Berichte

Ein Garten für die Seele

80 Landfrauen erwarteten passend zu dem ersten warmen Frühlingstag in der Vereinsversammlung einen interessanten Vortrag der Landschaftsgärtnermeisterin Hanna Diekmann aus Ganderkesee mit dem Thema „Ein Garten für die Seele“. Mit zauberhafter Frühlingsdeko auf den Tischen stimmte die Ortsgruppe Stemmermühlen dazu ein. Oliver Fröhlich nutzte auf Einladung des Beverstedter Landfrauenvereins, sich  für die Bürgermeisterwahl und die ihm wichtigen Punkte vorzustellen.

 Vorsitzende Imke Spinken war begeistert von der großen Teilnahme und machte den Garteninteressierten „durch die Blume“ mit einem Gedicht von Ringelnatz „…… Weise gehen in den Garten“  ein großes Kompliment. Sie weiß, wie viele Landfrauen gerne in den Garten gehen, ihn pflegen, sich ganz persönliche, schöne Ecken schaffen, aber auch darüber hinaus in die Ortschaft schauen und aktiv werden. „Wenn Landfrauen zusammen an etwas arbeiten, dann ist es bunt und vielfältig“ ist die feste Meinung der Vorsitzenden.

Mit ihrem Vortragsthema „Ein Garten für die Seele“ zog die Referentin Hanna Diekmann ebenfalls eine Parallele zu den versammelten Frauen mit der Aussage: so wie jede eine andere Seele habe, habe jede auch einen anderen Garten.

Als sie vor annähernd 20 Jahren mit einem 1,5 Hektar großen, eigenen Garten und einem Tag der offenen Tür ihre Arbeit als Landschaftsgärtnerin mit der Zusatzausbildung Gartentherapie begann, seien ihr die unterschiedlichen Schwerpunkte bei Menschen besonders bewusst geworden – die Bücherleser, Musikhörer oder auch Menschen, die keine Natur kennen.

Mit ihrem Vortrag wollte sie ihre Liebe zur Natur und zum Garten vermitteln. Dabei ist ihre Philosophie: „Der Garten ist der Spiegel meiner Seele“. Das spiegelt sich für sie auch von den Menschen wieder, deren Gärten sie betrachtet oder beruflich nach deren Wünschen gestaltet.

Von sich selbst sagt Hanna Diekmann, dass sie vielseitig interessiert auch einen vielseitig angelegten Garten liebt und Pflanzen so sein lässt wie sie sind. Wenn sie „provokativ gesagt“ manchmal nachlässig sei, könne auch „alles über ihren Kopf wachsen“.

Grundsätzlich arrangiert sich die Gärtnermeisterin mit den Dingen im Garten, räumt jedem Unkraut auch seine Berechtigung ein, aber erklärt Unkrautziehen gleichzeitig zu ihrer Lieblingsarbeit.

Aus der Handhabung, Gestaltung im Garten, Vorlieben für bestimmte Pflanzen …. zieht Diekmann Rückschlüsse auf ihre Seele und auf die Menschen in ihrem privaten und beruflichen Umfeld.

Bericht und Bilder von Monika Gremke.

Bieten kann der Garten für jeden Menschen auf seine Weise eine große Vielfalt – Riechen, Hören, Fühlen, Schmecken, Sehen, Ruhe  wie Kreativität.

Mit diesen Eindrücken aus ihrer 5jährigen Selbständigkeit, beginnend von der Gartenplanung bis zur Ausführung, zeigte die Referentin in Vorher/Nachher-Bildern unterschiedlichste Gärten und zog dazu Parallelen zu den Menschen. Gleichzeitig machte sie damit auch deutlich, wie jede Jahreszeit etwas Schönes hat und Menschen davon lernen können – vom Aussäen, Entwickeln, Wachsen, Zeit zum Reifen bis zur Ernte und der Ruhe im Winter, bis der Kreislauf von vorne beginnt.

Dieser Zyklus der Natur lässt sich nach Meinung von Hanna Diekmann nicht nur auf die Menschen, sondern auch auf Bereiche wie Politik und Wirtschaft anwenden.

Abschließend ermutigte sie die Teilnehmerinnen zum Ausprobieren ganz nach eigenen Vorstellungen und wünschte Entspannung in ihrem „Garten für die Seele“ .

Anhand ihrer Bilder machte die Landschaftsgärtnerin Hanna Diekmann deutlich, wie jede Jahreszeit ihren Reiz aber auch ihre Bedeutung hat.

Vorsitzende Imke Spinken dankte der Referentin Hanna Diekmann mit einem Landfrauenkochbuch für den interessanten Vortrag.

Entspannung in ihrem „Garten für die Seele“ wünsche Referentin Hanna Diekmann den Beverstedter Landfrauen

Tagesfahrt zur Krokusblüte nach Husum

Die Krokusblüte rund um das Husumer Schloss ist ein wahrer Traum, dann wird der Schlossgarten alljährlich in eine lila Blütenpracht verwandelt. Über 4 Millionen Krokusse bilden einen einzigartigen Blütenteppich.

Das wollten sich auch die Beverstedter Landfrauen ansehen und fuhren mit dem Bus nach Husum. Leider regnete es, sodass die geplante Stadtführung nur begrenzt stattfinden konnte. Der Gästeführer erzählte alles wissenswerte über Husum in einer Kirche. Aber die Landfrauen ließen sich ihre gute Laune nicht verderben. Anschließend blieb noch genügend Zeit um gemütlich bummeln zu gehen und Tee zu trinken. Auf dem Rückweg wurde es bei der Fahrt mit der Fähre über die Elbe noch einmal richtig stürmisch und die Landfrauen freuten sich als sie wieder wohlbehalten in Beverstedt angekommen waren.

Näh wa(ch)s

Kissen für die Gartenbank oder die Terrasse, kein Problem. 12 Frauen haben  mit dem Kurs " Näh wa(ch)s" mit den Beverstedter LandFrauen ihre Kreativität ausgelebt. Es wurden Kissen aus Wachstuch oder beschichteter Baumwolle gefertigt, die jedem Wetter trotzdem.  An jeweils drei Abenden wurde genäht und viel gelacht und jetzt freuen sich die Teilnehmer auf einen schönen Sommer, um sich an den tollen Kissen zu erfreuen.

Fahrt zum Stadttheater Bremerhaven

Gezeigt wurde das Musical „Carbaret“. Eine Geschichte um Liebe, Leidenschaft und Hoffnungslosigkeit. Es spielt in Berlin zu Beginn der 1930er Jahre.

Cliff Bradshaw, ein junger amerikanischer Schriftsteller, verreist nach Berlin, um dort einen Roman zu schreiben. Durch die Bekanntschaft mit Ernst Ludwig kommt er in der Pension des ältlichen Fräulein Schneider unter. Über Ernst Ludwig lernt Cliff auch den Kit-Kat-Club kennen, wo er die englische Sängerin Sally Bowles trifft. Sie ist der Star der Show – und dies nicht nur wegen ihres künstlerischen Talents. Als Sally entlassen wird, nimmt sie Zuflucht in Cliffs Pensionszimmer, und die beiden werden ein Paar.

Auch zwei anderen Pensionsbewohnern begegnet, wenn auch Spät, das Glück. Herr Schultz wirbt erfolgreich um Fräulein Schneider. Doch als sich auf der bald folgenden Verlobungsfeier herausstellt, das Schultz Jude und der als Gast anwesende Ernst Ludwig Nationalsozialist ist, kann Fräulein Schneider sich der heraufziehenden vergifteten Atmosphäre nicht entziehen. Die Verlobung wird gelöst. Herr Schultz verlässt die Pension. Nach diesem Vorfall möchte Cliff Deutschland verlassen, wohingegen Sally weiter von ihrer großen Karriere in Berlin träumt. Als sie dann das gemeinsame Kind abtreibt, hält den Amerikaner nicht mehr. Die Zurückbleibenden aber sehen einer ungewissen Zukunft entgegen.

Sehr gute  Schauspieler und  wunderschöne Musik machten diesen Theaterbesuch zu einem tollen Erlebnis für die 37 Beverstedter Landfrauen, die mit dem Bus ins Theater gefahren waren.

Lesen nach Lust und Laune

Unter dem Motto „Lesen nach Lust und Laune“ bietet der Landfrauenverein Beverstedt Interessierten im zweijährigen Rhythmus den Besuch des Lunestedter „Leseladens“ an. Das ehrenamtliche Team der Kirchengemeinde nutzt gerne die Möglichkeit, die schmucke Einrichtung im Untergeschoss des Gemeindehauses vorzustellen. Im Keller – typisch mag man vielleicht denken. Doch wenn man den etwa 40 Quadratmeter großen Raum betritt, öffnet sich für Bücherfreunde ein kleines Paradies. Hell erleuchtet in gemütlicher Atmosphäre  warmer Farben präsentieren sich meterweise, decken hohe weiße Regale, auf denen sich Buchrücken an Buchrücken reiht.

Mit einem herzlichen Willkommen begrüßte Ute Lübken, die als Buchhändlerin zum großen Glück des Betreuungsteams ihr Fachwissen und großes Engagement einbringt, die Besuchergruppe der Landfrauen und erklärte kurz das Prinzip des Leseladens. Etwa 20 ehrenamtliche Helfer gewährleisten die wöchentliche Öffnungszeit und das Ordnen der Regale zum Stöbern wie in einer „echten Buchhandlung“. Von Lesern aussortierte, geschenkte Bücher in gutem Zustand, die nicht älter als 25 Jahre alt sein sollen, werden zu Flohmarktpreisen von ein bis vier Euro verkauft. Die Regale sind gut beschriftet und nach Autoren geordnet, ist von Belletristik über Krimis, Fantasy, Biographien, Sachbüchern und Ratgebern, nicht zuletzt Kinder- und Jugendbüchern bis Hörbüchern fast alles zu finden.

Für den Besuchsabend hatten einige Mitstreiterinnen einen kleinen kulinarischen Genuss vorbereitet und luden bei einem Glas Wein  mit Buchvorstellungen zum kleinen Hörgenuss ein.

Drei Mitarbeitende aus dem Leseladenteam hatten von ihnen gerne gelesene Bücher ausgesucht, um den Gästen vom Landfrauenverein Lesekostproben zu geben.

Ute Lübken hatte sich dafür mit drei Neuerscheinungen vorbereitet, nicht ohne für einen eventuellen Kauf ausdrücklich auf den örtlich nahen Buchhandel zu verweisen.  Romane von starken Frauen war ihre Wahl und damit stellte sie mit humorvollem, aber traurigem Inhalt Steffi Wolffs „Später hat längst begonnen“ vor. Aus der 50er-Jahre-Trilogie von Brigitte Riebe „Die Schwestern vom Ku`damm“ ließen sich die Jahre des Aufbaus, das Wiederaufleben eines familiären Lebenswerks nachempfinden. Der „Mädelsabend“ von Anne Gesthusen ließ fragen, wie viel Ehe ein erfülltes Leben verträgt.

Sabine Rahders erklärte mit Begeisterung zu einem ihrer Lieblingsbücher „Mittagsstunde“ von Dörte Hansen und  dem Buch „Unterleuten“ von Juli Zeh, dass sich für sie vor allem ihr eigenes  Erinnern und das Ankommen in Lunestedt sowie das Erleben der letzten 50 Jahre darin wieder spiegelt.

Sozusagen als Kontrastprogramm schloss Simone Knodel mit dem Krimi-Klassiker „Das dunkle Geheimnis der Bo Street und einem „perfekten Mord“.

Text und Fotos  Monika Gremke

Jahreshauptversammlung

Mit Fug und Recht konnte die Beverstedter Landfrauenvorsitzende Imke Spinken zum Abschluss der beeindruckenden Jahresversammlung feststellen und dazu  auffordern:“ Wir sind ein toller Verein, macht Werbung für uns, wir nehmen gerne neue Mitglieder auf“. Für aktuell 573 Mitglieder hatten die Verantwortlichen  mit vielen Helfern in ehrenamtlicher Arbeit mit insgesamt 55 Aktivitäten für 2018  ein Programm auf die Beine gestellt, das sich sehen lassen konnte. Die 77 anwesenden Mitglieder entschieden sich nach kritischer Diskussion mehrheitlich für die vom Vorstand vorgeschlagene Beitragserhöhung.

Wie die „Biene als Abzeichen“ der Landfrauenbewegung symbolisch für Engagement, Verantwortungsbewusstsein und Gemeinschaftssinn steht, fühlen sich  die Beverstedter Landfrauen diesen Werten verpflichtet. „Wir machen mit wo es geht“ bescheinigte die Vorsitzende. Dazu bedürfe es vieler Helfer, die sich ehrenamtlich einsetzen. Besonders dankte der Vorstand Ursel Rademacher und Margret Junge für die stete Bewirtung im Gemeindehaus, Ilsemarie Haaren (Kochbücher), Gisela Gohde (Weihnachtsmarkt) und Marlies Schirmer für den Internet-Auftritt.

Mit moderner Technik dokumentierten die Frauen auch ihren Tätigkeitsbericht und Jahresablauf.

Bei der Power-Point-Präsentation, durch die zweite Vorsitzende Marlies Schirmer locker, interessant und auf den Punkt kommentiert, konnten die Landfrauen bei tollen Bildern über 14 Kurse, neun Versammlungen, neun Reisen und Fahrten sowie 12 besonderen Aktivitäten noch einmal in Erinnerung schwelgen.

Die neue Technik machte auch deutlich, dass Marion Eichhoff als Kassenwartin ein riesiges Zahlenwerk zu bewältigen hatte. Ute Michaelis und Monika Kaschorek hatten die Kasse geprüft und führten die Entlastung des gesamten Vorstands herbei. Neue Kassenprüferin wurde Christa Stelter.

Mit ihrem Bericht über übergeordnete Verbände und trotz Lob für die gute Vernetzung und Unterstützung durch die Interessenvertretung musste Vorsitzende Imke Spinken auch die Belastung der Vereinskasse durch erhebliche, zur Erhöhung anstehende Verbandsbeiträge feststellen. Vor diesem Hintergrund hatte der Vorstand eine Aufstellung pro Mitglied gemacht, wie sich der Beitrag aufteilt.

Es wurde deutlich, dass neben den internen Aufgaben mehr als die Hälfte davon für Verbandsbeiträge abgeführt werden muss und sich auch ein Minus ergeben hat.

Nach dem Vorschlag des Vorstands, die Beiträge um fünf Euro auf 25 Euro zu erhöhen, entstand eine rege, kontroverse Diskussion – durchaus auch für höhere Beiträge.

Mehrheitlich, und auf Vorschlag der Mitglieder bereits für 2019, wurde der Vorschlag des Vorstands angenommen.

Als Gäste hatten die Beverstedter Landfrauen beide Bürgermeisterkandidaten eingeladen. Guido Dieckmann  und nutzte gerne die Gelegenheit, sich und seine Ziele in diesem größeren Kreis vorzustellen .

 

Text und Bilder von Monika Gremke

Asiatische Küche mit Michael Tokarsk

In der gut ausgestatteten Küche der Lunestedter Grundschule praktizierten und probierten die Beverstedter Landfrauen die asiatische Küche mit dem Biokoch und Küchenmeister Michael Tokarski.

Die asiatische Küche punktet mit viel frischem Gemüse, reichlich Fisch, Ballaststoff- und Eiweißhaltigen Sojaprodukten und mit einer Vielzahl an Gewürzen. Sternanis, Koriander, Kardamom, Szechuan-Pfeffer, Zimtblüte,  Chili und Kurkuma, um nur einige der verwendeten Gewürze zu nennen.

Ingwer bringt oft die nötige Schärfe in das Gericht, auch Knoblauch und Zitronengras fehlten an diesem Abend nicht. Die Speisen wurden von den Landfrauen schonend im Wok oder auch in Bambuskörbchen zubereitet.

Gekocht wurde u.a. Teigtaschen „Dim Sum“, Chinanudeln mit Pilzen, „Tandori Chicken“, Tofu oder auch der chinesische Pfannkuchen.

Beim anschließenden gemeinsamen Essen konnte jeder alles probieren und seine Favoriten erkennen.

Einfach singen

Am 24. Januar 2019 haben sich 25 LandFrauen unter dem Motto "Einfach singen" im Dorphuus in Lunestedt getroffen. Die Referentin, Frau Ingrid Bullwinkel, hatte ein buntes Programm aus Schlager und Volksliedern zusammen gestellt.  In der Pause wurden Erfrischungsgetränke gereicht.  Es war ein schöner Abend und die Landfrauen waren sich einig: Das sollten wir wiederholen.

Landfrauenfrühstück 2019

Traditionell beginnt der Landfrauenverein Beverstedt das neue Jahr mit einem großen gemeinsamen Frauenfrühstück. 170 Mitgliederinnen und Gäste ließen sich nach einem hervorragend guten Frühstücks-Schlemmerbuffet in der Gaststätte Büttelmann in Wollingst „bei nicht ganz  leichter Kost“ des Kabarettisten Rainer Schmidt unterhalten. In seinem  mit schonungslosem Humor gestalteten  Vortrag nahm er, gleichzeitig Theologe, Buchautor und Paralympics-Sieger,  die Teilnehmerinnen  mit auf einem Stück seines Lebenswegs  mit den Erfahrungen und Strategien,   die ihn stark genug gemacht haben, das Leben mit der Behinderung ohne Unterarme und Hände zu meistern.

 

Mit einem Neujahrsgedicht von Wilhelm Busch „…will das Glück dir etwas schenken, sag danke und nimmt es hin“ eröffnete Vorsitzende Imke Spinken die Veranstaltung  und machte Mut auf ein neues Jahr, dessen Gelingen immer auch im Empfinden des Betrachters liegt. In der Überlegung, dass Leben Veränderung ist, stellte sie den Prozess der letzten 25 Jahre auch aus der persönlichen Sicht einer Bauernfamilie dar und was in den Dörfern geblieben ist. Mit der Feststellung, dass das Dorfleben immer schwerer wird, appellierte sie an die gesellschaftspolitische Verantwortung jedes Einzelnen. Den Landfrauenverein Beverstedt habe verantwortungsvolles Handeln durch die Zeit von 69 Jahren bis zu  jetzt  fast 600 Mitgliederinnen getragen. Selbstbewusst stellte Imke Spinken fest: „Laut meckern kann jeder, aber wir Landfrauen haben die Macht, Dörfer und Veranstaltungen mit Leben zu füllen und mit konstruktiver Kritik auf Missstände hinzuweisen“.

Bürgermeister Ulf Voigts als Gast der Veranstaltung konnte die Steilvorlagen (angefangen bei der Glasfaser) der Vereinsvorsitzenden zwar nicht alle aufgreifen, aber wichtig war ihm der Hinweis auf das Umdenken in der Gemeinde mit Berücksichtigung kleiner Ortschaften bei Kindergärten, Feuerwehren, Dorfgemeinschaftshäusern und Dorfzentren. Ein dickes Lob sprach er den Landfrauen für ihre erstaunlich vielseitige Arbeit aus. Das Ehrenamt sei die tragende Säule in der Gemeinde und dafür lud er ein im Gespräch zu bleiben.

 

Text:  Monika Gremke

Freiherr von Knigge

Einen interessanten und vergnüglichen Vortrag erlebten 34 Landfrauen im Restaurant „Vittoria“ in Beverstedt. Die Referentin Margret Emke, Beraterin der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, referiert über das Thema Knigge und Umgangsformen.

 

Wie halten wir es persönlich im täglichen Leben mit den kleinen Worten „Bitte“, „Danke“ oder „Entschuldigung“? Wie halten wir es mit Geschenken, packen wir sie aus oder schenken wir sie unbesehen weiter? Freuen wir uns darüber oder reagieren wir enttäuscht? Reden wir über andere Menschen? Themen bei denen die Referentin den Landfrauen den Spiegel vorhielt.

 

 An diesem Abend wurden Umgangsformen sowohl für den privaten Bereich als auch für den öffentliche Auftritt, Themen zur richtigen Begrüßung, Verabschiedung, der richtigen Anrede, zum Ton und Takt bei Tisch, geübt und angesprochen.

 

„Viele Leute kämpfen Zeit ihres Lebens am Esstisch mit Messer und Gabel, Armen und Händen“, so die Referentin Frau Emke. Ein Kampf, der nur mit aktiven Üben zu gewinnen sei.

Zum Schluss gab Frau Emke uns mit auf den Weg: „ Jeder muss selbst entscheiden, wir er mit Knigge umgeht“.

Werksbesichtigung bei Mercedes-Benz

48 Mitglieder des Landfrauenvereins Beverstedt und Umgebung fuhren am 25.10.2018 nach Bremen zur Werksbesichtigung von Mercedes – Benz.

Im Kundencenter wurden wir von 2 Werksführern erwartet. Nach einem kurzen Einführungsfilm wurden wir in 2 Gruppen geteilt und es ging mit dem Bus über das 1,2 Millionen Quadratmeter große Werksgelände. Bei der Besichtigung der Halle Presswerk und  der Halle Endfertigung konnten wir hinter die Kulissen einer hochmodernen Automobilfabrik schauen, wo 1700 Autos am Tag hergestellt werden. Etwa 12700 Mitarbeiter sind in dem Bremer Werk beschäftigt. Mit 2 Zügen und diversen LKW werden die gefertigten Autos abtransportiert. Ca.  150 – 200 Selbstabholer kommen täglich nach Bremen, um ihr neues Auto vor Ort in Empfang zu nehmen.

Nach der Besichtigung fuhren wir in den Weserpark , wo uns viele Geschäfte zum Bummeln und Genießen einladend den Nachmittag verbringen ließen. Müde aber Zufrieden und mit vollen Tüten, konnte um 17.00 Uhr die Heimfahrt angetreten werden. 

Adventsfeier 2018

Stimmungsvoll hat der Landfrauenverein Beverstedt mit der Adventsfeier das Jahr beendet. Die Ortsgruppe Wachholz hatte dafür den Saal im Gasthaus Suhr (Wellen) festlich geschmückt und trug mit leckeren selbst gebackenen Keksen noch mehr dazu bei, dass sich die 130 Landfrauen wohlfühlten.

Vorsitzende Imke Spinken eröffnete die Feier mit einem selbstgeschriebenen Gedicht. Ortsvorsteher Harald Michaelis bescheinigte dem regen Verein in seinem Grußwort, dass er sich hier sehr wohlfühle.

Nach dem gemeinsamen Essen folgte ein sehr interessanter Vortrag von Pastor Eckhard Bock über die Entstehung von Advents- und Weihnachtsliedern. Musikalisch begleitet wurde der Vortrag von Carola Heißenbüttel. Zu den Liedern „Macht hoch die Tür“, „Oh du fröhliche“ und „Stille Nacht“ zog er die Autoren, Komponisten und deren nicht immer einfache Schicksale heran. So erklärt es sich, dass die Lieder für die Adventszeit oft traurig seien.

Die stellvertretende Vorsitzende Marlies Schirmer las abschließend die Weihnachtsgeschichte „Das wundersame Weihnachtsbrot“ von Heinz Hamm über die Entstehung von Weihnachtsplätzchen. Damit schlug sie den Bogen zu den selbst gebackenen Keksen.

Traditionell schloss die Adventsfeier der Landfrauen mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Stille Nacht“.

Weihnachtszauber auf Schloss Bückeburg

Am Freitag, dem 30. 11. 2018, war es wieder soweit. Die Beverstedter Landfrauen machten sich auf den Weg zum Weihnachtsmarkt. Mit zwei Bussen, in denen sich insgesamt 103 Landfrauen befanden, ging die Fahrt in diesem Jahr zum Weihnachtszauber auf Schloss Bückeburg. Umgeben von der historischen Kulisse des prächtigen Schlosses, welches Anfang des 14. Jahrhunderts erbaut wurde, genossen sie die himmlische Dekoration und die kulinarischen Köstlichkeiten. Der Weihnachtsmarkt stand unter dem Motto „Alles was glänzt“. Und so war es wirklich. Mehr als 100.000 Lichter brachten den Weihnachtszauber zum Leuchten und schafften somit eine himmlische Atmosphäre. Dazu wurde ein tolles Rahmenprogramm geboten mit musikalischen Darbietungen sowie einer Modenschau, Backvorführungen und vielem mehr.

Ein schillernder Weihnachtstraum ging in Erfüllung, und alle Landfrauen fuhren gut eingestimmt auf die schönste Zeit des Jahres wieder nach Hause.

So nehmen Sie Ihr Medikament richtig ein!

Zu der diesjährigen Nachmittagsveranstaltung der Landfrauen waren die Apothekerin Anja Sievern und die PTA Marlies Schirmer aus der Möwen-Apotheke in Bremerhaven in das Gemeindehaus in Beverstedt gekommen. Zunächst begrüßte die stellvertretende Vorsitzende Petra Brinkmann die Teilnehmerinnen mit einem Herbstgedicht von Theodor Fontane.

Danach folgte der Vortrag der beiden Experten zur richtigen Medikamenteneinnahme.

Es wurden Hinweise dafür gegeben, wie und wann Medikamente am besten wirken, wie mögliche Fehlerquellen bei der Einnahme vermieden werden,  sodass die Medikamente gut wirken können, ohne dass es zu Nebenwirkungen und Wechselwirkungen kommt.

Die Landfrauen erfuhren, was zu tun ist, wenn Anweisungen des Arztes vergessen wurden oder ellenlange Beipackzettel zu Verwirrungen führen.

Wie ein roter Faden zog sich der unbedingte Hinweis durch den Vortrag, dass das Mittel der Wahl zur Medikamenteneinnahme das Leitungswasser ist, wobei man immer für eine gute Menge sorgen sollte. Selbst Mineralwasser kann,  wie beispielsweise Antibiotika in Verbindung mit Milch und Milchprodukten, zur Bildung eines unlöslichen Komplexes und somit zum wirkungslosen Ausscheiden führen.

Grapefruitsaft wirkt in vielen Fällen in gleicher Weise, z. B. bei Blutdruck- und Cholesterinsenkern, Eisenpräparaten, Schmerz- sowie Schlafmitteln.

Ebenso wichtig ist das Einhalten des empfohlenen Zeitabstandes zwischen der Einnahme zweier Medikamente. Eine mögliche Fehlerquelle bei Unwirksamkeit oder Nebenwirkungen kann nämlich auch der richtige Zeitpunkt der Einnahme sein.

Interessant zu erfahren war, was folgende Zeitangaben meinen. Vor dem Essen bedeutet - eine halbe bis eine Stunde vorher, zum Essen heißt - unmittelbar nach dem Essen, und die Aussage nach dem Essen meint - eine bis zwei Stunden nach dem Essen. Eine tägliche Einnahme einmal am Tag morgens sollte möglichst zur gleichen Zeit erfolgen, zweimal täglich alle zwölf Stunden und dreimal täglich alle sechs Stunden, um eine gleichbleibende Wirkung zu erzielen.

Für Marlies Schirmer waren nützliche Tipps im Umgang mit der Notfalldose und Fragen zur Hausapotheke und zur Medikamentenentsorgung ein Thema.

Apothekerin Anja Sievern betonte in ihrem Vortrag am Sinnbild der Funktion einer Fabrik die Wichtigkeit des Körpers, der durch viele Stoffwechselvorgänge die Zellen jeden Tag mit genügend Energie versorgt. Dazu gehört für sie auch eine gesunde Ernährung mit fünfmal am Tag Obst und Gemüse,der Verzehr regionaler Produkte und die Beachtung von deren Produktion.

Zahlreiche kleine Ratschläge gaben die Referenten den Landfrauen mit auf den Weg, und diese konnten viele sie persönlich betreffende Fragen stellen.

Happy in der Holzwerkstatt

Gesägt wurde in der Holzwerkstatt der LEB in Wachholz und den Kurs leitete Frau Kerstin Pfeiffer aus Hagen. Es hatten sich sieben Landfrauen und ein Mann angemeldet und sie waren mit vollem Einsatz dabei.

Am Vorbereitungsnachmittag wurden die gewünschten Formen mit Hilfe von Schablonen auf die Werkstücke übertragen und so konnte sofort mit der Arbeit begonnen werden.

 Aus Brettern wurden Sterne, Tannenbäume und Engel hergestellt. Es wurde mit der Stichsäge, verschiedenen Schleifgeräten, Raspeln und Feilen gearbeitet. Aus Holzpaletten entstanden sehr schöne Zaunelemente mit einer Landschaft davor. Am Ende konnten die Teilnehmer sehr stolz auf ihre

entstandene Weihnachtsdeko sein.

Das Beste vom Kürbis

Am Montag, dem 29. 11. 2018 besuchten 40 Landfrauen den Kürbishof der Familie Hertz-Kleptow. Der landwirtschaftliche Betrieb in Ohlenstedt besteht schon 38 Jahre. Seit 2001 ist das Hauptstandbein der Kürbis in seiner ganzen Vielfalt.

Wie uns die Chefin, Frau Christiane Hertz-Kleptow, erzählte, begann man zunächst mit 40 Sorten. Inzwischen werden auf einem Hektar 80 Kürbisarten angebaut.

Um Kreuzungen der Sorten zu verhindern, wird jedes Jahr neues Saatgut gekauft. Die Düngung erfolgt ausschließlich mit Pferdemist, und es werden keine Spritzmittel eingesetzt. Der Betrieb ist aber nicht bio-zertifiziert, weil als Zwischenfrucht Mais angebaut wird, der gespritzt werden muss, so dass der Boden leicht kontaminiert ist.

Während der Vorstellung der verschiedenen Kürbisse in der hübsch dekorierten Scheune, kam die Verkostung nicht zu kurz. Aus z. B. Blue Ballet, Hubbard, Melonette, Rondini, Winter Luxury, Mandarin und Bananas, um nur einige der wohlklingenden Namen zu nennen, wurden Überraschungstoast, “Feurige Mathilda“, zwei Kürbisaufstriche, gebackene Rondini mit Parmesancreme und Kürbismuffins hergestellt und zum Probieren von der Familie serviert.

Ein interessanter und lehrreicher Abend ging zu Ende, und so manche Landfrau kam bei der sich anschließenden Vermarktung in einen Kürbis-Kaufrausch.

Dankeschön-Fahrt der Beverstedter Landfrauen

Eingeladen hatten die 1. Vorsitzende Imke Spinken und ihre beiden Stellvertreterrinnen Petra Brinkmann und Marlies Schirmer. Mit dabei war der Vorstand und die Ortsvertrauensfrauen, sowie ihre Vorgänger und alle die den Vorstand bei ihrer Arbeit unterstützen.

Silke Gremke und Maren Suhr haben die Dankeschön-Fahrt organisiert und so fuhren 36 gut gelaunte Landfrauen bei herrlichstem Sonnenschein mit dem Bus nach Worpswede. Bei der Ankunft gab es leckeren Kuchen in einem gemütlichen Café. Im Anschluss führten zwei Gästeführerinnen  die Landfrauen in Gruppen durch den Künstlerort Worpswede. Vorbei an alten Gebäuden, Skulpturen und Besonderheiten. Immer wussten sie kleine Geschichten zu erzählen und so erfuhren sie viel über den Ort und ihre früheren Bewohner.

Danach blieb noch etwas Zeit alleine auf Erkundungstour zu gehen bevor man zum Abendessen in ein griechisches Restaurant ging um sich mit leckeren Köstlichkeiten der griechischen Küche verwöhnen zu lassen.

Gut gestärkt ging es danach in die Theatervorstellung „Schwanensee in Stützstrümpfen“. Das Theater befindet sich in der alten Molkerei und vermittelte so eine tolle Atmosphäre. Es war eine super Vorstellung. Die Künstler spielten, sangen und tanzten und unterhielten das Publikum sehr gut. Es wurde viel gelacht und zum Schluss gab es noch eine Zugabe.

Mit vielen tollen Eindrücken und in bester Stimmung machten sich die Landfrauen wieder auf den Heimweg.

Danke für die sehr gute Organisation liebe Silke und liebe Maren!

Das Stadttheater Bremerhaven stellt sich vor

In der „Gaststätte Büttelmann“ in Wollingst präsentierte der Intendant des Bremerhavener Stadttheaters Ulrich Mokrusch den Beverstedter und den Geestensether Landfrauen das neue Programm der Spielzeit 2018/ 2019.

Für das musikalische Rahmenprogramm mit dabei waren die Sopranistin Tijana Grujic und der Kapellmeister Hartmut Brüsch, der sie am Keyboard begleitete.

Das neue Programm der Niederdeutschen Bühne Waterkant stellte Frau Edda Hemeyer auf Plattdeutsch vor.

Ansprechpartnerin seitens des Stadttheaters für die Landfrauen ist Frau Leonie Kamm, Referentin Marketing und Gruppenservice. Sie verteilte zum Schluss die neuen Programme in der Hoffnung, dass sich möglichst viele Landfrauen immer öfter, allein oder auch in Gruppen, die vielseitigen Aufführungen des Stadttheaters Bremerhaven ansehen.

Kartoffeltag am Heimathaus in Wachholz

„Kulinarisches, hergestellt mit und aus der Kartoffel“ hieß das Motto am Heimathaus und es war schön geschmückt.  Die Ackerkinder boten ihre Ernte vom Feld am Freschluneberger Friedhof an. Die Landfrauen und die Gruppen des Heimatvereins hatten die „tollen Knollen“ verarbeitet.

Mittags gab es Pellkartoffeln und Matjes, zum ersten Mal Kartoffelpizza- die lecker schmeckte und war schon früh aus war. Eine lange Schlange bildete sich am Stand mit den Kartoffelpuffern, sie schmeckten genauso lecker wie das selbstgemachte Apfelmus dazu. Die Backgruppe hatte Kartoffel- und Kürbisbrot gebacken. Außerdem gab es ein großes Tortenangebot. Die Torten wurden von den Landfrauen gebacken.

Wer es lieber herzhaft mochte, war mit Bratwurst gut bedient oder konnte sich an der Kartoffelsuppe satt essen. Pellkartoffeln  – im Manteltopf

gekocht - schmeckten auch mit Dipp. Es gab ein großes Angebot, während die Musik der Feuerwehrkapelle Basdahl spielte.

Rund um die Kartoffel gab es auch Dekoratives aus Holz, Kiefernzapfen, Kürbis und Heide, sowie die Kochbücher der Landfrauen und selbst gemachte Glückwunschkarten und Schmuck.

Für die Kinder gab es eine Hüpfburg, Torwandschießen und andere Spiele.

Heimatvereinsvorsitzender Klaus Böse freute sich, dass so viele Besucher zum Kartoffeltag gekommen waren.

Plattdüütsch bi Koffee & Koken

Auf Gut Dohren in Heerstedt bei Anka Hüchting trafen sich am 27.09.2018  14 Beverstedter Landfrauen, um in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen plattdeutsch zu sprechen. Es wurden auch plattdeutsche Lieder gesungen und kleine Geschichten aus den Büchern von Anka Hüchting und Renate Kiekebusch vorgelesen . Anka Hüchting liegt es sehr am Herzen, die plattdeutsche Sprache lebendig zu erhalten. Dafür stellt sie gerne ihre Räumlichkeiten zu regelmäßigen Treffen zur Verfügung. Weitere Termine werden bekannt gegeben.

Fahrradtour "Ins Blaue"

Auf dem Beverstedter Marktplatz trafen sich 35 gut gelaunte Landfrauen.  Bei herrlichstem Sommerwetter fuhren sie mit dem Fahrrad nach Hellingst. Die  schöne Strecke führte über Beverstedter Mühlen nach Wellen und von dort aus weiter nach Ahe und Hellingst. Nach gut einer Stunde war das Ziel erreicht.

 

Herr Lappöhn vom Betrieb für Umweltfreundliche Verpackungen GmbH erwartete die interessierten Landfrauen bereits und stellte seine Firma vor. In der Firma werden aus 100% Altpapier  Wellpapierzuschnitte,  Schutzecken, konfektionierten Verpackungen und komplette Transportverpackungen hergestellt. Diese haben ein geringes Eigengewicht aber eine hohe Stabilität und sind zu 100% recycelbar.

Gut informiert ging es weiter zum Stedener See. Dort gab es Kaffee und leckeren Kuchen.

Auf dem Rückweg ging es über Wellen wieder nach Beverstedt zurück.  Am Ende hatten die Landfrauen fast 30 km gefahren und wahren sich einig einen schönen Nachmittag erlebt zu haben.

Bernkastel-Kues, romantisches Flair und mittelalterliches Ambiente

Frühmorgens fuhren 32 gut gelaunte Landfrauen mit dem Bus von Beverstedt in Richtung Bernkastel-Kues. In Münster gab es in einer zu einem Lokal umgebauten alten Brauerei ein abwechslungsreiches Frühstücksbuffet, und gut gestärkt wurde die Reise fortgesetzt.

Angekommen in Bernkastel-Kues erwartete sie bereits der "Bernkastler Doctor" zu einer Stadtführung, die er mit einer kleinen Weinprobe begann, wobei er u.a. die heilende Wirkung des Weines erklärte.

Am 2. Tag ging es nach Trier. Dort nahmen die Landfrauen an einer Erlebnisführung in der Porta Nigra teil. Zunächst erschien ein "Bürger" der damaligen Stadt in "Originalkleidung" und erzählte einiges zur Geschichte des alten Stadttores. Ein Zenturio - im Glanz seiner Paraderüstung - entführte sie anschließend in jene Zeit, als Rom ein Weltreich war und die römischen Kaiser die Geschicke des Imperiums leiteten. Der Zenturio nahm die Landfrauen mit auf eine interessant, unterhaltsam und humorvoll gestaltete spannende Zeitreise.

Danach folgte eine Stadtführung durch die älteste Stadt Deutschlands, vorbei an Denkmälern, schönen alten Häusern und Kirchen. Höhepunkt der Tour war das Treffen mit "Karl Marx". In diesem Jahr feiert Trier den 200. Geburtstag des Philosophen, der in der Moselstadt zur Welt kam. Anschließend war noch genügend Zeit für eigene Erkundungen.

Am 3. Tag stand der Besuch des Weinfestivals in Traben Trarbach im Mittelpunkt. Eine Gruppe wanderte über die Moselberge dorthin, und die andere Gruppe fuhr mit dem Schiff, vorbei an den Ufern, Weinbergen und romantischen Dörfern.

Mit vielen neuen Erlebnissen und tollen Eindrücken machten sich die Landfrauen am Sonntag wieder auf den Weg nach Hause.

Ehrung von Frau Oerding

Foto: Frau R. Rendelmann

Am 25. Juni 2018 wurde Frau Ilse Oerding für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit, unter anderem im LandFrauenverein, mit der Ehrennadel der Gemeinde Beverstedt ausgezeichnet. 

Gartenbesichtigung in der Wesermarsch

An zwei schönen Sommertagen ( 20.06 und 27.06) fuhren Helga Silber und Helga Stege mit jeweils 22 Landfrauen in Fahrgemeinschaften zu Gartenbesichtigungen in die Wesermarsch.

In Brake besichtigten sie zunächst den Garten von Hanne und Reiner Blohm.

Der Hausherr ist Gartenbauarchitekt und hat auf einer Fläche von 400qm ein grünes Paradies angelegt. Besondere Gehölze. z.B. Trompetenbäume, schaffen ein zauberhaftes Licht- und Schattenspiel.

 

In dieser Idylle mit Gartenteich und gemütlichen Sitzplätzen gedeihen u.a. 350 verschiedene Funkien, unzählige Farne, Hortensien und Clematis.

 

Danach ging es weiter nach Moorriem. Im Landcafe wurde eine Kaffeepause eingelegt.

 

Das letzte Ziel war der Besuchergarten von Ute und Albrecht Ziburski, eine 6000qm große Fläche mit Staudenrabatten. Der Garten lebt nicht nur von der Vielfalt der Stauden, sondern mehr noch von Stimmungen.

Er fügt sich in die Wiesenlandschaft ein und ist eingebettet in die Geschichte und Gartentradition Moorriems. Der Garten verbindet das Haus, das Dorf und die Landschaft.

Fahrradtour durch die Gemeinde Hellingst

Auf dem Beverstedter Marktplatz trafen sich 35 gut gelaunte Landfrauen. Bei herrlichstem Sommerwetter fuhren sie mit dem Fahrrad nach Hellingst. Die schöne Strecke führte über Beverstedter Mühlen nach Wellen und von dort aus weiter nach Ahe und Hellingst. Nach gut einer Stunde war das Ziel erreicht.

Herr Lappöhn vom Betrieb für Umweltfreundliche Verpackungen GmbH erwartete die interessierten Landfrauen bereits und stellte seine Firma vor. In der Firma werden aus 100% Altpapier Wellpapierzuschnitte, Schutzecken, konfektionierten Verpackungen und komplette Transportverpackungen hergestellt. Diese haben ein geringes Eigengewicht aber eine hohe Stabilität und sind zu 100% recycelbar.

Gut informiert ging es weiter zum Stedener See. Dort gab es Kaffee und leckeren Kuchen.

Auf dem Rückweg ging es über Wellen wieder nach Beverstedt zurück. Am Ende hatten die Landfrauen fast 30km gefahren und waren sich einig einen schönen Nachmittag erlebt zu haben.

Landfrauen boulen

Im Jahr 2011 war Boule beim Landfrauenverein Beverstedt noch ein Schnupperangebot - inzwischen ist das Boule-Turnier auf dem Platz an der Bördestraße zu einem festen Punkt im Veranstaltungskalender geworden.

 

Ab Mittwoch, den 13. Juni 2018 findet alle 14 Tage ein Turnier statt.Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und Boulekugeln stehen zur Verfügung.

 

Viel Spaß!

Deko aus Beton - voll Trendy

Vom Baustoff zum Dekorationsmaterial Beton ist ein wunderbar vielseitig einsetzbarer Werkstoff, denn es kann in fast jede Form gegossen werden und eignet sich somit wunderbar dazu, die Terrasse oder den Garten zu verschönern. Dieses dachten sich auch die Beverstedter Landfrauen und trafen sich zu einem Kursus Deko mit Beton. Beton zu gießen ist so einfach, wie zu backen. Mit Speiseöl werden die Formen eingefettet und dann mit Beton gefüllt. Als Gussformen können zum Beispiel alte leere Plastikblumentöpfe, Milchtüten, PET-Flaschen, Joghurtbecher usw. verwendet werden. Dekoriert werden können die Betonkreationen dann noch mit Mosaiksteinen, Kieselsteinen, Muscheln, Perlen und Scherben.

So entstanden Blumentöpfe, Schalen, Vogeltränken, Teelichthalter und vieles mehr.

Nach mindestens 24 Stunden ist der Beton ausgehärtet und die Plastiktöpfe können entfernt werden. Hierzu trafen sich die Landfrauen 2 Tage später und waren total begeistert von dem Ergebnis.

Linedance

Linedance

April bis Mai 2018

mit Peggy und Rolf Henker

in der Turnhalle in Beverstedt

 

Es ist nun schon der 5. Linedance Kurs den Peggy und Rolf Henker mit den

Beverstedter Landfrauen durchführen. Fast alle sind von Anfang an dabei.

Koordination, Rhytmusgefühl und Schnelligkeit spielen eine wichtige Rolle.

Manchmal sind festgelegte Schrittfolgen auch kompliziert. Um alles ordentlich

neben und hintereinander in  Reihen zu tanzen, wird alles nochmal wiederholt, bis es klappt. Sich nach Musik zu bewegen macht Spaß und ist gesund.

Danke an Peggy und Rolf Henker, dass ihr immer wieder bereit seit nach Beverstedt zu kommen, um mit uns zu üben.

Tagesfahrt zur "Botanika" und dem "Rhododendronpark" in Bremen

Am Mittwoch, den 23. Mai 2018 fuhren 46 Landfrauen mit dem Bus nach Bremen zur "Botanika" und in den Rhododendronpark. Nach einer einstündigen Führung durch das Naturerlebniszentrum "Botanika" blieb noch genügend Zeit den Rhododendronpark auf eigene Faust zu erkunden. Die Hauptblüte war in vollem Gange und somit konnten die Landfrauen den Anblick und den Duft in vollen Zügen genießen. 

In der Botanika konnten die Besucher mit allen Sinnen in die naturgetreuen Welten Himalaya, Borneo und Japan in die Kultur Asiens eintauchen.

Im japanischen Garten der Botanika findet sich eine neue Attraktion: Der europäische Friedens-Buddha. Auf jedem Kontinent soll auf Initiative des Dalai Lama ein Friedens-Buddha errichtet werden. Der erste, der für den Kontinent Asien, wurde 1993 vom Dalai Lama im Jayanti-Park in Neu Dheli geweiht. Der zweite Friedens-Buddha ist seit August 2017 in der Botanika zu finden. Die mit Blattgold verzierte bronzene Statue soll als Friedenssymbol für alle dienen und keine Kultstätte sein.

Zusammen beherbergen und zeigen der umliegende Rhododendronpark und die  Botanika die zweitgrößte Rhododendronsammlung weltweit aus insgesamt 46 Hektar. Nahezu 600 Wildarten und 3000 Züchtungen gedeihen dort. Nur die Sammlung der Königin Elisabeth von England ist noch größer.

Am Ende eines sonnigen Tages waren sich alle Landfrauen einig, dass sich der Ausflug nach Bremen auf jeden Fall gelohnt hat.

Landfrauen üben die Feldenkrais-Methode

Mit dem Tagesseminar „Ganz im Sinne der Gesundheit“ konnte der Landfrauenverein Beverstedt 17 Damen begeistern. Im Seminarhaus in Wellen-Kramelheide erlebten die Teilnehmerinnen mit Birgit Körner, Felden-

kraispädagogin, Physiotherapeutin und Diplom-Pädagogin eine versierte

Referentin, die ihnen die Feldenkrais-Methode in Theorie und Praxis nahe brachte.

Nach kurzer praktischer Übung stellte Birgit Körner im theoretischen Teil

Begründer Moshé Feldenkrais vor und erklärte die Entstehung der Feldenkrais-Methode, jener ganzheitlichen Bewegungsschulung, die in der ganzen Welt praktiziert wird.

Im praktischen Teil lernten die Teilnehmerinnen die Theorie umzusetzen.

Größte Wirkung entfaltet sich, wenn es gelingt, komplexe Fähigkeiten und Handlungen zu lernen oder ungünstige Gewohnheiten und Bewegungsmuster zu verändern, um Einschränkungen und Schmerzen zu überwinden. Innere Wahrnehmung von Bewegung wird geschult. Mit sanften

Bewegungen kommt es zu einer neuen Eigenwahrnehmung.

Moshé Feldenkrais sagte: „Man kann immer lernen, sich anders zu bewegen, anders zu gehen, anders zu stehen. Man kann sich zu jedem Zeitpunkt seines Lebens umprogrammieren.“

Die Landfrauen wollen versuchen, die belastungsreduzierten, kreativen sowie

gesundheitsfördernden Bewegungsabläufe  mit in den Alltag zu nehmen.

 

Text Monika Gremke

3 Tage Wellness „Nordsee hautnah“ in Otterndorf

 

Ende Februar 2014 erlebten zehn Personen dieses Arrangement.

In Fahrgemeinschaften erreichten wir Otterndof. Treffpunkt war der Parkplatz von 

dem Hotel „Am MedemUfer“.

 

Nach einer fast 2stündigen sehr informativen und humorvollen Stadtführung mit Besichtigungen waren wir „angekommen“.

Bei einer kleinen Mittagsrast konnten wir die erlebten Eindrücke gemeinsam 

vertiefen.

 

Gestärkt spazierten wir durch das geschichtsträchtige Örtchen, durch historische Gassen entlang der Medem zurück zum Hotel.

Tagsüber hatte jeder unterschiedliche Termine.

 

Abends trafen wir uns in gemütlicher Runde beim Dinner. Wir waren überwältigt vom Service, der Qualität und der Herzlichkeit. Hier harrten wir alle bis in den späten Abendstunden aus, denn die Erlebnisse vom Tagesablauf waren reichhaltig.

 

Das morgendliche Frühstücksbuffet brachte uns zu Kräften für die Aktivitäten des Tages.

 

Fazit: Wohlfühl-Ambiente im Hotel, der exklusiven Saunalandschaft und ebenfalls in der Sole-Therme.

 

Am Ende waren wir alle glücklich u. strahlten, dass wir dieses „hautnah“ erleben konnten.

 

Bericht u. Bilder Ingrid Logemann



„Zu gut für die Tonne“

 

Lebensmittelverschwendung hatten die Beverstedter Landfrauen für ihren Vereinsabend mit dem Slogan „Zu gut für die Tonne“ zum Thema gemacht. Eingeladen hatten sie dazu mit einem Vortrag die Oecotrophologin  Gertraud Huisunga von der Verbraucherzentrale Bremen. Sie vermutete wahrscheinlich nicht zu unrecht in diesem Kreis, dass die Landfrauen und vor allem die Generation 50 plus noch bewusst mit Lebensmitteln umgehen – aber es sei „irre“, was in Deutschland an Lebensmitteln weggeworfen wird. Lebensmittel, die in Europa weggeworfen werden, würden reichen, um alle Hungernden in der Welt zu ernähren.

Seit dem Jahr 2005,  betonte die stellvertretende Vorsitzende Imke Spinken, wird auch für die nachkommende Generation durch die Aktion „Kochen mit Kindern“ und „Lebensmittel verwenden statt verschwenden“ von den Landfrauen  das Thema in den Mittelpunkt gestellt. 

Von den allgemeinen Informationen über die Beratungsangebote der Verbraucherzentrale kam Referentin Huisunga mit ihrer Praktikantin Franziska Krebs zu dem großen Thema „Ab in die Tonne“.

„Wir leben in einem Schlaraffenland, in dem alles zu jeder Zeit zur Verfügung steht“ stellte sie fest. 61 Prozent der Haushalte seien für die Lebensmittelverschwendung mit verantwortlich. Und die „kranke“ EU-Norm tue durch Standarisierung von Lebensmitteln als Massenware (Beispiel krumme Gurken und nicht genügend gefärbte Äpfel) das Ihre dazu, dass schon durch die Produktion 20 Prozent der Lebensmittel verloren gehen.

Im Lebensmittelhandel sei das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ein Problem, weil ein Verkauf darüber hinaus Haftung für den Verkäufer bedeutet. Anders als häufig gedacht, ist das MHD aber kein Wegwerfdatum für den Verbraucher – Lebensmittel könnten nach eigener Kontrolle auch darüber hinaus mit Genuss gegessen werden. Davon zu unterscheiden sei unbedingt das Verbrauchsdatum für frische Lebensmittel wie Geflügel, Fleisch, Eier, Fisch usw.

Deshalb könnte mehr als die Hälfte des „Abfalls“, vor allem von Obst, Gemüse, Brot und Brötchen sowie Speisereste, in deutschen Haushalten vermieden werden. Zum bewussten Konsumieren können geplante Einkäufe, passende Mengen für den jeweiligen Haushalt und frische, unverpackte Ware, richtige und kontrollierte Lagerung, geringere Kochmengen und Resteverwertung beitragen. Jeder könne seinen Beitrag leisten, um die Verschwendung wertvoller Ressourcen und die Umweltbelastung zu vermeiden.   

Aufklärung – woher kommen gute Lebensmittel, wie wachsen  und werden  sie produziert, wo können sie gekauft werden – sei von grundlegender Bedeutung, um dem Aufruf zu folgen: „Geben Sie der Verschwendung einen Korb“

 

 

Foto  u. Bericht M. Gremke


Pralinenherstellung

 

Landfrauen lassen sich in das Geheimnis der Pralinen- und

Konfektherstellung  einweisen. Elf Landfrauen wuselten nach der theoretischen Einführung von Jannette Ordemann in der

Küche  der LEB in Wachholz um leckere Köstlichkeiten herzustellen. Wie viel sensibler Umgang mit den Zutaten, beim Auflösen der verschiedenen Kuvertüren oder dem genauen Messen der Temperaturen nötig ist, erfuhren die Frauen während der Herstellung eines „ richtig tollen Sortiments „(Landfrau).

Nach drei Stunden feiner Arbeiten durften die ersten Ergebnisse probiert werden. Mit  Mango -Joghurt –Pralinen, Mozartkugeln, Mandelsplitter mit Ingwer,  Amaretto-Tee-Trüffel,  Walnuss-Rosmarin-Krokant und Maronen-Konfekt war für jeden Geschmack etwas dabei. Jeder konnte auch noch ein paar Kostproben mitnehmen, um evtl. kleine Geschenke selbst zu fertigen.

 

 

Fotos u. Bericht G. Mehrtens


Jahreshauptversammlung 2014

 

Drei Stunden brauchte es, das Mammutprogramm der Jahreshauptversammlung des

Landfrauenvereins Beverstedt zu bewältigen. 100 Landfrauen waren gekommen und

beteiligten ich rege an den Wahlen. Imke Spinken, zweite Stellvertreterin des

Vereins, führte gemeinsam mit Petra Brinkmann, erste Stellvertreterin, durch den

Abend. Vorsitzende Helga Silber ist krankheitsbedingt ausgefallen. 16 Frauen sind

neu in den Verein eingetreten und wurden (soweit anwesend) mit dem neuen LF

Abzeichen auf einem Begrüßungsblatt willkommen geheißen. Damit zählt der Verein

jetzt schon 606 Mitglieder. 

Heike Mehrtens präsentierte eine gute Kassenlage und eine Summe von insgesamt 

2100 € an Spenden, die für wohltätige Zwecke weitergeleitet wurden. Zur neuen 

Kassenprüferin wurde anschließend Anja Bischoff gewählt. 

Mit einer Präsentation in Texten u. Fotos hielten Schriftführerin Ilse Wäsch u. Doris 

Götjen (Internetpflege) Rückblick auf ein Jahr mit annähernd 50 Aktivitäten aus 

Versammlungen, Kursen und Seminaren, Theater- u. Fahrten nach Bremen, 

Hamburg u. München. Nach Auszählung der Wahlzettel wurden 3 Frauen aus dem 

Vorstand u. 5 Ortsvertrauensfrauen währen der Versammlung mit einer <Urkunde

des Nieders. Landfrauenverbands (NLV), Geschenken und Blumen verabschiedet. 

Als besondere Geste gehört bei den Beverstedter Landfrauen ein

Abschiedsständchen von den Mitstreiterinnen aus dem Vorstand mit persönlich

verfassten Text und dem Abschlusstenor „prima Landfrauen, das seid ihr…..“dazu. 

 

Gek. Text v. M. Gremke


LandFrauenfrühstück 11.01.2014

„Das ewig schlechte Gewissen“ 

 

200 Landfrauen haben sich nach einem guten Frühstück im Bokeler Gasthaus Gerdau 

beim Vortrag der Diplom-Pädagogin für Erwachsenenbildung, Maike Carls, „Das ewig 

schlechte Gewissen der Frauen“, köstlich amüsiert. Herzlich lachend erkannten sich 

die Zuhörerinnen oft selbst wieder und merkten: wir machen uns oft selbst ein 

schlechtes Gewissen. 

 

Als blonde Ostfriesin, über 50, in den Wechseljahren und chaotisch obendrein stellte 

sich Maike Carls humorvoll –„uns traut man nicht soviel zu“ – vor. Nach einer 

schweren persönlichen Krise habe sie sich zu Veränderungen in ihrem Leben 

entschlossen und sich in einem pädagogischen Studium viel mit Frauenleben 

beschäftigt. Langsam sei sie dahinter gekommen: viele Frauen haben ein ewig 

schlechtes Gewissen. Antworten darauf, woher das kommt – und warum die Männer 

nicht da waren, als das schlechte Gewissen „verteilt“ wurde – fand sie in der 

Erziehung, Harmoniebedürftigkeit, im Verantwortungsbewusstsein und dem 

unermesslichen Wunsch nach Leistungssteigerung der Frauen. 

Mit dem guten alten Poesiealbum und den „Sei-Sätzen“ (die Jungen nie in ihrem 

Album hatten) – sei …sittsam, bescheiden, rein, edel, hilfreich und gut – hielt sie den 

 

Frauen auf ausgesprochen humorvolle Art den Spiegel vor. 

Oft scheinen weibliche Attribute mit dem schlechten Gewissen zu tun zu haben und in 

Zeiten der Emanzipation hat sich nach Meinung von Maike Carls viel zu wenig 

geändert. 

Gespickt mit Begebenheiten aus dem täglichen Leben führte sie den typisch inneren 

Schweinehund, die nachts ratternden Gedanken und die negativen Stimmen der 

„Schultersitzer“ wie Tanten, Mütter, Lehrer ins Feld. 

 

Für den Fall dass gar nichts mehr hilft, holte sie Utensilien aus ihrem „Notfall-

Köfferli“: die Blinki-Schleife für mehr Licht im Leben, die Pappnase als emotionalen 

Airbag, die große rosa-rote Brille für den anderen Blick, das rote Ess-Stäbchen quer 

im Mund oder das ausgeschnittene Lächeln, um sich die Welt so zu machen, wie sie

einem gefällt. Das Resultat war ein Saal voller lachender Frauen, die das Jahr 2014

vielleicht humorvoller angehen.

 

Gek. Bericht u. Fotos Monika Gremke

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