Berichte

Gartenbesichtigung in der Wesermarsch

An zwei schönen Sommertagen ( 20.06 und 27.06) fuhren Helga Silber und Helga Stege mit jeweils 22 Landfrauen in Fahrgemeinschaften zu Gartenbesichtigungen in die Wesermarsch.

In Brake besichtigten sie zunächst den Garten von Hanne und Reiner Blohm.

Der Hausherr ist Gartenbauarchitekt und hat auf einer Fläche von 400qm ein grünes Paradies angelegt. Besondere Gehölze. z.B. Trompetenbäume, schaffen ein zauberhaftes Licht- und Schattenspiel.

 

In dieser Idylle mit Gartenteich und gemütlichen Sitzplätzen gedeihen u.a. 350 verschiedene Funkien, unzählige Farne, Hortensien und Clematis.

 

Danach ging es weiter nach Moorriem. Im Landcafe wurde eine Kaffeepause eingelegt.

 

Das letzte Ziel war der Besuchergarten von Ute und Albrecht Ziburski, eine 6000qm große Fläche mit Staudenrabatten. Der Garten lebt nicht nur von der Vielfalt der Stauden, sondern mehr noch von Stimmungen.

Er fügt sich in die Wiesenlandschaft ein und ist eingebettet in die Geschichte und Gartentradition Moorriems. Der Garten verbindet das Haus, das Dorf und die Landschaft.

Fahrradtour durch die Gemeinde Hellingst

Auf dem Beverstedter Marktplatz trafen sich 35 gut gelaunte Landfrauen. Bei herrlichstem Sommerwetter fuhren sie mit dem Fahrrad nach Hellingst. Die schöne Strecke führte über Beverstedter Mühlen nach Wellen und von dort aus weiter nach Ahe und Hellingst. Nach gut einer Stunde war das Ziel erreicht.

Herr Lappöhn vom Betrieb für Umweltfreundliche Verpackungen GmbH erwartete die interessierten Landfrauen bereits und stellte seine Firma vor. In der Firma werden aus 100% Altpapier Wellpapierzuschnitte, Schutzecken, konfektionierten Verpackungen und komplette Transportverpackungen hergestellt. Diese haben ein geringes Eigengewicht aber eine hohe Stabilität und sind zu 100% recycelbar.

Gut informiert ging es weiter zum Stedener See. Dort gab es Kaffee und leckeren Kuchen.

Auf dem Rückweg ging es über Wellen wieder nach Beverstedt zurück. Am Ende hatten die Landfrauen fast 30km gefahren und waren sich einig einen schönen Nachmittag erlebt zu haben.

Landfrauen boulen

Im Jahr 2011 war Boule beim Landfrauenverein Beverstedt noch ein Schnupperangebot - inzwischen ist das Boule-Turnier auf dem Platz an der Bördestraße zu einem festen Punkt im Veranstaltungskalender geworden.

 

Ab Mittwoch, den 13. Juni 2018 findet alle 14 Tage ein Turnier statt.Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und Boulekugeln stehen zur Verfügung.

 

Viel Spaß!

Deko aus Beton - voll Trendy

Vom Baustoff zum Dekorationsmaterial Beton ist ein wunderbar vielseitig einsetzbarer Werkstoff, denn es kann in fast jede Form gegossen werden und eignet sich somit wunderbar dazu, die Terrasse oder den Garten zu verschönern. Dieses dachten sich auch die Beverstedter Landfrauen und trafen sich zu einem Kursus Deko mit Beton. Beton zu gießen ist so einfach, wie zu backen. Mit Speiseöl werden die Formen eingefettet und dann mit Beton gefüllt. Als Gussformen können zum Beispiel alte leere Plastikblumentöpfe, Milchtüten, PET-Flaschen, Joghurtbecher usw. verwendet werden. Dekoriert werden können die Betonkreationen dann noch mit Mosaiksteinen, Kieselsteinen, Muscheln, Perlen und Scherben.

So entstanden Blumentöpfe, Schalen, Vogeltränken, Teelichthalter und vieles mehr.

Nach mindestens 24 Stunden ist der Beton ausgehärtet und die Plastiktöpfe können entfernt werden. Hierzu trafen sich die Landfrauen 2 Tage später und waren total begeistert von dem Ergebnis.

Linedance

Linedance

April bis Mai 2018

mit Peggy und Rolf Henker

in der Turnhalle in Beverstedt

 

Es ist nun schon der 5. Linedance Kurs den Peggy und Rolf Henker mit den

Beverstedter Landfrauen durchführen. Fast alle sind von Anfang an dabei.

Koordination, Rhytmusgefühl und Schnelligkeit spielen eine wichtige Rolle.

Manchmal sind festgelegte Schrittfolgen auch kompliziert. Um alles ordentlich

neben und hintereinander in  Reihen zu tanzen, wird alles nochmal wiederholt, bis es klappt. Sich nach Musik zu bewegen macht Spaß und ist gesund.

Danke an Peggy und Rolf Henker, dass ihr immer wieder bereit seit nach Beverstedt zu kommen, um mit uns zu üben.

Tagesfahrt zur "Botanika" und dem "Rhododendronpark" in Bremen

Am Mittwoch, den 23. Mai 2018 fuhren 46 Landfrauen mit dem Bus nach Bremen zur "Botanika" und in den Rhododendronpark. Nach einer einstündigen Führung durch das Naturerlebniszentrum "Botanika" blieb noch genügend Zeit den Rhododendronpark auf eigene Faust zu erkunden. Die Hauptblüte war in vollem Gange und somit konnten die Landfrauen den Anblick und den Duft in vollen Zügen genießen. 

In der Botanika konnten die Besucher mit allen Sinnen in die naturgetreuen Welten Himalaya, Borneo und Japan in die Kultur Asiens eintauchen.

Im japanischen Garten der Botanika findet sich eine neue Attraktion: Der europäische Friedens-Buddha. Auf jedem Kontinent soll auf Initiative des Dalai Lama ein Friedens-Buddha errichtet werden. Der erste, der für den Kontinent Asien, wurde 1993 vom Dalai Lama im Jayanti-Park in Neu Dheli geweiht. Der zweite Friedens-Buddha ist seit August 2017 in der Botanika zu finden. Die mit Blattgold verzierte bronzene Statue soll als Friedenssymbol für alle dienen und keine Kultstätte sein.

Zusammen beherbergen und zeigen der umliegende Rhododendronpark und die  Botanika die zweitgrößte Rhododendronsammlung weltweit aus insgesamt 46 Hektar. Nahezu 600 Wildarten und 3000 Züchtungen gedeihen dort. Nur die Sammlung der Königin Elisabeth von England ist noch größer.

Am Ende eines sonnigen Tages waren sich alle Landfrauen einig, dass sich der Ausflug nach Bremen auf jeden Fall gelohnt hat.

Landfrauen üben die Feldenkrais-Methode

Mit dem Tagesseminar „Ganz im Sinne der Gesundheit“ konnte der Landfrauenverein Beverstedt 17 Damen begeistern. Im Seminarhaus in Wellen-Kramelheide erlebten die Teilnehmerinnen mit Birgit Körner, Felden-

kraispädagogin, Physiotherapeutin und Diplom-Pädagogin eine versierte

Referentin, die ihnen die Feldenkrais-Methode in Theorie und Praxis nahe brachte.

Nach kurzer praktischer Übung stellte Birgit Körner im theoretischen Teil

Begründer Moshé Feldenkrais vor und erklärte die Entstehung der Feldenkrais-Methode, jener ganzheitlichen Bewegungsschulung, die in der ganzen Welt praktiziert wird.

Im praktischen Teil lernten die Teilnehmerinnen die Theorie umzusetzen.

Größte Wirkung entfaltet sich, wenn es gelingt, komplexe Fähigkeiten und Handlungen zu lernen oder ungünstige Gewohnheiten und Bewegungsmuster zu verändern, um Einschränkungen und Schmerzen zu überwinden. Innere Wahrnehmung von Bewegung wird geschult. Mit sanften

Bewegungen kommt es zu einer neuen Eigenwahrnehmung.

Moshé Feldenkrais sagte: „Man kann immer lernen, sich anders zu bewegen, anders zu gehen, anders zu stehen. Man kann sich zu jedem Zeitpunkt seines Lebens umprogrammieren.“

Die Landfrauen wollen versuchen, die belastungsreduzierten, kreativen sowie

gesundheitsfördernden Bewegungsabläufe  mit in den Alltag zu nehmen.

 

Text Monika Gremke

Basteln mit Paletten

Auch in diesem Jahr organisierte Maren Suhr das Basteln mit Paletten.

Auf dem Hof Puckhaber in Stubben-Brunshausen wurden unter fachlicher Anleitung von Hendrik Twarloh aus Holz-Transportpaletten schöne Sachen für Haus und Garten hergestellt. Neun Landfrauen waren begeistert dabei und am Ende sehr zufrieden mit ihrem Ergebnis.

Paletten sind unglaublich vielseitig und ihre raue Holzoptik liegt voll im Trend. Außerdem sind sie umweltfreundlich und Kostengünstig.

Neuseeland - Spannende Einblicke

Neuseeland - Meine Reise ans andere Ende der Welt

Ein Bericht von Rebecca Mangels

Während meines achtmonatigen Aufenthalts in Neuseeland durfte ich neben der traumhaft schönen Landschaft die dortige Milchviehhaltung im Rahmen eines Praktikums kennenlernen. Das Praktikum absolvierte ich auf dem Milchviehbetrieb Flaxwood South der Familie Pease im Distrikt Southland auf der Südinsel. Für die run 1000 Jersey und Holstein Frisian Kühe des Betriebes stehen 350 ha arrondiertes Grünland zur Verfügung. Wie auf den meisten neuseeländischen Milchviehbetrieben werden die Kühe der Familie Pease ganzjährig im Freien gehalten. Grund dafür sind die optimalen Witterungsbedingungen mit ausreichend Niederschlag, vielen Sonnenstunden, sowie Durchschnittstemperaturen von 22 °C im Sommer und 11 °C im Winter. Kuhställe sucht man auf dem typisch neuseeländischen Betrieb daher vergeblich. Ein gut ausgebautes Wegesystem für die Kühe, sowie ein optimales Weidemanagement sind hingegen essentiell. In Neuseeland wird auf einem Großteil der Betriebe die saisonale Abkalbung durchgeführt. Das heißt, dass die Kühe nicht wie bei uns in Deutschland das ganze Jahr über vereinzelt Kälber bekommen, sondern alle Kühe innerhalb eines bestimmten Zeitraumes abkalben. In der Regel finden die Abkalbungen im neuseeländischen Frühling statt, sprich in den Monaten August und September. Hier beginnt die Vegetation von Neuem und den Kühen steht für die Milchproduktion ausreichend Gras auf den Weiden zur Verfügung. Die für die Nachzucht erforderlichen Kälber werden zehn Wochen lang mit Milch getränkt und anschließend in den sogenannten "Run-Off" geschickt. Als "Run-Off" werden Betriebe bezeichnet, die sich um die weitere Aufzucht der Kälber und späteren Färsen kümmern. Die nicht benötigten Kälber werden als Kalbsfleisch in der Heimtierfutterindustrie verwendet. Voraussetzung für das saisonale Abkalben ist das saisonale Besamen. Dazu wird auf Flaxwood South ab November für sechs Wochen lang die künstliche Besamung durchgeführt. Um die bis dato nicht tragend gewordenen Kühe abzufangen, kommen im Anschluss bis Anfang Januar Bullen mit in die Herden. Kühe, die auch von den Bullen nicht tragend werden, fallen aus dem "System", denn sie würden nicht mehr bis Ende September/ Anfang Oktober abkalben. Diese Kühe werden noch bis zum Saisonende gemolken und müssen anschließend ihre Reise zum Schlachthof antreten. Genauso wie das saisonale Abkalben und das saisonale Besamen wird das Trockenstellen der Kühe saisonal durchgeführt. Um den Kühen eine Trockenstehzeit von zwei Monaten zu ermöglichen, werden die Kühe Anfang Juni trockengestellt. Besonders in Neuseeland ist, dass die Kühe während der Trockenstehphase nicht auf den eigentlichen Betrieben verbleiben, sondern auf sogenannten „Dry-Off-Farms“ gehalten werden. Das sind Betriebe, die über die Trockenstehzeit sämtliche Herden aufnehmen und versorgen. Da auch im neuseeländischen Winter der Grasaufwuchs für die Fütterung nicht ausreicht, bauen die „Dry-Off-Farms“ unter anderem Grünkohl an, in diesem verbringen die trockenstehenden Kühe dann den Juni und August. Für die leerstehenden Milchviehbetriebe bedeutet die Trockenstehperiode Zeit für Regeneration und Erholung sowohl für Mitarbeiter als auch für die intensiv bewirtschafteten Flächen. Ab August heißt es dann wieder Abkalben und nicht die Nerven verlieren!

Auch wenn sich von der neuseeländischen Milchproduktion nicht viel auf unsere deutschen Betriebe kopieren lässt und die ein oder andere Methode zu hinterfragen ist, möchte ich meine Zeit auf Flaxwood South nicht missen. Die Arbeit in einer wundervollen Landschaft mit wahnsinnig liebenswerten Menschen hat unglaublich viel Spaß gemacht und mein Leben bereichert. Gerne denke ich auch an die Reise, die im Anschluss an mein Praktikum folgte, zurück. Diese führte mich unter anderem zum Milford Sound, ein an der Westküste der Südinsel gelegener Fjord, in dem Robben, Pinguine und Delphine zu Hause sind. Weiterhin besuchte ich den malerisch schönen Küstenabschnitt The Catlins im Osten der Südinsel, sowie den mit Gletschern durchzogenen Mount Cook Nationalpark im Zentrum der Südinsel. Auf der Nordinsel durfte ich den wohl symmetrischsten Vulkan auf Erden, den Mount Taranaki, bewundern und einen Atemzug voll Schwefel in der von Geysiren, Thermalquellen und brodelnden Schlammlöchern umgebenen Stadt Rotorua nehmen. Glücklich und zufrieden endete mein Neuseeland-Abenteuer schließlich am nördlichsten Punkt des Landes, dem Cape Reinga. 

Stehende Ovationen für Ilse Oerding

Mit einer ganz besonderen Laudatio in Versform überraschten die Vorsitzende des Landfrauenvereins Beverstedt, Imke Spinken und ihre Vorgängerinnen Ilsemarie Haaren  und Helga Silber  Ilse Oerding zur Verabschiedung aus ihrer aktiven Zeit.

Mit dem sich wiederholenden Refrain „wem können wir vertrauen, auf wen können wir bauen – unserer Ilse“ zeigten die (ehemaligen) Vorsitzenden einen Weg des Engagements der scheidenden Landfrau auf, der seines gleichen sucht.

In den 60er Jahren unterschrieb Ilse Oerding ihre Eintrittserklärung und hat seit dieser Zeit bewiesen, dass sie immer für die Landfrauenarbeit bereit war.

1974 übernahm sie die Aufgabe als Ortsvertrauensfrau, war 44 Jahre für die Ortsgruppe da und organisierte 20 Jahre lang Fahrten für den Verein. Doch damit nicht genug übernahm sie ab 1976 für 28 Jahre Verantwortung als stellvertretende Vorsitzende – und immer konnten sich alle auf sie verlassen.

Der Niedersächsische Landfrauenverband verlieh ihr im Jahr 2000 die „Silberne Biene mit Niedersachsen-Wappen“.

„Und im Gemeindehaus zu Versammlungen war Catering Ilses volles Ding“ erinnern die Frauen, die im Vorstand mit ihr zusammen gearbeitet haben. Kaffee, Kuchen, abends auch `mal eine Suppe wurden den Teilnehmerinnen serviert – und zum Schluss hat Ilse Oerding die Tür abgeschlossen.

Last but not least hat sie seit 1998 die Anmeldungen für Oper, Operette und Schauspiel angenommen und die Gruppen ins Stadttheater Bremerhaven geführt – bis jetzt.

Als Landfrau mit Herz und Verstand wurde Ilse Oerding  mit Standing-Ovation und dem lobenden Refrain von der ganzen Versammlung „in den Ruhestand verabschiedet“ und dazu eingeladen, in Zukunft als Gast dabei zu sein .

Foto und Text Monika Gremke

 

Foto v.l. Imke Spinken, Ilsemarie Haaren und Helga Silber nahmen Ilse Oerding zur Verabschiedung in ihre Mitte.

JHV mit Ehrung

96 Teilnehmerinnen, ein Mammut-Programm mit einem tollen Jahresrückblick, eine sehr gesunde Kassenlage, Wiederwahl des gesamten Vorstands mit fünf Beisitzerinnen und ein Meer verteilter Blumen als Dankeschön an alle, die in irgendeiner Weise für den Verein aktiv waren – das ist das Bild der Jahreshauptversammlung des 575 Mitglieder zählenden Landfrauenvereins Beverstedt. Tränen der Rührung und Standing-Ovation löste die ganz besondere Verabschiedung von Ilse Oerding aus, die nach ihrem Eintritt in den 60er Jahren  in 44 Jahren immer für ihre Ortsgruppe da gewesen ist.

Zu ihrer einleitend selbst gestellten Frage „Ist Landfrauenarbeit noch zeitgemäß?“ gab Vorsitzende Imke Spinken ein eindeutiges  „Ja“.   Im Sinne eines Zitats von George Bernhard Shaw „…Tradition ist wie eine Laterne, dem Klugen leuchtet sie den Weg“ ermunterte sie die Mitgliederinnen: „Lasst uns den Weg in die Zukunft gehen. Die Laterne der Tradition wird uns den Weg leuchten“.

Dazu passend verlas sie die Namen der 17 neu eingetretenen Mitgliederinnen. Wer anwesend war, bekam zur Begrüßung den Landfrauen-Anstecker.

Kassenführerin Marion Eichhoff präsentierte ein gutes Finanzpolster, machte mit ihrem Bericht aber auch deutlich, dass durch die hohe Abgabe von Verbandsbeiträgen vom Mitgliedsbeitrag (20 €) nur circa fünf Euro für die Vereinsarbeit bleiben.

Auf Grund der von Ute Michaelis und Antje Börger geprüften Kasse wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Neue Kassenprüferin wurde Monika Kaschorek.

Perfekt vorbereitet hatte der Wahlausschuss unter Vorsitz von Henriette Ahrens den reibungslosen Ablauf der Vorstandswahlen. Während der Auszählung blickte die zweite stellvertretende Vorsitzende Marlies Schirmer per Powerpoint mit einem tollen Jahresbericht auf insgesamt 32 Aktivitäten – Kurse, Seminare, Versammlungen, Fahrten, Reisen und übergeordnete Veranstaltungen – zurück.

Nach Verkündung fast einstimmiger Wiederwahl bekam der Vorstand kräftigen Applaus aus der Versammlung: 1. Vorsitzende Imke Spinken, Stellvertreterinnen Petra Brinkmann und Maries Schirmer (alle einstimmig), Kassenführerin Marion Eichhoff, Stellvertreterin Silvia Fischbeck,  Schriftführerin Rita Schnakenberg-Buhr, stellv. Schriftführerin Heidrun Scholl (neu),  Beisitzerinnen Gerlinde Mehrtens, Gunda Müller, Maren Suhr, Karin Ehlen und Gisela Gohde.

Die Wahl der Ortsvertrauensfrauen hatte in den Ortsgruppen stattgefunden und Imke Spinken verlas die lange Liste.

Mit einem großen Dank und Anerkennung für ihr ehrenamtliches Engagement im Vorstand, als Ortsvertrauensfrauen und in verschiedensten Aufgabenbereichen verabschiedete die Vorsitzende Silke Gremke (stellvertr. Schriftwartin/Protokollführerin), Doris Götjen (Internetpflege), Ingrid Logemann, Karin Frielingsdorf, Babette Hildebrand (Reisen), Irene Bauermeister,  Marlies Hillmann und Hannelore Breden.

Als Anregung aus der Versammlung aufgreifen will der Verein das Thema „Fair Trade“ auch zur Unterstützung des Ortes auf dem Weg zur „Fair Trade-Gemeinde“.

Als „Schmankerl“ zum entspannenden Abschluss  lasen Margit Latza und Rita Malachewitz  aus der Briefesammlung „Sommer in Lesmona“ .

  

Foto und Text Monika Gremke

 

Einen großen Dank und Anerkennung für ehrenamtliches Engagement erhielten Mitgliederinnen (soweit anwesend) im Landfrauenverein Beverstedt. Von links Marlies Hillmann, Silke Gremke, Ilse Oerding,

Hannelore Breden, Doris Götjen, Karin Frielingsdorf.

Antipasti mit Michael Tokarski - Biokoch, Küchenmeister und Foodblogger aus Beverstedt

Mit zwei Gruppen à 18 Personen bereitete Michael Tokarski am 26.01. und

09.02. 2018 in der Lunestedter Grundschule leckere  Antipasti ( italienische Vorspeisen ) zu.

Alles war sehr gut vorbereitet, und so konnten die Landfrauen sofort anfangen zu kochen und waren sehr schnell fertig.

 Antipasti werden warm oder kalt serviert. Gäste lieben die kleinen italienischen Köstlichkeiten, weil sie viele davon probieren können.

Michael Tokarski ist Koch aus Leidenschaft. Von seiner Mutter hat er die Liebe zum Kochen mitbekommen und von seiner Oma das Wissen um die Natur. Herr Tokarski findet es sehr wichtig zu wissen, woher die Nahrung kommt, wie und warum sie wächst und was sie im Körper bewirkt.

„Man muss der Natur zuschauen, nur so lernt man sie zu lieben und zu achten! Gesund und vegetarisch leben heißt nicht, dass das Essen einseitig oder kompliziert sein muss.“

 

Zubereitet wurden Walnuss-Käse-Focaccia, Balsamico-Zwiebeln, Paprika-Antipasti, gefüllte Champignons, Rucola-Pesto, Grünkohl-Cashew-Pesto,

Tomaten-Oliven-Paste, Zucchini-Mozzarella-Röllchen und Auberginen-Feta-Röllchen. Alles war super lecker!

Lesen nach Lust und Laune

Die Landfrauen waren zu Gast in der „Leselust“ in Beverstedt. Mitglieder der „Leselust“ lasen literarische Briefwechsel vor. Die „Leselust“ ist ein gemeinnütziger Verein, der sich die Förderung der Lesefreude zum Ziel gesetzt hat.

Begrüßt wurden die Landfrauen von der 1. Vorsitzenden Frau Dr. Susanne Pross, die

die „Leselust“ mit insgesamt 33 Mitgliedern leitet. Auf der Jahreshauptversammlung der Landfrauen 2010 stellte Frau Dr. Pross ihre Idee vor, einen Leseladen mit Secondhand- Büchern zu eröffnen. Noch im gleichen Jahr öffnete die „Leselust“ ihre Türen.

 

Rita Malachewitz und Margrit Latza lasen als Erste Briefe aus dem Buch „Sommer in Lesmona“, geschrieben von Marga Beck, vor. Es sind Briefe, die um die Jahrhundertwende von einem jungen Mädchen aus reichem Bremer Hanseatenhaus geschrieben wurden.Sie handeln von dem leisen Aufbegehren eines jungen  Mädchens gegen hanseatisch-bürgerliche Zwänge in all ihrer Widersprüchlichkeit, von ihren Tändeleien, aber vor allem von der Liebelei zwischen ihr und ihrem Vetter Percy, ihrer ersten Liebe.

 

Christa Schütt und Giesela Junghans-Cordes lasen danach Briefe aus dem Buch „Wo ist denn meine Brille?“ von Anne Biegel und Heleen Swildens  vor. Alt und Alt ist zweierlei. Den Beweis dafür treten die beiden niederländischen Journalistinnen in ihren Briefwechseln an. Im Laufe der Zeit vertrauen sie sich gegenseitig all jene ungreiflichen Dinge an, die dem Menschen widerfahren, wenn er älter wird. Ein Buch, das sich mit seinem leisen Humor sehr gut lesen lässt.

 

Zum Schluss las Susanne Pross Briefe aus dem Buch „Jenseits von Afrika“ vor. Die dänische Autorin Tania Blixen schrieb hiermit einen Klassiker. Mit ihrer melancholischen Liebeserklärung an Natur und Ureinwohner Kenias schuf sie ein bewegendes Stück Weltliteratur. Es ist der Erlebnisbericht einer gescheiterten Rückkehrerin aus den Kolonien. In mehreren ihrer höchst aufschlussreichen und menschlich bewegenden Briefe aus Afrika an die Familie macht sie rückblickend die Erziehung in ihrem Milieu wesentlich mit verantwortlich für ihr späteres Scheitern als Ehefrau und Farmerin.

 

In den Pausen gab es Gelegenheit zum ausgiebigen  Stöbern in den Bücherregalen. Verwöhnt wurden die Gäste mit Kaffee, Tee, Wein und Wasser. Am Ende waren sich alle darüber einig, dass es ein gelungener Abend mit sehr interessanten literarischen Briefwechseln war.

LandFrauenFrühstück in Kirchwistedt

Im Landgasthof Oerding in Kirchwistedt ließen sich 170 LandFrauen mit einem leckeren Frühstück verwöhnen.

Mit den Worten „Frauen leben nicht nur auf dem Land – Frauen leben das Land“ begrüßte die Vorsitzende Imke Spinken die Landfrauen und

wünschte allen ein frohes neues Jahr.

Unter den Gästen waren auch Heike Rohloff und Ortrud Heldt vom Verein „Hilfe zur Selbsthilfe“. 2018 möchten sie wieder Kindern aus Tschernobyl einen Aufenthalt mit Freizeitangebot im Schullandheim in Bokel ermöglichen. Da der Verein dringend auf Spenden angewiesen ist, wurden Sparschweine herumgereicht, und es kamen 500 Euro zusammen.

Anschließend begrüßte Petra Brinkmann die Gruppe „Kaktusblüte“ aus Buxtehude. Die Landfrauen erlebten ein tolles Musikprogramm, das keine Wünsche offenließ, und dazu Poesie von Ringelnatz.

Das musikalische Repertoire umfasste karibische Klänge, schottische Balladen, französische Chansons, Popklassiker, Country-Songs und  plattdeutsche Lieder, darunter viele selbst verfasste Stücke, in denen Alltagsthemen witzig-ironisch verarbeitet wurden.

Das Markenzeichen der „Kaktusblüte“ ist der mehrstimmige Harmoniegesang, instrumentale Begleitung sind Gitarre und Kontrabass.

Liederzettel wurden verteilt, und alle sangen gemeinsam ein Potpourri aus verschiedenen Liedern. Die Gruppe „Kaktusblüte“  unterhielt die Landfrauen bestens.

Adventsfeier - "So war mein Leben"

Zur Weihnachtsfeier der Landfrauen begrüßte Vorsitzende Imke Spinken die Landfrauen in der stimmungsvoll geschmückten Schützenhalle in Heise mit einem Gedicht "Einander Engel sein" von Max Feigenwinter.

Marlies Schirmer las eine plattdeutsche Weihnachtsgeschichte vom Schenken. Uwe Lilkendey, mit seiner Tochter Ayleen, sorgte für die musikalische Begleitung und wunderbarem Gesang.

Als Referentin des Abends begrüßt Vorsitzende Imke Spinken Frau Gesine Lange, Tochter des ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck. Frau Lange berichtet über ihre Kindheit u. Jugend in der DDR. Der Vater war evangelisch-lutherischer Pastor in Rostock. Als christliche Familie wurde man besonders beobachtet und bei vielen Veranstaltungen oder Vereinen ausgeschlossen. Sie hatten eine Sprache für "Draußen und eine für Innen". Ihre zwei älteren Brüder waren die ersten der Familie, die einen Ausreiseantrag stellten. 1985 durften die Brüder mit ihrer Familie ausreisen. Gesine Lange wurde Kinderdiakonin und hatte nie das Bedürfnis auszureisen. Bei einem Austausch mit der Partnerstadt Bremen lernte sie ihren ersten Mann kennen. Sie wollten zusammen in der DDR leben, aber der Vater riet davon ab und so stellten sie einen Ausreiseantrag zwecks Familienzusammenführung. Den Mauerfall erlebte sie im Fernsehen. Das einzige, was sie an die Zeit erinnert, ist der Sekretär den ihr Vater ihr geschenkt hat, als sie die DDR verließ. Ihre erste Ehe hielt nicht, vielleicht war die neue Freiheit der Grund. Später heiratete sie erneut. 4 Kinder stammen aus beiden Ehen.

Trotz der schwierigen Lage damals, blieb Gesine Lange eine fröhliche und humorvolle Frau, die es verstand uns die nicht einfache Kinder- und Jugendzeit nahe zu bringen.

Mit dem gemeinsam gesungenem Lied "Oh, du fröhliche" endete der Abend.

Es darf gelacht werden

"Es darf gelacht werden" versprachen die Beverstedter Landfrauen mit ihrer diesjährigen Nachmittagsveranstaltung - und es war nicht zu viel versprochen. Renate Kiekebusch aus Düdenbüttel (nach eigener Aussage kein Künstlername!) gestaltete mit ihren lockeren plattdeutschen Erzählungen und heiteren Geschichten aus ihren veröffentlichten Büchern zusammen mit Thomas Sölter als Akkordeonbegleiter für die kleinen Pausen zwischendurch einen ausgesprochen kurzweiligen Nachmittag. Herzhaftes Lachen klang aus dem Beverstedter Gemeindehaus und mit rhythmischen Klatschen begleiteten die Frauen die schwungvollen Stimmungslieder von früher. Mit dem Zitat von Albert Camus "Der Herbst ist wie ein zweiter Frühling, wo jedes Blatt zur Blüte wird" begrüßte Vorsitzende Imke Spinken die Teilnehmerinnen und dankte der Ortsgruppe Beverstedt 1 für die herbstliche Tischdeko, in der sich genau "dieser zweite Frühling" wiederfand. Wichtig war ihr mit dieser Veranstaltung auch die Pflege der plattdeutschen Sprache.

Nach der gemeinsamen Kaffeetafel stimmten die Landfrauen gleich zum ersten Akkordeonbeitrag bei "Herrn Pastor sien Koh" fröhlich mit ein und das Eis war gebrochen. Renate Kiekebusch plauderte in einem so natürlichen Platt munter darauf los, dass es einfach Spaß machte ihr zuzuhören. Witzig erklärte sie die Unterschiede zwischen den Kehdingern und den Menschen aus dem Alten Land, wo sie jetzt lebt, erzählte aus ihrer Kindheit in Basdahl und weckte Erinnerungen an längst vergangene Zeiten. Die Kinder gingen noch zu Fuß zur Schule und zum einzigen Termin in der Woche gingen 30 Kinder aus dem Ort zur Kinderstunde mit "Tante Abbenseth", um bei Geschichten aus der Bibel zuzuhören.

Die Feiertage im griesen November waren für die Kinder kaum auszuhalten und der einzig gute Tag in diesem Monat war der Geburtstag Kiekebuschs. Die Empfindung "Wat hett dat Spaß makt" konnten die Zuhörerinnen absolut amüsiert nachempfinden, als die Erzählerin die Anekdote vom Märchenspiel "Rotkäppchen" zur Gestaltung der Geburtstagsfeier zum Besten gab.

Erinnerungen wurden wach an Dinge, die es heute nicht mehr gibt wie Gummitwist, Kaugummiautomaten und riesen Pfützen, die es auf dem Schulweg zu überwinden galt. Welche Zeit der technischen Entwicklung liegt zwischen dem Kasettenrecorder, den Smartphone-Apps, Kaffee to-go und den "dösigen Kaffeevollautomaten, die keinen ehrlichen Filterkaffee können". Das alles "erklärte" Renate Kiekebusch in einem köstlichen Platt. Als Akkordeonspieler Thomas Sölter zum Abschluss total passend das Lied "In Swiensgalopp - Jo de Tiet, dat Oos, dat löppt so gau" intonierte, konnten die Landfrauen einfach nur rhythmisch mitklatschen.

 

Text und Fotos - Monika Gremke

Rheumatische Erkrankungen

Umfangreich und bis ins kleinste Detail informierte Heilpraktikerin und Gesundheitsberaterin Barbara Harms in einer Veranstaltung des Landfrauenvereins Beverstedt zum Thema rheumatische Erkrankungen. Als Ökotrophologin legte sie den Schwerpunkt naturgemäß auf die naturheilkundliche Behandlung. Was Betroffene selbst tun und womit ambulante Behandler unterstützen können, gehörte zu ihren wertvollen Tipps.

Das Restaurant "Vittoria" als Veranstaltungsort platzte fast aus den Nähten - so viele Interessierte oder Betroffene fanden sich zu dem unangemeldet nutzbaren Vortrag ein. Ein Lob dem Restaurantteam, das den unerwarteten Ansturm (mit Essen) professionell bewältigte.

Eingangs erklärte Barbara Harms, dass sich der sogenannte rheumatische Formenkreis mit mehr als 400 verschiedenen Erkrankungen unglaublich vielfältig darstellt. Es ist als "fließender Schmerz" (wandert durch den Körper) ein Oberbegriff für Krankheiten der Bewegungsorgane mit Bewegungseinschränkungen. Die Heilpraktikerin als Fachfrau konnte auch als selbst Betroffene berichten, die nie schulmedizinisch in Behandlung war.

In ihrem Überblick zum ganzheitlichen Verständnis von rheumatischen Erkrankungen (Auslöser?) gab sie Stichpunkte zu Fragen der Ernährung (hoher Anteil tierisches Eiweiß, fettes Fleisch), der wichtigsten Ausscheidungsorgane Niere, Haut und Darm (Entzündungen gehen auf die Gelenke), der Belastungen und Schadstoffe in der Umgebung (Kleidung, Teppiche, Gardinen, Holzschutzmittel), des Zustands der Muskulatur (gute Muskeln helfen die Gelenke zu schützen) und wie es Betroffenen psychisch geht (Stress, Gereiztheit, Traurigkeit).

Nach kurzer Darstellung schulmedizinischer Therapien (ihre Aussage: Medikamente gehen nicht an die Ursache) ging die Heilpraktikerin ausführlich auf die naturheilkundliche Behandlung von Rheuma ein.

Beginnend beim Klinkaufenthalt mit Wasseranwendungen, Pflanzenheilkunde, Ernährungs-, Bewegungs- und Ordnungstherapien, über eigene Möglichkeiten mit Pflanzenpräparaten, Heil- und Basenfasten, Ernährungsumstellung, Bewegung und Entspannung sowie verschiedener Therapiemöglichkeiten ambulanter Behandler (Homöopathie, Dr. Schüßler Salze, Mistel- und Blutgeltherapie, Akupunktur usw.) "lieferte" sie insgesamt eine breite Palette von Behandlungsmöglichkeiten.

Da blieb der Vereinsvorsitzenden Imke Spinken abschließend für ihre Mitgliederinnen nur der Rat: " Geht achtsam mit eurem Körper um".

 

Text und Foto Monika Gremke  

Bad Bederkesa und "umzu"

Zwei tolle Unternehmungen hatte der Landfrauenverein Beverstedt unter dem Motto "Bad Bederkesa und umzu" geplant.

An zwei Terminen und jeweils an zwei Tagen wollten die fitten Frauen mit dem Fahrrad Bad Bederkesa und Umgebung erkunden. Die erste Gruppe ließ sich vom Regenwetter nicht erschüttern und fuhr trotzdem. Die zweite Gruppe musste wegen des unerträglich durchgängigen Regens aber "passen" und auf's Auto umsteigen - war mit dem Programm und dem Besuch in Bad Bederkesa zum Mühlenfest und Butterkuchenessen aber trotzdem zufrieden. 

"Bad Bederkesa und umzu" war allerdings  etwas geschmeichelt. Die tägliche Fahrstrecke an den beiden Tagen betrug jeweils 40 Kilometer und führte von Beverstedt nach Bad Bederkesa.

Am Busbahnhof vor dem Schulzentrum in Beverstedt übernahm ein Begleitfahrzeug den Gepäcktransfer und für die radelnden Frauen ging es trotz Regens über Wehldorf, Wollingst und Frelsdorf zunächst zur Bäckerei Wiechmann in Geestenseth. Ein klasse Frühstück und die Möglichkeit sich trocknen zu lassen, war eine gute Entschädigung. Im Geestensether Kultur- und Landschaftsgarten wartete dann Renate Gründling mit vielen Informationen.

Die Weiterfahrt führte die Fahrradgruppe Richtung Köhlen und "querfeldein" nach Großenhain. Die alte Schmiede war ein uriger Ort, um den mitgebrachten Butterkuchen zu verzehren und mit einem Gläschen Sekt die Reiselust aufrecht zu erhalten.

Über Meckelstedt und Ankelohe hatten sich die Fahrrad fahrenden Landfrauen das Hotel "Dock" in Bad Bederkesa als Ziel mehr als verdient.

Leider musste abends der traditionelle Ortsrundgang ausfallen, weil "Mathilde" erkrankt war. Dafür konnte der Aufenthalt in gemütlicher Umgebung der Burgschänke etwas ausgedehnt und die Erlebnisse des Tages in guter Stimmung ausgetauscht werden.

Am zweiten Tag wartete für die Rückfahrt wieder das Fahrrad, aber durch eine andere Witterung war das Fahren viel schöner.

Wie es bei den Beverstedter Landfrauen so ist - ohne Programm sollte die Heimfahrt auch nicht vonstatten gehen.

Auf Fahrradwegen war das erste Ziel der Golfplatz in Hainmühlen. Die Pressesprecherin, Frau Meyer, stellte den Golfclub "Gut Heinmühlen" vor und die Tourteilnehmerinnen staunten über das riesige Gelände. Ein Azubi erklärte ihnen sogar ein paar Schläge, um die Faszination des Golfspielens rüberzubringen.

Nicht nur ins Staunen kommen und  sich Appetit holen bei den Feinkostspezialitäten aus eigener Manufaktur,  sogar selbst Tiramisu herstellen und    bei der Verkostung auch das mediterrane Büfett genießen konnten die Landfrauen in „Sudau`s Olive“ in Ringstedt, Das war ein tolles Erlebnis.

Das Abschlusskaffeetrinken am Silbersee schloss die rundum gelungene Tour „Bad Bederkesa und umzu“

 

Bericht Monika Gremke

Ferienspaß

Am 4. und 5.07.2017 haben Anke Schröder, Gisela Pape und Anneliese Runge  mit je 12 Kindern in der Grundschule Lunestedt gekocht. Auf dem Speiseplan stand: Buchstabensuppe, Schüttelpizza, Balus Super-Kirsch-Muffins und ein Erdbeer-Milchmixgetränk. Als Dessert gab es Quatsch mit Soße. Nach dem gemeinsamen Essen haben viele Hände geholfen, die Küche wieder aufzuräumen. Es hat uns allen viel Spaß gemacht.

Boul

Am 14.6.2017 startete die Boulesaison mit 20 Frauen bei herrlichem Sommerwetter. Alle Damen waren wieder begeistert dabei und ließen die Kugeln übers Spielfeld rollen. Nebenbei wurde geschnökert und Wasser und auch etwas Wein getrunken, das Neueste vom Tage war schnell ausgetauscht. Es war ein sportlicher und geselliger Abend, der nächste Bouletermin ist am Mittwoch, 28.6.2017 ohne Anmeldung. Danach geht es im vierzehntägigen Rhythmus bis Ende September weiter.

Text Gisela Gohde

LandFrauen boulen

Boule-Spaß für die Beverstedter Landfrauen – mit den Füßen wird der geringste Abstand zum „Schweinchen“ (kleine Kugel) festgestellt
Boule-Spaß für die Beverstedter Landfrauen – mit den Füßen wird der geringste Abstand zum „Schweinchen“ (kleine Kugel) festgestellt

Beim Landfrauenverein Beverstedt ist eigentlich Sommerpause angesagt – aber genau in diese Zeit passt wunderbar das Boulen. Mit einem kleinen Turnier wurde die Saison auf dem herrlichen Boule-Platz der Gemeinde bei tollem Sommerwetter eröffnet. 20 Teilnehmerinnen hatten in geselliger Runde viel Spaß, und schnell stellte sich auch ein bisschen sportlicher Ehrgeiz ein.

Vor sechs Jahren begannen die Beverstedter Landfrauen mit dem Boulen als Schnupperangebot, aber gleichzeitig mit dem Versprechen, es bei Interesse fortzusetzen. Das sportliche Freizeit-Spiel kam an, das Turnier wurde jährlich ausgetragen im dritten Jahr ist daraus ein festes Treffen geworden, das bis Ende September im 14tägigen Rhythmus stattfindet. Das ist vor allem dem Engagement von Gisela Gohde zu danken, die zur Geselligkeit auch immer mit etwas zum Essen, Trinken und Knabbern beiträgt.

Mittwochs um 18.30 Uhr (nächste Termine: 12. und 26. Juli) trifft sich die offene Gruppe Boule begeisterter Frauen,  und neue Teilnehmerinnen sind dabei auf dem Boule-Platz in der Bördestraße (neben dem Edeka-Markt) immer willkommen. Gleichzeitig treten die Landfrauen damit den Beweis an, dass das ursprünglich von älteren Franzosen ausgetragene Freizeit-Kugel-Spiel (korrekter Name: Pétangue) auch für Frauen nicht ausgeschlossen ist.

Vor allem aber sollen Spaß und Geselligkeit an den sportlichen Sommerabenden nicht zu kurz kommen.

 

Bericht u. Foto MonikaGremke

Tagesfahrt Hamburg

Um 7.00 Uhr treffen wir uns am Marktplatz in Beverstedt, um mit dem Bus wieder einmal nach Hamburg zu fahren. In Hamburg angekommen besteigen wir um 9.45 Uhr unser Alsterschiff, das uns Hamburg von einer anderen Seite zeigt. Vorbei an Villen und Schrebergärten schippern wir die Kanäle entlang. Nur ein Spaziergang vom Jungfernsteg entfernt ist unser Mittagslokal das „Brauhaus Joh. Albrecht“. Nach unserer Stärkung geht’s zum Bucerius Kunstforum, um uns die Ausstellung über Max Pechstein, ein bedeutender deutscher Maler (1881 -1955) anzusehen. Die Schau gibt uns in über 70 Werken Einblick in Schaffensperioden Pechsteins. Anschließend können wir unsere Freizeit bei Kaffee und Kuchen oder einen Bummel genießen. Unsere Fahrt nach Hamburg hat wieder viel Spaß gemacht.

Fahrt nach Portugal

Bondia Portugal, so kamen wir in den frühen Morgenstunden in Lissabon an.

Diese faszinierende Metropole ist ein Schmelztiegel der Nationen und Kulturen. Überall hat man einen Panoramablick über diese weiße Stadt bis hin zum Tejo.

Jeder Tag war geprägt durch Highlights bei Besichtigungen in Lissabon und Umgebung, die tiefe Eindrücke hinterließen.

Über die berühmte Hängebrücke „Ponte 25 de Abril“ ging es ins Landesinnere bis Evora. Weite Landstriche und liebliche Hügellandschaften mit herrlicher Flora und Fauna begleiteten uns.

Weiter ging es durch das Alentejo-Gebiet mit Korkeichenwäldern, Oliven- und Orangenhainen, Wein- und Getreideanbau bis hin zur Algarve.

Die sehr guten Hotels, die Degustationen auf Weingütern, die traditionelle Küche und die Reisestops auch am größten Stausee Europas und an der einzigartigen Küste rundeten die Reise ab.

Diese Rundreise von Lissabon und Umgebung, durch das Alentejo-Gebiet bis hin zu Algarve war somit außergewöhnlich schön!

In Faro mussten wir dann am 8ten Tag „Adeus Portugal“ sagen.

 

Ingrid Logemann

 

„Jetzt wird es bunt“ – Ist Gemüse das neue Fleisch?

„Das Thema Ernährung liegt den Landfrauen am Herzen“.  Damit kündigte die Vorsitzende des Beverstedter Vereins den letzten Vortragsabend der Saison „Jetzt wird’s bunt – Ist Gemüse das neue Fleisch?“ an. Karin Reinking von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen nahm damit die vegetarische und vegane Ernährung mit einer eindeutigen Tendenz zur konventionellen Mischkost mit Fleisch unter die Lupe. Ihr Fazit zum Abschluss: Jeder sollte über sein Essverhalten selber entscheiden. Wichtig seien ausreichende Ernährungskompetenzen. Vor allem vegetarische/vegane Ernährung erfordere gute Fachkenntnisse, viel Zeit und Kopfarbeit, um mit allen nötigen Nährstoffen versorgt zu werden.

Das Stichwort war „Ernährungsbildung“, zu der die Landwirtschaftskammer, Landfrauenverbände und Vereine mit Vorträgen, Kochbüchern bis hin zum „Kochen mit Kindern“ beitragen wollen.

„In Deutschlands Küchen und Vorratsschränken ist nicht mehr so wie es einmal war“ eröffnete die Referentin ihren sehr komplexen Vortrag und kam nach ihren Worten über die „Ernährungmoden“ mit Vollwert der 80er Jahre zum jetzigen „Trend“ vegetarisch. An verschiedenen Beispielen (Fleischimitate, veganer Käse, Ersatzprodukte) wollte sie deutlich machen, dass es nichts gibt, was es nicht gibt. Der Boom seien Milcher-satzprodukte und Brotaufstriche.

Zu der Frage „Ist die Zukunft vegetarisch“, wie es der Vegetarische Bund voraussagt, und zu „vegetarischen Verbraucherzahlen“ riet sie, bei Umfrageergebnissen darauf zu achten, woher die Infos kommen.

Dem gegenüber stand ihre Aussage, dass laut Umfragen der Fleischverzehr zwar etwas rückgängig sei, aber die meisten Deutschen mehr Fleisch essen, als ihrer Gesundheit gut tut.

Mit einer Fülle von Informationen ging Reinking detailliert auf die unterschiedlichen Ernährungsweisen von vegetarisch, vegan über Ovo lacto vegetabel bis Pecetarier ein, einer Personengruppe, die laut Referentin mit Eiern, Milch, Pflanzen und Fischverzehr alle nötigen Nährstoffe bekommen kann, wenn sie sich auskennt. Als neueste, wachsende Gruppe beschrieb sie die Flexitarier = Teilzeitvegetarier, die keine strengen Regeln zum Verzehr von Nahrungsmittel verfolgen, aber auf eine gesunde, bewusste und nachhaltige Ernährung achten.

Den Grund für den Verzicht von tierischen Lebensmitteln umschrieb die Referentin mit der „Sehnsucht zurück zur Natur“, um mit dem Überfluss an Reizen, Ernährung, Medien etc. klarzukommen.

Das komplexe Thema mit den dargestellten Gründen für den Verzicht von tierischen Lebensmitteln (Ethik/Tierschutz, Ökologie, Gesundheit, religiöse und soziale Gründe, Geschmack), mit den Inhaltsstoffen/Zusatzstoffen bei vegetarischen Lebensmitteln, Transportwege (Obst, Gemüse, Fleisch ebenso aber auch Soja aus aller Herren Länder) löste bei den Zuhörerinnen durchaus Emotionen in die eine wie die andere Richtung aus.

Die ehemalige Vereinsvorsitzende Helga Silber beschrieb das in ihrer Wortmeldung für sich wie einen Teufelskreis und ausgesprochen schwierig, eine begehbaren Weg zu finden.

Auf Grund der Ernährungspyramide stellte Karin Reinking abschließend die Vorteile der Ernährung von Mischköstlern mit Fleisch (hohe Nährstoffdichte, biologisch hochwertiges Eiweiß, reich an Mineralstoffen und Vitamin B) und Vegetariern (viel Volumen, gute Sättigung und Ballaststoffgehalt, sorgt für niedrigen Blut-Cholesterien-Spiegel, reich an Vitaminen und Mineralstoffen) gegenüber.

Dazu zitierte sie die  Aussage der Deutschen Gesellschaft für Ernährung: Aus gesundheitlichen Gesichtspunkten spricht nichts gegen eine pflanzliche Ernährung plus Eier und Milchprodukte.

Die Ernährung ab und zu mit Fleisch ist gut, besonders für Personen mit erhöhtem Nährstoffbedarf (Schwangere, Stillende, Säuglinge, Kinder und Jugendliche.

Sie ergänzte dazu, das Vitamin B12 nur durch Fleisch zu bekommen ist und ein Mangel  bei veganer Ernährung gegebenenfalls ausgeglichen werden muss.

Bericht u. Fotos M. Gremke

Kinoabend im Dorphuus

Zur Einstimmung und in der Pause des Landfrauen-Kinoabends bot die Vereinsgruppe Heyerhöfen“wie im richtigen Kino“ Getränke, Knabbersachen und sogar Eiskonfekt an.

 

Zwei Stunden amüsante Unterhaltung waren beim Kinoabend des Landfrauenvereins Beverstedt gesichert. Das zum Vereinskino umfunktionierte Lunestedter Dorphuus war gut besetzt, und die Vereinsgruppe Heyerhöfen sorgte mit Getränken, Knabbersachen und sogar dem „kultigen Eiskonfekt“ für das richtige Kinofeeling. Für den Maschinenring WEM, der zusammen mit dem Heimatverein Beverstedt die Veranstaltung unterstützt, sorgten Neira und Kara Krüger stellvertretend für Geschäftsführer Uwe Krüger für die perfekte Technik, damit der mit Spannung erwartete Film über die Großleinwand flimmern konnte.

Bis zum letzten Augenblick hatten die verantwortlichen Vereinsfrauen ein Geheimnis daraus gemacht, welch tollen Film in diesem Jahr ihre Auswahl traf. Noch in der Begrüßung verkündete Vorsitzende Imke Spinken „Lasst euch überraschen“.

Die Überraschung ist mit der Hollywood-Komödie „Man lernt nie aus“ von Nancy Meyer, in der Hauptrolle mit dem zweifachen Oscarpreisträger Robert De Niro, wirklich gelungen. Vor allem seine gekonnte Rolle als 70jähriger Praktikant Ben Whittaker, wie man ihn sich fähiger kaum wünschen kann, ließ, bei durchaus auch nachdenklichen Szenen, herzhaftes Lachen im „Kinosaal“ hören. Es machte Laune, dem potenten Senior dabei zuzusehen, wie er sich mit Willen und der Erfahrung eines ganzen Arbeitslebens in der neuen Startup-Welt zurechtfindet.

Nach dem Tod seiner Frau hatte Ben alle Flugmeilen um die ganze Welt aufgebraucht, Kinder- und Enkelbesuche füllten ihn nicht genug aus – er sehnte sich danach, wieder gebraucht zu werden und einen Grund fürs Aufstehen zu haben. Deshalb zögert er nicht, als er den Werbeflyer für ein Senioren-Praktikum bei einem Online-Mode-Shop entdeckt. Er wird sogar der Gründerin Jules Ostin zugeteilt und springt anstelle des alkoholisierten Fahrers ein. Die zunächst skeptische Chefin erkennt nach und nach, dass Ben eine echte Stütze ist wenn es darum geht, Ordnung in das Start-up Chaos zu bekommen und weit darüber hinaus bis in ihr Privatleben.

Robert De Niro hat als Ben eine solch zupackende Art, dass seine Begeisterung im Seniorenpraktikum auch auf das Kinopublikum überspringt.

Anstelle des Eintritts waren die Landfrauen gerne zu einer Spende bereit. Imke Spinken gab bekannt, das 230 Euro gesammelt wurden und damit gemeinsam mit dem Maschinenring das Konfirmandenprojekt „Flotte“ der Ev. Jugend Wesermünde unterstützt werden soll.

 

Bericht Monika Gremke

Strahlendes Farb-Analyse-Seminar

Am  27. März 2017 haben sich 10 Landfrauen von Frau Pamela Warnke (Do it for you - Typberatung by Pamela Warnke) beraten lassen. Welche Farben bringen mich zum Strahlen und wie zauber ich ein schnelles 5 Minuten Make up? Unter diesem Motto stand der Abend.

 

In gemütlicher Runde wurde bei jeder Teilnehmerin zunächst eine Farbanalyse gemacht. Durch die richtige Farbwahl beginnt man zu strahlen und man bekommt mehr Pepp, Selbstbewusstsein und Ausdruckstärke. Dies wurde mit Hilfe von speziell entwickelten Tüchern und einer genauen Analyse des individuellen Hautuntertons sowie der Haar- und Augenfarbe gemacht.  Vor dem Spiegel konnte man selbst feststellen, welche Farben uns attraktiver, frischer und dynamischer erscheinen lassen.

Durch die Wahl der passenden Farben konnte man auch sehen, wie Rötungen, Fältchen und Schatten im Gesicht verschwinden, und wie sehr eine optimale Farbwahl unsere Persönlichkeit unterstreicht und uns ausdrucksvoller aussehen lässt.

Im Anschluss hat Frau Warnke uns gezeigt, wie man in nur 5 Minuten ein Make up auflegt. Es war ein sehr informativer Abend und hat allen Teilnehmerinnen sehr viel Spaß gemacht. 

Geht nicht - gibt´s nicht

70 Beverstedter Landfrauen sprühten nach dem Vortragsabend mit Mechthild Ahlers von der Niedersächsischen Gartenakademie in Bad Zwischenahn und ihren Lösungsansätzen für Sorgenecken im Garten unter dem Motto „Geht nicht – gibt`s nicht nur so vor Ideen. Der Referentin war es offensichtlich gelungen, bei den vielen Teilnehmerinnen Gartenlust zu wecken. Auch Vorsitzende Imke Spinken konnte ihre Begeisterung bestätigen: „Ich weiß schon, was ich morgen im Garten mache“.

Für den Vereinsabend hatte die Ortsgruppe Appeln mit gelben Tulpen als Tischschmuck „den kleinen Frühling ins Gemeindehaus geholt“ und die Vorsitzende stimmte die vielen Teilnehmerinnen zusätzlich mit der „Frühlingsfreude“ von Jo Larsson so richtig auf den Gartenvortrag ein.

Mit vielen Bildern einer Powerpoint-Präsentation begleitete die Referentin ihren Vortrag und lud die interessierten Frauen – sicher auch mit Anspruch – ein, damit zunächst einen positiven Blick zu bekommen. Der Lösungsansatz „ ich will nicht mehr soviel Arbeit haben“ dürfe nicht einseitig werden. Das wichtigste auf der Suche, die Hürden zu Veränderungen zu nehmen, solle immer der positive Blick sein.

Während es früher ehrgeiziges Ziel war, sich ein großes Stück weit aus dem Garten zu versorgen, ist der Garten als lebendigstes Kulturgut heute eher eine Quelle der Freude und Rückzugort aus einer lauten Welt, stellte Mechthild Ahlers fest. Jede Tätigkeit im Garten ist eingesetzte Freizeit und deshalb müsse jeder für sich selbst die Entscheidung für „Gartenlust oder Gartenlast“ treffen. Gartenlust bedeute auch Kreativität.

Dafür regte die Referentin als erstes an, gewohnte Denkstrukturen aufzubrechen und einen Blickwechsel zu schaffen, um Gartenräume zu gestalten. Ihr zentrales Thema war Neuordnung und Struktur. „Geht nicht - gibt`s nicht“ sondern „geht es für mich?“ ist nach ihrer Meinung die einzige Entscheidung.

Für die Inspiration gab sie anhand toller Gartenaufnahmen und mit der Anleitung für Höhenabstufungen (Leitstauden, Füllstauden, Begleitstauden) sowie für die Pflanzenauswahl und den Pflanzabstand ganz konkrete Ratschläge. Gruppenpflanzungen von ein bis drei oder fünf bis sieben Pflanzen einer Art haben eine besondere Wirkung. Bäume und Sträucher sorgen für Struktur und Raumbildung, Solitärgehölze schaffen Blickfänge, Bodendecker sorgen in der Fläche für Ruhe, Stauden und Zwiebelblüher, Gräser und Sommerblumen für jahreszeitlichen Charme.

Mit vielen kleinen Tipps für Hauseingangssituationen, Sitzplätze, Blickfänge und Hingucker oder auch ganz einfach für die

Düngeversorgung der Pflanzen gab Mechthild Ahlers den Landfrauen

eine Fülle von Anregungen, aber durchaus auch den Antrieb für die

Herausforderung, Veränderungen vorzunehmen.

Das Geheimnis ihres Schlussworts: die Schönheit der Dinge lebt in der

Seele dessen, der sie betrachtet. Gedanken sind der Anfang von Taten.

 

Bericht u. Foto Monika Gremke

Basteln mit Paletten

 „Voll ins Schwarze getroffen“ hat der Landfrauenverein Beverstedt mit dem Angebot „Basteln mit Paletten“. Dekoideen aus Holzpaletten liegen aktuell total im Trend – und dann noch selbst gebaut….

Schnell waren zwei Kurse ausgebucht und Organisatorin Maren Suhr hätte mindestens die doppelte Anmeldezahl haben können. Aber die Vorbereitung mit dem Angebot von zwei bis drei Paletten pro Teilnehmerin war für sie auch ganz schön aufwändig.

Im ersten Kurs wurden aus den Holz-Transportpaletten sehr unterschiedliche aber auch zeitaufwändig schöne Sachen für Haus und Garten hergestellt, im zweiten Kurs mit je zweieinhalb Paletten jeweils eine Bank.

Unter fachlicher Anleitung von Hendrik Twarloh und mit gegenseitiger Unterstützung wurden die kreativen Ideen umgesetzt. Das erforderte zwar kein überdimensionales handwerkliches Geschick und alles ging recht gut von der Hand. Aber wenn bedenkt, dass es für einige Teilnehmerinnen ganz neu war, mit Werkzeug umzugehen und sie zum Teil noch nie einen Akkuschrauber oder eine Säge in der Hand hatten …Dafür gingen sie hinterher in dieser Beziehung auch mit neuem Mut nach Hause.

Gut aufgehoben fühlen konnten sich die Handwerkerinnen auf dem Hof Puckhaber in Brunshausen, waren mit einem Dach über dem Kopf vor Wind und Wetter geschützt und wurden von Rosi Wittpenn auch noch mit Getränken versorgt.

„Die Begeisterung war groß und es total Spaß gemacht“ berichtete Maren Suhr. Ein Grund, im Herbst vielleicht noch einmal einen Kurs anzubieten

Bericht M. Gremke Fotos M. Suhr

Handreflexzonenmassage

In unseren Händen spiegelt sich unser gesamter Körper wieder. Mit der Massage an den Händen kann man auf Organe, den Rücken oder die Schulternackenregion einwirken. 

Wie man so eine Massage an den eigenen Händen oder als Partnermassage durchführt hat Frau Harms, Heilpraktikerin aus Bexhövede, insgesamt 50 Landfrauen an fünf verschiedenen Abenden gezeigt. 

Seefischkoschstudio Bremerhaven

Für 46 Beverstedter Landfrauen war der Besuch der  Kochshow  mit anschließendem reichhaltigen Fischbuffett im Seefischkochstudio Bremerhaven ganz nach dem Motto des Instituts gleichzeitig ein interessantes und lehrreiches Erlebnis zum Begeistern und Genießen. Seit 1927 setzt sich das Seefischkoch-studio als „Botschafter für den Fisch“ ein und macht mit wertvollen Tipps noch immer Laune auf Fischgenuss. In der neuen, hellen Showküche, die seit zweieinhalb Jahren besteht, können alle Besucher dank eines Spiegels über dem Arbeitsbereich  bis zum letzten Platz jeden Handgriff  gut verfolgen.

In einer unterhaltsamen Stunde begeisterte Kochprofi Sebastian Uecker mit seinem detaillierten Fachwissen, vielen praktischen, interessanten Tipps und nicht zuletzt raffinierten, aber einfach umzusetzenden Rezepten.

Zunächst präsentierte er die frischen Seefische im Eisbett und stieß bei den versierten Hausfrauen mit den Merkmalen von Farbe und Festigkeit  zur Frische  auf besonders offene Ohren. Dass die eingedrückte Delle beim frischen Kabeljau, Schellfisch und Lachs wieder zurückgeht (funktioniert auch beim Filet), beim Rotbarsch jedoch bleibt, war dabei schon sehr speziell.

Mit geübten Händen und vor allem scharfen Messern demonstrierte Uecker das unterschiedliche Filetieren der unterschiedlichen Fische und machte den Frauen Mut, es bei kleineren Exemplaren zu üben.

Zum großen Erstaunen der Teilnehmerinnen stellte der Kochprofi das in den Köpfen verankerte 3-S-System (säubern, säuren, salzen) auf den Kopf. Fisch soll auf keinen Fall gewaschen werden (dafür gibt es laut Koch keinen Grund), weil er das Wasser aufnimmt. Die Askorbinsäure der Zitrone verändert den Fischgeschmack, der möglichst ursprünglich und individuell erhalten bleiben soll. Uecker bevorzugt zum Würzen Meersalz und Zitronenpfeffer.

Wie schnell er im Kochbeutel mit fein geraspeltem Suppengrün, Fischwürfeln und etwas Brühe eine kleine Fischsuppe zauberte, die auch durch Kräuter, Kartoffeln, Reis oder Nudeln variiert werden kann, war schon erstaunlich. Und ein weiterer Vorteil: die Zutaten lassen sich vorher auch noch gut einfrieren und müssen bei Bedarf nur im Wasserbad unter dem Siedepunkt ziehen.

Eindrucksvoll auch die vorgeschlagene schnelle Variante des Fischfiletgarens  mit verschiedenen Auflagen wie Pesto, Mango-Chutney, Hokaido- oder Grünkohl-Frischkäse-Mischung oder eingetaucht in Sesam bei 200 Grad auf dem Blech.

Das fettarme Braten von Fisch auf Backpapier in der Pfanne habe hinter auch noch den Vorteil, verkündete der Koch augenzwinkernd mit seinem Witz, dass die Pfanne nicht gereinigt werden muss.

Die während der Kochshow verteilten leckeren Proben der Kochvorschläge machten neugierig auf das an-schließende gemeinsame Essen in der Messe. Mit Vorsuppe und Nachtisch genossen die Beverstedter Landfrauen das kalte und warme, vielseitige und reichhaltige Fischbuffett.

 

Bericht u. Fotos  Monika Gremke

3 Tage Wellness „Nordsee hautnah“ in Otterndorf

 

Ende Februar 2014 erlebten zehn Personen dieses Arrangement.

In Fahrgemeinschaften erreichten wir Otterndof. Treffpunkt war der Parkplatz von 

dem Hotel „Am MedemUfer“.

 

Nach einer fast 2stündigen sehr informativen und humorvollen Stadtführung mit Besichtigungen waren wir „angekommen“.

Bei einer kleinen Mittagsrast konnten wir die erlebten Eindrücke gemeinsam 

vertiefen.

 

Gestärkt spazierten wir durch das geschichtsträchtige Örtchen, durch historische Gassen entlang der Medem zurück zum Hotel.

Tagsüber hatte jeder unterschiedliche Termine.

 

Abends trafen wir uns in gemütlicher Runde beim Dinner. Wir waren überwältigt vom Service, der Qualität und der Herzlichkeit. Hier harrten wir alle bis in den späten Abendstunden aus, denn die Erlebnisse vom Tagesablauf waren reichhaltig.

 

Das morgendliche Frühstücksbuffet brachte uns zu Kräften für die Aktivitäten des Tages.

 

Fazit: Wohlfühl-Ambiente im Hotel, der exklusiven Saunalandschaft und ebenfalls in der Sole-Therme.

 

Am Ende waren wir alle glücklich u. strahlten, dass wir dieses „hautnah“ erleben konnten.

 

Bericht u. Bilder Ingrid Logemann



„Zu gut für die Tonne“

 

Lebensmittelverschwendung hatten die Beverstedter Landfrauen für ihren Vereinsabend mit dem Slogan „Zu gut für die Tonne“ zum Thema gemacht. Eingeladen hatten sie dazu mit einem Vortrag die Oecotrophologin  Gertraud Huisunga von der Verbraucherzentrale Bremen. Sie vermutete wahrscheinlich nicht zu unrecht in diesem Kreis, dass die Landfrauen und vor allem die Generation 50 plus noch bewusst mit Lebensmitteln umgehen – aber es sei „irre“, was in Deutschland an Lebensmitteln weggeworfen wird. Lebensmittel, die in Europa weggeworfen werden, würden reichen, um alle Hungernden in der Welt zu ernähren.

Seit dem Jahr 2005,  betonte die stellvertretende Vorsitzende Imke Spinken, wird auch für die nachkommende Generation durch die Aktion „Kochen mit Kindern“ und „Lebensmittel verwenden statt verschwenden“ von den Landfrauen  das Thema in den Mittelpunkt gestellt. 

Von den allgemeinen Informationen über die Beratungsangebote der Verbraucherzentrale kam Referentin Huisunga mit ihrer Praktikantin Franziska Krebs zu dem großen Thema „Ab in die Tonne“.

„Wir leben in einem Schlaraffenland, in dem alles zu jeder Zeit zur Verfügung steht“ stellte sie fest. 61 Prozent der Haushalte seien für die Lebensmittelverschwendung mit verantwortlich. Und die „kranke“ EU-Norm tue durch Standarisierung von Lebensmitteln als Massenware (Beispiel krumme Gurken und nicht genügend gefärbte Äpfel) das Ihre dazu, dass schon durch die Produktion 20 Prozent der Lebensmittel verloren gehen.

Im Lebensmittelhandel sei das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ein Problem, weil ein Verkauf darüber hinaus Haftung für den Verkäufer bedeutet. Anders als häufig gedacht, ist das MHD aber kein Wegwerfdatum für den Verbraucher – Lebensmittel könnten nach eigener Kontrolle auch darüber hinaus mit Genuss gegessen werden. Davon zu unterscheiden sei unbedingt das Verbrauchsdatum für frische Lebensmittel wie Geflügel, Fleisch, Eier, Fisch usw.

Deshalb könnte mehr als die Hälfte des „Abfalls“, vor allem von Obst, Gemüse, Brot und Brötchen sowie Speisereste, in deutschen Haushalten vermieden werden. Zum bewussten Konsumieren können geplante Einkäufe, passende Mengen für den jeweiligen Haushalt und frische, unverpackte Ware, richtige und kontrollierte Lagerung, geringere Kochmengen und Resteverwertung beitragen. Jeder könne seinen Beitrag leisten, um die Verschwendung wertvoller Ressourcen und die Umweltbelastung zu vermeiden.   

Aufklärung – woher kommen gute Lebensmittel, wie wachsen  und werden  sie produziert, wo können sie gekauft werden – sei von grundlegender Bedeutung, um dem Aufruf zu folgen: „Geben Sie der Verschwendung einen Korb“

 

 

Foto  u. Bericht M. Gremke


Pralinenherstellung

 

Landfrauen lassen sich in das Geheimnis der Pralinen- und

Konfektherstellung  einweisen. Elf Landfrauen wuselten nach der theoretischen Einführung von Jannette Ordemann in der

Küche  der LEB in Wachholz um leckere Köstlichkeiten herzustellen. Wie viel sensibler Umgang mit den Zutaten, beim Auflösen der verschiedenen Kuvertüren oder dem genauen Messen der Temperaturen nötig ist, erfuhren die Frauen während der Herstellung eines „ richtig tollen Sortiments „(Landfrau).

Nach drei Stunden feiner Arbeiten durften die ersten Ergebnisse probiert werden. Mit  Mango -Joghurt –Pralinen, Mozartkugeln, Mandelsplitter mit Ingwer,  Amaretto-Tee-Trüffel,  Walnuss-Rosmarin-Krokant und Maronen-Konfekt war für jeden Geschmack etwas dabei. Jeder konnte auch noch ein paar Kostproben mitnehmen, um evtl. kleine Geschenke selbst zu fertigen.

 

 

Fotos u. Bericht G. Mehrtens


Jahreshauptversammlung 2014

 

Drei Stunden brauchte es, das Mammutprogramm der Jahreshauptversammlung des

Landfrauenvereins Beverstedt zu bewältigen. 100 Landfrauen waren gekommen und

beteiligten ich rege an den Wahlen. Imke Spinken, zweite Stellvertreterin des

Vereins, führte gemeinsam mit Petra Brinkmann, erste Stellvertreterin, durch den

Abend. Vorsitzende Helga Silber ist krankheitsbedingt ausgefallen. 16 Frauen sind

neu in den Verein eingetreten und wurden (soweit anwesend) mit dem neuen LF

Abzeichen auf einem Begrüßungsblatt willkommen geheißen. Damit zählt der Verein

jetzt schon 606 Mitglieder. 

Heike Mehrtens präsentierte eine gute Kassenlage und eine Summe von insgesamt 

2100 € an Spenden, die für wohltätige Zwecke weitergeleitet wurden. Zur neuen 

Kassenprüferin wurde anschließend Anja Bischoff gewählt. 

Mit einer Präsentation in Texten u. Fotos hielten Schriftführerin Ilse Wäsch u. Doris 

Götjen (Internetpflege) Rückblick auf ein Jahr mit annähernd 50 Aktivitäten aus 

Versammlungen, Kursen und Seminaren, Theater- u. Fahrten nach Bremen, 

Hamburg u. München. Nach Auszählung der Wahlzettel wurden 3 Frauen aus dem 

Vorstand u. 5 Ortsvertrauensfrauen währen der Versammlung mit einer <Urkunde

des Nieders. Landfrauenverbands (NLV), Geschenken und Blumen verabschiedet. 

Als besondere Geste gehört bei den Beverstedter Landfrauen ein

Abschiedsständchen von den Mitstreiterinnen aus dem Vorstand mit persönlich

verfassten Text und dem Abschlusstenor „prima Landfrauen, das seid ihr…..“dazu. 

 

Gek. Text v. M. Gremke


LandFrauenfrühstück 11.01.2014

„Das ewig schlechte Gewissen“ 

 

200 Landfrauen haben sich nach einem guten Frühstück im Bokeler Gasthaus Gerdau 

beim Vortrag der Diplom-Pädagogin für Erwachsenenbildung, Maike Carls, „Das ewig 

schlechte Gewissen der Frauen“, köstlich amüsiert. Herzlich lachend erkannten sich 

die Zuhörerinnen oft selbst wieder und merkten: wir machen uns oft selbst ein 

schlechtes Gewissen. 

 

Als blonde Ostfriesin, über 50, in den Wechseljahren und chaotisch obendrein stellte 

sich Maike Carls humorvoll –„uns traut man nicht soviel zu“ – vor. Nach einer 

schweren persönlichen Krise habe sie sich zu Veränderungen in ihrem Leben 

entschlossen und sich in einem pädagogischen Studium viel mit Frauenleben 

beschäftigt. Langsam sei sie dahinter gekommen: viele Frauen haben ein ewig 

schlechtes Gewissen. Antworten darauf, woher das kommt – und warum die Männer 

nicht da waren, als das schlechte Gewissen „verteilt“ wurde – fand sie in der 

Erziehung, Harmoniebedürftigkeit, im Verantwortungsbewusstsein und dem 

unermesslichen Wunsch nach Leistungssteigerung der Frauen. 

Mit dem guten alten Poesiealbum und den „Sei-Sätzen“ (die Jungen nie in ihrem 

Album hatten) – sei …sittsam, bescheiden, rein, edel, hilfreich und gut – hielt sie den 

 

Frauen auf ausgesprochen humorvolle Art den Spiegel vor. 

Oft scheinen weibliche Attribute mit dem schlechten Gewissen zu tun zu haben und in 

Zeiten der Emanzipation hat sich nach Meinung von Maike Carls viel zu wenig 

geändert. 

Gespickt mit Begebenheiten aus dem täglichen Leben führte sie den typisch inneren 

Schweinehund, die nachts ratternden Gedanken und die negativen Stimmen der 

„Schultersitzer“ wie Tanten, Mütter, Lehrer ins Feld. 

 

Für den Fall dass gar nichts mehr hilft, holte sie Utensilien aus ihrem „Notfall-

Köfferli“: die Blinki-Schleife für mehr Licht im Leben, die Pappnase als emotionalen 

Airbag, die große rosa-rote Brille für den anderen Blick, das rote Ess-Stäbchen quer 

im Mund oder das ausgeschnittene Lächeln, um sich die Welt so zu machen, wie sie

einem gefällt. Das Resultat war ein Saal voller lachender Frauen, die das Jahr 2014

vielleicht humorvoller angehen.

 

Gek. Bericht u. Fotos Monika Gremke

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