Lesen nach Lust und Laune

Die Landfrauen waren zu Gast in der „Leselust“ in Beverstedt. Mitglieder der „Leselust“ lasen literarische Briefwechsel vor. Die „Leselust“ ist ein gemeinnütziger Verein, der sich die Förderung der Lesefreude zum Ziel gesetzt hat.

Begrüßt wurden die Landfrauen von der 1. Vorsitzenden Frau Dr. Susanne Pross, die

die „Leselust“ mit insgesamt 33 Mitgliedern leitet. Auf der Jahreshauptversammlung der Landfrauen 2010 stellte Frau Dr. Pross ihre Idee vor, einen Leseladen mit Secondhand- Büchern zu eröffnen. Noch im gleichen Jahr öffnete die „Leselust“ ihre Türen.

 

Rita Malachewitz und Margrit Latza lasen als Erste Briefe aus dem Buch „Sommer in Lesmona“, geschrieben von Marga Beck, vor. Es sind Briefe, die um die Jahrhundertwende von einem jungen Mädchen aus reichem Bremer Hanseatenhaus geschrieben wurden.Sie handeln von dem leisen Aufbegehren eines jungen  Mädchens gegen hanseatisch-bürgerliche Zwänge in all ihrer Widersprüchlichkeit, von ihren Tändeleien, aber vor allem von der Liebelei zwischen ihr und ihrem Vetter Percy, ihrer ersten Liebe.

 

Christa Schütt und Giesela Junghans-Cordes lasen danach Briefe aus dem Buch „Wo ist denn meine Brille?“ von Anne Biegel und Heleen Swildens  vor. Alt und Alt ist zweierlei. Den Beweis dafür treten die beiden niederländischen Journalistinnen in ihren Briefwechseln an. Im Laufe der Zeit vertrauen sie sich gegenseitig all jene ungreiflichen Dinge an, die dem Menschen widerfahren, wenn er älter wird. Ein Buch, das sich mit seinem leisen Humor sehr gut lesen lässt.

 

Zum Schluss las Susanne Pross Briefe aus dem Buch „Jenseits von Afrika“ vor. Die dänische Autorin Tania Blixen schrieb hiermit einen Klassiker. Mit ihrer melancholischen Liebeserklärung an Natur und Ureinwohner Kenias schuf sie ein bewegendes Stück Weltliteratur. Es ist der Erlebnisbericht einer gescheiterten Rückkehrerin aus den Kolonien. In mehreren ihrer höchst aufschlussreichen und menschlich bewegenden Briefe aus Afrika an die Familie macht sie rückblickend die Erziehung in ihrem Milieu wesentlich mit verantwortlich für ihr späteres Scheitern als Ehefrau und Farmerin.

 

In den Pausen gab es Gelegenheit zum ausgiebigen  Stöbern in den Bücherregalen. Verwöhnt wurden die Gäste mit Kaffee, Tee, Wein und Wasser. Am Ende waren sich alle darüber einig, dass es ein gelungener Abend mit sehr interessanten literarischen Briefwechseln war.

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