehalten in Beverstedt angekommen waren.

Näh wa(ch)s

Kissen für die Gartenbank oder die Terrasse, kein Problem. 12 Frauen haben  mit dem Kurs " Näh wa(ch)s" mit den Beverstedter LandFrauen ihre Kreativität ausgelebt. Es wurden Kissen aus Wachstuch oder beschichteter Baumwolle gefertigt, die jedem Wetter trotzdem.  An jeweils drei Abenden wurde genäht und viel gelacht und jetzt freuen sich die Teilnehmer auf einen schönen Sommer, um sich an den tollen Kissen zu erfreuen.

Fahrt zum Stadttheater Bremerhaven

Gezeigt wurde das Musical „Carbaret“. Eine Geschichte um Liebe, Leidenschaft und Hoffnungslosigkeit. Es spielt in Berlin zu Beginn der 1930er Jahre.

Cliff Bradshaw, ein junger amerikanischer Schriftsteller, verreist nach Berlin, um dort einen Roman zu schreiben. Durch die Bekanntschaft mit Ernst Ludwig kommt er in der Pension des ältlichen Fräulein Schneider unter. Über Ernst Ludwig lernt Cliff auch den Kit-Kat-Club kennen, wo er die englische Sängerin Sally Bowles trifft. Sie ist der Star der Show – und dies nicht nur wegen ihres künstlerischen Talents. Als Sally entlassen wird, nimmt sie Zuflucht in Cliffs Pensionszimmer, und die beiden werden ein Paar.

Auch zwei anderen Pensionsbewohnern begegnet, wenn auch Spät, das Glück. Herr Schultz wirbt erfolgreich um Fräulein Schneider. Doch als sich auf der bald folgenden Verlobungsfeier herausstellt, das Schultz Jude und der als Gast anwesende Ernst Ludwig Nationalsozialist ist, kann Fräulein Schneider sich der heraufziehenden vergifteten Atmosphäre nicht entziehen. Die Verlobung wird gelöst. Herr Schultz verlässt die Pension. Nach diesem Vorfall möchte Cliff Deutschland verlassen, wohingegen Sally weiter von ihrer großen Karriere in Berlin träumt. Als sie dann das gemeinsame Kind abtreibt, hält den Amerikaner nicht mehr. Die Zurückbleibenden aber sehen einer ungewissen Zukunft entgegen.

Sehr gute  Schauspieler und  wunderschöne Musik machten diesen Theaterbesuch zu einem tollen Erlebnis für die 37 Beverstedter Landfrauen, die mit dem Bus ins Theater gefahren waren.

Lesen nach Lust und Laune

Unter dem Motto „Lesen nach Lust und Laune“ bietet der Landfrauenverein Beverstedt Interessierten im zweijährigen Rhythmus den Besuch des Lunestedter „Leseladens“ an. Das ehrenamtliche Team der Kirchengemeinde nutzt gerne die Möglichkeit, die schmucke Einrichtung im Untergeschoss des Gemeindehauses vorzustellen. Im Keller – typisch mag man vielleicht denken. Doch wenn man den etwa 40 Quadratmeter großen Raum betritt, öffnet sich für Bücherfreunde ein kleines Paradies. Hell erleuchtet in gemütlicher Atmosphäre  warmer Farben präsentieren sich meterweise, decken hohe weiße Regale, auf denen sich Buchrücken an Buchrücken reiht.

Mit einem herzlichen Willkommen begrüßte Ute Lübken, die als Buchhändlerin zum großen Glück des Betreuungsteams ihr Fachwissen und großes Engagement einbringt, die Besuchergruppe der Landfrauen und erklärte kurz das Prinzip des Leseladens. Etwa 20 ehrenamtliche Helfer gewährleisten die wöchentliche Öffnungszeit und das Ordnen der Regale zum Stöbern wie in einer „echten Buchhandlung“. Von Lesern aussortierte, geschenkte Bücher in gutem Zustand, die nicht älter als 25 Jahre alt sein sollen, werden zu Flohmarktpreisen von ein bis vier Euro verkauft. Die Regale sind gut beschriftet und nach Autoren geordnet, ist von Belletristik über Krimis, Fantasy, Biographien, Sachbüchern und Ratgebern, nicht zuletzt Kinder- und Jugendbüchern bis Hörbüchern fast alles zu finden.

Für den Besuchsabend hatten einige Mitstreiterinnen einen kleinen kulinarischen Genuss vorbereitet und luden bei einem Glas Wein  mit Buchvorstellungen zum kleinen Hörgenuss ein.

Drei Mitarbeitende aus dem Leseladenteam hatten von ihnen gerne gelesene Bücher ausgesucht, um den Gästen vom Landfrauenverein Lesekostproben zu geben.

Ute Lübken hatte sich dafür mit drei Neuerscheinungen vorbereitet, nicht ohne für einen eventuellen Kauf ausdrücklich auf den örtlich nahen Buchhandel zu verweisen.  Romane von starken Frauen war ihre Wahl und damit stellte sie mit humorvollem, aber traurigem Inhalt Steffi Wolffs „Später hat längst begonnen“ vor. Aus der 50er-Jahre-Trilogie von Brigitte Riebe „Die Schwestern vom Ku`damm“ ließen sich die Jahre des Aufbaus, das Wiederaufleben eines familiären Lebenswerks nachempfinden. Der „Mädelsabend“ von Anne Gesthusen ließ fragen, wie viel Ehe ein erfülltes Leben verträgt.

Sabine Rahders erklärte mit Begeisterung zu einem ihrer Lieblingsbücher „Mittagsstunde“ von Dörte Hansen und  dem Buch „Unterleuten“ von Juli Zeh, dass sich für sie vor allem ihr eigenes  Erinnern und das Ankommen in Lunestedt sowie das Erleben der letzten 50 Jahre darin wieder spiegelt.

Sozusagen als Kontrastprogramm schloss Simone Knodel mit dem Krimi-Klassiker „Das dunkle Geheimnis der Bo Street und einem „perfekten Mord“.

Text und Fotos  Monika Gremke

Jahreshauptversammlung

Mit Fug und Recht konnte die Beverstedter Landfrauenvorsitzende Imke Spinken zum Abschluss der beeindruckenden Jahresversammlung feststellen und dazu  auffordern:“ Wir sind ein toller Verein, macht Werbung für uns, wir nehmen gerne neue Mitglieder auf“. Für aktuell 573 Mitglieder hatten die Verantwortlichen  mit vielen Helfern in ehrenamtlicher Arbeit mit insgesamt 55 Aktivitäten für 2018  ein Programm auf die Beine gestellt, das sich sehen lassen konnte. Die 77 anwesenden Mitglieder entschieden sich nach kritischer Diskussion mehrheitlich für die vom Vorstand vorgeschlagene Beitragserhöhung.

Wie die „Biene als Abzeichen“ der Landfrauenbewegung symbolisch für Engagement, Verantwortungsbewusstsein und Gemeinschaftssinn steht, fühlen sich  die Beverstedter Landfrauen diesen Werten verpflichtet. „Wir machen mit wo es geht“ bescheinigte die Vorsitzende. Dazu bedürfe es vieler Helfer, die sich ehrenamtlich einsetzen. Besonders dankte der Vorstand Ursel Rademacher und Margret Junge für die stete Bewirtung im Gemeindehaus, Ilsemarie Haaren (Kochbücher), Gisela Gohde (Weihnachtsmarkt) und Marlies Schirmer für den Internet-Auftritt.

Mit moderner Technik dokumentierten die Frauen auch ihren Tätigkeitsbericht und Jahresablauf.

Bei der Power-Point-Präsentation, durch die zweite Vorsitzende Marlies Schirmer locker, interessant und auf den Punkt kommentiert, konnten die Landfrauen bei tollen Bildern über 14 Kurse, neun Versammlungen, neun Reisen und Fahrten sowie 12 besonderen Aktivitäten noch einmal in Erinnerung schwelgen.

Die neue Technik machte auch deutlich, dass Marion Eichhoff als Kassenwartin ein riesiges Zahlenwerk zu bewältigen hatte. Ute Michaelis und Monika Kaschorek hatten die Kasse geprüft und führten die Entlastung des gesamten Vorstands herbei. Neue Kassenprüferin wurde Christa Stelter.

Mit ihrem Bericht über übergeordnete Verbände und trotz Lob für die gute Vernetzung und Unterstützung durch die Interessenvertretung musste Vorsitzende Imke Spinken auch die Belastung der Vereinskasse durch erhebliche, zur Erhöhung anstehende Verbandsbeiträge feststellen. Vor diesem Hintergrund hatte der Vorstand eine Aufstellung pro Mitglied gemacht, wie sich der Beitrag aufteilt.

Es wurde deutlich, dass neben den internen Aufgaben mehr als die Hälfte davon für Verbandsbeiträge abgeführt werden muss und sich auch ein Minus ergeben hat.

Nach dem Vorschlag des Vorstands, die Beiträge um fünf Euro auf 25 Euro zu erhöhen, entstand eine rege, kontroverse Diskussion – durchaus auch für höhere Beiträge.

Mehrheitlich, und auf Vorschlag der Mitglieder bereits für 2019, wurde der Vorschlag des Vorstands angenommen.

Als Gäste hatten die Beverstedter Landfrauen beide Bürgermeisterkandidaten eingeladen. Guido Dieckmann  und nutzte gerne die Gelegenheit, sich und seine Ziele in diesem größeren Kreis vorzustellen .

 

Text und Bilder von Monika Gremke

Asiatische Küche mit Michael Tokarsk

In der gut ausgestatteten Küche der Lunestedter Grundschule praktizierten und probierten die Beverstedter Landfrauen die asiatische Küche mit dem Biokoch und Küchenmeister Michael Tokarski.

Die asiatische Küche punktet mit viel frischem Gemüse, reichlich Fisch, Ballaststoff- und Eiweißhaltigen Sojaprodukten und mit einer Vielzahl an Gewürzen. Sternanis, Koriander, Kardamom, Szechuan-Pfeffer, Zimtblüte,  Chili und Kurkuma, um nur einige der verwendeten Gewürze zu nennen.

Ingwer bringt oft die nötige Schärfe in das Gericht, auch Knoblauch und Zitronengras fehlten an diesem Abend nicht. Die Speisen wurden von den Landfrauen schonend im Wok oder auch in Bambuskörbchen zubereitet.

Gekocht wurde u.a. Teigtaschen „Dim Sum“, Chinanudeln mit Pilzen, „Tandori Chicken“, Tofu oder auch der chinesische Pfannkuchen.

Beim anschließenden gemeinsamen Essen konnte jeder alles probieren und seine Favoriten erkennen.

Einfach singen

Am 24. Januar 2019 haben sich 25 LandFrauen unter dem Motto "Einfach singen" im Dorphuus in Lunestedt getroffen. Die Referentin, Frau Ingrid Bullwinkel, hatte ein buntes Programm aus Schlager und Volksliedern zusammen gestellt.  In der Pause wurden Erfrischungsgetränke gereicht.  Es war ein schöner Abend und die Landfrauen waren sich einig: Das sollten wir wiederholen.

Landfrauenfrühstück 2019

Traditionell beginnt der Landfrauenverein Beverstedt das neue Jahr mit einem großen gemeinsamen Frauenfrühstück. 170 Mitgliederinnen und Gäste ließen sich nach einem hervorragend guten Frühstücks-Schlemmerbuffet in der Gaststätte Büttelmann in Wollingst „bei nicht ganz  leichter Kost“ des Kabarettisten Rainer Schmidt unterhalten. In seinem  mit schonungslosem Humor gestalteten  Vortrag nahm er, gleichzeitig Theologe, Buchautor und Paralympics-Sieger,  die Teilnehmerinnen  mit auf einem Stück seines Lebenswegs  mit den Erfahrungen und Strategien,   die ihn stark genug gemacht haben, das Leben mit der Behinderung ohne Unterarme und Hände zu meistern.

 

Mit einem Neujahrsgedicht von Wilhelm Busch „…will das Glück dir etwas schenken, sag danke und nimmt es hin“ eröffnete Vorsitzende Imke Spinken die Veranstaltung  und machte Mut auf ein neues Jahr, dessen Gelingen immer auch im Empfinden des Betrachters liegt. In der Überlegung, dass Leben Veränderung ist, stellte sie den Prozess der letzten 25 Jahre auch aus der persönlichen Sicht einer Bauernfamilie dar und was in den Dörfern geblieben ist. Mit der Feststellung, dass das Dorfleben immer schwerer wird, appellierte sie an die gesellschaftspolitische Verantwortung jedes Einzelnen. Den Landfrauenverein Beverstedt habe verantwortungsvolles Handeln durch die Zeit von 69 Jahren bis zu  jetzt  fast 600 Mitgliederinnen getragen. Selbstbewusst stellte Imke Spinken fest: „Laut meckern kann jeder, aber wir Landfrauen haben die Macht, Dörfer und Veranstaltungen mit Leben zu füllen und mit konstruktiver Kritik auf Missstände hinzuweisen“.

Bürgermeister Ulf Voigts als Gast der Veranstaltung konnte die Steilvorlagen (angefangen bei der Glasfaser) der Vereinsvorsitzenden zwar nicht alle aufgreifen, aber wichtig war ihm der Hinweis auf das Umdenken in der Gemeinde mit Berücksichtigung kleiner Ortschaften bei Kindergärten, Feuerwehren, Dorfgemeinschaftshäusern und Dorfzentren. Ein dickes Lob sprach er den Landfrauen für ihre erstaunlich vielseitige Arbeit aus. Das Ehrenamt sei die tragende Säule in der Gemeinde und dafür lud er ein im Gespräch zu bleiben.

 

Text:  Monika Gremke

Freiherr von Knigge

Einen interessanten und vergnüglichen Vortrag erlebten 34 Landfrauen im Restaurant „Vittoria“ in Beverstedt. Die Referentin Margret Emke, Beraterin der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, referiert über das Thema Knigge und Umgangsformen.

 

Wie halten wir es persönlich im täglichen Leben mit den kleinen Worten „Bitte“, „Danke“ oder „Entschuldigung“? Wie halten wir es mit Geschenken, packen wir sie aus oder schenken wir sie unbesehen weiter? Freuen wir uns darüber oder reagieren wir enttäuscht? Reden wir über andere Menschen? Themen bei denen die Referentin den Landfrauen den Spiegel vorhielt.

 

 An diesem Abend wurden Umgangsformen sowohl für den privaten Bereich als auch für den öffentliche Auftritt, Themen zur richtigen Begrüßung, Verabschiedung, der richtigen Anrede, zum Ton und Takt bei Tisch, geübt und angesprochen.

 

„Viele Leute kämpfen Zeit ihres Lebens am Esstisch mit Messer und Gabel, Armen und Händen“, so die Referentin Frau Emke. Ein Kampf, der nur mit aktiven Üben zu gewinnen sei.

Zum Schluss gab Frau Emke uns mit auf den Weg: „ Jeder muss selbst entscheiden, wir er mit Knigge umgeht“.

Werksbesichtigung bei Mercedes-Benz

48 Mitglieder des Landfrauenvereins Beverstedt und Umgebung fuhren am 25.10.2018 nach Bremen zur Werksbesichtigung von Mercedes – Benz.

Im Kundencenter wurden wir von 2 Werksführern erwartet. Nach einem kurzen Einführungsfilm wurden wir in 2 Gruppen geteilt und es ging mit dem Bus über das 1,2 Millionen Quadratmeter große Werksgelände. Bei der Besichtigung der Halle Presswerk und  der Halle Endfertigung konnten wir hinter die Kulissen einer hochmodernen Automobilfabrik schauen, wo 1700 Autos am Tag hergestellt werden. Etwa 12700 Mitarbeiter sind in dem Bremer Werk beschäftigt. Mit 2 Zügen und diversen LKW werden die gefertigten Autos abtransportiert. Ca.  150 – 200 Selbstabholer kommen täglich nach Bremen, um ihr neues Auto vor Ort in Empfang zu nehmen.

Nach der Besichtigung fuhren wir in den Weserpark , wo uns viele Geschäfte zum Bummeln und Genießen einladend den Nachmittag verbringen ließen. Müde aber Zufrieden und mit vollen Tüten, konnte um 17.00 Uhr die Heimfahrt angetreten werden. 

3 Tage Wellness „Nordsee hautnah“ in Otterndorf

 

Ende Februar 2014 erlebten zehn Personen dieses Arrangement.

In Fahrgemeinschaften erreichten wir Otterndof. Treffpunkt war der Parkplatz von 

dem Hotel „Am MedemUfer“.

 

Nach einer fast 2stündigen sehr informativen und humorvollen Stadtführung mit Besichtigungen waren wir „angekommen“.

Bei einer kleinen Mittagsrast konnten wir die erlebten Eindrücke gemeinsam 

vertiefen.

 

Gestärkt spazierten wir durch das geschichtsträchtige Örtchen, durch historische Gassen entlang der Medem zurück zum Hotel.

Tagsüber hatte jeder unterschiedliche Termine.

 

Abends trafen wir uns in gemütlicher Runde beim Dinner. Wir waren überwältigt vom Service, der Qualität und der Herzlichkeit. Hier harrten wir alle bis in den späten Abendstunden aus, denn die Erlebnisse vom Tagesablauf waren reichhaltig.

 

Das morgendliche Frühstücksbuffet brachte uns zu Kräften für die Aktivitäten des Tages.

 

Fazit: Wohlfühl-Ambiente im Hotel, der exklusiven Saunalandschaft und ebenfalls in der Sole-Therme.

 

Am Ende waren wir alle glücklich u. strahlten, dass wir dieses „hautnah“ erleben konnten.

 

Bericht u. Bilder Ingrid Logemann



„Zu gut für die Tonne“

 

Lebensmittelverschwendung hatten die Beverstedter Landfrauen für ihren Vereinsabend mit dem Slogan „Zu gut für die Tonne“ zum Thema gemacht. Eingeladen hatten sie dazu mit einem Vortrag die Oecotrophologin  Gertraud Huisunga von der Verbraucherzentrale Bremen. Sie vermutete wahrscheinlich nicht zu unrecht in diesem Kreis, dass die Landfrauen und vor allem die Generation 50 plus noch bewusst mit Lebensmitteln umgehen – aber es sei „irre“, was in Deutschland an Lebensmitteln weggeworfen wird. Lebensmittel, die in Europa weggeworfen werden, würden reichen, um alle Hungernden in der Welt zu ernähren.

Seit dem Jahr 2005,  betonte die stellvertretende Vorsitzende Imke Spinken, wird auch für die nachkommende Generation durch die Aktion „Kochen mit Kindern“ und „Lebensmittel verwenden statt verschwenden“ von den Landfrauen  das Thema in den Mittelpunkt gestellt. 

Von den allgemeinen Informationen über die Beratungsangebote der Verbraucherzentrale kam Referentin Huisunga mit ihrer Praktikantin Franziska Krebs zu dem großen Thema „Ab in die Tonne“.

„Wir leben in einem Schlaraffenland, in dem alles zu jeder Zeit zur Verfügung steht“ stellte sie fest. 61 Prozent der Haushalte seien für die Lebensmittelverschwendung mit verantwortlich. Und die „kranke“ EU-Norm tue durch Standarisierung von Lebensmitteln als Massenware (Beispiel krumme Gurken und nicht genügend gefärbte Äpfel) das Ihre dazu, dass schon durch die Produktion 20 Prozent der Lebensmittel verloren gehen.

Im Lebensmittelhandel sei das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ein Problem, weil ein Verkauf darüber hinaus Haftung für den Verkäufer bedeutet. Anders als häufig gedacht, ist das MHD aber kein Wegwerfdatum für den Verbraucher – Lebensmittel könnten nach eigener Kontrolle auch darüber hinaus mit Genuss gegessen werden. Davon zu unterscheiden sei unbedingt das Verbrauchsdatum für frische Lebensmittel wie Geflügel, Fleisch, Eier, Fisch usw.

Deshalb könnte mehr als die Hälfte des „Abfalls“, vor allem von Obst, Gemüse, Brot und Brötchen sowie Speisereste, in deutschen Haushalten vermieden werden. Zum bewussten Konsumieren können geplante Einkäufe, passende Mengen für den jeweiligen Haushalt und frische, unverpackte Ware, richtige und kontrollierte Lagerung, geringere Kochmengen und Resteverwertung beitragen. Jeder könne seinen Beitrag leisten, um die Verschwendung wertvoller Ressourcen und die Umweltbelastung zu vermeiden.   

Aufklärung – woher kommen gute Lebensmittel, wie wachsen  und werden  sie produziert, wo können sie gekauft werden – sei von grundlegender Bedeutung, um dem Aufruf zu folgen: „Geben Sie der Verschwendung einen Korb“

 

 

Foto  u. Bericht M. Gremke


Pralinenherstellung

 

Landfrauen lassen sich in das Geheimnis der Pralinen- und

Konfektherstellung  einweisen. Elf Landfrauen wuselten nach der theoretischen Einführung von Jannette Ordemann in der

Küche  der LEB in Wachholz um leckere Köstlichkeiten herzustellen. Wie viel sensibler Umgang mit den Zutaten, beim Auflösen der verschiedenen Kuvertüren oder dem genauen Messen der Temperaturen nötig ist, erfuhren die Frauen während der Herstellung eines „ richtig tollen Sortiments „(Landfrau).

Nach drei Stunden feiner Arbeiten durften die ersten Ergebnisse probiert werden. Mit  Mango -Joghurt –Pralinen, Mozartkugeln, Mandelsplitter mit Ingwer,  Amaretto-Tee-Trüffel,  Walnuss-Rosmarin-Krokant und Maronen-Konfekt war für jeden Geschmack etwas dabei. Jeder konnte auch noch ein paar Kostproben mitnehmen, um evtl. kleine Geschenke selbst zu fertigen.

 

 

Fotos u. Bericht G. Mehrtens


Jahreshauptversammlung 2014

 

Drei Stunden brauchte es, das Mammutprogramm der Jahreshauptversammlung des

Landfrauenvereins Beverstedt zu bewältigen. 100 Landfrauen waren gekommen und

beteiligten ich rege an den Wahlen. Imke Spinken, zweite Stellvertreterin des

Vereins, führte gemeinsam mit Petra Brinkmann, erste Stellvertreterin, durch den

Abend. Vorsitzende Helga Silber ist krankheitsbedingt ausgefallen. 16 Frauen sind

neu in den Verein eingetreten und wurden (soweit anwesend) mit dem neuen LF

Abzeichen auf einem Begrüßungsblatt willkommen geheißen. Damit zählt der Verein

jetzt schon 606 Mitglieder. 

Heike Mehrtens präsentierte eine gute Kassenlage und eine Summe von insgesamt 

2100 € an Spenden, die für wohltätige Zwecke weitergeleitet wurden. Zur neuen 

Kassenprüferin wurde anschließend Anja Bischoff gewählt. 

Mit einer Präsentation in Texten u. Fotos hielten Schriftführerin Ilse Wäsch u. Doris 

Götjen (Internetpflege) Rückblick auf ein Jahr mit annähernd 50 Aktivitäten aus 

Versammlungen, Kursen und Seminaren, Theater- u. Fahrten nach Bremen, 

Hamburg u. München. Nach Auszählung der Wahlzettel wurden 3 Frauen aus dem 

Vorstand u. 5 Ortsvertrauensfrauen währen der Versammlung mit einer <Urkunde

des Nieders. Landfrauenverbands (NLV), Geschenken und Blumen verabschiedet. 

Als besondere Geste gehört bei den Beverstedter Landfrauen ein

Abschiedsständchen von den Mitstreiterinnen aus dem Vorstand mit persönlich

verfassten Text und dem Abschlusstenor „prima Landfrauen, das seid ihr…..“dazu. 

 

Gek. Text v. M. Gremke


LandFrauenfrühstück 11.01.2014

„Das ewig schlechte Gewissen“ 

 

200 Landfrauen haben sich nach einem guten Frühstück im Bokeler Gasthaus Gerdau 

beim Vortrag der Diplom-Pädagogin für Erwachsenenbildung, Maike Carls, „Das ewig 

schlechte Gewissen der Frauen“, köstlich amüsiert. Herzlich lachend erkannten sich 

die Zuhörerinnen oft selbst wieder und merkten: wir machen uns oft selbst ein 

schlechtes Gewissen. 

 

Als blonde Ostfriesin, über 50, in den Wechseljahren und chaotisch obendrein stellte 

sich Maike Carls humorvoll –„uns traut man nicht soviel zu“ – vor. Nach einer 

schweren persönlichen Krise habe sie sich zu Veränderungen in ihrem Leben 

entschlossen und sich in einem pädagogischen Studium viel mit Frauenleben 

beschäftigt. Langsam sei sie dahinter gekommen: viele Frauen haben ein ewig 

schlechtes Gewissen. Antworten darauf, woher das kommt – und warum die Männer 

nicht da waren, als das schlechte Gewissen „verteilt“ wurde – fand sie in der 

Erziehung, Harmoniebedürftigkeit, im Verantwortungsbewusstsein und dem 

unermesslichen Wunsch nach Leistungssteigerung der Frauen. 

Mit dem guten alten Poesiealbum und den „Sei-Sätzen“ (die Jungen nie in ihrem 

Album hatten) – sei …sittsam, bescheiden, rein, edel, hilfreich und gut – hielt sie den 

 

Frauen auf ausgesprochen humorvolle Art den Spiegel vor. 

Oft scheinen weibliche Attribute mit dem schlechten Gewissen zu tun zu haben und in 

Zeiten der Emanzipation hat sich nach Meinung von Maike Carls viel zu wenig 

geändert. 

Gespickt mit Begebenheiten aus dem täglichen Leben führte sie den typisch inneren 

Schweinehund, die nachts ratternden Gedanken und die negativen Stimmen der 

„Schultersitzer“ wie Tanten, Mütter, Lehrer ins Feld. 

 

Für den Fall dass gar nichts mehr hilft, holte sie Utensilien aus ihrem „Notfall-

Köfferli“: die Blinki-Schleife für mehr Licht im Leben, die Pappnase als emotionalen 

Airbag, die große rosa-rote Brille für den anderen Blick, das rote Ess-Stäbchen quer 

im Mund oder das ausgeschnittene Lächeln, um sich die Welt so zu machen, wie sie

einem gefällt. Das Resultat war ein Saal voller lachender Frauen, die das Jahr 2014

vielleicht humorvoller angehen.

 

Gek. Bericht u. Fotos Monika Gremke

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