Neuigkeiten vom Kreisverband

Moin Ernährung

Heute hat die AG Bildung des in Gründung befindlichen Ernährungsrates „Moin Ernährung“ Bremerhaven-Unterweser die Schulen des Goethequartiers in Bremerhaven erkundet.

Wir informierten uns über vorhandene Netzwerke, genauso wie im Vorfeld die Netzwerke des Ländlichen Raumes vorgestellt wurden.

Unser Ziel, vorhandene Netzwerke im Cuxland und in Bremerhaven zu nutzen, die Ernährungs- und Verbraucherbildung (Alltagskompetenzen) in den Schulen zu unterstützen, durch Betriebserkundungen und „gesund, lecker und satt aus der Region“, ist einen Schritt weiter vorangekommen.

Aktionstag Wolf

Die LandFrauenkreisverbände Wesermünde und Land Hadeln unterstützten aktiv den „Aktionstag Wolf“ in Niedersachsen und hier in Dorum am Kutterhafen.

Wir danken den Landvolkverbänden Wesermünde und Land Hadeln, den Kreislandjugenden Wesermünde und Land Hadeln und  LsV Wesermünde-Nord für die Organisation und gute Zusammenarbeit.

Wir waren dabei!

Unseren Protest manifestierten wir mit mit 120 Menschen in einer Menschenkette auf dem Deich.

Der Wolf bedeutet Artenvielfalt, die wir erhalten wollen.

In unserer Region wird es zum Jahresende eine Population von rund 500 Tieren geben.

Durch die stetig steigende Zahl von Nutztierrissen, verbunden mit wirtschaftlichen und emotionalen Schäden und zunehmende Begegnungen im ländlichen und städtischen Raum, sehen wir einen dringenden Handlungsbedarf zum Schutz aller.

Wir fordern ein aktives Wolfsmanagement, pragmatisch und frei von Ideologie. 

Rahmenbedingungen für das Ehrenamt verbessern

Im Juni 2020 nahm die Enquete-Kommission „Rahmenbedingungen für das ehrenamtliche Engagement verbessern“ vom Niedersächsischen Landtag ihre Arbeit auf. Christiane Buck (Ratsfrau und Kreistagsabgeordnete),  Heike Bahr (Vorsitzende Kreisverband Wesermünde)  Neele-Margret Ullrich (Orga-Team, junge LandFrauen LFV Donnern) und Doris Wettwer (Vorsitzende Kreisverband Land Hadeln Cuxhaven) trafen sich in Cuxhaven zu einem informellen Austausch mit den Landtagsabgeordneten der CDU in diesem Gremium.

 

Wir stellten die Arbeit der LandFrauen, ihre Netzwerke und ihr Engagement in unseren beiden Kreisverbänden vor in einem regen Austausch und übergaben eine Zusammenfassung unserer Forderungen.

 

Hohe Ansprüche und gestiegene Erwartungen der Mitglieder von Vereinen erfordern eine Professionalisierung im Ehrenamt. Trotzdem soll Ehrenamt Spaß machen! Und persönlichen Nutzen, Vernetzung und Informationen bringen.

Ehrenamt in den Vereinen bedeutet ein hohes Maß an informellem Lernen, dessen Mehrwert, d.h. Benefit, ebenso wie das Erwartungsmanagement benannt werden muss. Das zur Verfügung stehende Zeitbudget für ein Ehrenamt nimmt ab. Für die Zukunft der Vereine bedeutet das „Atmendes Ehrenamt“, d.h. stetiges und sporadisches, projektbezogenes Ehrenamt müssen sich ergänzen.

 

Für die Arbeit in den Vorständen der Ortsvereine werden Qualifizierungsmaßnahmen (Toolbox für Vereine) im Baukastensystem, Unfallschutz, Kostenerstattung und ehrenamtliche Vergütung und Bürokratieabbau bei Projektanträgen benötigt. Teamarbeit zeitgemäß NEU Spaß, kurzfristig, flexibel, digital, solidarisch gehört ebenfalls dazu.

 

Das Ehrenamt braucht Unterstützung um den digitalen Wandel zu meistern, beratend und finanziell. Dazu gehört Forschungsarbeit, Förderprogramme, Modell- und Pilotprojekte, Change-Projekte zu Mitglieder- und Nachwuchskräftegewinnung. Wir sprachen über den Ausbau der Anerkennungskultur mit Unterstützung des Landes. 

Die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Ehrenamt muss mitgedacht werden (Zeitsouveränität).

Praktische Vorschläge dazu waren z.B.:

Die steuerliche Übungsleiterpauschale muss auch für ehrenamtliche Führungskräfte in nicht gemeinnützigen Vereinen gelten.

Ehrenamtliche Vergütungen sollten grundsätzlich von der Sozialversicherungspflicht freigestellt werden, so dass Ehrenamtliche Freiraum für eine private Altersvorsorge gewinnen.

Vergütungen für ehrenamtliche Führungskräfte müssen steuerfrei sein, auch oberhalb des Freibetrages.

Weitere Forderungen waren, ehrenamtliches Engagement als „Zeitspende“ steuerlich mit Geldspenden gleichzusetzen und eine stärkere Förderung für die Qualifizierung des Ehrenamtes,

genauso wie die Anerkennung der Gremienarbeit und ehrenamtliche Fortbildungen als Bildungsurlaub.

Wir danken den Teilnehmer/innen für die Einladung zu diesem konstruktiven Austausch.

Netzwerktreffen WSL Ernährungsrat

Nach mehr als einem Jahr Bearbeitung als Bündnispartner für das Projekt „Wissen schafft Lebensraum“ und einem halben Jahr Bearbeitung zur Initiierung eines Ernährungsrates konnten wir am 17. Juni 2021 unser erstes Präsenztreffen mit allen Ernährungsinteressierten (KV LF WEM, LV WEM, TTZ, AWI, Hochschule HB, BIS HB, weitere Bündnispartner)

an den Berufsbildenden Schulen in Schiffdorf an der Max-Eyth-Schule im Rahmen eines Netzwerktreffens durchführen.

 

Der Förderverein der LandFrauen Wesermünde e.V., das Niedersächsische Landvolk Kreisverband Wesermünde e.V. und die AG „Transparenz Schaffen“ bearbeiten seit 13 Jahren gemeinsam das EU-Projekt „Transparenz schaffen – von der Ladentheke bis zum Erzeuger“. Dieses Projekt für Menschen aller Altersstufen setzt sich zum Ziel, Landwirte vor Ort kennenzulernen und Landwirtschaft mit allen Sinnen zu erleben für Menschen aller Altersstufen. Unsere Region, das Elbe-Weser-Dreieck ist das „nasse Dreieck“ mit viel Grasland und damit einhergehend mit der Rinderhaltung.

Die Landwirtschaft ist im Cuxland der Wirtschaftsfaktor Nummer eins. Im Rahmen des Projektes werden Betriebserkundungen (Milch-, Huhn-, Kartoffel-, Getreide-Produktion) durchgeführt, im Nachgang häufig verbunden mit „Gesund, lecker und satt aus der Region“ (Kochen mit Kindern) in den Schulen. Die Berufsbildenden Schulen in Schiffdorf bieten 31 unterschiedliche Fachrichtungen für zurzeit ca. 700 Schüler an.

Seit 10 Jahren wird die Schule regelmäßig als „Umweltschule Europas“ ausgezeichnet durch die Bearbeitung vielfältiger Umweltprojekte – „grünes Klassenzimmer“, Erasmus-Projekt „Streuobstwiese“, Bienenprojekt etc. Die Agenda des heutigen Tages war es, Vernetzungsideen vor Ort zu gewinnen, um aus bestehenden Projekten Kooperationen zu schaffen. Dem ersten Aufschlag dazu, den heute der ländliche Raum machte, folgt im Juli ein Gegenbesuch im urbanen Raum im Goethe-Quartier, dem „Zolli“ und umliegenden Schulen. Alle Beteiligten waren begeistert und gehen fest von zeitnahen Kooperationen aus. Herzlichen Dank an die Max-Eyth-Schule für die Planung und Organisation dieses Treffens.

 

Heike Bahr und Team

Vorsitzende Förderverein der LandFrauenvereine Wesermünde e.V.

Workshop

Mit einem zweitätigen Workshop für Mitglieder der Vorstände unserer Ortsvereine, starteten wir in dem evangelischen Bildungszentrum in Bad Bederkesa nach mehr als einem Jahr Corona-Beschränkungen, Anfang Juni 2021, wieder in die Präsenzarbeit.

Und es war Freude, einfach nur Freude und Dankbarkeit, die wir empfanden.

Somit stand die Kommunikation und die Pflege sozialer Kontakte, all das, was unser LandFrauen-Alleinstellungsmerkmal ist, neben der Weiterbildung, ganz oben auf unserer Agenda für diese zwei Tage.

Frau Dörte Stellmacher, Vizepräsidentin Nord, NLV, und Frau Heidrun Pergande, 

Beraterin LWK, konnten wir als Referentinnen zu den Themen 

“LandFrauenarbeit im Verein heute - mit Blick in die Zukunft“ und

„Im Team gut miteinander arbeiten“ gewinnen.

„Was bedeutet Vorstandsarbeit für mich“, erarbeitet im Worldcafe in kl. Gruppen, brachte uns Ergebnisse voller Inspiration.

Ebenso war „Gut aufgestellt in die Zukunft“ ein sehr vielfältiges Thema, das allen Teilnehmerinnen besonders am Herzen liegt.

Die zeitgemäße Nutzung der sozialen Medien z.B., bewegt als ein Tages-Punkt alle Vorstände.

Sie ist uns, auch bedingt durch Corona, ganz klar bewusst gemacht worden.

Wie erreichen wir mit „zweigleisigem“ Arbeiten – digitale Medien und Printmedien - unsere Mitglieder aller Altersgruppen? 

Heute sind u.a. What`s App, FB, Instagram und Twitter unabdingbar.

Welche Vorteile - natürlich sind uns auch viele Nachteile bewusst – können wir zur Optimierung von Kosten und von Arbeitsabläufen in den Vorständen nutzen?

Bei einem aktiven Themenspaziergang am zweiten Tag, war 

„Im Team gut miteinander arbeiten“, unser Thema,

 um uns dann mit Frau Pergande über unsere „Rolle“ und die „Rolle“ der weiteren Vorstands-Mitglieder im Team unseres Ortsvereins, Klarheit zu verschaffen.

Dabei sind Verständnis, Akzeptanz und Respekt vor der Würde des Menschen Voraussetzung, um die vielfältigen Eigenschaften, Interessen und Fähigkeiten in einem Team zu verstehen und zu einem Team zusammenzuwachsen.

Unter allen Teilnehmerinnen herrschte Einigkeit, die Netzwerke der Vorstände im Kreisverband zu vertiefen, mit dem Ziel von mehr Austausch.

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In Zusammenarbeit mit der LEB

 

Transparenz schaffen

von der Ladentheke bis zum Erzeuger

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