Lesen nach Lust und Laune

Unter dem Motto „Lesen nach Lust und Laune“ bietet der Landfrauenverein Beverstedt Interessierten im zweijährigen Rhythmus den Besuch des Lunestedter „Leseladens“ an. Das ehrenamtliche Team der Kirchengemeinde nutzt gerne die Möglichkeit, die schmucke Einrichtung im Untergeschoss des Gemeindehauses vorzustellen. Im Keller – typisch mag man vielleicht denken. Doch wenn man den etwa 40 Quadratmeter großen Raum betritt, öffnet sich für Bücherfreunde ein kleines Paradies. Hell erleuchtet in gemütlicher Atmosphäre  warmer Farben präsentieren sich meterweise, decken hohe weiße Regale, auf denen sich Buchrücken an Buchrücken reiht.

Mit einem herzlichen Willkommen begrüßte Ute Lübken, die als Buchhändlerin zum großen Glück des Betreuungsteams ihr Fachwissen und großes Engagement einbringt, die Besuchergruppe der Landfrauen und erklärte kurz das Prinzip des Leseladens. Etwa 20 ehrenamtliche Helfer gewährleisten die wöchentliche Öffnungszeit und das Ordnen der Regale zum Stöbern wie in einer „echten Buchhandlung“. Von Lesern aussortierte, geschenkte Bücher in gutem Zustand, die nicht älter als 25 Jahre alt sein sollen, werden zu Flohmarktpreisen von ein bis vier Euro verkauft. Die Regale sind gut beschriftet und nach Autoren geordnet, ist von Belletristik über Krimis, Fantasy, Biographien, Sachbüchern und Ratgebern, nicht zuletzt Kinder- und Jugendbüchern bis Hörbüchern fast alles zu finden.

Für den Besuchsabend hatten einige Mitstreiterinnen einen kleinen kulinarischen Genuss vorbereitet und luden bei einem Glas Wein  mit Buchvorstellungen zum kleinen Hörgenuss ein.

Drei Mitarbeitende aus dem Leseladenteam hatten von ihnen gerne gelesene Bücher ausgesucht, um den Gästen vom Landfrauenverein Lesekostproben zu geben.

Ute Lübken hatte sich dafür mit drei Neuerscheinungen vorbereitet, nicht ohne für einen eventuellen Kauf ausdrücklich auf den örtlich nahen Buchhandel zu verweisen.  Romane von starken Frauen war ihre Wahl und damit stellte sie mit humorvollem, aber traurigem Inhalt Steffi Wolffs „Später hat längst begonnen“ vor. Aus der 50er-Jahre-Trilogie von Brigitte Riebe „Die Schwestern vom Ku`damm“ ließen sich die Jahre des Aufbaus, das Wiederaufleben eines familiären Lebenswerks nachempfinden. Der „Mädelsabend“ von Anne Gesthusen ließ fragen, wie viel Ehe ein erfülltes Leben verträgt.

Sabine Rahders erklärte mit Begeisterung zu einem ihrer Lieblingsbücher „Mittagsstunde“ von Dörte Hansen und  dem Buch „Unterleuten“ von Juli Zeh, dass sich für sie vor allem ihr eigenes  Erinnern und das Ankommen in Lunestedt sowie das Erleben der letzten 50 Jahre darin wieder spiegelt.

Sozusagen als Kontrastprogramm schloss Simone Knodel mit dem Krimi-Klassiker „Das dunkle Geheimnis der Bo Street und einem „perfekten Mord“.

Text und Fotos  Monika Gremke

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