Erlebnistour an den Ostseefjord Schlei - Eine Fünftagefahrt der Stoteler Landfrauen

Mit 30 Frauen und einem Mann startete der Bus frühmorgens mit Busfahrer Günter in Richtung Wischhafen­Glücksstadt. In Hemmingestedt wurden wir zu einer Führung durch die Paprika­ und Tomatengewächshäuser erwartet. Weiter ging es nach Rendsburg. Nach der kleinen Stadtführung fuhren wir mit der Schwebefähre, die an Rendsburgs Eisener Lady, einer 42 Meter hohen Eisenbahnbrücke hängt, die über den Nord­Ostseekanal führt. Übernachtung war in Fahrdorf bei Schleswig, direkt an der Schlei.

Am nächsten Tag wurden wir zu einer Stadtführung in Schleswig erwartet. Das Rathaus , der Dom und die historische Fischersiedlung Holm stimmten uns ein auf den Bauerngarten der Familie Chalupka,eine Oase für Tiere und Pflanzen. Am Nachmittag wandelten wir auf den Spuren des Fernseh­Landarztes und besuchten Deekelsen, in Wirklichkeit Kappeln.

Am dritten Tag starteten wir zu einem Ausflug in die Landeshauptstadt Kiel.Wasser ist das Kieler Element, das lernten wir auf der Stadtrundfahrt. Am Nachmittag hatten wir einen Zwischenstopp auf Gut Steinwehr, direkt am Nord­Ostseekanal gelegen. Mit 20 Hektar Himbeerkulturen angefangen, hat sich der Betrieb auf 140 Hektar erweitert und baut neben Himbeeren auch Erdbeeren, Johannisbeeren und Kirschen an. Eine Kaffeepause mit Produkten aus der eigenen Hofbäckerei und ein Einkauf im Hofladen schloss den Tag ab.

Am nächsten Tag ging die Fahrt zum nahegelegenen Wikingermuseum „Haithabu“ vor den Toren Schleswigs. Vom 9. bis 11. Jahrhundert war Haithabu eines der bedeutendsten Handelszentren Nordeuropas. Einzigartige Originalfunde führen die Besucher in das frühstädtische Leben vor 1000 Jahren.Am Nachmittag entflohen wir der Hitze und machten eine Fahrt mit dem Raddampfer auf der Schlei zur Lotseninsel und zurück.

Am letzten Tag ließen wir uns durch den Barockgarten von Schloss Gottdorf führen. Im neuen Globushaus lernten wir im begehbaren Riesenglobus während einer achtminütigen Fahrt etwas über die Funktion der inneren Kugel und bekamen den Sternenhimmel mit allen Sternenbildern erklärt. Diese originalgetreue Rekonstruktion gilt heute als frühestes Planetarium der Welt. Müde ­ aber mit einem Schatz voller Erfahrungen fuhr uns unser Günter wieder nach Hause.

 

Text und Fotos Helga Tietjen


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