Geht nicht - gibt´s nicht

70 Beverstedter Landfrauen sprühten nach dem Vortragsabend mit Mechthild Ahlers von der Niedersächsischen Gartenakademie in Bad Zwischenahn und ihren Lösungsansätzen für Sorgenecken im Garten unter dem Motto „Geht nicht – gibt`s nicht nur so vor Ideen. Der Referentin war es offensichtlich gelungen, bei den vielen Teilnehmerinnen Gartenlust zu wecken. Auch Vorsitzende Imke Spinken konnte ihre Begeisterung bestätigen: „Ich weiß schon, was ich morgen im Garten mache“.

Für den Vereinsabend hatte die Ortsgruppe Appeln mit gelben Tulpen als Tischschmuck „den kleinen Frühling ins Gemeindehaus geholt“ und die Vorsitzende stimmte die vielen Teilnehmerinnen zusätzlich mit der „Frühlingsfreude“ von Jo Larsson so richtig auf den Gartenvortrag ein.

Mit vielen Bildern einer Powerpoint-Präsentation begleitete die Referentin ihren Vortrag und lud die interessierten Frauen – sicher auch mit Anspruch – ein, damit zunächst einen positiven Blick zu bekommen. Der Lösungsansatz „ ich will nicht mehr soviel Arbeit haben“ dürfe nicht einseitig werden. Das wichtigste auf der Suche, die Hürden zu Veränderungen zu nehmen, solle immer der positive Blick sein.

Während es früher ehrgeiziges Ziel war, sich ein großes Stück weit aus dem Garten zu versorgen, ist der Garten als lebendigstes Kulturgut heute eher eine Quelle der Freude und Rückzugort aus einer lauten Welt, stellte Mechthild Ahlers fest. Jede Tätigkeit im Garten ist eingesetzte Freizeit und deshalb müsse jeder für sich selbst die Entscheidung für „Gartenlust oder Gartenlast“ treffen. Gartenlust bedeute auch Kreativität.

Dafür regte die Referentin als erstes an, gewohnte Denkstrukturen aufzubrechen und einen Blickwechsel zu schaffen, um Gartenräume zu gestalten. Ihr zentrales Thema war Neuordnung und Struktur. „Geht nicht - gibt`s nicht“ sondern „geht es für mich?“ ist nach ihrer Meinung die einzige Entscheidung.

Für die Inspiration gab sie anhand toller Gartenaufnahmen und mit der Anleitung für Höhenabstufungen (Leitstauden, Füllstauden, Begleitstauden) sowie für die Pflanzenauswahl und den Pflanzabstand ganz konkrete Ratschläge. Gruppenpflanzungen von ein bis drei oder fünf bis sieben Pflanzen einer Art haben eine besondere Wirkung. Bäume und Sträucher sorgen für Struktur und Raumbildung, Solitärgehölze schaffen Blickfänge, Bodendecker sorgen in der Fläche für Ruhe, Stauden und Zwiebelblüher, Gräser und Sommerblumen für jahreszeitlichen Charme.

Mit vielen kleinen Tipps für Hauseingangssituationen, Sitzplätze, Blickfänge und Hingucker oder auch ganz einfach für die

Düngeversorgung der Pflanzen gab Mechthild Ahlers den Landfrauen

eine Fülle von Anregungen, aber durchaus auch den Antrieb für die

Herausforderung, Veränderungen vorzunehmen.

Das Geheimnis ihres Schlussworts: die Schönheit der Dinge lebt in der

Seele dessen, der sie betrachtet. Gedanken sind der Anfang von Taten.

 

Bericht u. Foto Monika Gremke

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