Wie man gute Laune essen kann...

Mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet in der Gaststätte „Zur Goldenen Aue“ bei Familie Rebien in Bramstedt-Lohe begann am Samstag, den 17. Januar 2015 die erste Vortragsveranstaltung.

Für den anschließenden Vortrag: “Wie man gute Laune essen kann“ konnte die Diplom Oecotrophologin Renate Frank aus Roseburg in Schleswig-Holstein gewonnen werden. 

Was wir essen und trinken beeinflusst nicht nur den Appetit und das Gewicht, sondern auch, ob wir gute oder schlechte Laune haben.

In unserem Gehirn ist eine Vielzahl von Botenstoffen für die emotionale Stimmung verantwortlich, aber auch für das Schlafverhalten, die Konzentrationsfähigkeit und das Schmerzempfinden. Unter besonderen Einflüssen, wie zum Beispiel Stress, Ärger und Kummer und bei einseitiger Ernährung, Krankheiten und Medikamenten-einnahme kann die Zahl der Botenstoffe abnehmen. Das führt in vielen Fällen zu Vergesslichkeit und Kopfschmerzen, aber auch zu erhöhter Reizbarkeit, aggressivem Verhalten oder depressiven Verstimmungen. Depressionen kommen bei Kindern und Jugendlichen heutzutage genauso häufig vor wie bei Erwachsenen. 

Oftmals wird bei schlechter Laune Schokolade empfohlen. Tatsächlich enthält Schokolade den "Glücksstoff" Serotonin, doch leider hält die stimmungserhellende Wirkung von Schokolade nur so kurz an, dass man den ganzen Tag über naschen müsste. Dann hört die gute Laune spätestens bei dem Blick auf die Waage auf. Wer eine anhaltende gute Stimmung ohne Gewissensbisse und Gewichtsprobleme erzielen möchte, der sollte Nüsse mit Honig und Obst kombinieren. Das könnte in Form eines Obstsalates oder durch das Backen von "Glückskeksen" mit Nüssen geschehen. Auch eine gegrillte Banane mit Kokosraspeln kann einen Tag wieder heller aussehen lassen und Kopfschmerzen verhindern. Wer allerdings regelmäßig an mittelschweren Depressionen leidet, sollte Johanniskrauttee wählen. 

Zu viele Botenstoffe können ebenso ungünstig sein wie zu wenig Botenstoffe im Gehirn. Ein Übermaß an Botenstoffen kann zu Konzentrationsstörungen, Unruhe, wechselnden Stimmungen und Wutausbrüchen führen. Hiervon betroffen sind besonders oft Kinder und Jugendliche, die mit ihrer Nahrung hohe Mengen des Geschmacksverstärkers Glutamat und viel Phosphat aufnehmen. Durch diese Lebensmittel-Zusatzstoffe kann das Aufmerksamkeits- Defizit-Syndrom und Überaktivität verstärkt werden. 

Darüber hinaus hat auch der Fettverzehr Einfluss auf Psyche und Verhalten. Ein hoher Verzehr an sogenannten Omega-6-Fettsäuren fördert aggressives Verhalten und Gewaltbereitschaft. Diese Fettsäuren sind in vielen Fast Food- Produkten enthalten.

Ob man wohl oder übel gelaunt ist, hängt auch davon ab, wie und wo man isst. Besonders ungünstig ist es, bei schlechter Laune eine grüne oder braune Speise von einem blauen Teller an einem weiß gedeckten Tisch zu essen. Überwiegen dagegen die Farben gelb, orange und rot, kann die Stimmung wieder steigen. Eine bewusste Ernährung kann viele Befindlichkeitsstörungen lindern oder verhindern.

Alle 100 LandFrauen erhielten zur Erinnerung oder als Ansporn einen Smiley-Aufkleber.

Die Rezeptkopien werden auf der Jahreshauptversammlung 19.02.2015 verteilt.

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