Schutz vor Landfingern und Spitzbuben

Vortrag von Wolf-Dieter Porthaus, Beauftragter für Prävention vom Polizeikommissariat Schiffdorf

Betrügereien? Ohne mich! Wolf-Dieter Porthaus , Beauftragter für Prävention vom Polizeikommissariat Schiffdorf war bei den Stoteler Landfrauen zu Gast und sprach über Gefahren, Tricks und Stolperfallen, die im Alltag lauern. Seine dringende Bitte: Immer die Polizei über 110 anrufen, auch wenn man nur beinahe Opfer geworden ist. Nur so schützen wir uns selbst und andere.

Der Loxstedter Wolf-Dieter Porthaus ist auch im Präventionsrat Loxstedt tätig, und er berichtete über die vielfältigen und immer wieder funktionierenden Tricks der Betrüger. Wie verhalte ich mich, wenn es an der Tür klingelt? Nie jemand fremdes in die Wohnung lassen, notfalls vor der geschlossenen Tür warten lassen.

Polizeibeamte können sich mit einem grünen Ausweis ausweisen. Handwerker und Bankmitarbeiter stehen niemals ungerufen vor der Tür. Notfalls kann mit einem Rückruf in der Firma oder Bank Klarheit geschaffen werden. Bei zudringlichen Personen, die ungebetene Arbeit aufdrängen wollen, einen Tag Bedenkzeit erbitten oder Nachbarn und Passanten um Hilfe bitten.

Bei Trickdiebstählen wird das Opfer gern im Gedränge durch Anrempeln abgelenkt, versehentliches Beschmutzen, Geld wechseln oder Geschenke anbieten. Dabei stiehlt ein Mittäter unbemerkt  die Wertsachen des Opfers.

Gänsehaut stellte sich bei den Landfrauen ein, als Porthaus das Telefonat einer wahren Geschichte zwischen Oma und angeblichen Enkel vorspielte. Die Penetranz, wie der „Enkel“ die alte Dame unter Druck setzte, grenzte schon an Körperverletzung. Auch hier gilt immer, um Bedenkzeit bitten und mit einem Rückruf bei den Verwandten Klarheit schaffen.

Auch auf die Telefon- und Internetgefahren ging der Beamte kurz ein. Grundsätzlich: Banken fragen niemals nach Passwörter, Pins, Geheimnummern oder sonstigen Bankdaten. „Lassen sie sich nicht durch angebliche Gewinne locken, sie können nichts gewinnen, nur sehr viel verlieren“, warnte Wolf-Dieter Porthaus. „Öffnen sie keine unbekannten Dateianhänge, löschen sie verdächtige E-Mails.“

 Vorsicht bei fremden und unbekannten Telefonnummern. Nicht in ein Gespräch verwickeln lassen, lieber gleich ohne Kommentar auflegen. „Schalten sie ihren gesunden Menschenverstand ein und seien sie misstrauisch. Menschen, die es ehrlich meinen, lassen ihnen genügend Bedenkzeit und räumen ein Rücktrittsrecht ein“, schloss Wolf-Dieter Porthaus seinen Vortrag.

 

Bericht: Helga Tietjen

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