Mit Gewürzen aus dem Alltagstrott

Viele Landfrauen interessierten sich im Gemeindesaal für das Thema „Mit Gewürzen aus dem Alltagstrott“, zu dem die Vorsitzende Imke Spinken die Dipl. Oecotrophologin Renate Frank begrüßte.

Die Referentin fragte „Haben auch Sie Stimmungsschwankungen?“ Statt zu Schokolade zu greifen, empfahl sie selbstgemachtes Vanille-Eis, das keinen Heißhunger fördere. Vanille verbessere die Stimmung, erläuterte sie. Außerdem wirke es nervenberuhigend, lindere nervöse Magenbeschwerden und fördere die Entgiftungsfunktion der Nieren. Die meisten Wirkstoffe sitzen in der Schale der Vanilleschoten.

Auch Zimt sei stimmungsverbessernd und nervenberuhigend. Man solle aber auf Ceylon-Zimt achten, weil im billigeren Cassia-Zimt 100-mal mehr des Wirkstoffes Cumarin enthalten sei – zu viel und dann schädlich für die Leber.

Gewürznelken, erfuhren die Landfrauen, sei ein starker Schmerzhemmer der Natur. Frische Nelken schwimmen aufrecht. „Wenn sie an der Oberfläche schwimmen, sollte man sie dahinschwimmen lassen.“ Muskat wirkt bei Muskel- und Gelenkschmerzen lindernd und regt die Nerven an. „Es ist ein Prisengewürz“, betonte Frank, „in hoher Konzentration oder zusammen mit Alkohol kann es Halluzinationen erzeugen.“

Aus Chili und Peperoni kann man eine Tinktur zur äußerlichen Anwendung bei Muskel-, Gelenk- und Rheumaschmerzen herstellen. Ingwer kann Schmerzen lindern, Entzündungen hemmen und Blut verdünnen – sogar vor Schlaganfall schützen, betonte die Referentin. Kurkuma ist ein wirksames Mittel gegen Alzheimer, Demenz und schützt vor der Bildung von freien Radikalen, die den menschlichen Alterungsprozess bewirken. Es verringert das Wachstum von Darmpolypen und schützt vor Hautkrebs.

Die Ökotrophologin fasste zusammen: „Gewürze bereichern unser Leben.“ Sie forderte die Landfrauen auf, „Mut zum Würzen“ zu haben.

 

Text u. Fotos A. Plesse

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