My home is my castle

Bei den Beverstedter Landfrauen trafen sich 45 Zuhörerinnen, um Margret Emkes Vortrag „My Home is my castle“ zu hören. Sie erzählte ihnen, „wie Wohnträume wahr werden können“.

Die Beraterin der Landwirtschaftskammer für die Kreise Vechta und Cloppenburg ist für die Hauswirtschaftsauszubildenden in ihrem Bezirk zuständig und bietet Seminare wie dieses über die Gemütlichkeit im Haus an.

Emke machte deutlich, dass sie öfter zu Hause etwas ändern würde – „Geschmack ändert sich alle sieben Jahre und Trends alle 21 Jahre“. Bevor man daran ginge, an der Einrichtung etwas zu ändern, müsste man Ordnung schaffen, führte sie aus. Die Hälfte des Mobiliars sei dazu gedacht, etwas unterzubringen. „Das engt einen beim Ändern ein“, meinte sie, man müsse dann überlegen: „Brauche ich das wirklich, was in dem Schrank ist?“ Manchmal sähe es besser aus, wenn man was entfernt.

Emke zeigte zu ihren Vorschlägen für die Einrichtungen im Haus Bilder, die erläutern, was sie vortrug. Die Anfangs-Bilderserie bezog sich auf den ersten Eindruck. Der beginnt schon am Eingang zum Haus – bei Bäumen, Büschen und Blumen. Auch auf der Diele stehe man eine Weile, wenn man sich begrüßt. Von Teppich, Stuhl, Kissen und Bildern her mache man sich eine Vorstellung, wer dort wohne.

Eine Reihe von Leitlinien trug die Beraterin vor, an die man sich bei der Gestaltung einer Wohnung halten solle. „Attraktive Blickpunkte schaffen!“ war ihr erster Vorschlag. Durch Tapeten und Möbel sei das möglich, wenn etwa eine Uhr hervorgehoben würde. Man sollte Kontraste schaffen, meinte sie – Alt/Neu, Holz/Stein, helle/dunkle Farben nannte sie als Beispiele. Inseln in der Wohnung würden Ruhe schaffen. Ein Teppich könne das zusammenhalten, was auf ihm stehe.

„Wieviel Farbe vertragen Sie?“ sei entscheidend für die Gestaltung. Dunklere Farben auf dem Boden, hellere an den Wänden, 60 % Hauptfarbe, 30 % Zusatzfarbe und 10 % Akzentfarbe, die man schnell austauschen könnte, schlug sie vor.

„Muster gekonnt kombinieren, sich an Linien orientieren und im Rahmen bleiben“ riet sie ihren Zuhörerinnen – und: „Sie waren jetzt zwei Stunden weg. Gehen Sie mal in Ihre Wohnung zurück, als seien Sie selbst Gast bei sich!“


Bericht u. Fotos A. Plesse

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