Landfrauenverein Stotel u. Umgebung
| Nachlese |
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Besuch des Kunstmuseums in Bremerhaven
im April 2012
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Zweiundzwanzig neugierige Frauen des Landfrauenvereins Stotel ließen sich ein, auf eine Entführung in die Welt der Künste - und wurden nicht enttäuscht. Über drei Etagen ging es durch viele Räume von den Worpsweder Künstlern über moderne Kunst aus Farbeimern und Staubtüchern bis hin zu dem neu gestalteten Raum von Joseph Beuss. Die endlose Vielfalt der künstlerischen Ausdrucksformen war sehr beeindruckend und überwältigend; versehen mit den anschaulichen, klaren Erklärungen der jungen Führerin bekamen wir einen interessanten Einblick in die Schätze des Kunstvereins Bremerhaven. |
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Roger Williams stellte zu dieser Zeit in der Kunsthalle aus. Gestärkt von Kaffee und Kuchen im Theatercafe´, konnten wir uns einen Eindruck verschaffen, wie sich für den Künstler Musik und Malerei miteinander verbinden, wie seine Bilder die Energie aus der Musik aufnehmen.
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Fotos und Text von Ute Berger
Heimische Kräuter sammeln am 23. April 2012
Kräuter, die in unserer Region wachsen, sammelten die Stoteler
Landfrauen unter der Anleitung von Maren Suhr aus Wellen. In der
Küche von Luise Westermann in Stotel-Hetthorn wurde das frische
Grün zu Kräutersalz, -öl und -essig verarbeitet, so dass jede
Teilnehmerin ihr ganz persönliches Kräuterdressing
zusammenstellen konnte.

Außerdem wurde eine Wildkräuter-Grünkernsuppe, eine
Brennnesselquiche und ein Kräuterdip hergestellt. Kräuterbrötchen,
Waldmeister-Buttermilchcreme und Holundersekt vervollständigten das
schmackhafte und ungewöhnliche Büfett.
Ein Rezept zum Testessen:
Wildkräuter-Grünkern-Suppe
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100g feines Grünkernmehl 1 Zwiebel |
- hacken und andünsten |
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2 El Öl 30g Wildkräuter (Brennnessel, Löwenzahn, Sauerampfer, Rauke, Giersch,Vogelmiere usw) |
- waschen, trocknen, fein hacken, kurz mitdünsten |
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1 l Wasser 2 Würfel Gemüsebrühe |
- dazu 15 Min. köcheln |
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200 g Schmand 1 Prise Muskatnuss |
- zugeben, evtl. pfeffern und salzen |
| je nach Konsistenz Milch oder Sahne zugeben. |
Aktion: Gesundes Frühstück in der Schule
zubereitet von den Stoteler Landfrauen und finanziert vom
Verein „Bürger helfen Bürger“
im März 2012
Ein vitaminreiches Frühstück für die 240 Kinder der Grundschule Stotel hat das Landfrauenteam um Edda Nancken zubereitet. In Zusammenarbeit mit dem Verein „Bürger helfen Bürger“, der diese Aktion finanziert , der Grundschule, dem örtlichen Lebensmittelmarkt Lachowicz, der die Waren vergünstigt abgibt und den Landfrauen wurde dieses Angebot erst möglich gemacht.
Ziel der Aktion ist es, den Kindern zu zeigen, dass auch gesundes Essen lecker ist. Auf diese Weise sollen auch die Eltern angehalten werden, den Kindern mehr Obst und Gemüse als Pausensnack mitzugeben.
Bei den Schülern kam diese Angebot sehr gut an. Ruckzuck waren die Platten leer geputzt, für die zwölf Landfrauen nach dem Einkauf eine Stunde lang geschnippelt hatten. Trotz der vielen Arbeit soll das gesunde Frühstück regelmäßig einmal im Monat angeboten werden. Der nächste Termin ist der 18. April. Wenn sich weitere Helfer finden, evtl. Beteiligen sich auch Eltern, wird der Duft nach frischem Obst und Gemüse sicher bald noch häufiger zu riechen sein.
Die Kinder können es kaum
erwarten, dass sie die leckeren Platten plündern dürfen.
Das Team um Edda Nancken freut sich über den gesunden Appetit der
Kinder.
Foto von Marcel Ruge Nordsee-Zeitung Bremerhaven
Frauenfrühstück beim Landfrauenverein
Stotel
am 24. März 2012
Frauenfrühstück beim Landfrauenverein Stotel,
allein die Ankündigung ist inzwischen ein Garant für den Erfolg der
Veranstaltung. Mehr als 120 Frauen begrüßte die Vorsitzende des
Stoteler Vereins Ingrid Tienken auf dem Saal der Gaststätte Wolle in
Schwegen mit einem Frühlingsgedicht.
Das leckere und reichhaltige Frühstücksbüfett, zubereitet von der Familie Wolle und ihrem Team, fand wieder viel Zuspruch. Die Schwegener Landfrauen hatten den Saal wieder frühlingsbunt geschmückt; sie haben einfach ein Händchen dafür, aus einfachsten Dingen tolle Hingucker zu machen.
Das Rahmenprogramm gestalteten „de Delenspöker“ mit Manfred Bönig am Akkordeon, Klaus Barck am Kontrabass und Marlies Hinze Gesang, Döntjes und Geschichten op platt. Die Gruppe verbreitete gute Laune mit einer bunten Mischung zum Zuhören, Mitsingen und Schunkeln.
Die Landfrauen verbrachten einen schönen Vormittag mit viel Musik und interessanten Gesprächen in angenehmer Atmosphäre.
Fotos und Text: Helga Tietjen
Nutzen und Gefahren im Umgang mit dem
Internet
Vortragsabend bei den Landfrauen am 7. März 2012
Worauf muss ich achten, wenn meine Kinder oder Enkelkinder im Internet unterwegs sind? Über den Nutzen des Internets, aber auch über die Gefahren im Umgang mit dem Medium sprach Matthias Hillmann von der Jugendpflege Loxstedt mit den Landfrauen aus Stotel und Donnern. Beide Vereine hatten sich zusammengetan und zu einem Vortrag über dieses wichtige und aktuelle Thema in den Bürgersaal des Loxstedter Rathauses eingeladen.
Verbote nützen gar nichts und bewirken eher das Gegenteil, sagte Matthias Hillmann. Die Jugendlichen sind mit diesem Medium aufgewachsen und gehen ganz selbstverständlich damit um. Die gesamte Gruppenkommunikation geht über Facebook, Google, Street View oder ähnliches. Der Vorteil: Alle sogenannten Freunde sind gleichzeitig informiert und eine Bestätigung oder Antwort erfolgt meist sofort.
Diese ständige Erreichbarkeit mit Hilfe des Handys, always online genannt, ist für die Heranwachsenden selbstverständlich und ihre Art Verbindung zu halten, Freunde zu treffen oder auch einfach nur zu „quatschen“.
Hillmanns Rat: Die Erwachsenen sollten gelassen damit umgehen. „Gehen sie selbst ins Internet, probieren sie aus, welche Möglichkeiten dieses Medium bietet. Durch die weitverzweigte Vernetzung können sie sich mit Fachleuten aus aller Welt austauschen.“
Eine Seite, die nicht gefällt oder auffällig ist, einfach sperren, bringt nichts. „Reden sie mit ihren Kindern und entwickeln sie gemeinsam ein Gespür dafür, was geht - was geht nicht.“
Die Preisgabe persönlicher Daten sollte absolut tabu sein, wohl überlegt sein muss auch die Veröffentlichung privater Fotos.
Die sogenannten neuen Medien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, wer verantwortungsvoll und kritisch damit umgeht, wird den Nutzen gegen die Gefahren durchaus abwägen können.
Text: Helga Tietjen
Besprechung des neuen Winterprogramms 2012/13
Der Vorstand des Landfrauenvereins Stotel traf sich mit den Ortsvertrauensfrauen in der Gaststätte Büttelmann in Wollingst zur Besprechung des Programms für das Winterhalbjahr 2012/13. Nach dem gemeinsamen Frühstück wurden die gesammelten Vorschläge und Ideen aufgelistet und besprochen.
Für die Monate September 2012 bis März 2013 wurde jeweils ein Vortrag und und Kreativkursus festgelegt. Veranstaltungsort und Referenten bzw. Kursleiter müssen noch gebucht werden. Jede Mitarbeiterin in dieser Runde bekam eine Aufgabe zugewiesen. Erst nach der erfolgreichen Rückmeldung bei der Vorsitzenden Ingrid Tienken kann das neue Winterprogramm in Druck gehen. Der Tagesausflug, die Mehrtagesfahrt und die Fahrradtour sind dabei noch nicht berücksichtigt. Über entsprechende Ziel-Vorschläge wird auf der Jahreshauptversammlung von den Mitgliedern abgestimmt.
Da rauchen die Köpfe- jede Mitarbeiterin möchte ihre Ideen und
Vorschläge
gerne im Programm wiederfinden. Ein ausgewogenes Programm erfordert
Kompromißbereitschaft, es soll ja für alle Altersgruppen was dabei
sein.
Text und Foto von Helga Tietjen
Bücherlesung mit Grete Hoops am 22. Februar 2012
„So
einen schönen Nachmittag haben wir lange nicht gehabt.“ Mehr als 40
Landfrauen waren in das Kulturzentrum Alte Schule nach Stotel zu
einer Bücherlesung gekommen. Grete Hoops aus Tarmstedt las aus ihren
plattdeutschen Büchern wahre Geschichten aus unserer Region vor. In
ihren Kurzgeschichten, die das Leben schreibt, erzählt die Autorin
von schlitzohrigen und schlagfertigen Leuten aus der guten alten
Zeit ebenso, wie aktuelle Geschichten. Mit ihrem Vortrag zauberte
sie ein feines Schmunzeln auf die Gesichter und nicht selten klang
auch herzhaftes Lachen durch den Raum.
Grete Hoops wurde 1935 in Ostertimke bei Zeven geboren und wuchs auf der elterlichen Landstelle auf. Bereits in der Schule schrieb sie gern Aufsätze und kleine Geschichten. Wie damals üblich musste sie nach der Schulzeit auf dem elterlichen Hof mit anpacken. Trotz aller Arbeit fand sie immer wieder Gelegenheit, Erlebtes und Gehörtes aufzuschreiben. Doch erst im reiferen Alter fasste sie den Mut, mit der Ermunterung und Unterstützung einer Freundin, ihre Geschichten zu veröffentlichen.
Der Isensee Verlag aus Oldenburg brachte 2001 ihr erstes Buch heraus mit dem Titel: „Twischen Waterkant, Heide un Moor:“ Nach dem großen Erfolg ging nun fast jährlich ein Buch der plattdeutschen Autorin in Druck.
Mit
ihrem mittlerweile zehnten Buch nimmt uns Grete Hoops, als
meistverkaufte plattdeutsche Autorin im norddeutschen Raum, mit auf
eine 80seitige Reise in die vergnüglichen, skurrilen Begebenheiten
des Alltags. „De Klönsnack is dat Beste an'n Norden,“ in diesem Buch
bringt sie uns nicht nur zum Schmunzeln, sondern setzt sich sehr für
den Erhalt der plattdeutschen Sprache ein.Sie verwendet Wörter, die
wir kaum noch kennen, alles was sie aufschnappt, wird sofort
aufgeschrieben. Unbekannte Wörter sind in jedem Buch nachzuschlagen
auf den Seiten: „Wat de Wöör bedüürt“.“
Mit ihrem 2006 veröffentlichtem Vorlese- und Kinderbuch: „ Mit Dela un Didi dör dat Johr,“ will sie den Kontakt mit der plattdeutschen Sprache fördern. Das Buch ist wunderschön illustriert von Ute von der Wehl. Eine CD, auf der Grete Hoops pattdeutsche Geschichten vertellt „ von Heideland bit Waterkant,“ ist bereits seit 2007 im Handel erhältlich.
Bildunterschrift: Nach der vergnüglichen Lesung beim Landfrauenverein Stotel signierte die plattdeutsche Autorin Grete Hoops (rechts) auf Wunsch gern ihre Bücher.
Bild und Text von Helga Tietjen
Osteopathie – was ist das?
Der Osteopath Marcus Richartz aus Nesse war bei den Stoteler Landfrauen zu Gast und sprach über dieses Thema im Haus am See. Osteopathie ist eine andere Art, Medizin zu begreifen. Sie ist keine herkömmliche Therapie und behandelt nicht die Symtome einer Krankheit. Ein Osteopath kann die Funktionsstörungen und Blockaden beseitigen, die durch eine Krankheit hervorgerufen wurden, und so dem Körper helfen, seine Gesundheit wiederzuerlangen.
Marcus Richartz hängte nach der Ausbildung zum Physiotherapeuten ein fünfjähriges Studium zum Osteopathen an. Dabei lernte er die menschliche Anatomie in drei Säulen zu erkennen.
1. Paretale = Knochen, Bänder, Gelenke, Muskeln.
2. Craniale = Kopf (alle Teile des Körpers stehen mit dem Kopf in Verbindung)
3. Visurale = innere Organe, Blutgefäße, Fettgewebe.
Die Methode der ganzheitlichen Behandlung wird heute noch nach dem Begründer der Osteopathie, dem amerikanischen Landarzt Andrew Taylor Still (1828 – 1917) gelehrt. Die Diagnostik erfolgt ausschließlich mit den Händen. Der Osteopath ertastet das menschliche Gewebe Schicht für Schicht und spürt so die Bewegungseinschränkungen und Spannungen auf. Mit behutsamen Handgriffen bringt der Osteopath den Körper wieder in sein inneres Gleichgewicht und aktiviert seine Selbstheilungskräfte.
Die Osteopathie ist als ganzheitliche Behandlung auf den Menschen ausgerichtet, das heißt, es werden Körper, Geist und Seele als Ganzes gesehen und behandelt. „Das Ganze hat mit Handauflegen und Wunderheilung nichts zu tun,“ betont Richartz. Ein Osteopath kann die Schulmedizin nicht ersetzen, sondern möchte vertrauensvoll mit ihr zusammenarbeiten. Hier findet zur Zeit ein Umdenken in diese Richtung statt. Einige Krankenkassen übernehmen bereits die Kosten einer osteopathischen Behandlung.
Bei strukturellen Störungen, wie schwere Bandscheibenvorfälle kann die unterstützende Behandlung der Osteopathie eine Operation hinauszögern oder auch ganz verhindern. Sie ist aber kein Allheilmittel, bei schweren Krankheitsbildern wie Krebserkrankungen oder zerstörtes Gewebe, kann auch die Osteopathie nicht heilen.
Die Landfrauen waren sehr beeindruckt von diesem aufklärenden Vortrag und dankten Marcus Richartz mit herzlichem Beifall.
Text: Helga Tietjen
Patientenverfügung und Gesundheitsvorsorgevollmacht am 9. November 2011
Mit dem wichtigen Thema einer Patientenverfügung und der Gesundheitsvorsorgevollmacht befasste sich der Landfrauenverein Stotel auf seiner jüngsten Zusammenkunft. Rechtsanwältin Evelyne Tietjen klärte die Landfrauen, die zum Teil auch ihre Lebenspartner mitgebracht hatten darüber auf, wie wichtig gerade heute, im Zeitalter der modernen Medizin, eine schriftliche Vorsorgeregelung ist. Wenn man selbst auf Grund eines Unfalls oder Krankheit nicht mehr seinen Willen äußern kann, muss für die ärztliche Behandlung eine Einwilligung vorliegen. Wenn keine Verfügung in Form einer Vorsorgevollmacht vorliegt, wird eine Betreuung eingerichtet. Ist eine Vertrauensperson vorhanden, die im Ernstfall nach dem Willen des Patienten entscheiden kann, muss dies unbedingt schriftlich festgehalten werden. Die genannte Vertrauensperson muss informiert werden und mit dem besonderen Auftrag einverstanden sein.
Die Gesundheitsvorsorgevollmacht kann mit den besonderen Wünschen und Bedürfnissen des Einzelnen als handgeschriebenes Exemplar selbst verfasst werden. Es gibt auch vorgefertigte Formulare, die aus dem Internet heruntergeladen werden können unter:
Christliche Patientenverfügung (EKD) oder vom
Bundesministerium für Justiz
http://www.bmj.de/DE/Buerger/gesellschaft/Patientenverfuegung/patientenverfuegung_node.html
Formular:
http://www.bmj.de/SharedDocs/Downloads/DE/broschueren/broschueren_anlagen/Vorsorgevollmacht_Formular_November_2009.pdf?__blob=publicationFile
Dritte Möglichkeit: Nach eigenen Vorstellungen beim Rechtsanwalt anfertigen lassen.
Liegt im Ernstfall keine Vorsorgevollmacht vor, wird geprüft, ob ein Familienmitglied als Betreuer in Frage kommt, bevor ein amtlicher Betreuer vom Gericht bestellt wird. Nach ihrem anschaulich dargestellten Vortrag konnte die Referentin noch zu vielen speziellen Fragen Stellung nehmen.
Text: Helga Tietjen
Jubiläumsfeier 60 Jahre Landfrauenverein Stotel am 15. Oktober 2011
Der Landfrauenverein Stotel und Umgebung feierte seinen 60. Geburtstag mit vielen Gästen und Mitgliedern in der Gaststätte Wolle in Schwegen. Rund 100 Gäste hatten sich auf dem herbstlich geschmückten Saal eingefunden. Der Kreisverband der Landfrauen war mit der Vorsitzenden Anke Heesemann- Prenzler und ihrer Stellvertreterin Christiane Mangels vertreten, sowie Vertreterinnen aus allen 10 Landfrauenvereinen des Altkreises Wesermünde. Gründungsmitglied Margarete Hansing aus Fleeste wurde mit einem Blumenstrauß geehrt, Beta Bohling aus Schwegen konnte leider nicht dabei sein, sie bekommt ihren Blumenstrauß überbracht.
Der Dank der Vorsitzenden Ingrid Tienken ging zunächst an ihre Vorstandsdamen und Ortsvertrauensfrauen, die unter anderem für das reichhaltige Kuchenbuffett am Nachmittag zuständig waren, sowie an die Schwegener Landfrauen, die den Saal wieder wunderschön passend zum Herbst geschmückt hatten. Mit einem Streifzug durch die Geschichte des Landfrauenvereins Stotel gab die Vorsitzende einen kleinen Einblick über den Landfrauenverein damals und heute. 1971 hatte unser Landesverband 34000 Mitglieder, heute sind es fast 70000 Landfrauen, zusammen mit den 30000 Landfrauen vom Landesverband Weser-Ems sind wir der größte Frauenverband in Niedersachsen, verkündete Ingrid Tienken stolz. Der Landfrauenverein Stotel hatte 1981 130 Mitglieder, heute sind gut 300 Frauen dabei.
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Die Schwegener Landfrauen hatten den Saal mit viel Liebe zum Detail herbstlich geschmückt. |
Kreativer Tischschmuck, der viel bewundert wurde. |
Die Kreisverbandsvorsitzende Anke Heesemann-Prenzler (Bildmitt) gratuliert den beiden Vorsitzenden Ingrid Tienken und Ute Berger zum 60. Geburtstag des Stoteler Landfrauenvereins. |
Für den musikalischen Rahmung sorgte Simon Bellet, der einfühlsam von Saxophon zu Querflöte und Akkordeon wechselte. Nach dem reichhaltigen und sehr schmackhaften Mittagessen warteten die Gäste gespannt auf den Vortrag des Duos „Hin und weg“. Die rund 90 Minuten des Auftritts der beiden Damen verging wie im Nu, und ohne Zugabe ließen die Landfrauen das Duo nicht ziehen. Ein schöner Festtag, der den vielen Gästen noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.
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Das Duo „hin und weg“ begeisterte das Publikum mit ihrem Auftritt. |
Die Landfrauen amüsierten sich köstlich über das Duo“hin und weg“, das während ihres Auftritts durch die Reihen der Zuschauer ging. |
Mit dem selbstgebackenen Tortenbuffett sorgten die Gastgeber für einen weiteren Glanzpunkt der Jubiläumsfeier. |
60 Jahre Landfrauenarbeit – für die Frauen heißt das: Wir bewegen etwas, wir setzen uns ein, mit Themen aus Ernährung, Gesundheit, Kultur und Politik, aktuell der Zeit angepaßt und immer offen für Anregungen von außen. Die eigentliche Gründung geht auf den 20. Februar 1931 zurück. Damals gründeten 17 Frauen den „Landwirtschaftlichen Hausfrauenverein Stotel und Umgebung“. Die Mitglieder trafen sich einmal im Monat zu Vorträgen über Hauswirtschaft, Gartenbau und Geflügelzucht. Schon damals versuchten die Landfrauen ihre Produkte wie Gemüse, Obst, Butter, Käse, Eier und Geflügel auf dem Geestemünder Wochenmarkt zu verkaufen. Im Sommer stand ein Tagesausflug mit Besichtigung eines Musterbetriebes auf dem Programm. In den Kriegsjahren kam die Arbeit des Hausfrauenvereins zum Erliegen.
Am 17. Oktober 1951 fand unter der Leitung der Hauswirtschaftslehrerin Dierksen die Gründung des Landfrauenvereins Stotel und Umgebung statt. Luise Haxsen aus Fleeste übernahm den Vorsitz, Kassenführerin wurde Hanna Cordts aus Stotel, die dieses Amt mehr als 40 Jahre ausübte. Nach 20jähriger Vereinsführung übergab Luise Haxsen ihr Amt an Meina Kothe, Schwegen, die widerum die Vereinsführung nach 20 Jahren in die Hände von Hanny Haxsen Ueterlande legte. Nach 15 Jahren gab Hanny Haxsen dieses vertrauensvolle Amt weiter an die jetzige Vorsitzende Ingrid Tienken Nesse.
Der Vorstand verstand es zu allen Zeiten, mit viel Engagement und interessanter Themenauswahl viele neue Mitglieder zu gewinnen. Dabei fühlen sich alle Frauen angesprochen, die auf dem Lande leben. Von den 300 Mitgliedern sind nur noch wenige in der Landwirtschaft tätig.
Der Fortschritt geht nicht an den Landfrauen vorbei. Bei den Veranstaltungen geht es damals wie heute um aktuelle Themen der Zeit wie Ernährung, Gesundheit, Kultur und Computertechnik.Auch die Kreativität kennt keine Grenzen. Alte Handarbeitstechniken, Tonarbeiten, Blumen- und Tischschmuck und vieles mehr erfreut sich großer Beliebtheit.
Der Aquarelmallkursus ist seit 1993 ein Dauerbrenner, zahlreiche Bilder hängen bereits in öffentlichen Räumen der Gemeinde Loxstedt. Neu ist in diesem Winterhalbjahr ein Kursus „Plattsnacken“. Vor 60 Jahren undenkbar, sprach doch fast jeder ganz selbstverständlich die plattdeutsche Sprache.
Veranstaltungen im neuen Kulturzentrum Alte Schule Stotel und regelmäßige Bücherlesungen mit Autoren aus der Region in der Bücherei Loxstedt runden das umfangreiche Programm ab. Auch die älteren Mitglieder fühlen sich wohl in der Gemeinschaft. Erstmals wurde in diesem Jahr ein Seniorenkaffee organisiert, der viel Zuspruch fand.
Das Fernweh und die Reiselust packt die Landfrauen am Tag nach Pfingsten mit einem Ausflug in die nähere Umgebung. Im Sommer folgt dann noch eine Mehrtagesfahrt - in diesem Jahr ging es nach Koblenz zur Bundesgartenschau. Eine von den Mitgliedern gut organisierte Fahrradtour schliesst den Ausflugsreigen.
Mit den inzwischen vier Kochbüchern mit erprobten Landfrauenrezepten, das fünfte, ein Buch mit Backrezepten ist bereits in Druck, herausgegeben vom Kreisverband der Landfrauenvereine Wesermünde, haben die Landfrauen in eine Marktlücke gestossen
Für die Zukunft haben sich die Landfrauen viel vorgenommen. Immer nach dem Motto: Wir sind nicht nur verantwortlich für das was wir tun, sondern auch für das was wir nicht tun.
So wollen sich die Landfrauen dafür einsetzen, dass die Dörfer lebenswert bleiben und unsere Kinder einen gesunden Lebensraum behalten. Sie wollen für alle Altersgruppen dasein und versuchen, sich durch Informationen und Reisen weiterzubilden, um immer am Puls der Zeit zu sein und mit Frauenpower viele Dinge aufzugreifen und auf den Weg zu bringen.
Text und Bilder von Helga Tietjen
Stoteler Landfrauen auf der Bundesgartenschau 2011 in Koblenz
„Genießen sie, meine Damen, wenn wir nicht mehr genießen, werden wir ungenießbar,“mit dem Ausspruch geleitete die Gästeführerin die Landfrauen aus Stotel und Umgebung durch die Bundesgartenschau in Koblenz. Fünf Tage lang genossen 37 Damen des Landfrauenvereins Stotel neben der Gartenschau die wunderschöne Landschaft an Rhein und Mosel.Mit einem örtlichen Reiseleiter ging die Fahrt entlang der Mosel an zahlreichen Schlössern und Burgen vorbei nach Cochem. Auf einem Weingut unterwegs konnten die Weine der Region probiert werden.
Ein ganzer Tag war für die Buga reserviert. Eine Gartenschau auf 48 Hektar Fläche in der Umgebung des Kurfürstlichen Schlosses, dem Deutschen Eck und der Festung Ehrenbreitstein, die mit einer Seilbahnfahrt von 850 Metern über den Rhein erreicht werden konnte. Viele neue Ideen für die Garten- und Friedhofsgestaltung konnten die Landfrauen sammeln. Auch die Stadt Koblenz hatte sich toll herausgeputzt, und die Gäste aus aller Herren Länder wurden freundlich empfangen.
Am nächsten Tag ging die Fahrt durchs Rheintal über Boppard, St. Goar nach Rüdesheim.Eine Seilbahnfahrt über die Weinberge zum Niederwalddenkmal und ein herrlicher Ausblick auf das Tal der Loreley durften nicht fehlen. Mit einer Rheindampferfahrt endete der schöne Tag. Bevor es am nächsten Tag auf die Heimreise ging, konnten die Landfrauen noch mal ausgiebig in Koblenz bummeln, und wie Reiseleiterin Hanny Haxsen immer sagt: Beute machen.
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Ein Gruppenfoto auf den Stufen, die zum Ausblick auf das Tal der Loreley führen. Die Stoteler Landfrauen waren begeistert von der wunderschönen Landschaft an Rhein und Mosel. |
Text und Fotos: Helga Tietjen
Tagesfahrt des Landfrauenvereins Stotel zur Insel Langeoog am 14./15. Juni 2011
Der Dienstag nach Pfingsten ist schon traditionsgemäß der Ausflugstag der Stoteler Landfrauen. In diesem Jahr führte die Tagesfahrt zur Insel Langeoog. Mit dem Bus ging es nach Bensersiel. Von dort mit der Fähre zur Insel rüber. Die kleine Inselbahn brachte die Landfrauen vom Hafen in den Ort der Insel. Zwei Reiseführer warteten bereits auf die Reisenden. Eine Gruppe erkundete per Fußmarsch den schnuckeligen, kleinen Ort mit seinen Sehenswürdigkeiten. Die andere Gruppe mietete sich Fahrräder, und bei bestem Wetter ging es durch die Dünen am Deich entlang – herrlich so ganz ohne Abgase, denn Autos gibt es nicht auf der Insel, nur Elektrofahrzeuge und Pferdekutschen. Gästeführer „Peer“ brachte den Radfahrerinnen seine Insel mit viel Herzblut näher. Er nahm sich auch die Zeit, einfach mal am Deich im Gras zu sitzen und die Seele baumeln zu lassen. Nebenbei gab es ein wenig Geschichtsunterricht. Bevor die Fähre die Landfrauen wieder zum Festland zurückbrachte, reichte die Zeit noch für einen Strandspaziergang und für einen Rundgang durch den Ort. Weil die Fahrt innerhalb weniger Tage ausgebucht war, wurde die gleiche Fahrt, wieder mit einem vollbesetzten Bus, am nächsten Tag noch einmal wiederholt.
Viel über die Insel Langeoog erfuhren die Stoteler Landfrauen von
Gästeführer Peer.
Bei bestem Wetter noch ein Strandspaziergang, einfach nur schön.
Text und Bilder von Helga Tietjen
Töpferkursus im März 2011
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Tolle Ergebnisse konnten die Stoteler Landfrauen beim Frauenfrühstück vorstellen. Schräge Vögel und andere Figuren für den Garten wurden unter der Anleitung von Helga Konsek im Werkraum der Stoteler Schule getöpfert. Die Frauen hatten soviel Spaß dabei, dass dieser Kursus im nächsten Winterprogramm unbedingt wieder angeboten wird.
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Landfrauenfrühstück des Landfrauenfrauenvereins Stotel bei Wolle am 2. April 2011
Das Landfrauenfrühstück ist seit Jahren ein Renner. 120 Frauen drängten sich auf den, von den Schwegener Landfrauen, frühlingsbunt, geschmückten Saal zur Abschlussveranstaltung des Winterhalbjahres beim Landfrauenverein Stotel. Die Vorsitzende Ingrid Tienken ist jedesmal wieder begeistert über die Resonanz bei ihren Landfrauen und den zahlreichen Gästen.
In einem kurzen Anriss stellte Ingrid Tienken das geplante Programm für das Winterhalbjahr 2011/12 vor. Mit einem Blick auf die bevorstehende Tagesfahrt am 14. Juni nach Langeoog und einem Frühlingsgedicht entließ sie die Frauen an das reichhaltige Frühstücksbuffet.
Einen unterhaltsamen Vormittag
erlebten die Stoteler Landfrauen zunächst beim
leckeren Frühstück in der Gaststätte Wolle und anschließend mit
Ursel Stief,
die zum Thema: Kleider machen Leute, viel Interessantes zu sagen
hatte.
Passend zu der lockeren und heiteren Stimmung
begann die Referentin Ursel Stief mit ihrem Vortrag: Meine Kleidung
– Wirkung und Selbstsicherheit. Ursel Stief betreibt seit 14 Jahren
ein Studio für Image-Consulting in Bremen. Sie hat
Betriebswirtschaft und Psychologie studiert und macht neben dem
Gruppentraining auch Unternehmens- und Einzelberatung.
Alles nur Äußerlichkeiten? „Nehmen sie sich wichtig, das verleiht eine selbstbewußte Ausstrahlung,“ verriet die Referentin und kam damit gleich zum Kernpunkt. Image ist das Bild, das andere Menschen von uns haben. Der erste Eindruck ist oft entscheidend für das Erreichen unserer persönlichen Ziele. Es ist sehr schwierig, einen ersten negativen Eindruck zu korrigieren. Das persönliche Image besteht zu 55 % aus dem äußeren Erscheinungsbild und der Körpersprache, zu 38 % aus Stimme, Sprache und Umgangsformen und nur zu 7 % aus der fachlichen Kompetenz.
Um die nötige Harmonie zwischen Ausstrahlung, Selbstbewußtsein und dem äußeren Erscheinungsbild herzustellen, stehen wir Frauen jeden Tag auf's Neue vor einem zumeist übervollen Kleiderschrank mit der unendlichen Frage: Was ziehe ich an? Was passt zu mir, zu meiner Figur, zum gegebenen Anlass und zum Umfeld? Die Kleidung sollte gepflegt sein, nicht overdressed, aber auch kein Schlabberlook. Gut angezogen zu sein ist keine Frage des Geldes, entscheidend ist der richtige Stil für meine Körperform und meinem Alter entsprechend.
Farben beeinflussen unsere Wirkung – was möchte ich bewirken, und wie fühle ich mich heute. Ruhige neutrale Basisfarben können je nach Befindlichkeiten mit Exellentfarben aufgepeppt werden. Mit verschieden farbigen Tüchern kann jeder vor dem Spiegel ausprobieren, welche Farbe zur eigenen Haut passt. (Haarfarbe ist veränderbar) „Haben sie einmal ihren persönlichen Stil passend zur Körperform gefunden, können sie mit den richtigen Farben ein persönliches Highlight setzen, je nachdem, was sie erreichen möchten,“ machte Ursel Stief den Frauen Mut. „Es gilt nicht, ihre Persönlichkeit zu ändern, sondern das, was ihre Persönlichkeit ausmacht, erfolgreich in Szene zu setzen,“ schloss die Referentin ihren Vortrag, für den sie viel Beifall erhielt.
Text und Fotos von Helga Tietjen
Aquarellmalerei
Der Landfrauenverein Stotel bietet zweimal im Jahr einen Kursus für Aquarellmalerei an und das schon seit 1993. Zahlreiche kleine und große Kunstwerke sind seitdem unter der Anleitung von Kursleiterin Marlies Keirat entstanden. Nur Hanny Haxsen ist von Anfang an dabei, alle anderen haben schon mal gewechselt, und es kommen auch immer wieder Anfänger dazu. Marlies Keirat leitet diese Kurse sehr gerne, zeigen sich doch immer wieder neue Talente und Möglichkeiten bei ihren Schützlingen. Bevor sie bei den Landfrauen anfing, hat Frau Keirat bereits 15 Jahre Kurse bei der Volkshochschule geleitet.
Montags um 19 Uhr treffen sich die Hobbymalerinnen im Gemeindesaal in Stotel und dann entstehen mit speziellen Aquarellfarben die unterschiedlichsten Bilder . Ob Landschaften, Blumen, Gebäude oder Kirchen, jedes Bild ist anders und auf seine Art ein Kunstwerk. „Dass wir unsere eigenen Bilder mal an die Wand hängen oder sogar verkaufen würden, das haben wir anfangs nicht mal zu träumen gewagt,“ räumt Hanny Haxsen ein. Zu bestaunen sind diese Bilder auf diversen Veranstaltungen der Landfrauen.
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Kursleiterin Marlies Keirat, macht immer wieder Verbesserungsvorschläge, manchmal sind es nur kleine Tipps und Tricks mit großer Wirkung. |
Zum Abschluss des Kursabends legen alle Teilnehmer ihre fertigen und halbfertigen Kunstwerke in eine Reihe, dann wird gelobt oder auch mal kritisiert. |
Text und Bilder von Helga Tietjen
Die Stoteler Landfrauen informieren sich bei
der Feuerwehr über Brandschutz im Haushalt
März 2011
Was tue ich, wenn's in meiner Wohnung brennt, wie gehe ich brandgefährlichen Situationen aus dem Weg? Um das wichtige Thema Brandschutz ging es bei der jüngsten Zusammenkunft der Stoteler Landfrauen im Feuerwehrhaus Stotel. Maik Niederkrome, Brandschutzerzieher der Gemeinde Loxstedt, klärt überwiegend in Grundschulen und Kindergärten auf.
Für die Landfrauen hatte er speziell Unfallsituationen in Küche und Haushalt vorbereitet. Er zeigte, wie schnell im häuslichen Umgang mit Kleingeräten oder beim Kochen ein Brand entstehen kann. Wer jetzt panisch reagiert und auf die brennende Fettpfanne noch Wasser gießt, hat schon verloren. Was soll man also tun? Wenn möglich, den Deckel auf die brennende Pfanne oder Topf legen, besser noch eine Löschdecke drüberwerfen, die sollte in jeder Küche griffbereit sein, oder ein nasses Handtuch drauflegen. Wenn der Brand sich schon ausgebreitet hat, sofort den Raum verlassen, alle Türen und Fenster zu und den Notruf 112 anrufen, schnellstens die Wohnung verlassen und gegebenenfalls die Feuerwehr einweisen.
Jeder vierte Löscheinsatz der Feuerwehren ist in einem Privathaushalt, dabei wird jeder 3. Brand von der Elektrizität ausgelöst. Deshalb sollten alle elektrischen Geräte nach Gebrauch ausgeschaltet werden, nur geprüfte Geräte benutzen, defekte sofort vom Netz nehmen. Achtung beim Gebrauch der Mehrfachsteckerleisten, diese werden oft überlastet.
Bricht dennoch ein Brand aus, sofort die
Wohnung verlassen, Löschversuche nur, wenn man sich nicht in Gefahr
begibt, Notruf 112 anrufen und in Ruhe die Fragen beantworten:
1. Wer ruft an,
2.
wo brennt es,
3. was ist passiert,
4. sind Menschen in Gefahr.
Doch wer weckt uns, wenn nachts ein Feuer ausbricht? Die Gefahr ist nicht an 1. Stelle das Feuer, sondern der Rauch. Ob nun Möbel, Elektrogeräte oder andere Haushaltsgegenstände brennen, jeder Rauch ist gefährlich. Brennt gar Kunststoff , entstehen noch zusätzlich giftige Gase, Brandrauch wirkt in Windeseile. So sterben die meisten Menschen bei einem Brand nicht durch Verbrennung, sondern durch den Rauch.
Doch es gibt ein Frühwarnsystem – die Rauchmelder. Für wenig Geld sind sie in jedem Baumarkt zu haben. An einer oder mehreren zentralen Stellen unter der Wohnungsdecke angebracht, schützen sie unser Leben vor der heimtückischen Gefahr Rauch. Ertönt der penetrante Piepton des Rauchmelders, heißt es nur noch, die Familie wecken und ohne Löschversuche raus aus der Wohnung.
Maik Niederkrome gab den Landfrauen viele wertvolle Tipps und Verhaltensmaßregeln mit auf den Weg, die helfen sollen, auch in brenzlichen Situationen Ruhe zu bewahren.
Brandschutzerzieher Maik Niederkrome zeigte den
Landfrauen, wie schnell „brandgefährliche“ Situationen entstehen
können.
Das Öl in der Pfanne brennt – schnell den Deckel drauf und die
Heizquelle ausschalten.
Text und Fotos Helga Tietjen
„Frauenherzen schlagen anders“
Todesursache
Nr. 1 in Deutschland sind Herzkreislauferkrankungen (55%). Diese
Tatsache war der Grund für den Niedersächsischen Landfrauenverband
Vorträge zu diesem Thema anzuregen.
Zu uns kam am 17.02.11 Herr Dr. Zinn, Chefarzt an der Wesermarschklinik Nordenham, und informierte uns über Besonderheiten dieses Krankheitsbildes bei Frauen.
Grundsätzlich sind - das Rauchen, Übergewicht (Bauchumfänge bei Männern über 102 cm, bei Frauen über 88 cm bedeuten ein erhöhtes Risiko!), hoher Blutdruck, erhöhter Cholesterinspiegel, erhöhter Blutzucker, Bewegungsmangel und - bei Frauen die Antibabypille die stärksten Risikofaktoren für Verengungen der Blutgefäße. Es gibt auch eine erbliche Vorbelastung.
Sind nun mehrere Risikofaktoren vorhanden, so summiert sich die Gefahr nicht nur, sie potenziert sich! So betrachtet ist es also grob fahrlässig, zu Rauchen und die Pille zu nehmen.
Bis zur Menopause sind Frauen weniger betroffen als Männer, dieser Schutz durch das Östrogen (nicht bewiesen) nimmt mit zunehmenden Alter natürlich ab, die Gefäßerkrankungen zu. Einige Medikamente wirken bei Frauen anders als bei Männern, was eine korrekte Einstellung erschwert.
In der Diagnostik kommt bei Frauen erschwerend hinzu, dass sie häufiger an Magen-, Darm- oder Gallenbeschwerden leiden und so die Zeichen eines Infarkts verdeckt werden.
Um Herzkreislauferkrankungen vorzubeugen sollte man 3x pro Woche den Puls für 30 Min. auf 120 bringen, zum Beispiel durch Nordic Walking!
Dr.Zinn legte uns ans Herz regelmäßig an den „Check 35“ Untersuchungen teilzunehmen, ein Herzinfarkt kommt selten ganz plötzlich, in den meisten Fällen besteht vorher eine Angina pectoris.
Bericht und Foto sind von Ute Berger
Frühlingsfest
Dem Frühling auf der Spur - war das Motto beim ersten Frühlingsfest im Kulturzentrum Alte Schule in Stotel. Das Wetter hatte sich noch nicht auf Frühling eingestellt, doch die Stimmung war trotzdem gut. Die meisten Aktivitäten fanden dann auch im Gebäude statt. Erstmals hatten sich das Familienzentrum mit Kita, Jugendraum und Nachbarschaftshilfe, der Kulturkreis, Ortsvorsteher ,sowie Heimat- und Bürgerverein zusammengetan und ein Fest für alle Altersgruppen organisiert. Natürlich waren auch die Stoteler Landfrauen mit einem Kuchenbüfett vertreten. Schon allein der tollen Torten wegen lohnt sich ein Besuch, war die überwiegende Meinung der Gäste.
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Jahreshauptversammlung am 02.02.11
Alle Jahre wieder lädt der Vorstand alle Mitglieder zur Jahreshauptversammlung ein. Alle fünf Jahre wird der Vorstand neu gewählt und diese Wahlen standen in diesem Jahr wieder an. 2011 ist das Jahr des 60. Jubiläums und die erste Feierei war das super leckeres kalt-warme Büfett (großes Kompliment an das Haus am See). Danach wurden Jahresbericht, Reise- und Kassenberichte verlesen.
Eyke Cornelius-Meyer hat die Power-Point-Präsentation vorgeführt. Angeregt wurde über die Höhe des Beitrages gesprochen und dann nahezu einstimmig (eine Enthaltung) die Beitragserhöhung auf 25,00 EURO jährlich beschlossen. Die Schwegener Musikgruppe “Drei - Klang” stimmte zwischendurch immer wieder Lieder an. Bis auf die Beisitzerin für die Internetseite standen alle Mitglieder des Vorstandes wieder zur Wahl und wurden auch mehrheitlich einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Die 2. Vorsitzende, die Schriftführerin, die stell. Kassenführerin und die Beisitzer wurden nur für zwei Jahre gewählt, damit in 5 Jahren nicht der ganze Vorstand neu gewählt werden muss. Zum Abschluss entließ uns Drei Klang mit einem irischen Segenslied.!
![]() Eyke Cornelius-Meyer |
![]() Die Schwegener Musikgruppe “Drei - Klang” |
![]() Die 2. Vorsitzende, die Schriftführerin, die stell. Kassenführerin und die Beisitzer wurden nur für zwei Jahre gewählt, damit in 5 Jahren nicht der ganze Vorstand neu gewählt werden muss |
Bericht über den Vortrag am 17. Januar in der Gaststätte Bathmann in Hahnenknoop:
„Leichter leben, leichter genießen,“ über dieses Thema sprach die Ernährungsberaterin Doris Richter bei einer Veranstaltung des Landrauenvereins Stotel in der Gaststätte Bathmann in Hahnenknoop. Passend zum Thema servierte der Wirt einen Salatteller.
Doris Richter ist Ernährungsberaterin der AOK Bremen/Bremerhaven und wohnt mit ihrer Familie in Spaden. Sie sprach zunächst die guten Vorsätze an, die wohl fast jeder im neuen Jahr faßt.Die gesunde Ernährung, sowie mehr Bewegung stehen meist an erster Stelle. Wer abnehmen möchte, sollte die Ernährung auf Dauer umstellen und Sport in den Tagesplan mit aufnehmen. Auf keinen Fall eine Diät machen, denn die bringt außer Frust und anschließend noch mehr Pfunde gar nichts. „Auch das Hungern bringt nichts,“sagte Frau Richter, „nur regelmäßiges Essen kurbelt den Stoffwechsel an.“
Unser Körper verbraucht ab dem 30. Lebensjahr immer weniger Kalorien. Faustregel: jedes Lebensjahrzehnt etwa 100 Kalorien weniger. Wer abnehmen möchte, sollte seine Tageszufuhr um 500 Kalorien drosseln. Eine ausgewogenen Ernährung besteht aus einer bunten Mischung aller Lebensmittel. Verbote gibt es nicht, auch naschen ist erlaubt, in Maßen und sehr bewußt.
Obst und Gemüse sollte den größten Raum des Ernährungsplans einnehmen. Getreide, Nudeln, Reis und Kartoffeln in kleinen Portionen und ohne Soße genießen. Bei Milchprodukten auf fettreduzierte Artikel zurückgreifen, bei Fleisch, Fisch und Wurst auf versteckte Fette achten. Sparsam mit Pflanzenöl und Brotaufstrich umgehen, immer einen Eßlöffel benutzen, um das Maß nicht zu verlieren.
Mindestens 1,5 bis 2 Liter am Tag trinken, dabei Saft, Limo und Cola meiden oder verdünnen. Ein Liter Fruchtsaft ist gleich eine Tafel Schokolade. Auch alkoholische Getränke haben viele Kalorien. Wenn eine Feier ansteht, kann man die Kalorien vorher oder nachher wieder einsparen. Wer viel Stess hat, sollte ganz besonders auf regelmäßiges Essen achten.
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„Die gemeinsame Mahlzeit, wo die ganze Familie am Tisch zusammen sitzt, gibt es kaum noch,“ hob die Referentin hervor. „In vielen Familien gibt es kein Frühstück, keine warme Mahlzeit – die überwiegend jungen Familien snacken sich durchs Leben.“ Dass diese kleinen Snacks, die zwischendurch und im Stehen gegessen werden, viele Kalorien haben und oft nicht lange satt machen, bedenken wir dabei nicht. Es kommt nicht darauf an, ob wir drei oder fünf Mahlzeiten zu uns nehmen, das muss jeder für sich rausfinden, wichtig ist, was man ißt. Damit die Pfunde auch dauerhaft purzeln ist Sport und Bewegung an frischer Luft angesagt. Der Tipp von Doris Richter: „Fangen sie mit kleinen Schritten an, suchen sie sich Mitstreiter und das Wichtigste, der Spaß darf nicht zu kurz kommen.“ Spaß hatten auch die Stoteler Landfrauen bei diesem erfrischenden Vortrag von Doris Richter. Ihre Tipps und Ratschläge kamen so leicht und locker rüber, dass alle Zuhörerinnen bestimmt sofort mit einer Ernährungsumstellung beginnen. |
Die Tipps und Tricks von der Ernährungsberaterin Doris Richter kamen bei den Stoteler Landfrauen gut an. |
Foto und Text von Helga Tietjen
Es ist der 25. Januar, Schmuddelschneewetter, und eigentlich die
Gelegenheit für einen bequemen Abend „hinter dem Ofen“. Aber
über 50 Landfrauen lauschen in einem Klassenraum des
Kulturzentrums „Alte Schule“ geband den Worten von Dr. Nicola
Lahn-Samsel (Akupunktur), Karin Keller-Suhr (Qigong) und Chantal
Edmond (Yoga).
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Nach alter chinesischer Lehre sollten Yin und Yang sich im
Einklang befinden, damit das Chi gut fließen kann. Um das Chi zu
stärken, können wir es unterstützen, unter anderem durch gute
Ernährung, Einrichtung nach Feng chui, Qigong und mit Akupunktur.
Die Chinesische Medizin betrachtet den zu Behandelnden immer in
seiner Ganzheit, sie erhält unsere innere Mitte, nur so gelangt der
Mensch zu Wohlgefühl und Ausgeglichenheit. Der Akupunkteur setzt
Nadeln oder Druckpunkte, es gibt ca. 400 beim Menschen, entlang von
Meridianen, die symmetrisch über den gesamten Körper verlaufen.
Qigong ist eine Kombination von Bewegung und Spiritualität. Es
bedeutet: Arbeiten mit der Lebensenergie und kann zur Entspannung,
aber auch zur Behandlung eingesetzt werden. Es wird ein Bild
vorgegeben dem dann in einer Übung mit ruhigen Bewegungsabfolgen
unter bewusstem Atmen entsprochen wird.
Yoga ist eine Indische Lehre, eine Philosophie, die Körper Geist und
Seele in Einklang bringen will. Durch Atmen in den Bauch,
Entspannung und Meditation begibt man sich auf den Weg in die eigene
Mitte.
Auf der Wellnesswelle schwappen immer wieder neue Begriffe in unser
Leben. Den Referentinnen ist es mit kleinen Übungen und praktischer
Demonstration gelungen, uns weiterzuhelfen auf dem Weg, für uns
persönlich das Richtige zu finden - zur Pflege von Körper und Seele.