Berichte

Ferienspaß

Am 4. und 5.07.2017 haben Anke Schröder, Gisela Pape und Anneliese Runge  mit je 12 Kindern in der Grundschule Lunestedt gekocht. Auf dem Speiseplan stand: Buchstabensuppe, Schüttelpizza, Balus Super-Kirsch-Muffins und ein Erdbeer-Milchmixgetränk. Als Dessert gab es Quatsch mit Soße. Nach dem gemeinsamen Essen haben viele Hände geholfen, die Küche wieder aufzuräumen. Es hat uns allen viel Spaß gemacht.

Boul

Am 14.6.2017 startete die Boulesaison mit 20 Frauen bei herrlichem Sommerwetter. Alle Damen waren wieder begeistert dabei und ließen die Kugeln übers Spielfeld rollen. Nebenbei wurde geschnökert und Wasser und auch etwas Wein getrunken, das Neueste vom Tage war schnell ausgetauscht. Es war ein sportlicher und geselliger Abend, der nächste Bouletermin ist am Mittwoch, 28.6.2017 ohne Anmeldung. Danach geht es im vierzehntägigen Rhythmus bis Ende September weiter.

Text Gisela Gohde

LandFrauen boulen

Boule-Spaß für die Beverstedter Landfrauen – mit den Füßen wird der geringste Abstand zum „Schweinchen“ (kleine Kugel) festgestellt
Boule-Spaß für die Beverstedter Landfrauen – mit den Füßen wird der geringste Abstand zum „Schweinchen“ (kleine Kugel) festgestellt

Beim Landfrauenverein Beverstedt ist eigentlich Sommerpause angesagt – aber genau in diese Zeit passt wunderbar das Boulen. Mit einem kleinen Turnier wurde die Saison auf dem herrlichen Boule-Platz der Gemeinde bei tollem Sommerwetter eröffnet. 20 Teilnehmerinnen hatten in geselliger Runde viel Spaß, und schnell stellte sich auch ein bisschen sportlicher Ehrgeiz ein.

Vor sechs Jahren begannen die Beverstedter Landfrauen mit dem Boulen als Schnupperangebot, aber gleichzeitig mit dem Versprechen, es bei Interesse fortzusetzen. Das sportliche Freizeit-Spiel kam an, das Turnier wurde jährlich ausgetragen im dritten Jahr ist daraus ein festes Treffen geworden, das bis Ende September im 14tägigen Rhythmus stattfindet. Das ist vor allem dem Engagement von Gisela Gohde zu danken, die zur Geselligkeit auch immer mit etwas zum Essen, Trinken und Knabbern beiträgt.

Mittwochs um 18.30 Uhr (nächste Termine: 12. und 26. Juli) trifft sich die offene Gruppe Boule begeisterter Frauen,  und neue Teilnehmerinnen sind dabei auf dem Boule-Platz in der Bördestraße (neben dem Edeka-Markt) immer willkommen. Gleichzeitig treten die Landfrauen damit den Beweis an, dass das ursprünglich von älteren Franzosen ausgetragene Freizeit-Kugel-Spiel (korrekter Name: Pétangue) auch für Frauen nicht ausgeschlossen ist.

Vor allem aber sollen Spaß und Geselligkeit an den sportlichen Sommerabenden nicht zu kurz kommen.

 

Bericht u. Foto MonikaGremke

Tagesfahrt Hamburg

Um 7.00 Uhr treffen wir uns am Marktplatz in Beverstedt, um mit dem Bus wieder einmal nach Hamburg zu fahren. In Hamburg angekommen besteigen wir um 9.45 Uhr unser Alsterschiff, das uns Hamburg von einer anderen Seite zeigt. Vorbei an Villen und Schrebergärten schippern wir die Kanäle entlang. Nur ein Spaziergang vom Jungfernsteg entfernt ist unser Mittagslokal das „Brauhaus Joh. Albrecht“. Nach unserer Stärkung geht’s zum Bucerius Kunstforum, um uns die Ausstellung über Max Pechstein, ein bedeutender deutscher Maler (1881 -1955) anzusehen. Die Schau gibt uns in über 70 Werken Einblick in Schaffensperioden Pechsteins. Anschließend können wir unsere Freizeit bei Kaffee und Kuchen oder einen Bummel genießen. Unsere Fahrt nach Hamburg hat wieder viel Spaß gemacht.

Fahrt nach Portugal

Bondia Portugal, so kamen wir in den frühen Morgenstunden in Lissabon an.

Diese faszinierende Metropole ist ein Schmelztiegel der Nationen und Kulturen. Überall hat man einen Panoramablick über diese weiße Stadt bis hin zum Tejo.

Jeder Tag war geprägt durch Highlights bei Besichtigungen in Lissabon und Umgebung, die tiefe Eindrücke hinterließen.

Über die berühmte Hängebrücke „Ponte 25 de Abril“ ging es ins Landesinnere bis Evora. Weite Landstriche und liebliche Hügellandschaften mit herrlicher Flora und Fauna begleiteten uns.

Weiter ging es durch das Alentejo-Gebiet mit Korkeichenwäldern, Oliven- und Orangenhainen, Wein- und Getreideanbau bis hin zur Algarve.

Die sehr guten Hotels, die Degustationen auf Weingütern, die traditionelle Küche und die Reisestops auch am größten Stausee Europas und an der einzigartigen Küste rundeten die Reise ab.

Diese Rundreise von Lissabon und Umgebung, durch das Alentejo-Gebiet bis hin zu Algarve war somit außergewöhnlich schön!

In Faro mussten wir dann am 8ten Tag „Adeus Portugal“ sagen.

 

Ingrid Logemann

 

„Jetzt wird es bunt“ – Ist Gemüse das neue Fleisch?

„Das Thema Ernährung liegt den Landfrauen am Herzen“.  Damit kündigte die Vorsitzende des Beverstedter Vereins den letzten Vortragsabend der Saison „Jetzt wird’s bunt – Ist Gemüse das neue Fleisch?“ an. Karin Reinking von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen nahm damit die vegetarische und vegane Ernährung mit einer eindeutigen Tendenz zur konventionellen Mischkost mit Fleisch unter die Lupe. Ihr Fazit zum Abschluss: Jeder sollte über sein Essverhalten selber entscheiden. Wichtig seien ausreichende Ernährungskompetenzen. Vor allem vegetarische/vegane Ernährung erfordere gute Fachkenntnisse, viel Zeit und Kopfarbeit, um mit allen nötigen Nährstoffen versorgt zu werden.

Das Stichwort war „Ernährungsbildung“, zu der die Landwirtschaftskammer, Landfrauenverbände und Vereine mit Vorträgen, Kochbüchern bis hin zum „Kochen mit Kindern“ beitragen wollen.

„In Deutschlands Küchen und Vorratsschränken ist nicht mehr so wie es einmal war“ eröffnete die Referentin ihren sehr komplexen Vortrag und kam nach ihren Worten über die „Ernährungmoden“ mit Vollwert der 80er Jahre zum jetzigen „Trend“ vegetarisch. An verschiedenen Beispielen (Fleischimitate, veganer Käse, Ersatzprodukte) wollte sie deutlich machen, dass es nichts gibt, was es nicht gibt. Der Boom seien Milcher-satzprodukte und Brotaufstriche.

Zu der Frage „Ist die Zukunft vegetarisch“, wie es der Vegetarische Bund voraussagt, und zu „vegetarischen Verbraucherzahlen“ riet sie, bei Umfrageergebnissen darauf zu achten, woher die Infos kommen.

Dem gegenüber stand ihre Aussage, dass laut Umfragen der Fleischverzehr zwar etwas rückgängig sei, aber die meisten Deutschen mehr Fleisch essen, als ihrer Gesundheit gut tut.

Mit einer Fülle von Informationen ging Reinking detailliert auf die unterschiedlichen Ernährungsweisen von vegetarisch, vegan über Ovo lacto vegetabel bis Pecetarier ein, einer Personengruppe, die laut Referentin mit Eiern, Milch, Pflanzen und Fischverzehr alle nötigen Nährstoffe bekommen kann, wenn sie sich auskennt. Als neueste, wachsende Gruppe beschrieb sie die Flexitarier = Teilzeitvegetarier, die keine strengen Regeln zum Verzehr von Nahrungsmittel verfolgen, aber auf eine gesunde, bewusste und nachhaltige Ernährung achten.

Den Grund für den Verzicht von tierischen Lebensmitteln umschrieb die Referentin mit der „Sehnsucht zurück zur Natur“, um mit dem Überfluss an Reizen, Ernährung, Medien etc. klarzukommen.

Das komplexe Thema mit den dargestellten Gründen für den Verzicht von tierischen Lebensmitteln (Ethik/Tierschutz, Ökologie, Gesundheit, religiöse und soziale Gründe, Geschmack), mit den Inhaltsstoffen/Zusatzstoffen bei vegetarischen Lebensmitteln, Transportwege (Obst, Gemüse, Fleisch ebenso aber auch Soja aus aller Herren Länder) löste bei den Zuhörerinnen durchaus Emotionen in die eine wie die andere Richtung aus.

Die ehemalige Vereinsvorsitzende Helga Silber beschrieb das in ihrer Wortmeldung für sich wie einen Teufelskreis und ausgesprochen schwierig, eine begehbaren Weg zu finden.

Auf Grund der Ernährungspyramide stellte Karin Reinking abschließend die Vorteile der Ernährung von Mischköstlern mit Fleisch (hohe Nährstoffdichte, biologisch hochwertiges Eiweiß, reich an Mineralstoffen und Vitamin B) und Vegetariern (viel Volumen, gute Sättigung und Ballaststoffgehalt, sorgt für niedrigen Blut-Cholesterien-Spiegel, reich an Vitaminen und Mineralstoffen) gegenüber.

Dazu zitierte sie die  Aussage der Deutschen Gesellschaft für Ernährung: Aus gesundheitlichen Gesichtspunkten spricht nichts gegen eine pflanzliche Ernährung plus Eier und Milchprodukte.

Die Ernährung ab und zu mit Fleisch ist gut, besonders für Personen mit erhöhtem Nährstoffbedarf (Schwangere, Stillende, Säuglinge, Kinder und Jugendliche.

Sie ergänzte dazu, das Vitamin B12 nur durch Fleisch zu bekommen ist und ein Mangel  bei veganer Ernährung gegebenenfalls ausgeglichen werden muss.

Bericht u. Fotos M. Gremke

Kinoabend im Dorphuus

Zur Einstimmung und in der Pause des Landfrauen-Kinoabends bot die Vereinsgruppe Heyerhöfen“wie im richtigen Kino“ Getränke, Knabbersachen und sogar Eiskonfekt an.

 

Zwei Stunden amüsante Unterhaltung waren beim Kinoabend des Landfrauenvereins Beverstedt gesichert. Das zum Vereinskino umfunktionierte Lunestedter Dorphuus war gut besetzt, und die Vereinsgruppe Heyerhöfen sorgte mit Getränken, Knabbersachen und sogar dem „kultigen Eiskonfekt“ für das richtige Kinofeeling. Für den Maschinenring WEM, der zusammen mit dem Heimatverein Beverstedt die Veranstaltung unterstützt, sorgten Neira und Kara Krüger stellvertretend für Geschäftsführer Uwe Krüger für die perfekte Technik, damit der mit Spannung erwartete Film über die Großleinwand flimmern konnte.

Bis zum letzten Augenblick hatten die verantwortlichen Vereinsfrauen ein Geheimnis daraus gemacht, welch tollen Film in diesem Jahr ihre Auswahl traf. Noch in der Begrüßung verkündete Vorsitzende Imke Spinken „Lasst euch überraschen“.

Die Überraschung ist mit der Hollywood-Komödie „Man lernt nie aus“ von Nancy Meyer, in der Hauptrolle mit dem zweifachen Oscarpreisträger Robert De Niro, wirklich gelungen. Vor allem seine gekonnte Rolle als 70jähriger Praktikant Ben Whittaker, wie man ihn sich fähiger kaum wünschen kann, ließ, bei durchaus auch nachdenklichen Szenen, herzhaftes Lachen im „Kinosaal“ hören. Es machte Laune, dem potenten Senior dabei zuzusehen, wie er sich mit Willen und der Erfahrung eines ganzen Arbeitslebens in der neuen Startup-Welt zurechtfindet.

Nach dem Tod seiner Frau hatte Ben alle Flugmeilen um die ganze Welt aufgebraucht, Kinder- und Enkelbesuche füllten ihn nicht genug aus – er sehnte sich danach, wieder gebraucht zu werden und einen Grund fürs Aufstehen zu haben. Deshalb zögert er nicht, als er den Werbeflyer für ein Senioren-Praktikum bei einem Online-Mode-Shop entdeckt. Er wird sogar der Gründerin Jules Ostin zugeteilt und springt anstelle des alkoholisierten Fahrers ein. Die zunächst skeptische Chefin erkennt nach und nach, dass Ben eine echte Stütze ist wenn es darum geht, Ordnung in das Start-up Chaos zu bekommen und weit darüber hinaus bis in ihr Privatleben.

Robert De Niro hat als Ben eine solch zupackende Art, dass seine Begeisterung im Seniorenpraktikum auch auf das Kinopublikum überspringt.

Anstelle des Eintritts waren die Landfrauen gerne zu einer Spende bereit. Imke Spinken gab bekannt, das 230 Euro gesammelt wurden und damit gemeinsam mit dem Maschinenring das Konfirmandenprojekt „Flotte“ der Ev. Jugend Wesermünde unterstützt werden soll.

 

Bericht Monika Gremke

Strahlendes Farb-Analyse-Seminar

Am  27. März 2017 haben sich 10 Landfrauen von Frau Pamela Warnke (Do it for you - Typberatung by Pamela Warnke) beraten lassen. Welche Farben bringen mich zum Strahlen und wie zauber ich ein schnelles 5 Minuten Make up? Unter diesem Motto stand der Abend.

 

In gemütlicher Runde wurde bei jeder Teilnehmerin zunächst eine Farbanalyse gemacht. Durch die richtige Farbwahl beginnt man zu strahlen und man bekommt mehr Pepp, Selbstbewusstsein und Ausdruckstärke. Dies wurde mit Hilfe von speziell entwickelten Tüchern und einer genauen Analyse des individuellen Hautuntertons sowie der Haar- und Augenfarbe gemacht.  Vor dem Spiegel konnte man selbst feststellen, welche Farben uns attraktiver, frischer und dynamischer erscheinen lassen.

Durch die Wahl der passenden Farben konnte man auch sehen, wie Rötungen, Fältchen und Schatten im Gesicht verschwinden, und wie sehr eine optimale Farbwahl unsere Persönlichkeit unterstreicht und uns ausdrucksvoller aussehen lässt.

Im Anschluss hat Frau Warnke uns gezeigt, wie man in nur 5 Minuten ein Make up auflegt. Es war ein sehr informativer Abend und hat allen Teilnehmerinnen sehr viel Spaß gemacht. 

Geht nicht - gibt´s nicht

70 Beverstedter Landfrauen sprühten nach dem Vortragsabend mit Mechthild Ahlers von der Niedersächsischen Gartenakademie in Bad Zwischenahn und ihren Lösungsansätzen für Sorgenecken im Garten unter dem Motto „Geht nicht – gibt`s nicht nur so vor Ideen. Der Referentin war es offensichtlich gelungen, bei den vielen Teilnehmerinnen Gartenlust zu wecken. Auch Vorsitzende Imke Spinken konnte ihre Begeisterung bestätigen: „Ich weiß schon, was ich morgen im Garten mache“.

Für den Vereinsabend hatte die Ortsgruppe Appeln mit gelben Tulpen als Tischschmuck „den kleinen Frühling ins Gemeindehaus geholt“ und die Vorsitzende stimmte die vielen Teilnehmerinnen zusätzlich mit der „Frühlingsfreude“ von Jo Larsson so richtig auf den Gartenvortrag ein.

Mit vielen Bildern einer Powerpoint-Präsentation begleitete die Referentin ihren Vortrag und lud die interessierten Frauen – sicher auch mit Anspruch – ein, damit zunächst einen positiven Blick zu bekommen. Der Lösungsansatz „ ich will nicht mehr soviel Arbeit haben“ dürfe nicht einseitig werden. Das wichtigste auf der Suche, die Hürden zu Veränderungen zu nehmen, solle immer der positive Blick sein.

Während es früher ehrgeiziges Ziel war, sich ein großes Stück weit aus dem Garten zu versorgen, ist der Garten als lebendigstes Kulturgut heute eher eine Quelle der Freude und Rückzugort aus einer lauten Welt, stellte Mechthild Ahlers fest. Jede Tätigkeit im Garten ist eingesetzte Freizeit und deshalb müsse jeder für sich selbst die Entscheidung für „Gartenlust oder Gartenlast“ treffen. Gartenlust bedeute auch Kreativität.

Dafür regte die Referentin als erstes an, gewohnte Denkstrukturen aufzubrechen und einen Blickwechsel zu schaffen, um Gartenräume zu gestalten. Ihr zentrales Thema war Neuordnung und Struktur. „Geht nicht - gibt`s nicht“ sondern „geht es für mich?“ ist nach ihrer Meinung die einzige Entscheidung.

Für die Inspiration gab sie anhand toller Gartenaufnahmen und mit der Anleitung für Höhenabstufungen (Leitstauden, Füllstauden, Begleitstauden) sowie für die Pflanzenauswahl und den Pflanzabstand ganz konkrete Ratschläge. Gruppenpflanzungen von ein bis drei oder fünf bis sieben Pflanzen einer Art haben eine besondere Wirkung. Bäume und Sträucher sorgen für Struktur und Raumbildung, Solitärgehölze schaffen Blickfänge, Bodendecker sorgen in der Fläche für Ruhe, Stauden und Zwiebelblüher, Gräser und Sommerblumen für jahreszeitlichen Charme.

Mit vielen kleinen Tipps für Hauseingangssituationen, Sitzplätze, Blickfänge und Hingucker oder auch ganz einfach für die

Düngeversorgung der Pflanzen gab Mechthild Ahlers den Landfrauen

eine Fülle von Anregungen, aber durchaus auch den Antrieb für die

Herausforderung, Veränderungen vorzunehmen.

Das Geheimnis ihres Schlussworts: die Schönheit der Dinge lebt in der

Seele dessen, der sie betrachtet. Gedanken sind der Anfang von Taten.

 

Bericht u. Foto Monika Gremke

Basteln mit Paletten

 „Voll ins Schwarze getroffen“ hat der Landfrauenverein Beverstedt mit dem Angebot „Basteln mit Paletten“. Dekoideen aus Holzpaletten liegen aktuell total im Trend – und dann noch selbst gebaut….

Schnell waren zwei Kurse ausgebucht und Organisatorin Maren Suhr hätte mindestens die doppelte Anmeldezahl haben können. Aber die Vorbereitung mit dem Angebot von zwei bis drei Paletten pro Teilnehmerin war für sie auch ganz schön aufwändig.

Im ersten Kurs wurden aus den Holz-Transportpaletten sehr unterschiedliche aber auch zeitaufwändig schöne Sachen für Haus und Garten hergestellt, im zweiten Kurs mit je zweieinhalb Paletten jeweils eine Bank.

Unter fachlicher Anleitung von Hendrik Twarloh und mit gegenseitiger Unterstützung wurden die kreativen Ideen umgesetzt. Das erforderte zwar kein überdimensionales handwerkliches Geschick und alles ging recht gut von der Hand. Aber wenn bedenkt, dass es für einige Teilnehmerinnen ganz neu war, mit Werkzeug umzugehen und sie zum Teil noch nie einen Akkuschrauber oder eine Säge in der Hand hatten …Dafür gingen sie hinterher in dieser Beziehung auch mit neuem Mut nach Hause.

Gut aufgehoben fühlen konnten sich die Handwerkerinnen auf dem Hof Puckhaber in Brunshausen, waren mit einem Dach über dem Kopf vor Wind und Wetter geschützt und wurden von Rosi Wittpenn auch noch mit Getränken versorgt.

„Die Begeisterung war groß und es total Spaß gemacht“ berichtete Maren Suhr. Ein Grund, im Herbst vielleicht noch einmal einen Kurs anzubieten

Bericht M. Gremke Fotos M. Suhr

Handreflexzonenmassage

In unseren Händen spiegelt sich unser gesamter Körper wieder. Mit der Massage an den Händen kann man auf Organe, den Rücken oder die Schulternackenregion einwirken. 

Wie man so eine Massage an den eigenen Händen oder als Partnermassage durchführt hat Frau Harms, Heilpraktikerin aus Bexhövede, insgesamt 50 Landfrauen an fünf verschiedenen Abenden gezeigt. 

Seefischkoschstudio Bremerhaven

Für 46 Beverstedter Landfrauen war der Besuch der  Kochshow  mit anschließendem reichhaltigen Fischbuffett im Seefischkochstudio Bremerhaven ganz nach dem Motto des Instituts gleichzeitig ein interessantes und lehrreiches Erlebnis zum Begeistern und Genießen. Seit 1927 setzt sich das Seefischkoch-studio als „Botschafter für den Fisch“ ein und macht mit wertvollen Tipps noch immer Laune auf Fischgenuss. In der neuen, hellen Showküche, die seit zweieinhalb Jahren besteht, können alle Besucher dank eines Spiegels über dem Arbeitsbereich  bis zum letzten Platz jeden Handgriff  gut verfolgen.

In einer unterhaltsamen Stunde begeisterte Kochprofi Sebastian Uecker mit seinem detaillierten Fachwissen, vielen praktischen, interessanten Tipps und nicht zuletzt raffinierten, aber einfach umzusetzenden Rezepten.

Zunächst präsentierte er die frischen Seefische im Eisbett und stieß bei den versierten Hausfrauen mit den Merkmalen von Farbe und Festigkeit  zur Frische  auf besonders offene Ohren. Dass die eingedrückte Delle beim frischen Kabeljau, Schellfisch und Lachs wieder zurückgeht (funktioniert auch beim Filet), beim Rotbarsch jedoch bleibt, war dabei schon sehr speziell.

Mit geübten Händen und vor allem scharfen Messern demonstrierte Uecker das unterschiedliche Filetieren der unterschiedlichen Fische und machte den Frauen Mut, es bei kleineren Exemplaren zu üben.

Zum großen Erstaunen der Teilnehmerinnen stellte der Kochprofi das in den Köpfen verankerte 3-S-System (säubern, säuren, salzen) auf den Kopf. Fisch soll auf keinen Fall gewaschen werden (dafür gibt es laut Koch keinen Grund), weil er das Wasser aufnimmt. Die Askorbinsäure der Zitrone verändert den Fischgeschmack, der möglichst ursprünglich und individuell erhalten bleiben soll. Uecker bevorzugt zum Würzen Meersalz und Zitronenpfeffer.

Wie schnell er im Kochbeutel mit fein geraspeltem Suppengrün, Fischwürfeln und etwas Brühe eine kleine Fischsuppe zauberte, die auch durch Kräuter, Kartoffeln, Reis oder Nudeln variiert werden kann, war schon erstaunlich. Und ein weiterer Vorteil: die Zutaten lassen sich vorher auch noch gut einfrieren und müssen bei Bedarf nur im Wasserbad unter dem Siedepunkt ziehen.

Eindrucksvoll auch die vorgeschlagene schnelle Variante des Fischfiletgarens  mit verschiedenen Auflagen wie Pesto, Mango-Chutney, Hokaido- oder Grünkohl-Frischkäse-Mischung oder eingetaucht in Sesam bei 200 Grad auf dem Blech.

Das fettarme Braten von Fisch auf Backpapier in der Pfanne habe hinter auch noch den Vorteil, verkündete der Koch augenzwinkernd mit seinem Witz, dass die Pfanne nicht gereinigt werden muss.

Die während der Kochshow verteilten leckeren Proben der Kochvorschläge machten neugierig auf das an-schließende gemeinsame Essen in der Messe. Mit Vorsuppe und Nachtisch genossen die Beverstedter Landfrauen das kalte und warme, vielseitige und reichhaltige Fischbuffett.

 

Bericht u. Fotos  Monika Gremke

Jahreshauptversammlung LandFrauenverein Beverstedt

Nach ihrem ersten Jahr der Amtsübernahme konnte sich die Vorsitzende Imke Spinken über einen guten Besuch zur Jahreshauptversammlung freuen. Ein Jahresrückblick ebenso, wie das Zahlwerk der Kasse gaben Einblick in ein Jahr mit insgesamt 60 Aktivitäten. 586 Mitglieder gehen mit in das neue Jahr. Die Versammlung schloss mit dem Film über „Die Lune von der Quelle bis zur Mündung.“

Wie Imke Spinken rückblickend ihre Zeit von 5 Jahren bei den Beverstedter Landfrauen und vor allem nach einem Jahr Vorsitz empfindet, formulierte sie so: “Es hat viel Spaß gemacht, ich habe viele Menschen kennengelernt, neue Aufgaben übernommen und viele neue Erfahrungen gemacht.“

Das alles gehe nicht ohne Vorstand, dem ihr Dank für Vertrauen und Zusammenarbeit galt. „So wollen wir weitermachen,“ sagte Imke Spinken.

Dank, für die Übernahme besonderer Aufgaben sprach der Vorstand an Ilse Oerding und Margret Junge (Theater/Versammlungsvorbereitung), Doris Götjen (Internetpflege), Ilsemarie Haren (Kochbücherverkauf), Gisela Gohde (Weihnachtsmarkt/Boulen) aus.

Nach der Stärkung mit einem Essen hatten die Teilnehmer viel Spaß n dem Rückblick, untermalt durch Bilder, mit dem die zweite Stellvertreterin Marlies Schirmer insgesamt acht kreative Kurse, 13 Versammlungen und Vorträge, sechs Reisen und sieben Aktivitäten mit anderen Trägern in Erinnerung rief. 19 übergeordnete Verbandsversammlungen, fünf Vorstandssitzungen waren dafür die Basis.

Imke Spinken berichtete von dem neuen Dreijahresthema des Niedersächsischen Landfrauenverbandes (NLV) „Integration mit Herz und Verstand“, das die Beverstedter Landfrauen bereits mit dem Seminar „Wenn Fremdes uns herausfordert“ sowie dem Pizzabacken für Frauen und Kinder mit ausländischen Wurzeln für sich übernommen haben.

Ein umfangreiches Zahlenwerk, drunter Kosten von 10 000 Euro für Seminare und Veranstaltungen sowie eine Spendenliste, präsentierte die Kassenwartin Marion Eichhoff. Als neue Kassenprüferin wurde Ute Michaelis gewählt.

Bei der vorgeschlagenen Satzungsänderung entstand eine Diskussion über die längere Wahlperiode von 4 Jahren (bisher 2 Jahre) im Sinne kontinuierlicher Arbeit. Der Punkt wurde extra abgestimmt und wie die gesamte Satzungsänderung einstimmig angenommen.

Bericht Monika Gremke

Line Dance

Wieder einmal zeigen uns Peggy u. Rolf Henker aus Nesse, wie viel Spaß Line Dance macht.

Man braucht keine besondere Tanzkleidung, es reichen bequeme Schuhe u. Jeans. Tanzen bedeutet weit mehr als lediglich eine Abfolge von Schritten. Es ist vielmehr eine wunderschöne, harmonische Form der Bewegung mit Musik, dabei kann man für einige Stunden den Alltag vergessen. Jeder kann es lernen, u. geht auch mal was daneben, halb so wild, dann heißt es üben, üben, üben!!

Die Psychologie der Handtaschen

Hamburger Feng-Shui-Expertin zieht Rückschlüsse auf den Charakter für ihre Lebensberatung – „Taschen sind ein Mikrokosmos“

 

 

WOLLINGST. „Zeigst Du Deine Tasche, zeigst Du, wer Du bist“, ist Susanne

von Byern überzeugt. Aber wer keine besitzt und auch nicht

vermisst, was dann? „Bei solchen Menschen überwiegt das Element

Metall“, erläutert die Feng-Shui-Expertin und lächelt.

 

 

 Volltreffer: 170 Gäste sind der Einladung des Beverstedter Landfrauenvereins gefolgt,

um der kurzweiligen Präsentation der selbstständigen Lichtberaterin aus Hamburg zu lauschen.

„Ich bin seit 18 Jahren Feng- Shui-Beraterin und habe festgestellt, dass es besonders bei Frauen

stets Argumente gegen Veränderung gibt“, berichtet die 53-Jährige. „Nur bei der Handtasche hat

niemand mitzureden – das ist ihr Mikrokosmos. Und der sagt viel über einen Menschen aus.“

Im übrigen sei es einfacher, Veränderung über einen Gegenstand zu definieren, der ersetzt

werden kann. „Das Schlimmste, das Ihnen nach meiner Lebensberatung am Beispiel Ihrer Tasche

passieren kann, ist, dass Sie sich eine neue kaufen müssen“, bemerkt von Byern launig und erntet

zustimmendes Lachen. Dass mehr als Unterhaltung hinter ihrem Beratungskonzept steckt, wird schnell deutlich und sorgt für so manchen Aha-Effekt. „Wer Veränderung in seinem Leben will, muss selbstverantwortlich

agieren können, sonst wird das nichts“, lässt sie wissen und nimmt die Handtasche als Hilfsmittel,

um das Bewusstsein ihrer Kunden zu erreichen. „Die Tasche ist der Mikrokosmos, das Wohnumfeld der Makrokosmos“, sagt sie. So wie die Tasche sei meist auch die Umgebung. „Wo das Element Erde überwiegt,

sind Harmonie, soziales Verhalten, Beständigkeit und Verlässlichkeit wichtig“, beschreibtsie jene Typen. „Diese

Menschen besitzen gern Taschen mit vier Füßen, die fest stehen und in die viel hineinpasst.“

Wenn das Element Holz überwiegt, dann seien Taschen, „die crossover getragen werden, wichtig,

damit die Hände frei bleiben“. Diese Typen hätten es immer eilig und fühlten sich „von den Shoppern

der Erd-Elemente unangenehm belastet“. Metall-Menschen benötigten selten Handtaschen, sie seien

strukturiert, brauchen nur Jackentasche für Stift und Telefon. Bei feurigen Charakteren sei die Tasche Status-Symbol, in erster Linie gehe es um Optik. „Die mögen Glitzer-Taschen“, verrät von Byern und lässt eine goldene,

mit roten Steinen besetzte Tasche im Scheinwerferlicht blitzen. Überwiegt das Wasserelement, dann herrsche meist Chaos. „Diese Menschen schleppen oft vier Kilo rum und sind überrascht, was alles ans Tageslicht kommt,

wenn sie die Tasche ausleeren.“ Jeder ist individuell, stets kommen viele Einflüsse zusammen.

„Wären alle ausgewogen, würden sie nicht zu mir kommen. Jeder ist anders. Es ist mein Weg, herauszufinden,

wem was gut tut.“ Handtaschen sind Mittel zum Zweck. „Dennoch ist erstaunlich, wie viel Potenzial zur Lebensberatung in ihnen steckt“, verrät von Byern. (ran)

Wellness- und Pflegeprodukte

Der Kursus fand am 2.12.2016 bei Maren Suhr in Wellen statt. Es waren 10 Teilnehmer, davon 9 Frauen und ein Mann.

Hergestellt wurden  ein Zahnputzpulver, eine Rosencreme als Pflegecreme fürs Gesicht,  eine Ringelblumensalbe als Wundheilcreme, ein Belebendes Rosmarin Peeling und ein Massage-Hautpflegeöl, eine Kamillensalbe für rauhe Hände und Füsse, ein Blütenbadesalz und ein Erkältungsbadesalz, und das alles ohne Konservierungstoffe und auf Kräuterbasis.

Zum Abschluss gab es eine Bärlauchcreme Suppe mit Brot und Kräuterbutter.


Adventsfeier im Gasthaus Oerding

Im weihnachtlich von den Heerstedtern  u. Hollener Landfrauen festlich geschmückten vollbesetzten  Saal des Gasthauses Oerding, Kirchwistedt begrüßt Vorsitzende Imke Spinken die Beverstedter Landfrauen zur Adventsfeier.

Sie hatte den Spruch von Edna Ferber mitgebracht:

 

„Weihnachten ist keine Jahreszeit. Es ist ein Gefühl.“

 

Ja, es stimmt, wenn man sich an den kleinen Dingen des Lebens erfreut, dann ist Weihnachten ein  Gefühl.

Wenn wir an  den  kleinen Emil aus Lunestedt denken, wie wir die Aktion der DKMS mit 50 Torten unterstützen konnten. Für Emil wurde ein Spender gefunden,  dann ist Weihnachten  ein Gefühl.

Oder wenn wir Landfrauen auf dem Wochenmarkt treffen, die dir sagen; Der Vortrag gestern Abend, der war gut oder die Fahrt der  Landfrauen  hat mir richtig viel Spaß gemacht, dann ist Weihnachten ein Gefühl..

Oder die Landfrau, die von ihrer Arbeit in der Flüchtlingshilfe erzählt, auch dann ist Weihnachten ein Gefühl.

Wenn man sich die Milchgeldabrechnung ansieht, na ja, die wirtschaftliche Lage der Landwirte war nicht immer einfach, aber daneben gibt es noch das 6 Wochen zu früh geborene Kalb, das mit viel Liebe u.  Geduld aufgepäppelt wurde. Jetzt ist es top fit u. freut sich, wenn es mich sieht, um seine  Portion Streicheleinheiten abholt, dann ist Weihnachten ein  Gefühl.

Wenn der 17jährige Sohn sich daran erinnert u. sich einen  von der Mutter  gepackten Adventskalender wie früher wünscht, dann ist Weihnachten ein Gefühl.

Wenn wir die Freude, die zu Advent u. Weihnachten am wichtigsten ist, hier heute  erleben. dann können wir am Ende des Abends sagen, Weihnachten ist ein Gefühl.

                                                 

Zum musikalischen Rahmen gehörte das gemeinsame Singen vieler Weihnachtslieder in Begleitung des Kirchwistedter Posaunenchores.

 

Nach dem gemeinsamen Essen überraschten Heerstedter die Landfrauen mit einem Sketch. Was es in der Nachbarschaft alles zu erleben gibt, das zeigten uns die turbulenten Szenen der 3 Schauspieltalente.

Ein Geschenk gab es noch zum Abschluss. Zwei Engel,  in Begleitung des Weihnachtsmannes, verteilten an jede Landfrau ein Landfrauenrezept für Weihnachtsplätzchen, schön aufgerollt, mit einem Stern als Ausstechform.

Stricken im Sockenstübchen

Auch in diesem Jahr wurde wieder gestrickt und gehäckelt im Sockenstübchen in Lunestedt. Unter fachkundiger Anleitung von Liane Grinda und Angelika Biniasz entstanden wunderschöne Schals und Mützen. In gemütlicher Runde bei Tee und Keksen kamen auch die Gespräche nicht zu kurz. Wir danken Frau Grinda und Frau Biniasz für die nette Aufnahme.

Nachhilfe beim Hören

Die Hörakustikerinnen Emely Peters (links) und Stephanie Reemts haben einen Musterkoffer mit Hörgeräten mitgebracht
Die Hörakustikerinnen Emely Peters (links) und Stephanie Reemts haben einen Musterkoffer mit Hörgeräten mitgebracht

Zu diesem Thema konnte die Vorsitzende des Landfrauenvereins Beverstedt 50 Zuhörerinnen begrüßen. Als Expertinnen waren Stephanie Reemts aus Hagen und Emely Peters aus Gnarrenburg von der Firma Hörsysteme Ahlers gekommen.

Imke Spinken, die Vorsitzende, berichtete von einer Familie, die im Obergeschoss vor dem Fernseher saß: „Das Bild hatten wir oben, der Ton kam von den Eltern unten. Das Problem war nur, dass manchmal nicht dasselbe Programm eingeschaltet war.“

Die Expertinnen sammelten zunächst Vorurteile gegen das Hörgerät. Am häufigsten heißt es „Das macht alt! “ oder „Das funktioniert ja doch nicht richtig.“ Die Statistik sagt: Es gibt 15 Millionen Schwerhörige in Deutschland. Die Wahrscheinlichkeit steigt mit dem Alter. Von den über 70-Jährigen sind 54 % betroffen.

Reemts erläuterte den Aufbau des Ohres und dass mit dem Alter oder bei dauerndem Krach die 20.000 Sinneszellen in der Hörschnecke (Cochlea) absterben können. Dann kommt es zu Hörverlusten ganz unterschiedlicher Ausprägung.

Peters zeigte anhand einer Computersimulation, wie sich die Störung zeigt. Der Vorwurf “Nuschel doch nicht so!“ eines Schwerhörigen ist nicht ganz unberechtigt: Zunächst hört man die Konsonanten p, g, k, t, f, s, t und h nicht mehr. Vogelgezwitscher und Geschirrklappern werden nicht mehr wahrgenommen. Dass ein Blinker im Auto -klack, klack-, …“ macht, wird erst wieder wahrgenommen, wenn der Hörgeschädigte ein Hörgerät bekommt.

Der schwerhörige Mensch erleidet eine deutliche Persönlichkeitsveränderung: Er fühlt sich übergangen, wird misstrauisch und unsicher. Er verliert Interesse an lieben Gewohnheiten, wird einsam, zieht sich zurück und kann sogar depressiv werden.

So früh wie möglich, raten die beiden Expertinnen, sollte man sich mit einem Gerät helfen lassen. Man müsse dann wieder neu hören lernen, was sehr schnell gehen aber auch bis zu einem Jahr dauern kann.

Der Weg über den Ohrenarzt zum Hörgeräteakustiker wurde erläutert. Die Zuhörerinnen erfuhren, wieviel die Krankenkasse zahlt. Wer außer dieser „Basisversorgung“ noch Komfort wünscht, muss eine Zuzahlung leisten. Dann können das Sprachverständnis verbessert, Windgeräusche und knallartige Ereignisse gedämpft werden. Auch Zubehör für Fernsehen und Telefon sowie die Fernbedienung kosten extra.

Zum Schluss gaben die beiden Referentinnen noch Hinweise zum Umgang: Immer den anderen anschauen! Langsam sprechen  aber nicht laut! Nacheinander sprechen, und vor allem: Geduldig bleiben! “

 

Bericht u. Foto Arnold Plesse

Lesen nach Lust und Laune

Zu einem literarischen, gleichwohl kulinarischen Genuss wurde für die Beverstedter Landfrauen der Besuch im Lunestedter Leseladen. Unter dem Motto „Lesen nach Lust und Laune“ hatten sie Gelegenheit, in den Regalen mit einer nach Autoren gut sortierten, vielschichtigen Auswahl sehr gut erhaltener Second-Hand-Bücher zu stöbern, Buchvorstellungen und das Vorlesen sowie ein kleines, feines Büfett von Mitstreiterinnen aus dem Leseladen zu genießen. In Anerkennung dafür überreichten sie mit einer Spende.

Ute Lübken, die sich als berufliche Buchhändlerin in einem Team von mehr als 20 Personen besonders engagiert und fachlich versiert im Leseladen einsetzt, begrüßte die Teilnehmerinnen auch im Namen der Kirchengemeinde. Die hat vor fast sechs Jahren den Leseladen mit Unterstützung vieler freiwilliger Helfer im Untergeschoss des Gemeindehauses eingerichtet. Seitdem sorgt das Leseladenteam im Wechsel „nach Dienstplan“ an jedem Freitag von 16 bis 19 Uhr (außer Feiertags) für die Öffnung und bietet interessierten Lesern die Möglichkeit, die sehr gut erhaltenen Bücher dank unermüdlicher Spender zum kleinen Preis von ein bis drei Euro zu erwerben.

Die Einladung zum Stöbern war kaum nötig – schnell stapelte sich bei den lesefreudigen Landfrauen schon der geeignete Lesestoff.

Nach dem leckeren Essen konnten die Teilnehmerinnen im gemütlichen Ambiente des Leseladens mit ausgeleuchteten Regalen, bei Kerzenschein, Herbstschmuck und herbstlich gefärbten Blättern,  wie „vom Wind auf den Boden verteilt“,  die Vorstellung von Büchern und das Vorlesen genießen.

Ute Lübken hatte dafür die Familiengeschichte „Bella Germania“ von Daniel Speck, „Alles Licht, das wir nicht sehen“/Antony Doerr und „Das Geheimnis der schweigenden Großmütter“/Sharon Mehdi ausgesucht. Sabine Rahders und Monika Scholl hatten unabhängig voneinander den gleichen Geschmack und teilten sich das Vorlesen aus dem Buch „Wann wird es endlich wieder so wie es war“, in dem Joachim Meyerhoff von einer Welt erzählt, die Ihresgleichen sucht. Über das schmunzelnde Genießen hinaus sorgte Roswitha Friedrich mit ihrer Auswahl „Ich bin nicht süß, ich hab` nur Zucker“ von Renate Bergmann für herzhaftes Lachen. Amüsant erzählt die Autorin von der ersten Begegnung einer 82jährigen Rentnerin mit dem „Händi“ oder wie sie in die Fänge der Medizin gerät.

Die 2. Vorsitzende des Landfrauenvereins, Marlies Schirmer, freute sich mit ihren Teilnehmerinnen über die Begegnung im Leseladen, die alle zwei Jahre geplant wird. Ein privater Besuch steht natürlich jederzeit frei

 

Text u. Fotos M. Gremke

Wechseljahre

Unter das Zitat von Albert Schweitzer „Jeder Tag bringt seine Geschenke mit, man braucht sie nur auszupacken“ hat der Landfrauenverein Beverstedt sein Jahresprogramm gestellt. Zur ersten Vortragsversammlung im ansprechenden Ambiente und mit einem leckeren Imbiss im Restaurant „Vittoria“ packte die neue Vorsitzende Imke Spinken „ihre Geschenke aus“, indem sie die nächsten Aktivitäten im fast wöchentlichen Rhythmus ankündigte. Mit einem interessanten, gut strukturierten Vortrag zum Thema Wechseljahre sorgte Dr. Ulrich Striecker, trotz der medizinischen Thematik unterhaltsam, für einen gelungenen Start.  Den wichtigsten Rat des Chefarztes der Gynäkologie und Geburtshilfe im Klinikum Bremervörde zur besseren Bewältigung vorweggenommen: Akzeptanz der Wechseljahre und des Alters. Eine Wunderpille gibt es nicht.

  An die Hand gab Dr. Striecker den interessierten Frauen seine Informationen mit Hilfe einer Powerpoint-Präsentation unter dem Motto „Linderung in heißen Zeiten – beschwerdefrei durch die Wechseljahre“. Dabei sei die Bezeichnung „Wechsel“ – von etwas Positivem zum Negativen – typisch deutsch „komisch belegt“. Das Klimakterium sei als Wendepunkt zum Erreichen eines besonderen Zieles und neuen Lebensabschnitts, des Alters, im eigentlichen Sinne eine besondere Auszeichnung.

Mit der gut gegliederten Übersicht von der Bedeutung der Wechseljahre über weibliche Hormone und organische Auswirkungen bis zu den vegetativen Auswirkungen, die Striecker mit den „7 Zwerginnen“ durchaus unterhaltsam darstellte, bekamen die Frauen gut verständliche Informationen.

Das Klimakterium umfasst eine Zeitspanne von etwa 18 Jahren und beginnt mit Zyklusstörungen eigentlich ab dem 40. Lebensjahr. Die Menopause beginnt definitiv mit der letzten Monatsblutung. Danach auftretende Blutungen müssen ärztlich abgeklärt werden.

Ausgehend vom Zusammenspiel der weiblichen Hormongruppen Östrogene und Gestagene mit der Befehlskette der Hormonproduktion erklärte der Gynäkologe die Auswirkungen des eintretenden Hormonmangels mit organischen, vor allem aber den zum Teil sehr einschneidenden vegetativen Auswirkungen. Plötzlich reagieren Frauen anders.

Zur wirklich unterhaltsamen Erklärung verwendete er die karikierte Darstellung der „7 Zwerginnen“ der Wechseljahre, „Itchy“, „Bitchy“, „Sweaty“, „Bloaty“, „Sleepy“, „Forgetful“ und „Psycho“. Sie stehen für unangenehmsten Juckreiz, Besserwisserei und Unzufriedenheit, Hitzewallungen,  Aufgedunsenheit, Erschöpfung und Vergesslichkeit.

Ein großes Problem ist die Nummer Sieben „Psycho“, die mit unkontrollierten Gefühlsschwankungen, emotionalen Ausbrüchen zum Horror für das Umfeld werden und in Depressionen enden kann. Eindeutige Mahnung des Arztes: Diese Frauen müssen eine kontrollierte Behandlung in Anspruch nehmen.

Neben der Behandlung organischer Probleme mit gezielten Medikamenten, altersgemäßem Sport und leichter Ernährung riet Dr. Striecker zu einer rechtzeitig angepassten Hormontherapie zwischen dem 50. Und 60. Lebensjahr und nahm eindeutig Stellung: Hormone machen keinen Brustkrebs.

Nicht zuletzt wollte er auch die Männer nicht aussparen mit der Aussage der Gesellschaft für Endokrinologie: Männer haben keine Wechseljahre – räumte aber ein: „Auch Männer verändern sich ab 40!!

 

Text u. Foto M. Gremke

Kartoffeltag am Heimathaus Wachholz

Die Landfrauen und der Heimatverein hatten eingeladen. Bei durchwachsenem Wetter von Regen bis Sonnenschein war alles dabei drehte es sich um die Kartoffel.

120 Kilogramm Kartoffeln waren für den Tag geschält worden, 500 Bratwürste waren vorbereitet und 60 Torten hatten emsige Landfrauen gebracht. Es ging hoch her auf dem Gelände des Heimathauses.

Mittags lockte Kartoffelsuppe. Wer lieber Bratwurst mag, konnte die von der Landschlachterei Faulstich hergestellten Würste mit einem Anteil von 40 % Kartoffeln probieren das Urteil fiel allgemein sehr positiv aus. Bratkartoffeln mit Matjes fanden ebenso Liebhaber wie Kartoffelpuffer mit Knipp und Apfelmus. Mal bildeten sich an dem einen Stand Schlangen und dann wieder am anderen. Bier vom Faß und andere Getränke gab es ohne Warten.

Wegen der Ferien waren kaum Schulkinder zum Sortieren der von ihnen in Lunestedt geernteten Kartoffeln gekommen. Aber die Erwachsenen aus dem Ackerkinder-Projekt waren mit drei Sorten - Belana, Linda und roten Kartoffeln - vor Ort. Die Pellkartoffeln aus dem Feuerbeton-Mantelkessel fanden bei vielen Besuchern gleich nebenan auf den Tischen großen Anklang.

Zum Nachtisch war Kartoffel-Apfelkuchen mit Vanillesoße im Angebot. Im Heimathaus gab es ein riesiges Angebot von Torten, die man sich zu Kaffee oder Tee schmecken lassen konnte. In der Scheune des Heimathauses waren Fotos und Filme von den Aktivitäten der Ackerkinder-Gruppe zu sehen. Im Obergeschoss saß ein Schüler aus Lunestedt am Webstuhl und ließ sich Ratschläge für seine Handarbeit geben. Auf der anderen Seite des Hauses wurde geklöppelt und Wolle gesponnen.

Für Kinder gab es eine Hüpfburg und andere Spiele, Technik-Freaks konnten sich historische Maschinen und Trecker erläutern lassen. Auf dem Gelände des Heimathauses hielten Aussteller ihre Produkte feil: Dekoratives aus Holz, Hausgeschlachtetes, handgemachte Seifen und Kräuterspezialitäten, dekorative Boxen und handgemachte Keramikblumen, Schmuck und Topflappen.

Die Feuerwehrkapelle Basdahl gab die Musik im Hintergrund. Es war trotz leichter Wetterkapriolen ein gelungenes Kartoffelfest waren sich die Veranstalter einig.

 

Bericht  u. Fotos Arnold Plesse

Fahrt nach Tangermünde

Mit 25 Landfrauen und 13 Landmännern sind wir  für 3 Tage nach Tangermünde an der Elbe in Sachsen Anhalt gestartet. Am Nachmittag erreichten wir Tangermünde und bezogen das Schlafstuben Hotel. Es ist augestattet mit ganz unterschiedlichen Mottozimmern. Die Zimmer waren erst einmal Gesprächsthema. Dann starteten wir mit einer 2 Stündigen Stadtführung und anschließend fuhren wir mit einem Schiff auf der Elbe. Dort hatten wir auch ein Abendessen.

Der 2.Tag: Nach einem guten Frühstück starten wir zu einer 8 Stündigen Radtour unter dem Motto " Biber, Bismarck, Backstein".

Mit einem Führer vom Nabu Buch erkunden wir die Elbe und die Natur der Elbauen. Wir besuchen das Elbe Landesmuseum in Buch. Danach haben wir ein Picknick mit einem leckeren Lunchpaket in der Nähe der Elbfähre an einem kleinen See. Mit der Fähre fahren wir dann auf die Ostseite der Elbe und bei bestem Wetter geht die Radtour weiter nach Jerichow um dort das Kloster zu besichtigen. Zurück geht es dann über die Elbbrücke nach Tangermünde.

Am Abend haben wir ein Büffetessen im Gewölbekeller der Alten Brauerei.

3.Tag: Um 9 Uhr erreichen wir Schönhausen und laden Bernd und Barbara Bleis in unseren Bus. 1 Stunde erzählen die beiden uns wie sie das Hochwasser von 2013 erlebt haben und zeigen uns was mit den Spendengeldern neu entstanden ist. Einen Balance-Parkur haben wir dann alle ausprobiert. Das Bismarckmuseum und die Kirche besichtigen wir dann mit einer Führerin.

Anschließend wandern wir zum Wohnhaus von Bernd Bleis und treffen dort Landfrauen aus der Region. Nach anregenden Gesprächen und einer Soljanka aus einem Brotlaib starten wir mit dem Bus nach Jericho um dort den Landwirtschaftlichen Betrieb der Klosterdomäne zu besichtigen den Bernd mit 2 Partnern bewirtschaftet.

Am Nachmittag haben wird Tangermünde zur freien Verfügung.

Abends findet in der Zecherei St. Nikolai ein Mittelalterliches Gelage statt.

4 Tag: Rückfahrt nach Hause nachdem wir nochmal alle Zimmer bestaunt haben. Eine Kaffeepause machen wir im Hofladen von Oelkers mit einem Vortrag über die Entstehung des Betriebes.

Insgesamt eine schöne harmonische Fahrt bei bestem Wetter.

 

Bericht und Fotos: Maren Suhr

Tag der Schulverpflegung

Am Tag der Schulverpflegung haben sieben Landfrauen aus den Ortsgruppen Appeln und Bokel mit den Kindern der vierten Klassen der Grundschule Bokel ordentlich gewerkelt. So entstand für alle 140 Schüler ein tolles Buffet. Es wurden  unter anderem selbstgebackene Brötchen, ein Quarkspeise, Käsespieße und Fruchtmilchgetränke angeboten.

Das Projekt "Tag der Schulverpflegung" wird in der Gemeinde Beverstedt gemeinsam vom "Obstkorb", den Schulen der Gemeinde und den Landfrauen durchgeführt.

Die gesunde Ernährung liegt uns allen am Herzen und die Kinder nehmen das Angebot immer dankend an. Das Buffet war ruck zuck geplündert und allen hat es gut geschmeckt. 

Ehrung

Die letzte Ratssitzung in der Wahlperiode war eine des Dankes und der Wertschätzung. Besondere Würdigungen gab es für drei engagierte Frauen.

Persönlichkeiten wurden mit der Ehrennadel der Gemeinde Beverstedt ausgezeichnet, die in der Kommune Besonderes geleistet haben und von den Bürgern vorgeschlagen wurden.

Bürgermeister Voigts zeichnete Ilse-Marie Haaren und Helga Silber mit der Ehrennadel der Gemeinde aus. Haaren und Silber prägten nacheinander als Vorsitzende über Jahre hinweg die Arbeit und den Erfolg des LandFrauenvereins. Die Ehrennadel erhielt Erika Steffens, unter anderem für ihr Engagement als Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Kirchwistedt.

 

Fotos u. Text Jens Gehrke (NZ)

Begegnungen mit Flüchtlingen beim Pizzabacken

Eingeladen dazu hatten der Beverstedter LandFrauenverein, der Heimatverein und die Initiative Obstkorb.

Zu Gast im Heimathaus Wachholz waren 33 Kinder und Jugendliche aus Flüchtlingsfamilien, die aus dem Irak, Syrien und dem Libanon stammen und in der Gemeinde Beverstedt untergebracht sind.

Es wurde geschnippelt, Teig geknetet und ausgerollt und dann mit verschiedenen Leckereien belegt. Wieder war die Spaghetti–Pizza der Renner! Die Kinder drückten den Teig für die Brötchen immer wieder platt – wie von zu Hause gewohnt. So entstanden sog.  „Fladenbrötchen“ als Zeichen der gegenseitigen Annäherung über dem Backblech.

Die Backgruppe des Heimatvereins hatte alles gut vorbereitet, so dass nach zwei Stunden gemeinsamem „Hand anlegen“ unter Apfel– und Birnenbäumen alles probiert werden konnte. Ein schöner Nachmittag des Kulturaustausches ging zu Ende.                                                                                           

Text: Helga Silber   

Wilde Herbstkränze

Mit gesammelter Naturmaterialien haben 10 Landfrauen unter der Leitung von Kertin Schroeter wunderschöne Kränze gestaltet. Die Grundlage der Kränze ist Hopfenrebe. Die mit Moos, Hagebutten, Hortensie, Stacheldraht und vielen anderen Materialien gestalte wurde.

Lehrer trifft Landwirt

Mit dem Ziel, interessierte Menschen (Verbraucher) in landwirtschaftliche Ställe hineinzuführen, kam es in Lunestedt zu einem ungewöhnlichen Zusammentreffen. Dazu hatten die Beverstedter Landfrauen unter dem Motto „Lehrer trifft Landwirt“ das Kollegium der Waldschule Hagen/Beverstedt eingeladen, um mit der „offenen Stalltür“ im Putenstall von Cord Börger und dem Milchviehbetrieb Thorsten Otten einen Einblick zu gewinnen. Resümee der neuen Vereinsvorsitzenden Imke Spinken: „Es war ein positiver Tag“.

Radelnder Weise traf die große Gruppe mit über 20 Lehrkräften und den Vorstandsfrauen am Betrieb von Antje und Cord Börger ein, der kurz die Hofgeschichte mit dem Beginn traditioneller Landwirtschaft seit dem Jahr 1500 vorstellt.

Mit seiner Putenmast hat sich Börger der seit dem Jahr 2012 bestehenden „Transparenzoffensive Geflügelwirtschaft angeschlossen. Das Wissenschafts- und Informationszentrum Nachhaltige Geflügelwirtschaft (WING) der Universität Vechta begleitet das Projekt wissenschaftlich. Dazu waren Ursula Welting und Dr. Aline Veauthir  für die interessierte Besuchergruppe nach Lunestedt gekommen. Zu dem Ziel einer objektiven und wissenschaftlich fundierten Öffentlichkeitsarbeit erbaten sie mit einer Vorher-Nachher-Befragung u.a. die Einstellung, Vorkenntnisse, Erwartungen und Verbraucherverhalten der Besucher sowie die Eindrücke nach dem Stallbesuch.

Zum Schutz der Tiere mussten dann Lehrer wie Landfrauen eine Schutzkleidung anziehen, bevor sie in zwei Gruppen bei der Führung im Putenstall durch Landwirt Börger und den Bestand betreuenden Tierarzt Dr. Dieter Schulze von der „Praxis am Bergweg“ in Lohne viele interessante Informationen zu den getrennten Phasen der Aufzucht und Mast bis zur 16./21. Lebenswoche der Puten erhielten und sich ein Bild von den Haltungsbedingungen machen konnten.

In dem für die Putenhaltung typischen, offenen Jalousienstall sorgt die Schwerkraftlüftung für die erforderliche Temperatur, gegebenenfalls eine Sprühkühlung im Sommer und im Winter eine Beheizung durch die Biogasanlage für die nötige Regulierung.

Die automatische Fütterung mit sechs verschiedenen Futtersorten wechselt in dreiwöchigen Phasen für die bedarfsgerechte Ernährung mit reduziertem Eiweißgehalt bis zum Ende der Aufzucht. Jeweils 70 Tiere teilen sich eine Tränke.

Besonders interessiert erfragten die Besucher den Einsatz von Antibiotika. Tierarzt Schulze erklärte den speziellen, intensiven Betreuungsvertrag. Sein Schwerpunkt liege nicht in der medizinischen Betreuung sonder in der Einstellung von Fütterung und Flüssigkeit. Mit seinen zwei Stalldurchgängen pro Monat und täglicher Sichtung durch den Landwirt werden Störungen sehr früh wahrgenommen. Vorgeschriebene regelmäßige Impfungen haben das Ziel, möglichst wenig Antibiotikum einzusetzen.  In der Nachbefragung gab es  positive Reaktionen,  dass der Stall überzeugt habe und die Aussage „von diesem Hof würde ich Putenfleisch essen“.

Die kleine Fahrradtour bis zum Milchviehbetrieb Thorsten Otten tat der Besuchergruppe gut, um noch einmal viele Informationen aufzunehmen. Auf dem vom Stammbetrieb ausgesiedelten Hof betreibt der Landwirt für etwa 150 Kühe zwei Melkroboter. Neben den Informationen über die Fütterung, Gülleaufkommen und Verwendung war besonders für die Lehrkräfte die Technik des Melkvorgangs mit dem Roboter total interessant.

Text: M. Gremke

Ferienspaßprogramm: "Chillen mit leckeren Snacks"

Unter dem Motto "Und die Party geht ab - chillen mit leckeren Snacks" haben sich die Landfrauen in diesem Jahr am Ferienspaßprogramm der Gemeinde Beverstedt beteiligt.

 

An zwei Vormittagen wurde mit 18 Mädchen und Jungen in der Lunestedter Grundschule gekocht. Es gab unter anderem Leckereien wie die "Suppe Kunterbunt" oder "Knusper-Kartoffeln".

Nach gemeinsamen Zubereiten der Speisen wurde zusammen gegessen und aufgeräumt. Die Kinder und Betreuer hatten ihren Spaß und waren sich einig: So ein Morgen kann gern wieder holt werden. 

Die Boulesaison ist eröffnet

Am 15. Juni 2016 startete der Landfrauenverein Beverstedt seine diesjährige Boulesaison.

16 hochmotivierte Teilnehmerinnen erprobten in mehreren Durchgängen ihre Geschicklichkeit. Sieger waren am Ende alle Teilnehmer, es wurde wieder ein vergnüglicher Abend bei strahlendem Sonnenschein, Getränke und Schnöker verkürzten die Spielpausen. Im 14tägigen Rhythmus wird jetzt wieder mittwochs ab 18.30 geboult, der nächste Termin ist am 29. Juni, zu dem jede Landfrau ohne Voranmeldung kommen kann.

3 Tage Wellness „Nordsee hautnah“ in Otterndorf

 

Ende Februar 2014 erlebten zehn Personen dieses Arrangement.

In Fahrgemeinschaften erreichten wir Otterndof. Treffpunkt war der Parkplatz von 

dem Hotel „Am MedemUfer“.

 

Nach einer fast 2stündigen sehr informativen und humorvollen Stadtführung mit Besichtigungen waren wir „angekommen“.

Bei einer kleinen Mittagsrast konnten wir die erlebten Eindrücke gemeinsam 

vertiefen.

 

Gestärkt spazierten wir durch das geschichtsträchtige Örtchen, durch historische Gassen entlang der Medem zurück zum Hotel.

Tagsüber hatte jeder unterschiedliche Termine.

 

Abends trafen wir uns in gemütlicher Runde beim Dinner. Wir waren überwältigt vom Service, der Qualität und der Herzlichkeit. Hier harrten wir alle bis in den späten Abendstunden aus, denn die Erlebnisse vom Tagesablauf waren reichhaltig.

 

Das morgendliche Frühstücksbuffet brachte uns zu Kräften für die Aktivitäten des Tages.

 

Fazit: Wohlfühl-Ambiente im Hotel, der exklusiven Saunalandschaft und ebenfalls in der Sole-Therme.

 

Am Ende waren wir alle glücklich u. strahlten, dass wir dieses „hautnah“ erleben konnten.

 

Bericht u. Bilder Ingrid Logemann



„Zu gut für die Tonne“

 

Lebensmittelverschwendung hatten die Beverstedter Landfrauen für ihren Vereinsabend mit dem Slogan „Zu gut für die Tonne“ zum Thema gemacht. Eingeladen hatten sie dazu mit einem Vortrag die Oecotrophologin  Gertraud Huisunga von der Verbraucherzentrale Bremen. Sie vermutete wahrscheinlich nicht zu unrecht in diesem Kreis, dass die Landfrauen und vor allem die Generation 50 plus noch bewusst mit Lebensmitteln umgehen – aber es sei „irre“, was in Deutschland an Lebensmitteln weggeworfen wird. Lebensmittel, die in Europa weggeworfen werden, würden reichen, um alle Hungernden in der Welt zu ernähren.

Seit dem Jahr 2005,  betonte die stellvertretende Vorsitzende Imke Spinken, wird auch für die nachkommende Generation durch die Aktion „Kochen mit Kindern“ und „Lebensmittel verwenden statt verschwenden“ von den Landfrauen  das Thema in den Mittelpunkt gestellt. 

Von den allgemeinen Informationen über die Beratungsangebote der Verbraucherzentrale kam Referentin Huisunga mit ihrer Praktikantin Franziska Krebs zu dem großen Thema „Ab in die Tonne“.

„Wir leben in einem Schlaraffenland, in dem alles zu jeder Zeit zur Verfügung steht“ stellte sie fest. 61 Prozent der Haushalte seien für die Lebensmittelverschwendung mit verantwortlich. Und die „kranke“ EU-Norm tue durch Standarisierung von Lebensmitteln als Massenware (Beispiel krumme Gurken und nicht genügend gefärbte Äpfel) das Ihre dazu, dass schon durch die Produktion 20 Prozent der Lebensmittel verloren gehen.

Im Lebensmittelhandel sei das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ein Problem, weil ein Verkauf darüber hinaus Haftung für den Verkäufer bedeutet. Anders als häufig gedacht, ist das MHD aber kein Wegwerfdatum für den Verbraucher – Lebensmittel könnten nach eigener Kontrolle auch darüber hinaus mit Genuss gegessen werden. Davon zu unterscheiden sei unbedingt das Verbrauchsdatum für frische Lebensmittel wie Geflügel, Fleisch, Eier, Fisch usw.

Deshalb könnte mehr als die Hälfte des „Abfalls“, vor allem von Obst, Gemüse, Brot und Brötchen sowie Speisereste, in deutschen Haushalten vermieden werden. Zum bewussten Konsumieren können geplante Einkäufe, passende Mengen für den jeweiligen Haushalt und frische, unverpackte Ware, richtige und kontrollierte Lagerung, geringere Kochmengen und Resteverwertung beitragen. Jeder könne seinen Beitrag leisten, um die Verschwendung wertvoller Ressourcen und die Umweltbelastung zu vermeiden.   

Aufklärung – woher kommen gute Lebensmittel, wie wachsen  und werden  sie produziert, wo können sie gekauft werden – sei von grundlegender Bedeutung, um dem Aufruf zu folgen: „Geben Sie der Verschwendung einen Korb“

 

 

Foto  u. Bericht M. Gremke


Pralinenherstellung

 

Landfrauen lassen sich in das Geheimnis der Pralinen- und

Konfektherstellung  einweisen. Elf Landfrauen wuselten nach der theoretischen Einführung von Jannette Ordemann in der

Küche  der LEB in Wachholz um leckere Köstlichkeiten herzustellen. Wie viel sensibler Umgang mit den Zutaten, beim Auflösen der verschiedenen Kuvertüren oder dem genauen Messen der Temperaturen nötig ist, erfuhren die Frauen während der Herstellung eines „ richtig tollen Sortiments „(Landfrau).

Nach drei Stunden feiner Arbeiten durften die ersten Ergebnisse probiert werden. Mit  Mango -Joghurt –Pralinen, Mozartkugeln, Mandelsplitter mit Ingwer,  Amaretto-Tee-Trüffel,  Walnuss-Rosmarin-Krokant und Maronen-Konfekt war für jeden Geschmack etwas dabei. Jeder konnte auch noch ein paar Kostproben mitnehmen, um evtl. kleine Geschenke selbst zu fertigen.

 

 

Fotos u. Bericht G. Mehrtens


Jahreshauptversammlung 2014

 

Drei Stunden brauchte es, das Mammutprogramm der Jahreshauptversammlung des

Landfrauenvereins Beverstedt zu bewältigen. 100 Landfrauen waren gekommen und

beteiligten ich rege an den Wahlen. Imke Spinken, zweite Stellvertreterin des

Vereins, führte gemeinsam mit Petra Brinkmann, erste Stellvertreterin, durch den

Abend. Vorsitzende Helga Silber ist krankheitsbedingt ausgefallen. 16 Frauen sind

neu in den Verein eingetreten und wurden (soweit anwesend) mit dem neuen LF

Abzeichen auf einem Begrüßungsblatt willkommen geheißen. Damit zählt der Verein

jetzt schon 606 Mitglieder. 

Heike Mehrtens präsentierte eine gute Kassenlage und eine Summe von insgesamt 

2100 € an Spenden, die für wohltätige Zwecke weitergeleitet wurden. Zur neuen 

Kassenprüferin wurde anschließend Anja Bischoff gewählt. 

Mit einer Präsentation in Texten u. Fotos hielten Schriftführerin Ilse Wäsch u. Doris 

Götjen (Internetpflege) Rückblick auf ein Jahr mit annähernd 50 Aktivitäten aus 

Versammlungen, Kursen und Seminaren, Theater- u. Fahrten nach Bremen, 

Hamburg u. München. Nach Auszählung der Wahlzettel wurden 3 Frauen aus dem 

Vorstand u. 5 Ortsvertrauensfrauen währen der Versammlung mit einer <Urkunde

des Nieders. Landfrauenverbands (NLV), Geschenken und Blumen verabschiedet. 

Als besondere Geste gehört bei den Beverstedter Landfrauen ein

Abschiedsständchen von den Mitstreiterinnen aus dem Vorstand mit persönlich

verfassten Text und dem Abschlusstenor „prima Landfrauen, das seid ihr…..“dazu. 

 

Gek. Text v. M. Gremke


LandFrauenfrühstück 11.01.2014

„Das ewig schlechte Gewissen“ 

 

200 Landfrauen haben sich nach einem guten Frühstück im Bokeler Gasthaus Gerdau 

beim Vortrag der Diplom-Pädagogin für Erwachsenenbildung, Maike Carls, „Das ewig 

schlechte Gewissen der Frauen“, köstlich amüsiert. Herzlich lachend erkannten sich 

die Zuhörerinnen oft selbst wieder und merkten: wir machen uns oft selbst ein 

schlechtes Gewissen. 

 

Als blonde Ostfriesin, über 50, in den Wechseljahren und chaotisch obendrein stellte 

sich Maike Carls humorvoll –„uns traut man nicht soviel zu“ – vor. Nach einer 

schweren persönlichen Krise habe sie sich zu Veränderungen in ihrem Leben 

entschlossen und sich in einem pädagogischen Studium viel mit Frauenleben 

beschäftigt. Langsam sei sie dahinter gekommen: viele Frauen haben ein ewig 

schlechtes Gewissen. Antworten darauf, woher das kommt – und warum die Männer 

nicht da waren, als das schlechte Gewissen „verteilt“ wurde – fand sie in der 

Erziehung, Harmoniebedürftigkeit, im Verantwortungsbewusstsein und dem 

unermesslichen Wunsch nach Leistungssteigerung der Frauen. 

Mit dem guten alten Poesiealbum und den „Sei-Sätzen“ (die Jungen nie in ihrem 

Album hatten) – sei …sittsam, bescheiden, rein, edel, hilfreich und gut – hielt sie den 

 

Frauen auf ausgesprochen humorvolle Art den Spiegel vor. 

Oft scheinen weibliche Attribute mit dem schlechten Gewissen zu tun zu haben und in 

Zeiten der Emanzipation hat sich nach Meinung von Maike Carls viel zu wenig 

geändert. 

Gespickt mit Begebenheiten aus dem täglichen Leben führte sie den typisch inneren 

Schweinehund, die nachts ratternden Gedanken und die negativen Stimmen der 

„Schultersitzer“ wie Tanten, Mütter, Lehrer ins Feld. 

 

Für den Fall dass gar nichts mehr hilft, holte sie Utensilien aus ihrem „Notfall-

Köfferli“: die Blinki-Schleife für mehr Licht im Leben, die Pappnase als emotionalen 

Airbag, die große rosa-rote Brille für den anderen Blick, das rote Ess-Stäbchen quer 

im Mund oder das ausgeschnittene Lächeln, um sich die Welt so zu machen, wie sie

einem gefällt. Das Resultat war ein Saal voller lachender Frauen, die das Jahr 2014

vielleicht humorvoller angehen.

 

Gek. Bericht u. Fotos Monika Gremke

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