Umgang mit dem Tod

Bestattungsmöglichkeiten in der Gemeinde Beverstedt 

Herr Matthias Lange vom Beerdigungsinstitut Rathjen in Beverstedt gibt uns Informationen über die Möglichkeiten von Bestattungen u. Beisetzungen. 

Die Beverstedter Landfrauen haben ein Tagesseminar zum Thema Umgang mit Tod und Leben im eigenen Umfeld und in der Gesellschaft“ in Kramelheide veranstaltet. Von Matthias Lange ließen sie sich auf dem Beverstedter Friedhof über Bestattungsmöglichkeiten in Beverstedt informieren. 

Vorsitzende Helga Silber schloss aus der Teilnehmerzahl von 35 Personen im ausgebuchten Seminar, dass Interesse besteht, sich dem Thema zu widmen. Wir wurden angeregt, uns unsere eigenen Gedanken zu machen, bilanzierte sie, „wir sind in den Dialog gegangen und haben überlegt, was wir in einen Notfallkoffer für den Umgang mit Tod und Sterben in unseren Familien tun würden.“ 

Fragen und Unsicherheiten kamen im Gespräch zum Ausdruck. „Und jedes Mal, wenn wir von einer Trauerfeier kommen, denken wir: Mit dem Ehepartner oder den Kindern müsste man besprechen Was heißt eigentlich Sterben? Wie gestalte ich den Abschied? Silber zitierte einen Satz von Margot Käßmann: Wer sich mit dem Tod beschäftigt, beschäftigt sich auch gleichzeitig mit dem Leben.“ Auch das „Hospiz zwischen Weser und Elbe“ in Bremervörde wurde den Teilnehmern vorgestellt. 

Matthias Lange hat das Bestattungsinstitut Rathjen 2001 von seinen Eltern übernommen. 33 Jahre ist er mit der Thematik befasst. Er erinnerte an die Geschichte: Der Beverstedter Friedhof wurde 1850 eingerichtet. Heute hat sich vieles verändert. „Drei-Generationen-Grabstätten werden immer weniger, weil die Familien nicht mehr unter einem Dach leben und die Kinder oft nicht mehr vor Ort sind.“ Deshalb sind Bestattungsmöglichkeiten gefragt, die wenig Grabpflege erfordern. 

Normale Grabstätten, normale Urnengräber, Rasengräber mit Sarg und Platte, Rasengräber mit Urne und Platte - beides sogenannte halbanonyme Gräber“ - oder anonyme Urnen-Grabstätten – ohne Namensplatten - sind in Beverstedt möglich. Waldbestattungen werden in den Friedwäldern Bremervörde, Bremer Schweiz bei Schwanewede und im Ruheforst in der Wingst angeboten. „Friedwald“ und Ruheforst“ sind zwei verschiedene Unternehmen, die eine solche Bestattungsart ermöglichen. Bestrebungen, in Wachholz einen Friedwald anzulegen, sind gescheitert. Wenn jemand Angehörige auf See 

bestatten lassen möchte, sollte er bedenken, dass es dann keinen Ort gibt, an dem man trauern könnte, empfiehlt Lange. 

In Städten gibt es auch auf Friedhöfen Bestattungen unter Bäumen. Helga Silber überlegte: „So etwas könnten wir Landfrauen ja auch für Beverstedt anregen.“ 

Internet: www.friedwald.de und www.ruheforst.de 

Bericht u. Fotos Arnold Plesse 

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