Die Strategien der Werbung: Landfrauenfrühstück bei Wolle in Schwegen

Landfrauenfrühstück bei Wolle in Schwegen Zu Gast war Doris Zick mit dem Thema: Die Strategien der Werbung „Werbung soll uns Verbrauchern den Eindruck vermitteln, dass wir gewisse Dinge unbedingt brauchen, um glücklich zu sein. Nur wer die angesagtesten Nobelmarken verwendet, ist ein ganz toller Hecht und alle Mitmenschen bewundern ihn.“ Die Journalistin und Kommunikationstrainerin Doris Zick aus Stade war bei den Stoteler Landfrauen zu Gast und sprach über die Strategien der Werbung.

 

Mehr als 100 Frauen hatten sich auf dem frühlingsfrisch geschmückten Saal der Gaststätte Wolle in Schwegen eingefunden und genossen zunächst das schmackhafte, leckere Frühstück. Eine gute Grundlage für den Vortrag von Doris Zick, die mit lockeren Zwischenbeiträgen von den typischen Werbestrategien sprach, und wie wir geschickt beeinflußt werden, um Sachen zu kaufen, die wir nicht brauchen.

 

Die wichtigste Zielgruppe der Werbestrategen sind junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 28 Jahren.Auch Kinder und Jugendliche sind interessant,weil sie leicht beeinflußbar sind, sie verfügen oft über sehr viel Geld. Die Gruppe der 29 – 49jährigen ist zumeist gut versorgt und daher eher für Luxusgüter und Nobelmarken empfänglich. Neu entdeckt für die Werbung wurde vor einigen Jahren die Gruppe 50 plus. Diese Altersgruppe will gut leben, sich schick kleiden, reisen und geht ins Fitneßstudio.

 

Rund eine Milliarde Euro geben Firmen für Werbung aus. Die drei wichtigsten Werbeträger sind: Auto, Lebensmittel und Medikamente. Die größte Rolle spielt immer noch die gedruckte Werbung in Zeitungen, auf Plakaten und Prospekten, es folgen Radio, Film und Fernsehen. Auch die Internetwerbung nimmt inzwischen einen breiten Raum ein. Der versteckten Werbung, in der Nobelmarken im Spielfilm gezeigt werden, kann sich kaum jemand entziehen. Das häufige Umräumen in Supermärkten verfolgt die Strategie, dass der Kunde die eingefahrenen Pfade verläßt und Waren einpackt, an die er „zufällig“vorbeikommt.

 

Bei vielen Waren ist die Stiftung Warentest ein unbestechlicher Berater. Seit1964 prüft die Stiftung unabhängig Produkte aller Art. Die Testergebnisse werden veröffentlicht oder können angefordert werden. Mit einem lockeren Werbespruch beendete Doris Zick ihren kurzweiligen Vortrag.

 

Text und Foto: Helga Tietjen

Mit lockeren Werbesprüchen zauberte Doris Zick (links) ein Lächeln  auf die Gesichter der Stoteler Landfrauen und der Vorsitzenden Ingrid Tienken(rechts).
Mit lockeren Werbesprüchen zauberte Doris Zick (links) ein Lächeln auf die Gesichter der Stoteler Landfrauen und der Vorsitzenden Ingrid Tienken(rechts).

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