Landfrauenfrühstück

Neues wagen – dazu ermutigte Theresia Maria de Jong 180 Landfrauen im Saal der Gasstätte Oerding in Kirchwistedt. „Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitergehen“ war das Motto der ersten Veranstaltung des Jahres der Beverstedter Landfrauen.

Vorsitzende Imke Spinken begrüßte die Teilnehmerinnen zum Jahr 2020. Zu dem Dreijahresmotto des Niedersächsischen Landfrauenverbands „Demokratie meint dich“, in das sich auch der Beverstedter Landfrauenverein einklinken wird, ermunterte die Vorsitzende, in der Familie über Politik, Landwirtschaft bis zu Umweltbewegungen Demokratie zu leben, einander zuzuhören, miteinander zu reden, Verständnis aufzubringen und Lösungen zu finden.

Lösungen seien auch in schwierigen Lebenslagen immer zu finden, so Referentin Theresia Maria de Jong. Sie gab den Teilnehmerinnen passend zum Jahresbeginn Tipps mit auf den Weg, um Neues zu wagen.

Mit der Einführung über ihren Lebenslauf vom Studium für Kommunikationswissenschaft, Psychologie über ihre und Journalismus über ihre Arbeit für Rundfunk und Fernsehen bis zur freiberuflichen Tätigkeit für Printmedien und ihre Selbstständigkeit als freie Autorin, Seminar- und Verlagsleiterin dokumentierte die Referentin de Jong einen beeindruckenden Werdegang.

Und dennoch sei auch bei ihr nicht alles glatt gelaufen und sie habe Täler durchschritten, räumte sie mit Blick auf ihren Vortrag ein. Zum Umgang mit Krisen und Hindernissen fiel das Stichwort Resilienz. Das meint die psychische Gesundheit, Widerstandskraft und Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen zu überstehen. Wie jeder damit umgeht, gehört zur persönlichen Grundeinstellung. Optimismus, Akzeptanz und Lösungsorientierung können Denkmuster und Verhaltensweisen entlarven, können helfen sich den Herausforderungen des Lebens zu stellen und Resilienz zu lernen. „Hindernisse machen nicht klein – überstandene Hindernisse machen groß“ ermutigte de Jong. Es sei gut, sich klar zu machen, dass es eine Handlungsoption gibt.

Für den ersten Impuls des Aufstehens nach dem Hinfallen riet die Referentin, zunächst einmal liegen zu bleiben, eine Ruhephase einzunehmen. Man müsse nicht sofort wieder funktionieren, alles selbst schaffen, auch lernen, Hilfe anzunehmen. Die Gefahr, wieder hinzufallen, sei sonst groß.

Dass jeder es schaffen kann, immer wieder aufzustehen, machte sie an dem ganz einfachen Beispiel deutlich, dass Babys beim Laufen lernen etwa 60 Mal am Tag hinfallen und immer wieder aufstehen. Aufstehen bietet neue Chancen. Krisen sind Angebote des Lebens, sich zu wandeln, das Denken und Pläne zu verändern, auch mal Abkürzungen zu nehmen. Entscheidend ist, was man daraus macht. Alles beginnt im Kopf. „Einmal mehr aufstehen, bedeutet nicht aufzugeben.“ Ich mache keine Fehler – ich lerne nur dazu“, war der eindeutige Standpunkt der Referentin.

 

Fotos und Text von Monika Gremke

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