Rheumatische Erkrankungen

Umfangreich und bis ins kleinste Detail informierte Heilpraktikerin und Gesundheitsberaterin Barbara Harms in einer Veranstaltung des Landfrauenvereins Beverstedt zum Thema rheumatische Erkrankungen. Als Ökotrophologin legte sie den Schwerpunkt naturgemäß auf die naturheilkundliche Behandlung. Was Betroffene selbst tun und womit ambulante Behandler unterstützen können, gehörte zu ihren wertvollen Tipps.

Das Restaurant "Vittoria" als Veranstaltungsort platzte fast aus den Nähten - so viele Interessierte oder Betroffene fanden sich zu dem unangemeldet nutzbaren Vortrag ein. Ein Lob dem Restaurantteam, das den unerwarteten Ansturm (mit Essen) professionell bewältigte.

Eingangs erklärte Barbara Harms, dass sich der sogenannte rheumatische Formenkreis mit mehr als 400 verschiedenen Erkrankungen unglaublich vielfältig darstellt. Es ist als "fließender Schmerz" (wandert durch den Körper) ein Oberbegriff für Krankheiten der Bewegungsorgane mit Bewegungseinschränkungen. Die Heilpraktikerin als Fachfrau konnte auch als selbst Betroffene berichten, die nie schulmedizinisch in Behandlung war.

In ihrem Überblick zum ganzheitlichen Verständnis von rheumatischen Erkrankungen (Auslöser?) gab sie Stichpunkte zu Fragen der Ernährung (hoher Anteil tierisches Eiweiß, fettes Fleisch), der wichtigsten Ausscheidungsorgane Niere, Haut und Darm (Entzündungen gehen auf die Gelenke), der Belastungen und Schadstoffe in der Umgebung (Kleidung, Teppiche, Gardinen, Holzschutzmittel), des Zustands der Muskulatur (gute Muskeln helfen die Gelenke zu schützen) und wie es Betroffenen psychisch geht (Stress, Gereiztheit, Traurigkeit).

Nach kurzer Darstellung schulmedizinischer Therapien (ihre Aussage: Medikamente gehen nicht an die Ursache) ging die Heilpraktikerin ausführlich auf die naturheilkundliche Behandlung von Rheuma ein.

Beginnend beim Klinkaufenthalt mit Wasseranwendungen, Pflanzenheilkunde, Ernährungs-, Bewegungs- und Ordnungstherapien, über eigene Möglichkeiten mit Pflanzenpräparaten, Heil- und Basenfasten, Ernährungsumstellung, Bewegung und Entspannung sowie verschiedener Therapiemöglichkeiten ambulanter Behandler (Homöopathie, Dr. Schüßler Salze, Mistel- und Blutgeltherapie, Akupunktur usw.) "lieferte" sie insgesamt eine breite Palette von Behandlungsmöglichkeiten.

Da blieb der Vereinsvorsitzenden Imke Spinken abschließend für ihre Mitgliederinnen nur der Rat: " Geht achtsam mit eurem Körper um".

 

Text und Foto Monika Gremke  

Unsere Kochbücher

Kochbücher

 

Entdecken Sie jetzt unsere Kochbücher. Es erwarten Sie viele leckere Rezepte zum Nachkochen.

» zu den Kochbüchern

Partnerschaften

 

Transparenz schaffen

von der Ladentheke bis zum Erzeuger

» Erfahren Sie mehr

Logo LEB

 

In Zusammenarbeit mit der LEB