Ausflug nach Leer mit Besichtigung der Firma Bünting

Pünktlich um 9.00 Uhr fuhren wir am Besucherzentrum der Firma Bünting Tee vor und wurden in einen modernen Tagungsraum geleitet. Vier Männer waren von nun an drei Stunden für das Wohl und Wehe der Landfrauen zuständig. Es startete mit einem Vortrag und Filmen zum Unternehmen. Mit Erstaunen nahmen wir zur Kenntnis, dass der Tee nur 2% des Gesamtumsatzes des Konzerns ausmache. Das Gros wird durch die Einzelhandelsketten wie Combi, Famila u.a. beigesteuert. Auch einen Internetlebensmittelversand deutschlandweit gibt es inzwischen. Sogar Eis soll als Eis und nicht als Milchbrei beim Verbraucher ankommen. Vielleicht teste ich das mal. Johann Bünting startete 1806 mit einem Ladenlokal in Leer. Bis heute ist das Unternehmen rein in Familienhand. Es folgte eine Führung durch die gläserne Produktion, wo wir das Abpacken des Tees in Tüten für losen Tee und in Teebeutel, die übrigens bei Bünting keine Heftklammern haben, anschauen konnten.

Dann ging es mit zwei leuchtend gelben Bähnchen ins Hochregallager, in dem die Bestellungen für die einzelnen Märkte zusammengestellt und verladen werden. Eine Besonderheit ist die Kommissionierung auf LKW Ladeböden, die fix und fertig hochgezogen und zwischengelagert werden können bis der LKW kommt. Dann wird der Boden nur noch auf die Ladefläche geschoben. Zwischenzeitlich wurde es mal kühl, als wir durch das Frischwarenlager fuhren. Dann mussten wir absteigen, um das Tiefkühllager sehen zu können. Gut vorbereitet hatten wir der Ankündigung entsprechend unsere festen Schuhe und Jacken an und stiegen erwartungsfroh die Treppen hoch. Pustekuchen! Geführt wurden wir in einen wohltemperierten Raum, von dem aus wir aus unserer erhöhten Position das Geschehen im Lager beobachten konnten. Amüsiert ging es zurück ins Besucherzentrum zu Tee und frisch gebackenem Kuchen und der Möglichkeit Tee im Shop zu erwerben, von der reichlich Gebrauch gemacht wurde.

So bot Tag viele neue Erfahrungen. Dass Landfrauen hart im Nehmen sind, zeigte sich beim Mittagessen. Der Boden eines Weizenbierglases sprang ohne ersichtlichen Grund ab und der gesamte Inhalt ergoss sich auf Tisch, Kleidung und Handtasche. Ich hätte diese Ruhe nicht bewahrt. Wir haben wirklich mit der Betroffenen gefühlt.

Anschließend besichtigten wir das Teemuseum und erkundeten die gemütliche Innenstadt Leers mit der Fußgängerzone, den schönen alten Häusern und der Promenade entlang des Hafens. Und das alles bei allerschönstem Wetter. 

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