Die Psychologie der Handtaschen

Hamburger Feng-Shui-Expertin zieht Rückschlüsse auf den Charakter für ihre Lebensberatung – „Taschen sind ein Mikrokosmos“

 

 

WOLLINGST. „Zeigst Du Deine Tasche, zeigst Du, wer Du bist“, ist Susanne

von Byern überzeugt. Aber wer keine besitzt und auch nicht

vermisst, was dann? „Bei solchen Menschen überwiegt das Element

Metall“, erläutert die Feng-Shui-Expertin und lächelt.

 

 

 Volltreffer: 170 Gäste sind der Einladung des Beverstedter Landfrauenvereins gefolgt,

um der kurzweiligen Präsentation der selbstständigen Lichtberaterin aus Hamburg zu lauschen.

„Ich bin seit 18 Jahren Feng- Shui-Beraterin und habe festgestellt, dass es besonders bei Frauen

stets Argumente gegen Veränderung gibt“, berichtet die 53-Jährige. „Nur bei der Handtasche hat

niemand mitzureden – das ist ihr Mikrokosmos. Und der sagt viel über einen Menschen aus.“

Im übrigen sei es einfacher, Veränderung über einen Gegenstand zu definieren, der ersetzt

werden kann. „Das Schlimmste, das Ihnen nach meiner Lebensberatung am Beispiel Ihrer Tasche

passieren kann, ist, dass Sie sich eine neue kaufen müssen“, bemerkt von Byern launig und erntet

zustimmendes Lachen. Dass mehr als Unterhaltung hinter ihrem Beratungskonzept steckt, wird schnell deutlich und sorgt für so manchen Aha-Effekt. „Wer Veränderung in seinem Leben will, muss selbstverantwortlich

agieren können, sonst wird das nichts“, lässt sie wissen und nimmt die Handtasche als Hilfsmittel,

um das Bewusstsein ihrer Kunden zu erreichen. „Die Tasche ist der Mikrokosmos, das Wohnumfeld der Makrokosmos“, sagt sie. So wie die Tasche sei meist auch die Umgebung. „Wo das Element Erde überwiegt,

sind Harmonie, soziales Verhalten, Beständigkeit und Verlässlichkeit wichtig“, beschreibtsie jene Typen. „Diese

Menschen besitzen gern Taschen mit vier Füßen, die fest stehen und in die viel hineinpasst.“

Wenn das Element Holz überwiegt, dann seien Taschen, „die crossover getragen werden, wichtig,

damit die Hände frei bleiben“. Diese Typen hätten es immer eilig und fühlten sich „von den Shoppern

der Erd-Elemente unangenehm belastet“. Metall-Menschen benötigten selten Handtaschen, sie seien

strukturiert, brauchen nur Jackentasche für Stift und Telefon. Bei feurigen Charakteren sei die Tasche Status-Symbol, in erster Linie gehe es um Optik. „Die mögen Glitzer-Taschen“, verrät von Byern und lässt eine goldene,

mit roten Steinen besetzte Tasche im Scheinwerferlicht blitzen. Überwiegt das Wasserelement, dann herrsche meist Chaos. „Diese Menschen schleppen oft vier Kilo rum und sind überrascht, was alles ans Tageslicht kommt,

wenn sie die Tasche ausleeren.“ Jeder ist individuell, stets kommen viele Einflüsse zusammen.

„Wären alle ausgewogen, würden sie nicht zu mir kommen. Jeder ist anders. Es ist mein Weg, herauszufinden,

wem was gut tut.“ Handtaschen sind Mittel zum Zweck. „Dennoch ist erstaunlich, wie viel Potenzial zur Lebensberatung in ihnen steckt“, verrät von Byern. (ran)

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