LandFrauen Landwürden
Nachlese
Jahreshauptversammlung
Die LandFrauen hatten zu ihrer Jahreshauptversammlung am 13. März 2012 bei „ Campsen“ in Ueterlande eingeladen.
Vorsitzende Thea Schmidt-Eylers
begrüßte die Mitglieder.
Sie berichtete dann über die Kurse und Fahrten der Landfrauen im
letzten Jahr und erinnerte an die Theaterbesuche. Sie bedauerte,
dass die Küche des Schulzentrums in Loxstedt nicht mehr für unsere
Kochkurse, die immer sehr gut angenommen wurden, zur Verfügung
steht. Ausweichort in diesem Jahr war das OGH in Ueterlande.
Auch die 4-tägige Bustour Fischland Darß war erlebnisreich und informativ. Es gab gutes Essen und es wurde viel gelacht!
Protokollführerin Gisela Reipschläger ließ Lesungen und Vorträge des letzten Jahres Revue passieren.
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Die Jubilare wurden für 25-jährige Mitgliedschaft mit einer Rose geehrt: Elsa Hancken,
Magda Kleen, Waltraud Krampitz, |
Nach dem Kassenbericht durch Ilka Schröder wurde dem Gesamtvorstand auf Antrag der Kassenprüferin Ingrid Leopold einstimmig Entlastung durch die Versammlung erteilt.
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Turnusgemäß standen nach vier Jahren Wahlen
an. Alle Amtsträger wurden einstimmig wiedergewählt:
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![]() Die alten und neuen Amtsträger |
Für die ausscheidende Kassenprüferin Gertrud Ronnenberg trat Ingrid Leopold die Nachfolge an.
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Felicia Dolhs wird nach über 20 Jahren Tätigkeit als Vertrauensfrau in Lanhausen mit einem Geschenk verabschiedet.
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Erika Pufke
wurde als |
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Abschließend kündigte Thea Schmidt-Eylers einige der nächsten Veranstaltungen an:
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22. Mai 2012 |
Tagesfahrt nach Horstedt (Bibelgarten u. Rühlemann`s Kräutergärtnerei und Eitzter Mühle) |
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8.-11.Juni 2012 |
Mehrtagesfahrt in die Uckermark |
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14. Dez. 2012 |
Konzert mit Angelika Haak aus Lüneburg in der St. Laurentius Kirche in Dedesdorf |
Im Anschluss an die Tagesordnung stellte Evelyn Schoppenhauer von der evangelischen öffentlichen Bücherei in Dedesdorf neue Bücher und Hörbücher vor.
Gesunde
Beine – gesunde Venen
Vorsitzende Erika Heitmann konnte zum Vortrag über Venenleiden viele interessierte Mitglieder begrüßen.
Eingeladen war Dr. med. Jan Peter Siegers vom Venenzentrum Elbe-Weser Otterndorf.
Er referierte über
- Ursachen und Risikofakten
- Vorstellung des Venensystems
- Krankheitsbilder der defekten Venen
- Chirurgische Verfahren
- Nachbehandlung
Die Venenschwäche ist eine Volkskrankheit,
an der 50 – 80 % der Bevölkerung erkranken können.
Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Venen sind Blutgefäße, die sauerstoffarmes Blut zum Herzen führen. Erste Anzeichen einer Venenerkrankung sind Schwellungen in der Knöchelgegend und Schweregefühl in den Beinen. Es gibt vielfältige Krankheitsbilder.
Ein
anschließend angebotener kostenloser Venencheck fand bei den
Zuhörerinnen großen Zuspruch.
Die computergesteuerte Venendruckmessung ermöglicht eine sichtbare Darstellung des oberflächlichen und tiefen Venensystems.
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Die Zehenspitzen werden dabei 8 x gehoben und
wieder gesenkt, die Ferse bleibt auf dem Boden. Dieses führt
zu einem Druckabfall in den Venen. Anschließend bleibt die
Fußsohle bewegungslos auf dem Boden, dieses führt bei
Gesunden zu einer langsamen Wiederauffüllung des
Venendruckes. Der Normalwert für den Rückfluss des Blutes
beträgt ca. 25 Sekunden. Jede Teilnehmerin erhielt einen Ausdruck ihrer persönlichen Messwerte. Auf Wunsch erklärte Dr. Sieger das Kurvenbild und gab Auskunft über evtl. weitere Maßnahmen.
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Für gesunde Beine gilt die Regel: 3 L – 3 S
Lieber Laufen und Liegen – Statt Sitzen und Stehen
„Fit sein und bleiben“ im neuen Jahr…
Körperliche Inaktivität ist die Hauptursache für den Verlust der Muskelkraft. Typische Beeinträchtigungen sind Haltungsprobleme, Übergewicht und ein wenig belastbares Herz-Kreislauf-System.
Um
gezielt dagegen zu steuern, trifft sich in der Sporthalle Dedesdorf
eine kleine Gruppe unserer Frauen zum regelmäßigen
Gesundheitstraining.
Übungsleiterin Gisela Reipschläger hat dabei folgende Schwerpunkte gesetzt:
§ Herzkreislauftraining
§ Muskelkräftigung
§ Entspannung
Trainingsmotto:
Zu wenig bringt nichts, zu viel schadet!
Neben den Belastungssituationen zur Stärkung des Herz-Kreislaufssystems, ist auch das Stabilisieren der Muskeln wichtig. Entscheidend ist die richtige Belastung, erst sie führt zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit und sorgt für Wohlbefinden.
Beim Ausdauertraining mit oder ohne Hanteln werden die Muskeln gekräftigt. Für eine stabile Wirbelsäule ist gezieltes Training der Bauch- und unteren Rückenmuskeln entscheidend.
Zum Abschluss steigert die progressive Muskelentspannung aktiv das Wohlbefinden.
Bequeme Körperhaltung im Sitzen oder Liegen, keine Störungen von außen und regelmäßiges Ein- und Ausatmen sind wichtige Punkte.
Die Muskeln werden leicht angespannt und wieder entspannt. Je mehr eine bewusste Körperwahrnehmung stattfindet, desto ruhiger wird man – und je ruhiger man wird, umso mehr entspannen sich die Muskeln.
Fischland – Darß - Zingst
Unsere
4-tägige Bustour startet am frühen Morgen.
Erster Halt ist das Ostseebad Heiligendamm. Schon einmal in
2007 geplant, machte uns damals das G-8-Gipfel
–Treffen einen Strich durch die Rechnung, es wurde umdisponiert.
Heiligendamm ist das älteste Ostseebad Deutschlands. Weiße Fassaden
der Villen und Hotels haben den Charme der Gründerzeit bewahrt.
Nach der Busfahrt tut der Kaffee in der „Davidoff-Lounge“, einem
Nebengebäude des Grand Hotel, richtig gut.
Vor dem Strandspaziergang in diesem Hotel die Toiletten aufsuchen -
war es wirklich ein dringendes Bedürfnis oder nur Neugierde?
Am Nachmittag erreichen wir Barth. Unser Hotel für 3 Tage liegt zentral in der Altstadt. Wegen der besonderen Lage am Wasser nennt man Barth auch das „Tor zur Ostsee“. Nach dem Abendessen im Hotel lockt die Altstadt, mit einem Bier in der Schmugglerkneipe oder einem Mixgetränk in der Cocktailbar am Strand.
Am nächsten
Tag begleitet uns ein ortskundiger Reiseführer auf einer Rundfahrt.
Erster Halt ist Ribnitz Damgarten mit seinem liebevoll
restaurierten Altstadtkern.
Bei der Besichtigung einer Schaumanufaktur sehen wir die Entstehung
von Bernsteinschmuck.
Die Verkaufsausstellung bietet die Gelegenheit für unsere Frauen,
den Bernstein, das „Gold des Meeres“, anzuschauen und auch einige
schöne Stücke zu kaufen!
Die Tour führt uns weiter nach Dierhagen, Wustrow und zum Künstlerort Ahrenshoop, wo besonders die reethgedeckten Fischerhäuser und der nahe Ostseestrand beeindrucken.
Eine Boddenfahrt ab Wustrow rundet den Tag ab. Ein wenig stürmisch ist es schon, aber unseren Frauen macht die Schaukelei nichts aus.
Bodden nennt man diese Flachwassergebiete. Auf kleinen Schilfinseln haben heimische Seevögel und die Zugvögel einen idealen Lebensraum.
Am 3. Tag begrüßt uns in der Hansestadt Stralsund eine Gästeführerin in historischer Tracht zu einem Stadtrundgang mit Informationen über die Stadt und deren Geschichte. Besondere Heiterkeit kam auf, als die Gästeführerin ihren Rock liftete und aus einer Tasche des zweiten Unterkleides ihr Info-Material hervorholte.
Die
Altstadt von Stralsund ist reich an historischen Bauten vieler
Epochen, vorherrschend das Rot der Backsteinbauten (Backsteingotik).
Den alten Markt prägen das Rathaus u. die Nikolaikirche
Am Hafen ist Zeit für ein Gruppenfoto.
Nach
dem Besuch des Ozeaneums mit seiner Unterwasserwelt der nördlichen
Meere besuchen wir in Starkow die gotische Backsteinbasilika
sowie den Pfarrgarten, eine denkmalgeschützte historische
Gartenanlage. Zu sehen sind u. a. Streuwiesen mit altem
Obstbaumbestand, Barockbeete, Stauden- und Nutzgarten – wie zu
Großmutters Zeiten.
Das „ Mecklenburger Platt „ des Gästeführers und seine mit Döntjes gespickten Ausführungen sind bei unseren Frauen besonders gut angekommen.
Obwohl müde vom langen Tag gibt es nach dem Abendessen noch einen Liederabend mit Filmmelodien der 30er und 40er Jahre unter dem Motto: „In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine“
Am nächsten Morgen heißt es Abschied nehmen!
Einen
Zwischenstopp legen wir noch ein beim Gutshof Bastorf. Dort
besichtigen wir den Kräutergarten mit über 50 Kräutern und essbaren
Blumen und genießen anschließend die mit verschiedenen Kräutern und
Blüten zubereiteten Häppchen.
Fazit:
Es bleiben viele erlebnisreiche Eindrücke, das Essen war gut, es
wurde viel gelacht und der Regenschirm wurde nicht gebraucht!
Radeln im Raum Worpswede/Fischerhude
Von Dedesdorf starteten wir die 2-tägige Fahrradtour. Mit Privatfahrzeugen machten sich 22 Teilnehmerinnen auf den Weg nach Worpswede.
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Nach
Bezug der Zimmer im „Galerie Hotel Haar“ empfingen Hannelore Scheel (Organisation) und Hannelore Petrick (Gästeführerin) die Gruppe. |
Mit dem Fahrrad ging es dann zuerst in den alten Ortskern von Worpswede.
Aus dem ehemaligen Moordorf ist ein bekannter Ort geworden, in dem sich seit mehr als 120 Jahren viele Künstler niederließen. Die alten reetgedeckten Bauernhäuser entlang der Moorkanäle gibt es heute noch. Geprägt ist Worpswede durch den Weyerberg. Die Weite der malerischen Hammeniederung sowie die vielfältigen Wolkenbilder ergeben ganz besondere Lichtverhältnisse, die schon damals die Künstler nach Worpswede zogen und beeindruckten.
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Eine Pause gab es beim Barkenhoff, dort lebte von 1895 – 1923 der Maler Heinrich Vogeler. Heute beherbergt das Gebäude ein Museum, in dem das umfangreiche Werk des Malers zusammengefasst ist. |
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Als
nächstes führte Hannelore Petrick die Radlerinnen zu der
heute unter Denkmalschutz stehenden „Käseglocke“. Dieses von
Kiefern umgebene runde Kuppelhaus wurde vom Schriftsteller
und 1. Gästeführer des Ortes, Edwin Koenemann, seit 1926
bewohnt. Der eigenwillige Bau dient heute als Museum für
regionale und angewandte Kunst und wird von dem Verein der
Freunde Worpswedes e.V. erhalten. Mittagsrast war in „Neu Helgoland“ an der Hamme, dem Heimathafen der Torfkähne. Heute fahren sie Touristen, bis etwa um 1900 transportierten sie den Torf nach Bremen. |
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Den verdienten Kaffee mit Kuchen gab es dann im Cafe zum Brinkhof bei Familie Wellbrock.
Bildunterschrift: Am 2. Tag heißt es nach dem Frühstück: Ortswechsel!
Über Grasberg führt die Tour per Auto nach Fischerhude.
Das Dorf Fischerhude liegt auf einem Damm zwischen den Wümmearmen und ist als ein beschaulicher Ort der Bauern und Künstler bekannt.
Begleitet und informiert von der Gästeführerin Marita Pfeffer radelt die Gruppe auf ebenen Wegen durch die Wümmewiesen, das Naturschutzgebiet wurde in den letzten Jahren mit erheblichem Aufwand renaturiert.
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Der
Otterstedter See Im „Haus am See“ ist Mittagspause - gestärkt durch eine Hochzeitssuppe wird die letzte Etappe in Angriff genommen. |
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Die
St.-Petri-Kirche in Wilstedt
Auf dem Fischerhuder Kirchweg radelten die Frauen zurück und verabschiedeten sich vor dem Heimathaus von ihrer Gästeführerin
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Im Cuxland unterwegs …
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Erstes
Ziel unserer Halbtagesfahrt ist das
Rittergut Valenbrook,
ganz in der Nähe von Bad Bederkesa. Das Gut gehörte zur Burg Elm, die nach der „Elmer Fehde“ 1386 von der Stadt Bremen erworben wurde. 1895 erwarb der Bremer Kaufmann Lambert Leisewitz das Anwesen. Nach der Urbarmachung der Ländereien, speziell des Moores, wurde das Gut als landwirtschaftlicher Mischbetrieb geführt. |
Heute befinden sich ca. 450 Saler Rinder auf dem Bio-zertifizierten Betrieb. Die Remise und das Kutscherhaus wurden zu Ferienwohnungen ausgebaut. Der ehemalige Kornspeicher bietet Raum für Veranstaltungen.
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Unsere Gruppe interessierte sich jedoch für die Besichtigung der „Delicatessen-Manufaktur“, deren Betrieb 2008 aufgenommen wurde.
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Hans Decker, erfolgreicher Patissier, erklärt uns die Herstellung von Schokolade und Pralinen. |
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Die süßen Leckereien sind seine große Leidenschaft. |
Hochwertige Qualität der Zutaten sind bei der Herstellung Voraussetzung, alle Produkte werden in Handarbeit hergestellt. Decker entwickelte mittlerweile 15 verschiedene Geschmacksrichtungen bei der Schokoladenherstellung. Dunkle und weiße Sorten, süß, sauer bis hin zu scharfer Chilischokolade.
Die bereitgestellten Kostproben dieser Leckereien waren schnell vergriffen.
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Schloss Ritzebüttel |
Unser nächstes Ziel war das Ringelnatz-Museum in Cuxhaven. Es ist in einem historischen Fachwerkhaus untergebracht, das von der Stadt Cuxhaven zur Verfügung gestellt wurde. |
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Ich komme und
gehe wieder, Ihr kennt meine
lange Nase,
ich, der Matrose Ringelnatz.
mein vom Sturm zerknittertes Gesicht.
Die Wellen des Meeres auf und nieder Dass
ich so gern spaße
tragen mich und meine Lieder. nach
der harten Arbeit draußen,
Von Hafenplatz zu Hafenplatz.
versteht ihr das?
Oder Nicht?
Das Museum wurde im Jahre 2002 eröffnet. Die Joachim Ringelnatz - Stiftung e. V. kümmert sich um die Pflege des Nachlasses und zeigt in der Ausstellung einen Einblick in das Leben und Schaffen des Dichters und Malers Ringelnatz. Sein bürgerlicher Name lautet Hans Bötticher, er wurde am 07.08.1883 in Wurzen bei Leipzig geboren.
Während des 1. Weltkrieges hat Ringelnatz in Cuxhaven bei der Marine gedient. Im Seeheim beim Wernerwald legte er sich ein großes Freiluftterrarium mit Fröschen, Eidechsen und Ringelnattern an.
Es heißt, dort erfand er auch seinen Künstlernamen „Ringelnatz“, den er ab 1919 führte.
Danach beginnen seine produktivsten Jahre, sie bringen ihn auf die Bühnen von Berlin, Aachen bis Zürich. Ein zweites berufliches Standbein war die Malerei. Daneben hat er sich noch in vielen anderen Berufen betätigt.
1933 wurden seine Bücher verbrannt, 1937 seine Bilder als „Entartete Kunst“ entfernt.
Am 17.11.1934 starb der fast mittellose Dichter an Tuberkulose und wurde auf dem Berliner Waldfriedhof beigesetzt.
Unsere Jahreshauptversammlung
Zu unserer Mitgliederversammlung bei Campsen in Ueterlande begrüßte Vorsitzende Erika Heitmann rd.50 Mitglieder.
Nach einem gemeinsamen Imbiss berichtete Erika Heitmann abwechselnd mit der Protokollführerin Gisela Reipschläger über die Aktivitäten des Vereinsjahres 2010.
Vorträge, Kurse, Backen mit Kindern, und Theaterfahrten – ein vielseitiges Programm. Die viertägige Fahrt nach Berlin und ins Havelland, sowie die zweitägige Fahrradtour nach Westerstede/Bad Zwischenahn waren besondere Höhepunkte.
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Ehrung für 25jährige Vereinszugehörigkeit. Vorsitzende Thea Schmidt-Eylers mit den Jubilarinnen: H. Jonat, T. Tischner, R. Sander, E. Niederkrome, I. Howe und E. Heitmann |
Nach dem Kassenbericht, vorgetragen von Luise Kranz, wurde dem Gesamtvorstand auf Antrag der Kassenprüferin Marita Siemers einstimmig Entlastung durch die Versammlung erteilt.
Luise Kranz, die seit 2004 die Buchführung erledigte und im Jahre 2006 die Mitgliederverwaltung auf den Vereinsmanager umstellte, hat auf eigenen Wunsch ihren Posten zur Verfügung gestellt.
Ilka Schröder, einstimmig von der Versammlung gewählt, tritt die Nachfolge an.
Als neue Kassenprüferin wurde Ingrid Leopold gewählt.
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Der Gesamtvorstand mit der verabschiedeten und neu gewählten Kassenführung |
Im Anschluss an die JHV hielt Doris Richter ( Ernährungsberaterin der AOK ) eineninformativen Vortrag über
„ Richtig essen – Werbung vergessen“
Was darf uns die Werbung verkaufen? Kann man bedenkenlos zugreifen?
Functional Food - die Idee stammt aus Japan. Unsere Nahrungsmittelindustrie bietet diese funktionellen Produkte etwa so an:
„Wer regelmäßig unsere extragesunden Produkte isst, lebt besser und länger“
Lebensmittel werden dabei mit überwiegend
natürlichen Nährstoffen, wie Vitaminen, Mineralstoffen,
Ballaststoffen oder probiotischen Bakterienkulturen ergänzt. Und da
die Verbraucher gesunde Ernährung schätzen, greifen sie regelmäß
ig
zu
- ballaststoffreichem Brot,
- cholesterinsenkender Margarine,
- probiotischem Joghurt.
Verbraucherschützer warnen immer wieder davor, dass nur wenige der angeblichen Gesundheitswirkungen wissenschaftlich abgesichert sind.
Und wer sich abwechslungsreich und ausgewogen ernährt, hat normalerweise keinen Nährstoffmangel zu befürchten, ist auf diese Ergänzungen also nicht angewiesen.
10 Regeln für eine gesunde Ernährung wurden uns mit auf den Weg gegeben:
1. Reichlich Getreideprodukte
2. 5 x Obst und Gemüse
3. Täglich Milch
4. Fleisch, Wurst u. Eier in Maßen
5. 1 x in der Woche Fisch
6. Zucker u. Salz in Maßen
7. Wenig Fett
8. Reichlich Trinken
9. Schonende Zubereitung
10. Essen ist Genuss
Adventlicher Nachmittag
Beim adventlichen Nachmittag konnte unsere Vorsitzende Erika Heitmann bei der Begrüßung auf vollbesetzte Tische blicken.
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Für
die weihnachtliche Dekoration war die Ortsgruppe Eidewarden
zuständig. |
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Das
Nachmittagsprogramm gestaltete das „Delenspöker Duo“ und
Malle. Bereits im Vorprogramm während der Kaffeetafel,
unterhielt uns das Duo mit einem Potpourri bekannter
Melodien und Schlagermedleys. Rainer Gruchot ( Kontrabass) |
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Manfred Bönig ( Akkordeon)
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Marlis Hinze, genannt „Malle“, hatte eine bunte Mischung amüsanter Döntjes und weihnachtlicher Kurzgeschichten zusammengestellt. In Hoch- und Plattdeutscher Sprache trug sie heitere und besinnliche Geschichten vor.
Für die musikalische Umrahmung sorgten die Delenspöker mit bekannten Weihnachtsliedern.
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Genießen, zuhören und mitsingen – es war ein kurzweiliger Nachmittag, der mit dem gemeinsam gesungenen Lied: „O du fröhliche,……“ endete.
Als Zugabe sang Malle noch „Lilli Marleen“, von Lale Andersen - super!
210 Jahre auf dem Yukon – ein Reisebericht
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Drei 70-jährige Damen (3 x 70 = 210 Jahre) haben sich vorgenommen, auf dem fünftlängsten Fluss des nordamerikanischen Kontinents eine Paddeltour zu machen – ohne ihre Männer!! Das Trio packte nach reichlicher Recherche und gründlicher Vorbereitung im Sommer 2008 Faltboote, Zelte, Ausrüstung und Proviant für vier bis sechs Wochen zusammen. Start war im kanadischen Whitehorse. „Crazy old ladies!“ schüttelte der kanadische Taxifahrer den Kopf, als er das viele Gepäck der drei abenteuerlustigen Damen verladen sollte.
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![]() v. links: Carla Frenzel, Hildegard Ketzenberg-Brütt und Vorsitzende Thea Schmidt-Eylers (es fehlt Elke Ellwanger) |
Weite Landschaft, karge Tundra und dunkle Wälder, Wasserfälle und Stromschnellen! Damit mussten sich die Ladies in den nächsten Wochen auseinandersetzen. Vor Ort erfuhren sie, dass eine kleine Steininsel im Fluss wegen der Stromschnellen zur tückischen Gefahr werden könnte. Die Insel auf der richtigen Seite zu umfahren, war deshalb wichtig.
Trotz vieler Herausforderungen genossen die Drei jede Minute in der ursprünglichen und einsamen Landschaft. „ Man fühlt sich ganz klein als Mensch!“ so erzählten sie.
Extremes
Hochwasser mit starker Strömung machte ein Anlegen an Land oft
unmöglich.
Ein ungeschriebenes Gesetz lautet: Ist ein Rastplatz am Ufer
besetzt, muss man weiter. Die Abenteuerinnen fanden jedoch immer
vorbereitete Camps, romantische Zeltplätze und verlassene
Indianersiedlungen. Ihre Mahlzeiten hatten sie gut geplant. Jeden
Morgen backten sie ihre Pfannkuchen und aßen Müsli zu Mittag. Die
Trockenkartoffeln für das Abendessen wurden bereits morgens
eingeweicht.
Die größte
Herausforderung bildeten die reißenden Stromschnellen.
Carla Frenzel: „Man hört sie, bevor man sie sieht. Ehe man sich
besinnt, wird man durchgerissen, da hilft kein Denken mehr, man muss
handeln und paddeln.“
Immer noch beeindruckt von diesem spannenden Power-Point-Vortrag machten sich unsere Mitglieder später auf ihren „sicheren“ Heimweg.
Spielenachmittag
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Unsere Veranstaltungsserie nach der Sommerpause wurde mit dem jährlichen Spielenachmittag eingeleitet. Vertrauensfrau Ursula Wojke hat dazu eingeladen. |
Kinoabend mit Büffet
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Vorsitzende Erika Heitmann eröffnete nach ihrer Begrüßung
zunächst das Erntedankbüffet. Es war zusammengestellt aus
Spenden einiger Teilnehmerinnen. |
Einsatz am Geschirrspüler! Anschließend wurde der Film „ Schokolade zum Frühstück“ mit technischer Unterstützung des Maschinenringes Wesermünde gezeigt. Es handelt sich um eine romantische Komödie aus dem Jahre 2001. Mit Bridget Jones in der Hauptrolle wurde es ein vergnüglicher Abend, auch ohne Schokolade!! |
Aquarellmalen
Nach einer zweijährigen Pause traf sich unsere Malgruppe unter der Leitung von Marlies Keirat zu einem weiteren Kurs . Auch einige neue Gesichter wollten die Aquarellmalerei als Hobby entdecken.
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Frau Sander, oft selbst eifrig in der Gruppe aktiv, schaute auch herein |
Es gibt weitere sechs Termine:
17., 24. und 31.Januar , 28. Februar, 7. und 14. März
Wer noch mitmachen möchte – Kontaktaufnahme 04740 – 317 E. Heitmann
HERBSTZEIT ist
Westenzeit
Eine Weste aus Walkstoff nähen – das passt zur herbstlichen
Stimmung!
Also planten wir einen Nähkurs mit Anja Boekhoff als Leiterin.
Der holländische Stoffmarkt Anfang September in Bremerhaven eignete
sich super für dieses Vorhaben, um in der Vielfalt der angebotenen
Stoffe nach etwas Passendem Ausschau zu halten.
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Bevor es an die eigentliche Arbeit ging, trafen wir uns zu einer Vorbesprechung. Modezeitschriften mit Schnittmustern wurden gewälzt. Nach eigenen Vorstellungen fand schließlich jeder sein passendes Modell.
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Am Nähtag lernten wir als erstes, den Schnittmusterbogen zu lesen.
Das Gewirr der vielen farbigen Linien irritierte und musste erst
einmal gedeutet und zugeordnet werden.
Den Schnitt vom Musterbogen auf die Plastikfolie zu kopieren war
schon einfacher. Die dann zurechtgeschnittene Folie wurde mit
Tesafilm auf den Stoff geklebt. Der Schnitt konnte so, ohne zu
verrutschen, auf den Stoff übertragen werden.
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Nach dem Zuschneiden des Stoffes gingen alle
eifrig und konzentriert an die Arbeit, ab und zu unterbrochen durch
einen Ruf nach Hilfe oder auch ein Seufzen. Um ja nicht zu viel Zeit
zu verlieren, gönnte man sich kaum eine Pause für den mitgebrachten
Imbiss.
Anja Boekhoff stand uns mit Rat und Tat zur Seite. Nebenbei verriet
sie noch einige Kniffe zur Erleichterung der Näharbeit.
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Einige Nähmaschinen zeigten plötzlich „Macken“, doch die
Kursleiterin war auch dann zur Stelle und wusste Rat.
So vergingen die Stunden wie im Fluge. Nicht alle Westen wurden
fertig,
die Restarbeiten erledigten die Teilnehmerinnen zu Hause.
Hier die Ergebnisse einiger Hobbynäherinnen:
Rheiderland – die Kommunen Weener, Bunde und Jemgum
Im Mai machten wir uns auf ins Rheiderland. Geest, Marsch, Moor und platt wie ein „Pfannkuchen“ ist dieser Landstrich im südlichen Ostfriesland. Er wird eingegrenzt durch die Ems, den Dollart und die niederländische Grenze.
Weener, eine Stadt mit viel Grün und schönen Parkflächen.
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Während der Stadtdurchfahrt fuhren wir an der Hafenanlage und dem 1000 qm großen Freibad vorbei. Wir sahen die 335,4 m lange Friesenbrücke über die Ems. Sie ist eine technische Sehenswürdigkeit, 1924 – 26 als Eisenbahnbrücke gebaut, 1945 gesprengt und 1950/51 wieder hergestellt. Bei Schiffsüberführungen der Meyer-Werft wird mit einem Schwimmkran der Mittelteil herausgenommen. Über Bunde ging es weiter nach Bunderhee mit seinem „Steinhaus“. Im Vorbeifahren sahen wir die Hofanlage mit dem historischen Mauerwerk.
Bei der
ev. - ref. Kreuzkirche St. Martin wurde kurz Halt gemacht.
Wir besichtigten die Kirche aus dem 13.Jh. und waren von den
kunstvollen Schnitzereien des Kirchengestühls beeindruckt. |
Kirchengestühl |
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Hafen mit den zwei „Törfwieven“ |
Das Steinhaus |
Empore der Kreuzkirche |
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Im
Wiemannshof, einem friesischen Gulfhof von 1709, in dem sich
jetzt nach Umbau 1997 ein Restaurant befindet, aßen wir zu
Mittag.
In der
Hofscheune ist das Dollartmuseum untergebracht. Hier kann
man sich in sieben Abteilungen informieren, wie sich der
Natur- und Kulturraum Dollart bis zum heutigen Zeitpunkt
entwickelt und verändert hat. |
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Am Nachmittag erwartete uns Hilke Rhoden in Bunde-Dollart auf ihrem Hof mit einem großen Garten. Mit altem Baumbestand, einer Teichanlage und einem Zier- und Bauerngarten gab es viel zu sehen. Hilke Rhoden hat trotz vieler Arbeit ihren Ideen freien Lauf gelassen und individuell umgesetzt. |
Stillleben Emaille |
Feierabend |
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Fachsimpeln am Teich |
Trockenmauer |
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In Jemgum erfuhren wir von dem Erdgaslager, das die Energieunternehmen WINGAS und EWE dort bauen. In mehr als 1000 m Tiefe befinden sich riesige Salzstöcke. Für den Bau der Kavernen wird die Sole durch eine Pipeline ins Meer befördert – das schont die Natur.
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Kirche in Ditzum |
Das idyllische Fischerdorf Ditzum mit seinem Kirchturm in Form eines Leuchtturmes lud zu einem Spaziergang durch den Ort zum Hafen ein. Die kleine urige Fähre legte gerade an, um ein Auto ( mehr geht nicht ) über die Ems zu dem gegenüber liegenden Ort Petkum zu befördern. |
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Später schauten wir noch in der Stöberstube der dortigen Landfrauen vorbei. Sie ist seit 1995 in der Ditzumer Mühle untergebracht.
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Bevor unsere Gruppe sich auf den Heimweg machte, gab es in Jemgum - Hatzum im Melkhuske von Else Wübbena ein leckeres Tortenbüfett und nach friesischer Art zubereiteten Tee.
Für Fahrradfahrer ist das Melkhuske ein beliebter Stopp entlang der Dollart –Route.
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Es war dieses Mal ein außergewöhnlicher Veranstaltungsort für uns
– das Haus der Stützpunktfeuerwehr in Dedesdorf -
Maik Niederkrome,
Brandschutzerzieher der Gemeinde Loxstedt, erwartete uns dort, um
über Brandgefahren im Haushalt u. ä. zu informieren.
Normalerweise sind Grundschüler der 3. Klasse und Kindergärten seine
Zielrichtung, heute jedoch sind es die LandFrauen…
Folgende
Themenschwerpunkte sprach er in seinem Vortrag an:
- Brandgefahren
im Haushalt
- Verhalten-
- Wer weckt
Die Nr. 1 bei den Brandursachen ist die Elektrizität, sie führt mit ca.30% die Liste an.Eine unterschätzte Gefahr sind auch 2 – 3 hintereinander geschaltete Mehrfachsteckdosen, an denen hohe Stromverbraucher hängen (Friteuse, Blitzkocher, Kaffeemaschine). Eine Berührung der heißen Kabel bestätigte diese Aussage. Auch ein Fernseher ohne richtige oder fehlende Belüftung stellt eine Brandgefahr dar.
Nach der Theorie wechselten wir den Ort und es ging in die große Feuerwehrhalle.Der Gruppenführer der Feuerwehr Uwe Schröder wollte dort einen Fettbrand, der durch eine überhitzte Pfanne entstand, demonstrieren.
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Alle schauten voller Erwartung auf die Pfanne und warteten, was wohl passieren würde
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Bei einer weiteren Vorführung entflammten im Toaster vergessene Toastbrotscheiben innerhalb weniger Minuten.
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| Alles ist vorbereitet | Das Fett in der Pfanne fängt an zu qualmen | Die Rauchsäule nebelt uns langsam ein |
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Aufmerksam beobachtet der Feuerwehrmann die weitere Entwicklung |
Jetzt wird es Ernst! Fachgerecht wird der Brand gelöscht |
Niederkrome erklärte:
Das 1. Gebot bei Feuerausbruch heißt: Ruhe bewahren!!
Bei einer Brandmeldung 112 wählen und folgende Punkte beachten:
| Wer | - Name des Melders |
| Wo | - genaue Ortsangabe |
| Was | - Brandherd |
| Wie | - wie viele Verletzte |
| Warten | - Bestätigung der Brandannahme |
Abschließend wurden Feuerlöscher, Löschdecke und Rauchmelder vorgestellt und ihre Nutzung erklärt.
Eine informative Veranstaltung, gerne hätten wir mehr Interessierte gesehen!
Jahreshauptversammlung
Zu unserer JHV am 9.03.2010 begrüßte Vorsitzende Thea Schmidt-Eylers ca. 60 Mitglieder.
Thea Schmidt-Eylers und Gisela Reipschläger berichteten über das Vereinsjahr 2009 und blickten auf ein aktives und abwechslungsreiches Programm zurück. Besondere Höhepunkte waren die zweitägige Fahrradtour nach Stade und Umgebung sowie die Tagesfahrt zur Bundesgartenschau in Schwerin.
Für
langjährige Mitgliedschaft wurden folgende Mitglieder mit einer Rose
geehrt:
50 Jahre – Annemarie Hannken, Loxstedt und Anneliese Wilkens, Dedesdorf
25 Jahre – Elfriede Kipke, Elfriede Schumacher, Evelyn Kellner, Erika Petersen, Itje Hancken
Nach dem Kassenbericht durch Luise Kranz wurde dem Gesamtvorstand auf Antrag der Kassenprüferin Inge Ankermann einstimmig Entlastung durch die Versammlung erteilt.
Für die Kassenführerin Kranz wurde trotz Bemühungen der Vorsitzenden keine Nachfolgerin gefunden. Als Zwischenlösung hat sich ihre Stellvertreterin Gertrud Wilkens-Ronnenberg bereit erklärt, einen Teil der Aufgaben zu übernehmen. Luise Kranz übernimmt weiterhin übergangsweise die PC-Arbeiten, Aktualisierung der Mitgliederliste und die Pflege der Homepage.
Für die ausscheidende Kassenprüferin Inge Ankermann wurde Gertrud Ronnenberg, Dedesdorf, neu gewählt.
Als weiterer Tagespunkt stand eine Erhöhung des jährlichen Beitrages auf der Tagesordnung. Da der Verkauf der Kochbücher zurückgegangen ist, wurde eine Heraufsetzung des Beitrages auf 20,00 € vom Vorstand vorgeschlagen. Die Mitglieder stimmten dieser Erhöhung einstimmig zu.
Im Anschluss an
die JHV referierte Rechtsanwältin Karla Mombeck über
Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.
Die eigene Entscheidungsfähigkeit ist nicht mehr gegeben - bei einem Unfall, im Alter, plötzlich oder schleichend – jeden kann es treffen!
Irrtümlich wird oft angenommen, jemand aus der Familie könnte dann Entscheidungen treffen und diese unterschreiben. Ist jedoch keine Vorsorgevollmacht erteilt, wird durch das Amtsgericht ein Betreuer bestellt.
Deshalb sollte man die Vorsorgevollmacht veranlassen, solange man gesund ist.
Folgend
wichtige Punkte sind dabei abzuklären:
- Mietvertrag
- Post- und Fernmeldeverkehr
- Versicherungen
- ärztliche Eingriffe
- betreutes Wohnen
- Heimunterbringung
- Gespräche: Arzt, Kranken- und Pflegekasse
Einzelne Punkte können individuell bestimmt werden. Wichtig sind auch Angabe eines Ersatzbevollmächtigten und ein Hinweis, wo die Vorsorgevollmacht hinterlegt ist.
Die Patientenverfügung richtet sich an den behandelnden Arzt und betrifft die medizinischen Angelegenheiten. Eine Abfassung kann handschriftlich vorgenommen werden. Es ist jedoch ratsam, diese mit dem Arzt abzusprechen und von ihm unterschreiben zu lassen.
Die Vollmachten
sind jederzeit änderbar, schriftlicher Widerruf ist zu empfehlen.
Vordrucke gibt es im Internet und bei den Krankenkassen.
Diabetes - Volkskrankheit Nr. 1
Viele Interessierte fanden sich zu dem Vortrag von Dr. Iris Gerlach vom Klinikum Reinkenheide ein. Die Diabetologin referierte zum Thema Diabetes mellitus.
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Von Diabetes - mundartlich auch Zuckerkrankheit genannt - sind in Deutschland rd. 8 Mio. Menschen betroffen, Tendenz steigend. Diabetes mellitus ist der Sammelbegriff für vielfältige Störungen im Stoffwechsel. An Typ 1 sind 5% und an Typ 2 90 % Menschen erkrankt. Beide Arten sind gefährlich. Die häufigsten Begleiterscheinungen sind:
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Diabetes Typ 1 tritt besonders im Kindes-/Jugendalter auf. Das eigene Immunsystem greift die Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse an. Absoluter Insulinmangel entsteht durch die Zerstörung der Insulinproduzierenden Zellen. Das Insulin ist für den Transport des mit der Nahrung aufgenommenen Zuckers aus dem Blut in die Muskel- und Fettzellen zuständig.
Diabetiker vom Typ 1 brauchen eine lebenslange Therapie mit Insulin-Injektionen. Die Patienten werden in Schwerpunktpraxen betreut. (In Bremerhaven: Klinikum Reinkenheide)
Diabetes Typ 2, auch Alterszucker genannt, tritt meistens nach dem 40. Lebensjahr auf. In diesem Fall produziert die Bauchspeicheldrüse zwar Insulin, die Ausschüttung aus den Zellen der Bauchspeicheldrüse ist gestört. Es besteht ein relativer Insulinmangel. Auslöser sind Übergewicht und zu wenig körperliche Bewegung.
Die Erkrankung
durch Diabetes Typ 2 kann u. a. günstig beeinflusst werden durch:
Ernährungsumstellung
regelmäßige gezielte Bewegung
Gewichtsabnahme
Ca. 50% könnten ohne Medikamente gut behandelt werden.
Interessierte finden umfangreiche Informationen und Tipps im Internet unter www.diabetesDE.de. Hier findet man auch den Link zum Risikotest FINDRISK. Damit erhält man nach Beantwortung von acht einfachen Fragen Auskunft, ob ein mögliches Risiko, in den nächsten 10 Jahren an Diabetes Typ 2 zu erkranken, vorhanden ist.
Vorsitzende Thea Schmidt-Eylers bedankt sich bei Dr. Iris Gerlach für diesen interessanten und aufschlussreichen Vortrag. Da diese auf ein Honorar verzichtete, wurde dem Dt. Diabetikerbund in Bremen eine Spende überwiesen.
Empfang zum neuen Jahr
Auf der ersten Veranstaltung im neuen Jahr begrüßte Vorsitzende Thea Schmidt-Eylers unsere Mitglieder mit allen guten Wünschen für 2010.
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Gemeinsam stießen alle Teilnehmer mit einem Cocktail in grün
(Curacao) oder rot (Grenadine) auf das noch junge Jahr an.
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Nach der Kaffeetafel schlug der Vorstand den Mitgliedern vor, aus aktuellem Anlass die die Opfer der Erdbebenkatastrophe in Haiti zu unterstützen. Das Ergebnis der Sammlung wurde vom Vorstand noch aufgestockt.
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Für
den Rückblick in Bildern über das vergangene Vereinsjahr
hatte Luise Kranz aus der Vielzahl der Aufnahmen eine kleine
Auswahl zusammengestellt, die von Thea Schmidt-Eylers
kommentiert wurden. Kleine Begebenheiten kamen so wieder in Erinnerung. Besonders bei den Fahrten per Fahrrad und Bus kam Freude auf, auch bei denjenigen, die nicht dabei waren. Viele Bilder der unterschiedlich gestalteten Landwürder Gärten waren zu sehen, leider musste auch hier die Anzahl eingeschränkt werden, um im Zeitfenster zu bleiben. |
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Eine Woche später war als nächste Veranstaltung „Cocktails selber mixen“ angesagt. Bei dem Neujahrsempfang auf den Geschmack gekommen, wollten auch wir jetzt den Shaker in die Hand nehmen. Leider musste dieser Termin wegen der extremen Wetterlage kurzfristig abgesagt werden. Der ausgefallene Abend wird am 17. März 2010 nachgeholt.
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***** Advent ***** |
Beleuchtete Fenster, Lebkuchen und Kerzenschein
Vorsitzende Thea Schmidt-Eylers konnte sich bei der Begrüßung zum vorweihnachtlichen Nachmittag über eine gut besuchte Veranstaltung freuen.
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Die Ortsgruppe aus Overwarfe sorgte nach einer Idee der Vertrauensfrau Ursula Wojke für den festlichen Tischschmuck. |
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| Pastorin Wüsteney las eine besinnliche Geschichte und musste sich dann leider verabschieden. | ||
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Nach der Kaffeetafel mit Gelegenheit zum Klönschnack ging es im Rahmenprogramm weiter mit Uwe Bokelmann aus Wallhöfen. Schon bei seiner Vorstellung auf plattdeutsch traf er den richtigen Ton bei den Landfrauen. Lustige, aber auch nachdenkliche Kurzgeschichten hatte er für uns ausgesucht. Eine kurze Pause bot die Gelegenheit, eine vorbereitete kleine Ausstellung anzuschauen. Zu sehen waren Arbeiten aus unseren Kreativkursen.
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![]() v. l. Johannes Maischak, Silas Grosse (Keyboard), Freya Morisse (Geige), Jörg Grosse (Gitarre), Sophie Onken (Flöte), Marlena Ewelt (Gitarre u. Flöte) |
Unter der Leitung von Jörg Grosse brachten die Jugendlichen klassische Weihnachtslieder zu Gehör. Es wurde still und jeder lauschte der Gruppe. Doch auch moderne Stücke wie „Die Weihnachtsbäckerei“ und „Rudolph, the red-nosed reindeer “ (Rudolph, das rotnasige Rentier) reihten sich in die vorgetragenen Lieder ein.
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| Toll, mit welcher Konzentration die Jugendlichen ihre Instrumente spielten, sie ernteten verdienten Applaus. | |
Zum Schluss bedankte sich Thea Schmidt - Eylers bei allen, die zum guten Gelingen des Nachmittags beigetragen haben.
Wie in jedem Jahr strahlte die große Weihnachtstanne in Ueterlande im Lichterglanz und verabschiedete unsere Besucher.
Filzwolle bringt Farbe in graue Novembertage
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Anja
Boekhoff
ist gelernte Damenschneiderin. Nach einem Hutmacher-Workshop
hat sie neben dem Schneidern das Filzen für sich entdeckt. Seit Herbst 2007 gibt sie unter dem Namen - „Filzness“ – Kurse. |
Bei unserem Schnupperkurs wollten wir als erstes ein Set für vielseitige Gelegenheiten filzen.
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Aus
einem Berg bunter Wolle suchte sich jede Teilnehmerin die
gewünschte Farbe aus. Ober- und Unterseite der Sets farbgleich? Oder vielleicht doch in verschiedenen Farben? Alles war möglich. |
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Motive oder Schriftzüge, der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt!
Einfach auf den Sets „mit der Wolle malen“, riet uns Anja Boekhoff.
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So sehen Stücke vor dem Walken aus:
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Beim nächsten Arbeitsgang, dem Walken, wurden die Wolllagen mit heißer Seifenlauge besprüht. Zwischen Noppenplastik gelegt, hieß es dann: rollen, rollen, zwischendurch in Form ziehen, weiter rollen!
Die Fasern
sollten sich gut verbinden, erste Ergebnisse wurden bald sichtbar:
Unser Set war durch die Behandlung zwar in der Größe geschrumpft,
dafür kamen die Motive klar und deutlich heraus.
Bis zum letzten Arbeitsgang – Spülen in lauwarmem Wasser - war nur das „Ruscheln“ der Folie zu hören. Kurz in Essigwasser getaucht, gut ausgedrückt, fertig war unser erstes Stück.
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Dieser Schnupperabend hatte allen Spaß gemacht, im Frühjahr „rollen und ruscheln“ wir weiter. |
Schüßler – Salze Die 12 Salze des Lebens
Heilpraktikerin Beate Rode aus Worpswede ging bei ihrem Vortrag im Frühjahr bereits auf dieses Thema ein. Da großes Interesse für eine fachgerechte Information bei unseren Mitgliedern bestand, luden wir sie erneut ein. Sie stellte uns an drei Abenden die verschiedenen Salze und deren Wirkung vor.
Dr.
Wilhelm Heinrich Schüßler
geb. in Bad Zwischenahn
1821 – 1898
1. Praxis mit 37 Jahren in Oldenburg
Dr. Rud. Virchow fand heraus, dass unser gesamter Organismus aus einer Vielzahl kleinster Bausteine, den Körperzellen, besteht. Eine einwandfreie Funktion dieser Bausteine ist die Grundvoraussetzung unserer Gesundheit.
Virchow: Das Wesen der Krankheit ist die krankhaft veränderte Zelle.“
Dr. Schüßler untersuchte, was die Zellen gesund und leistungsfähig hält.
Bei seinen Forschungen wies er zwölf Mineralsalze in den Zellen nach, die heute seinen Namen tragen.
Er fand heraus, wertvolle Helfer bei Störungen im Mineralhaushalt sind zwölf Basissalze. Er nannte sie biochemische Funktionsmittel. Am besten werden diese Mineralsalze von den Körperzellen in homöopathischer Form aufgenommen, deshalb wird der Ausgangsstoff nach einem bestimmten Verfahren verdünnt und verrieben. So hergestellte Mineralsalze sind apothekenpflichtige Arzneimittel.
Nähere Informationen hierzu unter: www.schuessler.dhu.de
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| Heilpraktikerin Beate Rode beim Vortrag | |
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Besonders die jungen Mütter aus unseren Reihen zeigten reges Interesse, da die Salze auch für Kinder geeignet sind |
Einige Teilnehmerinnen diskutieren über ihre Erfahrungen mit der Einnahme der Salze |
Häufig angewandte Salze:


Herstellen von Perlenketten
Die Bastelfreudigen unter uns trafen sich im Kunst- und Kreativmarkt am Schiffdorferdamm, um eine Kette aus Swarovskiperlen nach eigenen Vorstellungen zu fertigen.
Aus dem großen Sortiment der verschiedenen Perlen die Richtigen auszuwählen, war gar nicht so einfach. Anfängliche Skepsis war jedoch schnell verflogen und es wurde eifrig gearbeitet.
„Oh je, ist das fummelig“ hörte man mehrfach Kommentare beim Auffädeln der winzigen Perlen. Doch das Team des Kreativmarktes war zur Stelle, wann immer es gebraucht wurde. Zum Schluss konnte jede Teilnehmerin ihre neue Kette um den Hals legen.
Beispiele aus unserer „Produktion“:

Gärten 2009
Wir waren zwar auf der Bundesgartenschau in Schwerin, aber auch in Landwürdens Gärten blüht und wächst es prächtig.
Einige unserer
Mitglieder aus Eidewarden und Dedesdorf öffneten
für uns in diesem Jahr ihre Pforten. Mit dem Fahrrad ging es von
einem Garten zum anderen.
Gemüse- oder Blumengärten, Teiche, sogar in Form geschnittene Bäume gab es zu bestaunen.
Gemütliche Sitzecken luden die Besucher zum Verweilen und Plaudern ein. Arbeits- und Schattenplätze waren durch entsprechende Dekorationen ins rechte Licht gerückt. Unsere „ Sehleute“ waren begeistert.
Bei unserem
Jahresrückblick im Januar können alle Fotos einschl. BUGA - Besuch
angeschaut werden.
Der Herbst ist
da!
Der schöne Sommer ging von hinnen,
der Herbst, der
reiche, zog ins Land.
Nun weben all
die guten Spinnen
so manches
feine Festgewand.
W. Busch

Die Idee, unsere Radtour nach Stade mit einer Übernachtung
anzubieten, stieß auf großes Interesse. So traf sich eine
unternehmenslustige Gruppe von 25 Landfrauen vor unserem Hotel am
Stadtrand von Stade.
Renate
Kühlcke-Schmoldt und Gabi Schmoldt, zwei Kehdinger Landfrauen,
führten die Gruppe und informierten uns fachkundig über Land und
Leute.
Freitag, 12.06.2009. Am ersten Tag radelten wir ins Kehdinger
Land. Erstes Ziel war der Hof
Dreyer, wo
Christa Dreyer schon wartete und uns über die Hofanlage führte. Sie
zeigte ihren schönen Garten mit altem Baumbestand und kuscheligen
Sitzecken. Beeindruckend war auch die umweltfreundliche,
vollautomatische Holzschnitzelheizung. Als Wärmespender dienen
Nadel- und Laubholzhackschnitzel, teilweise aus eigenem
Baumbestand.
Regen, Regen – wir regen uns nicht auf!
Nachdem der Schauer vorüber gezogen war, radelten wir bei kräftigem Wind in Richtung Bützflether Moor. In einem Gasthof gab es Spargelcremesuppe mit „ganz vielen“ Klößen, die mit großem Appetit gegessen wurde und uns richtig aufwärmte.
Die „Festung Grauerort“ war das nächste Etappenziel. Errichtet 1869 – 1879 von den Preußen diente sie zum Schutz vor feindlichen Schiffen auf der Elbe. Im 1. Weltkrieg wurde sie zu einem Minendepot umgebaut. Die denkmalgeschützte Anlage ist so weit wie möglich wieder in den Ursprungszustand versetzt. Jetzt finden dort viele unterschiedliche Veranstaltungen statt.
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Weiter ging unsere Tour durch kleine Ortschaften mit gepflegten Gärten, wo die Rosen um die Wette zu blühen schienen. In Abbenfleth kehrte die Gruppe ins DeichCafe ein. Zum Kaffee, der in alten Sammeltassen serviert wurde, gab es ein riesiges Stück Erdbeertorte, zur Freude unserer Landfrauen.
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Wieder in Stade angekommen, blieb nicht viel Zeit zum Erholen. Nach dem gemeinsamen Abendessen erwartete uns schon Heiner Brandt in seiner Nachtwächteruniform, um uns beim „Dämmertörn“ die historische Altstadt von Stade zu zeigen. Nach diesem Rundgang ziemlich durchgefroren, ließen wir den Tag im Ratshauskeller bei heißer Schokolade mit Schuss ausklingen. |
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Samstag, 13.06. Auf Regen folgt Sonne….
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Nach dem Frühstück ging es heute mit Gabi Schmoldt ins Alte Land, Richtung Jork. Wir radelten entlang dem Elbdeich - einmal oben, einmal unten - und genossen den Blick zur Elbe. Ein riesiges Containerschiff begleitete uns.
Locker und entspannt erreichten wir Jork. Nach einem Gruppenfoto vor dem Rathaus erwartete uns Pastor Tegtmeyer in seiner Kirche.
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Nächstes Ziel war der Obsthof Feindt, wo uns die bekannte Altländer Hochzeitssuppe serviert wurde. Nach einem kurzen Gang durch die Obsthalle und den angegliederten Hofladen ging es weiter durch das Obstplantagengebiet zurück zu unserem Hotel.
Das Alte Land geizte nicht mit seinen Reizen und wird uns in guter Erinnerung bleiben.
Nach ca. 80 km an diesen beiden Tagen haben einige von uns sicher ihren „Hintern“ gespürt. Beim Abschied hieß es jedoch, das machen wir nächstes Jahr wieder.
Schau ’n wir mal!
Autostadt Wolfsburg
Unsere Tagesfahrt
führte uns in diesem Jahr in die Autostadt Wolfsburg.
Gegen 11:00 Uhr erreichten wir unser Ziel und wurden auf der Piazza
im KonzernForum von unserer Gästeführerin erwartet.
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Der Kinderführerschein! |
Im ZeitHaus gab es Informationen über die Geschichte des Automobils – von den Anfängen bis in die Gegenwart.
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| Im einem der Markenpavillons bestaunten wir schließlich den toll in Szene gesetzten Masseratti. |
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Über das parkähnlich angelegte Außengelände mit Blumenbeeten und einem Dufttunnel, der jahreszeitlich entsprechend bepflanzt wird, gelangten wir zu den beiden Autotürmen. Sie sind 20 Stockwerke hoch und können je 400 Fahrzeuge fassen. Die Neuwagen werden zur Übergabe an die neuen Besitzer für einen Tag dort zwischengeparkt.
Das Ganze geschieht vollautomatisch und lautlos. Ein Greifarm ist für das Einparken der Automobile zuständig, ein zweiter Greifarm holt die Fahrzeuge für die Übergabe an die neuen Besitzer ab. Eine faszinierende Technik!
![]() Dufttunnel z. Zt. mit Goldlack bestückt |
![]() Parkboxen in dem Autoturm |
Nach dem Mittagessen im StadtCafe ging es weiter zur „MaritimenPanoramaTour“ auf den Mittellandkanal.
Vom Schiff aus konnte man die Autostadt aus einer anderen Perspektive erleben. Auch der GeländeParcours, eine besondere Teststrecke, war zu sehen.
Würdig leben bis zuletzt – Hospiz-Helferinnen berichten
Auf Anregung unseres Mitgliedes Sabine Ahrens hatten wir die stellvertretende Vorsitzende Brigitte Steinert vom Hospizmodell Bremerhaven e.V. HOMBRE bei uns zu Gast. Sie stellte das Hospizmodell vor und berichtete zusammen mit Sabine Ahrens über die Aufgaben einer Trauerbegleiterin.
Hospiz (engl. Hospice) heißt wörtlich übersetzt Herberge. Im Mittelalter gab es diese Häuser nicht nur für Pilger und Reisende, sondern sie standen auch bedürftigen, kranken und sterbenden Menschen offen. Den Menschen Hilfe, Schutz oder Geborgenheit zu geben, war oberstes Gebot. Die grundlegenden Konzepte der modernen Hospizbewegung wurden im Wesentlichen durch die Sozialarbeiterin und Ärztin Cicely Saunders in London geprägt. 1967 eröffnete sie das St. Christopher’s Hospice.
Du bist uns wichtig, weil du du bist,
und wir werden alles für dich tun,
damit du nicht nur in Frieden sterben,
sondern auch leben kannst bis zu letzt.
C. Saunders
In Deutschland gibt es 162 stationäre und 1450 ambulante Hospizdienste, im Raum Bremerhaven wurde HOMBRE 1991 gegründet.
Viele Menschen möchten ihre letzte Lebenszeit in ihrer gewohnten Umgebung verbringen. Hier setzt die Hospizarbeit an. Sterbebegleiter kommen aus allen Berufen und Altersgruppen, so berichtete Sabine Ahrens. Sie hat lange auf einer Intensivstation gearbeitet, aus dieser Tätigkeit heraus ist sie jetzt seit zwei Jahren ausgebildete Trauerbegleiterin.
Begleitung
bedeutet:
- bei den Kranken sein, Angehörige entlasten, am Bett sitzen,
zuhören,
vorlesen
- Briefe schreiben, einkaufen, Kontakte zu Verwandten
herstellen
- auch nach dem Abschied die Hinterbliebenen bei ihrer
Trauerarbeit zu unterstützen
Diese Begleitung ist kostenlos und kann von jedem in Anspruch genommen werden.
Die Betreuer, die ehrenamtlich arbeiten, tanken Kraft bei regelmäßigen Treffen und erhalten Hilfe durch Supervision.
Die Arbeit, die bei HOMBRE (www.hospiz-bremerhaven.de) geleistet wird, findet immer mehr Anerkennung und finanziert sich durch Spenden.
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Auch die Landwürder LandFrauen unterstützen das Hospizmodell mit einem Spendenscheck über 300 Euro. Gesammelt wird das Geld traditionell in einem Spendenschuh, der bei unseren Veranstaltungen in Umlauf gebracht wird. Ist eine gewisse Summe erreicht, wird gemeinsam mit den Mitgliedern festgelegt, welcher sozialen Einrichtung das Geld zugeführt werden soll. |
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Auch in diesem Jahr hatten wir wieder Karten für eine Vorstellung auf dem „schwimmenden Theater“ gebucht. Nach der Anreise mit dem Zug bummelten wir durch die Sögestraße zum Domplatz mit seiner stimmungsvollen Beleuchtung.
Zur Stärkung gab es einen gemeinsamen Imbiss an der Schlachte, dann ging es zur Vorstellung auf das Schiff.
Bilder - Revue

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Die Geschichte des Stückes ist schnell erzählt: In einer Großraumtoilette werden die “Sanitärreinigungsfachfrauen“ Sophie, Babs und Rosi über Nacht eingeschlossen. Es dauert eine Zeit, bis sich die Klofrauen mit der Situation abgefunden haben. Und in dieser Zeit passiert so allerhand in dem sonst so stillen Örtchen. Gewürzt ist das Ganze mit passenden ABBA-Songs und lustigen Tanzeinlagen der Lokusladies.
Es war ein vergnüglicher Abend, wir haben Tränen gelacht!
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