Landfrauenfrühstück in Kirchwistedt


220 Frauen eröffneten mit einem leckeren Frühstück im Landgasthof Oerding in Kirchwistedt für sich das Beverstedter Landfrauenjahr. Vorsitzende Helga Silber war sehr froh, dass das Angebot so gut angenommen wurde und wollte damit in der krisengeschüttelten Zeit auch ein Zeichen für eine positive Grundstimmung sehen. Sich und allen Mitgliedern wünschte sie für das neue Jahr die Neugier einer Ziege, das stolze Selbstbewusstsein des Hahnes und das dicke Fell des Elefanten. 

Letzteres „brauchten“ die Teilnehmerinnen „ein wenig“ für den Vortrag „Wenn ich in den Spiegel sehe, sehe ich meine Mutter“. Emotional erlebten die Frauen die diplomierte Lebensberaterin Renate Winkel von der BISS – Beratungs- und Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt – in Stade. Ihr Vortrag basierte auf der Arbeit mit Frauen jeden Alters und unterschiedlichster Sozialisation. 

Mit einer kleinen Übung des Ausschüttelns sowie tief ein- und auszuatmen, stimmte die Referentin die Teilnehmerinnen darauf ein, sich für den Vortrag selbst wahrzunehmen. Sie lud dazu ein, die Aufmerksamkeit in das Herz zu rücken für die Wahrnehmung: das ist ein wunderschöner Diamant, der immer größer wird und in alle Richtungen ausstrahlt. 

Mit dieser positiven Aussage begann sie den Vortrag aus ihrer Ar-beit mit Frauen, die das Gefühl haben, sich in einer Sackgasse zu befinden. Dabei stelle sie viele gleiche gelernte Muster, Verhaltensweisen und Strategien fest. Sie gab Beispiele dafür, die das Fazit zulassen: „Frau/Mutter“ macht das schon, „Frau“ kann immer helfen, „Frau“ muss immer stark sein – auf mich ist Verlass, ich kann nicht einfach nein sagen, irgendjemand muss es ja machen. 

Fürsorge, Hilfsbereitschaft, Umsicht, Kollegialität sind für andere dabei oft recht bequem. 

Erstes Vorbild sei dafür oft die eigene Mutter, mit der die Bindung schon im Mutterleib beginnt. Kinder können sich in den ersten Lebensjahren nicht davon abgrenzen, positive und negative Energien (Liebe, Stärke, Schutz, Schutzbedürfnis) unbewusst, aber intensivst aufzunehmen. 

Wichtig ist zu wissen, dass vieles aus der Kindheit unbewusst vorhanden ist und ein altes Programm nur aktiviert wird. Für das Seelenwohl und die eigene Freiheit sei es wichtig, die eigene Wahrnehmung der Mutter zu reflektieren. 

Es gehe ihr nicht um Schälte und Kritik an der Mutter, so die Referentin, sondern um das große Verständnis der Situation von Mutter und Tochter. 

Jeder ist auch selbst Schöpfer seines Wohlbefindens und muss für sich entscheiden, was im Leben wichtig sein soll. 

Sich von anderen nicht abhalten zu lassen, den eigenen selbstbewussten Weg zu gehen und auf das eigene Herz zu hören, was für sich selbst stimmig ist, gab sie als Wunsch für die Teilnehmerinnen mit auf den Weg. 

Verbunden mit ihrem Dank für den Vortrag war sich die stellvertretende Vorsitzende Petra Brinkmann sicher, dass „die Frauen“ auf einem guten Weg sind. 

Text u. Fotos M. Gremke 

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Kommentare: 1
  • #1

    Portia Dahlgren (Montag, 06 Februar 2017 03:32)


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