Pink, pink und nichts als pink - Die schöne rosa Warenwelt der Mädchen

Ein großes Foto mit pinkfarbenen High Heels. Können Sie sich eine Bundeskanzlerin in solchen Schuhen vorstellen?

So startete der Vortrag von Hannelore Köhler, Referentin im Frauenwerk der Lutherischen Landeskirche Hannover.

Es setzte sich fort mit dem Barbiehaus in Berlin, in dem Mädchen ab drei Jahren sämtliche Barbiepuppenmodelle anschauen konnten,  den Winx Feen, sexualisierten weiblichen Figuren mit Kindergesichtern, deren Alter nicht zu fassen ist, bis zu Prinzessin Lillifee.

Dazu Germanys next Topmodel mit den Werten Arbeit, Schönheit und nie Vergnügen.

Resultat: Studien haben ergeben, dass sich jedes zweite 15jährige Mädchen als zu dick empfindet und jedes vierte 11 – 17 jährige Mädchen eine Schönheitsoperation machen lassen würde .

Stevie Schmiedel, eine Wissenschaftlerin, erklärt diese Pinkifizierung mit der Angst, mit den neuen Geschlechterrollen zurechtzukommen. Sie hat die Initiative Pink stinks in Leben gerufen, die u.a. gegen sexistische Werbung vorgeht (www. pinkstinks.de).

Auch ist es etwas teurer, eine Frau zu sein. Damen- und Mädchenwaren sind häufig teurer als vergleichbare Herrenwaren. Dieses Genderpricing wird mit der höheren Zahlungsbereitschaft der weiblichen Kunden begründet.

 

Die anschließende Diskussion war entsprechend lebhaft. 

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