Spende für Tschernobylkinder


 Beim Beverstedter Landfrauenfrühstück bekamen Vorsitzende Ortrud Heldt und Heike Rohloff vom Verein Hilfe zur Selbsthilfe in Osteuropa Gelegenheit, über ihre Arbeit und Erfahrung mit dem Erholungsangebot für Tschernobyl-Kinder zu berichten und um Unterstützung zu bitten. – Nach der Sammlung mit herumgereichten Sparschweinchen erlebten sie begeistert die Großzügigkeit der Landfrauen, die den großartigen Betrag von 830 Euro übergeben konnten. 

Alle zwei Jahre lädt der Verein weißrussische Kinder aus der verstrahlten Region Tschernobyl zur Erholung ein. 25 Kinder mit drei Betreuerinnen werden dann im Schullandheim Bokel versorgt und erleben ein tolles Freizeitangebot. 

Die Kinder kommen aus den bei der Atomkatastrophe verstrahlten Dörfern, aus sozial schwachen Familien mit meist schwierigem Alltag. Die Menschen leiden noch immer unter der Katastrophe von 1986 und die Kinder haben keine Möglichkeit, in irgendeiner Weise Erholung zu erfahren. 

In Bokel sind die Kinder jedes Mal total glücklich über die gute Ver-sorgung und können zum Beispiel einen Restaurantbesuch, der oft von den Eigentümern unterstützt wird, kaum fassen. Berührt, so Heike Rohloff, habe sie die Frage eines Jungen erlebt, wer denn das bezahle. Der Verein sei froh sagen zu können, dass von der Gemeinde Beverstedt, den Menschen aus der Gemeinde und der Region die Kosten getragen werden. 

Dankesbriefe der Eltern zeugen immer wieder davon, dass die Kinder durch den Aufenthalt in unserer Region einen gesundheitlichen Schub bekommen. Nicht zuletzt wirkt der Aufenthalt durch die positiven Erzählungen der Kinder gegen die heftige anti-deutsche Propaganda in Weißrussland. Das Bild der weißrussischen Menschen über Deutschland ändert sich. 

Um das Projekt auch im nächsten Jahr fortsetzen zu können, muss die erhebliche Summe von etwa 17.000 Euro finanziert werden. Deshalb richtete sich die Bitte um Hilfe an den großen Kreis der Landfrauen. Gleichzeitig konnte Heike Rohloff das Versprechen geben, dass jeder Cent für die Kinder ausgegeben wird und keine Verwaltungskosten entstehen. Ehrenamtliche Helfer setzten ihre Kraft und Zeit für die Tschernobyl-Kinder ein. 

Text u. Foto M. Gremke 

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