Ein Garten für die Seele

80 Landfrauen erwarteten passend zu dem ersten warmen Frühlingstag in der Vereinsversammlung einen interessanten Vortrag der Landschaftsgärtnermeisterin Hanna Diekmann aus Ganderkesee mit dem Thema „Ein Garten für die Seele“. Mit zauberhafter Frühlingsdeko auf den Tischen stimmte die Ortsgruppe Stemmermühlen dazu ein. Oliver Fröhlich nutzte auf Einladung des Beverstedter Landfrauenvereins, sich  für die Bürgermeisterwahl und die ihm wichtigen Punkte vorzustellen.

 Vorsitzende Imke Spinken war begeistert von der großen Teilnahme und machte den Garteninteressierten „durch die Blume“ mit einem Gedicht von Ringelnatz „…… Weise gehen in den Garten“  ein großes Kompliment. Sie weiß, wie viele Landfrauen gerne in den Garten gehen, ihn pflegen, sich ganz persönliche, schöne Ecken schaffen, aber auch darüber hinaus in die Ortschaft schauen und aktiv werden. „Wenn Landfrauen zusammen an etwas arbeiten, dann ist es bunt und vielfältig“ ist die feste Meinung der Vorsitzenden.

Mit ihrem Vortragsthema „Ein Garten für die Seele“ zog die Referentin Hanna Diekmann ebenfalls eine Parallele zu den versammelten Frauen mit der Aussage: so wie jede eine andere Seele habe, habe jede auch einen anderen Garten.

Als sie vor annähernd 20 Jahren mit einem 1,5 Hektar großen, eigenen Garten und einem Tag der offenen Tür ihre Arbeit als Landschaftsgärtnerin mit der Zusatzausbildung Gartentherapie begann, seien ihr die unterschiedlichen Schwerpunkte bei Menschen besonders bewusst geworden – die Bücherleser, Musikhörer oder auch Menschen, die keine Natur kennen.

Mit ihrem Vortrag wollte sie ihre Liebe zur Natur und zum Garten vermitteln. Dabei ist ihre Philosophie: „Der Garten ist der Spiegel meiner Seele“. Das spiegelt sich für sie auch von den Menschen wieder, deren Gärten sie betrachtet oder beruflich nach deren Wünschen gestaltet.

Von sich selbst sagt Hanna Diekmann, dass sie vielseitig interessiert auch einen vielseitig angelegten Garten liebt und Pflanzen so sein lässt wie sie sind. Wenn sie „provokativ gesagt“ manchmal nachlässig sei, könne auch „alles über ihren Kopf wachsen“.

Grundsätzlich arrangiert sich die Gärtnermeisterin mit den Dingen im Garten, räumt jedem Unkraut auch seine Berechtigung ein, aber erklärt Unkrautziehen gleichzeitig zu ihrer Lieblingsarbeit.

Aus der Handhabung, Gestaltung im Garten, Vorlieben für bestimmte Pflanzen …. zieht Diekmann Rückschlüsse auf ihre Seele und auf die Menschen in ihrem privaten und beruflichen Umfeld.

Bericht und Bilder von Monika Gremke.

Bieten kann der Garten für jeden Menschen auf seine Weise eine große Vielfalt – Riechen, Hören, Fühlen, Schmecken, Sehen, Ruhe  wie Kreativität.

Mit diesen Eindrücken aus ihrer 5jährigen Selbständigkeit, beginnend von der Gartenplanung bis zur Ausführung, zeigte die Referentin in Vorher/Nachher-Bildern unterschiedlichste Gärten und zog dazu Parallelen zu den Menschen. Gleichzeitig machte sie damit auch deutlich, wie jede Jahreszeit etwas Schönes hat und Menschen davon lernen können – vom Aussäen, Entwickeln, Wachsen, Zeit zum Reifen bis zur Ernte und der Ruhe im Winter, bis der Kreislauf von vorne beginnt.

Dieser Zyklus der Natur lässt sich nach Meinung von Hanna Diekmann nicht nur auf die Menschen, sondern auch auf Bereiche wie Politik und Wirtschaft anwenden.

Abschließend ermutigte sie die Teilnehmerinnen zum Ausprobieren ganz nach eigenen Vorstellungen und wünschte Entspannung in ihrem „Garten für die Seele“ .

Anhand ihrer Bilder machte die Landschaftsgärtnerin Hanna Diekmann deutlich, wie jede Jahreszeit ihren Reiz aber auch ihre Bedeutung hat.

Vorsitzende Imke Spinken dankte der Referentin Hanna Diekmann mit einem Landfrauenkochbuch für den interessanten Vortrag.

Entspannung in ihrem „Garten für die Seele“ wünsche Referentin Hanna Diekmann den Beverstedter Landfrauen

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