Lesen nach Lust und Laune

Zu einem literarischen, gleichwohl kulinarischen Genuss wurde für die Beverstedter Landfrauen der Besuch im Lunestedter Leseladen. Unter dem Motto „Lesen nach Lust und Laune“ hatten sie Gelegenheit, in den Regalen mit einer nach Autoren gut sortierten, vielschichtigen Auswahl sehr gut erhaltener Second-Hand-Bücher zu stöbern, Buchvorstellungen und das Vorlesen sowie ein kleines, feines Büfett von Mitstreiterinnen aus dem Leseladen zu genießen. In Anerkennung dafür überreichten sie mit einer Spende.

Ute Lübken, die sich als berufliche Buchhändlerin in einem Team von mehr als 20 Personen besonders engagiert und fachlich versiert im Leseladen einsetzt, begrüßte die Teilnehmerinnen auch im Namen der Kirchengemeinde. Die hat vor fast sechs Jahren den Leseladen mit Unterstützung vieler freiwilliger Helfer im Untergeschoss des Gemeindehauses eingerichtet. Seitdem sorgt das Leseladenteam im Wechsel „nach Dienstplan“ an jedem Freitag von 16 bis 19 Uhr (außer Feiertags) für die Öffnung und bietet interessierten Lesern die Möglichkeit, die sehr gut erhaltenen Bücher dank unermüdlicher Spender zum kleinen Preis von ein bis drei Euro zu erwerben.

Die Einladung zum Stöbern war kaum nötig – schnell stapelte sich bei den lesefreudigen Landfrauen schon der geeignete Lesestoff.

Nach dem leckeren Essen konnten die Teilnehmerinnen im gemütlichen Ambiente des Leseladens mit ausgeleuchteten Regalen, bei Kerzenschein, Herbstschmuck und herbstlich gefärbten Blättern,  wie „vom Wind auf den Boden verteilt“,  die Vorstellung von Büchern und das Vorlesen genießen.

Ute Lübken hatte dafür die Familiengeschichte „Bella Germania“ von Daniel Speck, „Alles Licht, das wir nicht sehen“/Antony Doerr und „Das Geheimnis der schweigenden Großmütter“/Sharon Mehdi ausgesucht. Sabine Rahders und Monika Scholl hatten unabhängig voneinander den gleichen Geschmack und teilten sich das Vorlesen aus dem Buch „Wann wird es endlich wieder so wie es war“, in dem Joachim Meyerhoff von einer Welt erzählt, die Ihresgleichen sucht. Über das schmunzelnde Genießen hinaus sorgte Roswitha Friedrich mit ihrer Auswahl „Ich bin nicht süß, ich hab` nur Zucker“ von Renate Bergmann für herzhaftes Lachen. Amüsant erzählt die Autorin von der ersten Begegnung einer 82jährigen Rentnerin mit dem „Händi“ oder wie sie in die Fänge der Medizin gerät.

Die 2. Vorsitzende des Landfrauenvereins, Marlies Schirmer, freute sich mit ihren Teilnehmerinnen über die Begegnung im Leseladen, die alle zwei Jahre geplant wird. Ein privater Besuch steht natürlich jederzeit frei

 

Text u. Fotos M. Gremke

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