Landfrauenverein Beverstedt u. Umgebung
                                                                                                                                                                    
Archiv 2008

Archiv 2009

Einführung in die Aquarellmalerei 

Hannelore Thomforde aus Beverstedt vermittelte an fünf Abenden Grundkenntnisse der Farblehre und verschiedene Techniken der Aquarellmalerei. 

Ein Aquarell ist ein mit wasserlöslichen, nicht deckenden Farben, angefertigtes Bild. In der Aquarellmalerei kommen zahlreiche Techniken zum Einsatz. Zwei Grundtechniken sind das Lavieren und das Lasieren. Ihnen zugrunde liegt wiederum ein bestimmter Umgang mit Malgrund, Pinsel und Farbe. Dieses versuchten wir in dem Kursus "Einführung in die Aquarellmalerei" zu erlernen und umzusetzen.

Die Teilnehmerinnen stellten mit Freude und Eifer erste kleine "Kunstwerke" her. Sie möchten daher ihre Kenntnisse in einem Folgekursus erweitern.


Fahrt zum Weihnachtsmarkt

Die LandFrauen wollen sich auf die Adventszeit einstimmen und starten mit 2 Bussen zum Weihnachtsmarkt am Kiekeberg, Rosengarten-Ehestorf.

Auf dem Kunsthandwerkermarkt im Freilichtmuseum  stellen über 90 Kunsthandwerker ihre Arbeiten vor. Die hohe Qualität der angebotenen Kunstschätze hebt sich von manchem anderen ab. Hier findet man Marionetten, handgearbeitete Pfeifen, Spinnräder, Gewebtes, Silberschmuck, Patchwork-Arbeiten, Teddybären, Puppen und vieles mehr. Leider regnet es sehr stark, und der Gang durch das Museumsdorf ist ohne Schirm nicht möglich.

Zum Abschluss  gibt es im historischen Tanzsaal ein leckeres Bratkartoffelbuffet, das vom Gasthof „Stoof Mudders Kroog“ zubereitet wurde. Gut gestärkt treten wir die Heimreise an.

Elsass – eine Region im Herzen Europas 

Die Reise der 40 Beverstedter LandFrauen ging in die romantische Stadt Colmar. Am späten Nachmittag wurden wir im Grand Hotel Bristol, nur 5 Min. von der Innenstadt entfernt, herzlich empfangen.

2. Tag Stadtführung. Colmar gehört zu den schönsten und meistbesuchten Orten des Elsass. Die Altstadt mit den prächtigen Bürgerhäusern u. dem weltberühmten Isenheimer Altar werden uns von der Reiseleitung wunderbar erklärt.

3. Tag Fahrt entlang der Weinstraße nach Kayserberg, Geburtsstadt von Dr.Albert Schweitzer.

Anschließend führt die Fahrt nach Riquewihr mit seinen schönsten Beispielen der elsässischen Architektur. Weinkellerei u. Schnapsbrennerei sind weitere Ziele an diesem Tag.

4. Tag 2stündige Stadtführung. Wir bekommen einen allgemeinen Überblick über die Stadt, ihre Entwicklung u. die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Zum Abschluss des Tages unternehmen wir noch eine Bootsfahrt auf der Ill.

5. Tag Ganztägiger Ausflug in die landschaftlich und geschichtlich interessanten Vogesen. Majestätische Wälder u. Hochweiden, herrliche Seen, die sich in den Gletscherkesseln des Massivs gebildet haben. Wir haben traumhaftschöne Aussichten auf die Wälder u. Berge der Vogesen. Nach einer Wanderung stärken wir uns in einer Bauernhofgaststätte. Anschließend besichtigen wir noch eine Käserei.

6. Tag Bummel über den Wochenmarkt von Colmar. Am Nachmittag geht es hinauf zum bekannten Odilienkloster. Wir erfahren viel über das Leben im Kloster. Auf dem Weg nach Colmar besuchen wir noch das reizvolle Städtchen Obernai, das noch von alten Wehrmauern umgeben ist. Am Abend genießen wir im Hotel noch ein besonderes Abendessen.

7. Tag Nach einem guten Frühstück begeben wir uns auf die Heimreise. Es war eine wunderbare, erlebnisreiche Fahrt, wir haben viel Interessantes u. Sehenswertes gehört u. gesehen.


Außergewöhnliche Weihnachtsfeier in der Beverstedter Kirche
Bericht von Monika Gremke 

Getreu dem Motto im Jubiläumsjahr der Landfrauen „Von uns, mit uns, für uns“ gestalteten in der feierlichen Atmosphäre der  ausgeschmückten Kirche 50 Mitwirkende aus den Mitgliedsgemeinden, darüber hinaus 40 Kinder der Klassen 3b und 4 a der Grundschule Beverstedt mit Singen und Musizieren zur Eröffnung der Feier, vokal, instrumental und musikalisch einen wunderschön abgerundeten Abend,  Der Wunsch der Vorsitzenden, sich im Sinne des adventlichen Wartens überraschen zu lassen, hat sich für die teilnehmenden 300 Landfrauen voll erfüllt. Phantastische Ideen wurden in die Tat umgesetzt.

Die Landfrauen können aus eigenen Reihen viel bewegen, aber sie können auch auf gute Kontakte zur Kirchengemeinde, politischen Gemeinde und Schule bauen. Das bewies dieser Abend.

Mit einer biblischen Lesung in verteilten Rollen stimmten vier Landfrauen auf die Gedanken von Pastorin Christa Naatjes-Schroeter ein, die Maria vorwiegend als Frau und Mutter,“ wie eine von uns“, aber auch als tiefreligiöse Frau beschrieb, die das Gegebene annahm.  Von Maria könnten Menschen das Vertrauen lernen, sich ein Beispiel nehmen in schwierigen Situationen. Aber in einem Anspiel hatten drei Konfirmandinnen mit ihr auch erarbeitet, wie es wohl heute, ganz realistisch gesehen, wäre, die Ankündigung der Schwangerschaft und die Ankunft Jesu anzunehmen – es geschehen zu lassen.

Mit ihrer Adventsfeier ließen es die Landfrauen geschehen – sogar das hervorragend organisierte, sehr leckere und diszipliniert abgelaufene gemeinsame Essen in der Kirche.

Im dritten Teil mit Kirchenchor, Sechstett, Instrumentalisten, Organisten an der Orgel, gemeinsamem Singen nach Texten auf riesiger Leinwand gelang ein wundervoller musikalischer Abschluss. Spätestens das Anzünden der Kerzen für jede Teilnehmerin und die bis in die letzte Bankreihe erleuchtete Kirche ließ ahnen, dass Weihnachten mehr als nur ein Termin im Kalender ist.


Ein Kalender krönt den 60. Geburtstag

Beverstedt. „Von uns – mit uns – für uns“ ist das Motto der Landfrauen Beverstedt im Jubiläumsjahr. Im nächsten Jahr wird der Verein 60 Jahre alt. Schon jetzt wurde ein Geburtstagskalender unter diesem Motto vorgestellt, der ab sofort bei allen Veranstaltungen der Landfrauen erhältlich ist.

Doris Breden und Doris Götjen (vorne von links) stellen mit ihren Mitstreiterinnen den Geburtstagskalender der Beverstedter Landfrauen vor. Foto agp

Beverstedt. „Von uns – mit uns – für uns“ ist das Motto der Landfrauen Beverstedt im Jubiläumsjahr. Im nächsten Jahr wird der Verein 60 Jahre alt. Schon jetzt wurde ein Geburtstagskalender unter diesem Motto vorgestellt, der ab sofort bei allen Veranstaltungen der Landfrauen erhältlich ist.

„Im März hatten wir die Idee“, erläutert Doris Götjen. Dann sortierte sie mit ihren Mitstreiterinnen Ilsemarie Haaren, Helga Kaune, Hannelore Breden, Karin Börger, Helga Silber und Petra Brinkmann „Berge von Bildern“, die von verschiedenen Veranstaltungen und gemeinsamen Erlebnissen vorhanden waren. Der erste Vorschlag, Collagen aus Fotos aller Mitglieder zu erstellen, wurde verworfen, aber die thematische Festlegung auf „moderne Landfrauen mit Computer“ wurde durchgehalten. Sehr arbeitsintensiv sei die Auswahl der Sprüche gewesen. „Schönheit liegt im Auge des Betrachters“, heißt es zu einem Kunstwerk, das auf dem Märzblatt abgebildet ist. Für einen anderen Monat steht: „Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben, Sterne, Blumen und Kinder“. Auf der Mitte des Jahres erklärt Albert Einstein: „Freude am Schauen und Begreifen ist die schönste Gabe der Natur“.Damit das Druckwerk ein ansprechendes Äußeres erhielt, wurde Doris Breden als Layouterin mit ins Boot geholt. Nun ziert eine passende Foto-Vignette links oben jeden Monat, und rechts unten ist die Ecke mit einer Blume, einem Kind oder einem Falter abgerundet.Die vorherrschenden Farben entsprechen dem jeweiligen Monat. Für das Titelfoto wurde aus Löwenzahn eine große Jubiläums-Sechzig gebunden, die von den Händen der Macherinnen präsentiert wird.Es ist ein sehr ansprechender Kalender entstanden, auf dem jede Familie ihr wichtige Geburtstage notieren und jährlich weitersammeln kann. Zunächst kann das Kunstwerk auf allen Veranstaltungen der Landfrauen in der Samtgemeinde Beverstedt für 7 Euro erworben werden. Für die nahe Zukunft ist geplant, die Bestellung auch über die Internetseite zu ermöglichen.

(Bericht agp/ Nordsee-Zeitung)


Nach jeder dunklen Nacht bringt der aufgehende Morgen Hoffnung auf einen glücklichen Tag.
(Angelika Mack)

Zu der Nachmittagsveranstaltung, mit dem Referenten Dr. Rega aus Beverstedt, kamen über 90 LandFrauen.

Der Vortrag: „Aufgegeben und doch geheilt“ stieß an Grenzgebiete der Medizin.

Heilung, die größte Sehnsucht von Menschen, die von der Krankheit befallen sind. Die therapeutischen Möglichkeiten der modernen Medizin mit Operationen, Bestrahlungen und Chemotherapie sind zwar insgesamt erfolgreicher geworden, doch die Hoffnung richtet sich auf darauf, dass die Krankheit einfach spontan verschwindet. Diese Spontanheilungen gibt es, sie sind wissenschaftlich erforscht und belegt worden. Aber es gibt viele Skeptiker. Alternativforscher schwören auf ihre Methoden, Gegner sprechen von Esoterik, andere von Wundern, durch Heilungen von Krebs jenseits aller therapeutischen Maßnahmen auftreten. Dass es Spontanheilungen gibt, soll Hoffnung vermitteln und Mut machen, ohne unrealistisch zu sein.

1. Vorsitzende Helga Silber u.
Dr. Rega, Beverstedt

Bericht von Monika Gremke

 

BEVERSTEDT.“ Mh, das war einfach nur köstlich  „ schwärmte die Vorsitzende des Landfrauenvereins Beverstedt, Helga Silber. Jede Menge Lachseiten veredelt mit Rotholzbeize oder Basilikum-Kräutermischung und Orange , Feinkostsalate vom Feinsten – wie Flusskrebscocktail mit Calvados, Kräuter-Matjes-Happen, Shrimpscocktail mit Obst oder als Alternative Putenbrustsalat mit Curry in Mandarinensoße – damit ließen sich die Beverstedter Landfrauen zu Beginn ihres Jubiläumsjahres zum 60jährigen Bestehen verwöhnen.

 

Besser hätte Linda von Glahn als Junior-Produkt-Managerin ihren Einstieg zur Präsentation des Unternehmens „Deutsche See“ GmbH Fischmanufaktur mit der Darstellung einer Produkteinführung „Von der Produktion bis zum Verbraucher“ nicht nehmen können.

 

Gleichzeitig war sie die erste Referentin, die die Beverstedter Landfrauen aus der eigenen Region zum Motto des Jubiläums-Jahresprogramms „von uns – mit uns –für uns“ erleben konnten.

 

Passend zum Thema hatten die Wellener Landfrauen (eine von 20 Ortsgruppen des Vereins) eine phantastische Deko für die Tische gezaubert, und das Kochbuch „Fisch an Land“ des Kreisverbandes (bereits 16.500 verkaufte Exemplare) hielt die ehemalige Vorsitzende Ilsemarie Haaren bereit.

 

Genießen konnten die Landfrauen auch ohne dass die Referentin ihnen den Slogan der „Deutschen See“ – Dem Genuss verpflichtet – und die Jacobsmuschel als Symbol für hochwertige Produkte vorgestellt hätte.

 

Mit vielen Fakten stellte von Glahn  die „Deutsche See“ als Marktführer für Fisch und Meeresfrüchte mit ihren drei Manufakturen Frischfischverarbeitung, Räucherei und Feinkost, in denen Handarbeit groß geschrieben wird, vor.

 

Wichtige Eckdaten für den Genusslieferanten:  

- die verschiedenen Einkaufsteams   für den Konsumfisch, aber auch für Exoten, ein großes Frischfleisch- und Salatsortiment sowie
  Gemüse und Brot, das den Kunden im Einzelhandel und der Gastronomie geboten wird

- Qualitätssicherung mit ständiger Zertifizierung

- ein Logistiknetz, das die empfindliche Ware innerhalb von 24 Stunden zum Kunden bringt

- die Verantwortung in der Nachhaltigkeit sowie

- ein breiter Biobereich, auch in der Feinkostmanufaktur Beeck in Hamburg.

 

Mit Impressionen aus der Fisch- und Feinkostmanufaktur wurde  in Bildern die handwerkliche und sorgfältige Produktion deutlich, in der weitestgehend auf  Zusatzstoffe verzichtet wird, Produkte aus kontrollierten Aqua-kulturen und mit regionaler Herkunft Verwendung finden.

 

Mit der Darstellung einer Produkteinführung „Von der Idee bis zum Verbraucher“  stellte Linda von Glahn gleichzeitig detailliert auch ihren interessanten und umfangreichen Aufgabenbereich als Produktmanagerin vor. 


LandFrauen öffnen ihre Gärten

In diesem Jahr besichtigten die LandFrauen Gärten mit Schwimmteichen. Die Anlage u. Pflege eines Gartenteiches oder Schwimmteiches ist allerdings nicht so leicht u. erfordert teilweise  echtes Fachwissen. Bei Familie Stelling in Wachholz gab es neben dem großen Schwimmteich einen Gemüse- u. Kräutergarten und einen Staudengarten. Auf einer leichten Anhöhe ein Holzpavillion mit einem herrlichen "Rundumblick" auf das gesamte Gartengelände.

Hier lässt es sich aushalten.

Ein Gartenteich sollte genau geplant u. den Gegebenheiten des Gartens angepasst werden. Das ist hier gut gelungen. Für eine gute Wasserqualität im Gartenteich wurde ein geeignetes Wasser-Filtersystem eingebaut. Ein liebevoll angelegter Gartenteich lockt verschiedene Tiere in den Garten. Um den Garten pflegeleicht zu halten, wurde Rindenmulch eingebracht.

Weiter ging es nach Kirchwistedt, zu dem landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Ehlen.

Unter herrlichen großen Bäumen genossen wir zuerst Kaffee u. Kuchen. Der Betrieb mit seiner schönen Gartenanlage liegt direkt an der B 71, kann aber von der Straße nicht eingesehen werden.

Vor acht Jahren wurde der Schwimmteich angelegt. Die ausgebaggerte Erde nebenan als kleinen Hügel abgelegt. Wir finden keine Fische in dem Teich und wenig Bepflanzung  am Ufer. Ein Holzhäuschen, ausgestattet mit Dusche u. WC, einen Badesteg, auch als Sonnenterrasse zu nutzen, eine gemütliche Sitzecke, und auf der gegenüberliegenden Seite eine kuschelige Sitzgelegenheit, den Sonnenuntergang zu genießen, also eine rundherum gelungene Gartenanlage mit Schwimmteich, um sich nach getaner Arbeit zu erholen.

Wir nehmen wieder viele Ideen u. Anregungen für die Gestaltung unserer Gärten mit nach Hause.


Bundesgartenschau Schwerin
Bericht Monika Gremke

Eine wunderbare Tagesreise zur Bundesgartenschau in Schwerin erlebten Mitgliederinnen des LandFrauenvereins Beverstedt. Morgens in aller Frühe, nach einer herzlichen Begrüßung durch Helga Stege, ging es ab.

Schwerin zählt sieben Seen zum Stadtgebiet – die BUGA lädt zu „sieben Gärten im Garten“ ein.

Bei der eineinhalbstündigen  interessanten Führung kamen die Blumen- und Garteninteressierten Frauen    schon einmal punktuell an allen Themengärten, dem „Garten des 21. Jahrhunderts“, „Schlossgarten“, „Burggarten“, „Küchengarten“, „Ufergarten“, „Naturgarten“ und „Garten am Marstall“, an.
  In der Blumenhalle

Backsteinmauer umgibt Küchengärten   Kunstvoll gestaltete Gräber

 

Naturgarten (Stege über
morastiges Gelände)

Am Rande des wunderbar integrierten alten Baumbestandes, durch grüne Laubengänge fanden sich wie gewünscht Schattenplätze oder im integrierten alten Schlossgarten  Sonnenbestrahlte  weißen Bänken, an bunt bepflanzten Rabatten, in dem man sich in alte Zeiten zurückversetzt fühlen konnte:

Über die lange, schwimmende und beeindruckende Pontonbrücke wandelten die Besucher zum „Garten am Marstall“ mit interessanten Themengärten und vor allem dem Rosengarten mit duftenden Exemplaren.
Pantonverbindung vom Ufergarten zum Marstall Perleninsel Kirche am Ufer

Wer die BUGA besucht, bekommt auch einen kleinen Eindruck von dem mit, wofür die Stadt im Pavillon im „Garten des 21. Jahrhunderts“ wirbt: „Anlegen und Festmachen – Wohnen am Wasser“ – ein charmanter Ort zum Besuchen und zum Leben.

Eine herrliche Kulisse in der BUGA – das Schloss mit dem integrierten Schlossgarten.

Schlossgarten Burggarten rund um das Schloss Im Stile ital. Terrassengärten

Mit dem Fahrrad ins Ammerland zur Rhododendrenblüte

Am 12. u. 13. Mai und am 14. u. 15. Mai starten je 20 Beverstedter LandFrauen  in Bad Zwischenahn zu einer Fahrradtour. Frau Neumann, eine LandFrau, begleitet uns auf unserer Tour u. erzählt uns viel Wissenswertes über Bad Zwischenahn. Unser erstes Ziel ist eine Stuhlflechterei „Ammerländer Binsenstühle“. Seit 1901 ein Familienunternehmen. Die Stühle werden in Handarbeit hergestellt. Die Binse ist ein hochwertiges u. langlebiges Naturmaterial.

Der fertige Stuhl An der Unterseite kann man erkennen,
ob echte Binsen verarbeitet sind
Wiener  Geflecht
Bezahlung pro Loch

Weiter geht’s zum Spargelhof  in Ofen, einem  Hofladen mit einem Cafe und einer hübschen Gartenanlage. Gestärkt (es gab eine Tasse Spargelsuppe), radeln wie weiter nach Petersfehn.

Dort erwartet uns schon Frau Elke Wiemken mit ihrem Mann auf dem 8000 m² großem Grundstück. Unter 120-jährigen Eichen und zwischen vielen anderen Gehölzen u. Stauden, genießen wir an hübsch gedeckten Tischen erst einmal Kaffee u. Kuchen. Dann wandern wir auf verschlungenen Pfaden durch die verschiedenen Themengärten des großen Grundstücks: Gemüsegarten, Buchsbaumlabyrinth, Obstgarten, an verschiedenen Rosensorten vorbei, von der Strauchrose bis zur Ramblerrose.

Auf der Rücktour geht es an gepflegten Gartenanlagen und Baumschulen vorbei mit den in Form geschnittenen Bäumen.
 



Wir erleben vor dem Abendessen noch die Abendstimmung am Zwischenahner Meer

 

Nach dem leckeren Essen in unserem Hotel geht  es in die Spielbank, um unsere „Haushaltskasse aufzubessern“. Nach der Spielerklärung durch einen Croupier verteilen wir uns an den Roulettetischen. Mit Spannung u. Nervenkitzel setzten wir unsere Jetons. Die Gewinne halten sich in Grenzen, aber allein schon die Spieler zu beobachten ist ein Besuch im Casino wert. 

Moin, moin………..
Nach einem reichhaltigen leckeren Frühstück und bei herrlichem Sonnenschein radeln wir am nächsten Morgen nach Meyerhausen, zur Fischräucherei.


 

Wir erfahren viel Wissenswertes rund um das Thema Aal. Schon seit Jahrhunderten werden im Zwischahner Meer Aale gefangen.


Eine Aalwaschmaschine


Alter Räucherofen

Nun fahren wir nach Wiefelstede, ins Backmuseum. Dort trinken wir gemeinsam Kaffee u. essen leckeren Butterkuchen u. Rosinenbrot


 

Ein kleiner Kaufmannsladen

Lauter alte Backutensilien

Weiter geht es zum Rhododendronpark der Baumschule Bruns im Gristeder Wald. Die Anlage liegt im Schutz hoher Kiefern und ist für jedermann zugänglich. Ein wahres Blütenmeer von Rhododendren u. Azaleen, alten Mammutbäumen, Ahorn u. Magnolienarten finden wir neben einer wunderschönen Teichanlage.

Nun heißt es Abschied nehmen!

Vorbei sind zwei wunderschöne Tage in der herrlichen Wander- und Fahrradlandschaft Bad Zwischenahn. Wir danken Erika Gerken und Frau Neumann für die tolle Ausarbeitung der interessanten und abwechslungsreichen Fahrradtour.


Finanzmarktkrise
Informationsabend

Herr Koschuth referiert über die FinanzmarktkriseDer LandFrauenverein Beverstedt hatte zu einem Informationsabend in die Geschäftsstelle der Volksbank in Beverstedt eingeladen. Herr Koschuth (Prokurist der Volksbank) versuchte in seinem Vortrag verständlich zu erklären, was zu der Krise geführt hat. Kunden der Volksbank sind nicht betroffen, da die Bank nur mit dem sicheren System der Deutschen Zentral-Genossenschaftsbank arbeitet.

„10 Gebote“ der Geldanlage gab der Referent den interessierten Zuhörern mit auf den Weg.

Was bringt uns die Zukunft? Was sind die Folgen dieser Krise? Zwei Stunden referierte Herr Kuschuth über die Finanzmarktkrise, über Aussagen von Experten u. über Prognosen für die Zukunft.

Traumziel Galápagos - eine Reise durch Ecuador

in einer Power Point Präsentation informierte Freya Liepold am 12.3.2009 ausführlich über die Vielfältigkeit von Land und Leuten des kleinen Andenstaates. Die Reise zeigte die im Kolonialstil gebauten schönen Städte Quito und Cuenca, die verschiedenen Landschaftsformen der von mächtigen, aktiven Vulkanen dominierten Andenkette, Pflanzenwelt des Naturschutzgebietes Cuyabeno im Regenwald des oberen Amazonasbeckens und schließlich die einzigartige Geologie und Tierwelt der Galápagosinseln.

Plaza Grande, Quito

Cotopaxi

Am Cuyabeno
Laguna Grande im Naturschutzgebiet
von Cuyabeno
Wollaffe Markt von Otavalo
Indiofrauen in Riobamba Isthmus von San  Bartolomé Vulkanische Formationen auf Santiago
Felsenkrabbe Riesenschildkröte Seelöwe
Blaufußtölpe Maskentölpel Fregattvogel
Rotfußtölpel Meeresechse Landleguan/ Drachenkopf

 

„Wie im Himmel“

Zu einem Kinoabend im Heimathaus Wachholz waren ca. 100 LandFrauen gekommen. In Zusammenarbeit mit dem Maschinenring, konnte der Film „Wie im Himmel“ gezeigt werden.

Der schwedische Film erzählt die Geschichte eines weltberühmten Dirigenten, der voller Hingabe  die Herzen der Menschen mit Musik erreichen möchte, aber über seine Leidenschaft entfernt er sich immer weiter von den Menschen.

Nachdem er einen Zusammenbruch erleidet, will er sich von der Welt zurückziehen und kehrt in sein schwedisches Heimatdorf zurück.

Auf Bitten des  Pfarrers übernimmt er in der kleinen Gemeinde den bunt zusammen gewürfelten Kirchenchor, der hilft ihm, den Menschen zu sehen, mit seinen Sorgen u. Nöten und ist überglücklich, als er erkennt, dass er mit seiner Musik einen Weg in die Herzen der Menschen findet. Neid, Eifersucht u. Missgunst der Angehörigen stellen den Chor auf eine harte Probe. Doch der große Erfolg der Sänger macht ihnen Mut, an einem internationalen Chorwettbewerb in Österreich teilzunehmen. Die Vorbereitungen erinnern an den Leistungsdruck in der Vergangenheit. Bei einer Fahrradtour durch Wien vergisst er die Zeit, aufgeschreckt durch Schlag der Turmuhr, hastet er zum Wettbewerb. Er erleidet auf der Treppe einen Herzinfarkt, erreicht noch eine Toilette und bricht zusammen. Durch einen Lüftungsschacht hört er seinen Chor mit den anderen Teilnehmern  summen, bzw. den Ton suchen. Selig lächelnd u. glücklich, wie im Himmel, stirbt der Dirigent. Sein Traum, mit Musik die Herzen zu öffnen, hat sich erfüllt.


Jahreshauptversammlung

Herzlich begrüßte Vorsitzende Helga Silber die Mitglieder zur Jahreshauptversammlung. Ein interessantes, abwechslungsreiches Programm wird vom LandFrauenverein unseren Mitgliedern immer wieder geboten. Schriftführerin Ilse Haaren ließ in ihren Bericht die Veranstaltungen noch einmal vorüberziehen. Der Verein hat inzwischen 581 Mitglieder.

Die Vorsitzende berichtete aus Kreis-, Landes- und Bundesverband. Nach dem Kassenbericht, Entlastung des Vorstandes und Wahl einer neuen Kassenprüferin, wurde unter Verschiedenes eine Satzungsänderung zur Vorstandswahl auf vier Jahre ohne Altersbegrenzung einstimmig beschlossen und die Aufwandsentschädigung des Vorstandes erhöht.

Zum Abschluss las Bärbel Schmidt aus Heyerhöfen aus ihrem  Kinderbuch „Luftballons Reise“. Auf einem Büchertisch hatte Frau Schmidt weitere Bücher „ Zauberer Jorosi u. die Tiere“ u. „Geliebte kleine Welt“ (Geschichten mit kleinen Erlebnissen) zum Verkauf ausgestellt.

Frau Schmidt liest aus dem Kinderbuch Vorsitzende Helga Silber stellt das
Buch vor "Geliebte kleine Welt"

Neue deutsche Rechtschreibung – leicht gemacht 

An 2 Abenden gab uns Frau Sonja Karotki , Rektorin an der Grundschule in Beverstedt, eine Übersicht über grundlegende Veränderungen in der Rechtschreibung.

Hier einige Beispiele:
Treffen in Wortzusammensetzungen drei gleiche Buchstaben aufeinander, so bleiben alle drei erhalten (Seeelefant, Betttuch)
ß
nur nach langem Vokal: Maß, schließen, reißen……
ss
nach kurzem Vokal: messen, Schloss, gerissen, geküsst……
Anpassung weniger Fremdwörter: Mikrofon, Geografie, Panter, Tunfisch, Jogurt, Spagetti…..
Getrennt- oder Zusammenschreibung bei Adjektiv + Verb: getrennt bei wörtlicher (klein schreiben) und zusammen bei übertragener Bedeutung (kleinschreiben)
In Briefen darf man die Anreden der zweiten Person (du/ihr bzw. dein/euer) wieder großschreiben.
Dem Schreiber ist jetzt noch mehr als bisher freigestellt, sich für die eine oder andere Schreibweise zu entscheiden, für Lehrer nicht immer einfach.

Dies sind nur einige Beispiele von vielen Veränderungen.

LandFrauen auf der Schulbank Bei den Übungen tauchten viele Fragen auf Nach 2 Unterrichtsabenden in der Beverstedter Grundschule, bedankte sich die 1. Vorsitzende Frau Helga Silber ganz herzlich für die lehrreichen Stunden bei Frau Karotki.

Fit in der betrieblichen Praxis
Bericht u. Bilder von Arnold Plesse 

Dirk Schart, Physiotherapeut und Referent der Landwirtschaftlichen Sozialversicherung forderte die Teilnehmer seines Vortrags "Fit in der betrieblichen Praxis" auf: "Lächeln Sie und vergessen Sie das Luftholen nicht!" Um die Gesunderhaltung des Rückens ging es dabei.

30 Teilnehmerinnen konnte Helga Silber, Vorsitzende des Beverstedter Landfrauenvereins, im Gemeindehaus begrüßen, die wissen wollten "Wie halte ich meinen Rücken gesund?" 60 Prozent der Bevölkerung suchten wegen Rückenschmerzen den Arzt auf. Viele Ursachen zählte Schart dafür auf: Übergewicht, Bewegungsmangel, langes Sitzen, falsche und einseitige Belastung aber auch altersbedingte Abnutzung. Außer schwerer körperlicher Arbeit und falscher Ernährung spielten auch psychische Belastung, genetische Veranlagung und nachgewiesenermaßen Rauchen eine Rolle.

Anhand von Zeichnungen machte der hauptberuflich in Hannover als Physiotherapeut tätige Referent deutlich: "Die menschliche Wirbelsäule ist eigentlich gar nicht für einen Zweibeiner geschaffen." Er erläuterte den Aufbau der Wirbelsäule und der einzelnen Wirbel. Dann stellte er die Bandscheibe als ein Schwammsystem dar. Die Bandscheibe wird nicht durchblutet, sondern durch abwechselnde Druckerhöhung und -erniedrigung ernährt. Sie enthält 80 % Wasser. Bei Belastung wird sie wie ein Schwamm ausgequetscht und bei Entlastung saugt sie sich wieder voll. Deshalb sei Bewegung so wichtig, betonte Schart.

Beim stehenden Menschen müsse die Wirbelsäule eine Belastung von 100 kg aushalten. Wenn man sich vorbeuge - etwa zum Tisch - steige die Belastung auf 150 kg wie auch beim Sitzen mit Anlehnen. Beim vorgebeugten Sitzen sei die Belastung höher, und der Therapeut berichtete von Versuchen beim Heben von Lasten. Dabei steige der Druck in der Wirbelsäule schnell auf 500 kg. Entlastung bringe dagegen eine liegende Stellung. Bei einer "Stufenlagerung" (Unterschenkel angewinkelt erhöht) belaste man die Wirbelsäule nur mit 25 kg.

Rückengerechtes Heben bedeute, ohne Bücken in die Knie zu gehen. Die Landfrauen lernten fünf Übungen zur Vorbeugung, denn degenerativen Veränderungen könne man nur durch vorheriges Verhalten entgegenwirken.

Die Schultern sollte man immer rückwärts kreisen - "das richtet einen auf". Bei der "Scheunentorübung" werden die angewinkelten Arme wie ein Tor auf- und zugemacht. Zum "Äpfel pflücken" reckten sich die Landfrauen ganz hoch. Beim "Schulterklopfen" wurde die langsame Drehung des Oberkörpers zu den Seiten geübt. Und schließlich griffen die Damen links und rechts von sich ganz tief nach unten.


Beim "Äpfelpflücken" erinnerte Dirk Schart die Frauen an die beiden "L"s: Lächeln und Luftholen.


LandFrauenfrühstück
Raus damit –Entrümpeln befreit!

Referentin Christiane Heeren 

Zum LandFrauenfrühstück im Gasthaus Gerdau in Bokel, kamen über 230 LandFrauen.

Mit alten Kleidungsstücken und in großen Buchstaben „Ordnung ist das halbe Leben“ die Bühne dekoriert, die Tische mit alten Sachen, die nicht mehr gebraucht wurden passend zum Thema gestaltet, hatte sich die Ortsgruppe Beverstedt I  was Tolles einfallen lassen.


Nach der Begrüßung aller Teilnehmerinnen u. der Vorstellung der Referentin durch die erste Vorsitzende Frau Helga Silber, begann der Morgen mit einem ausgedehnten und leckeren Frühstück. Danach überraschte uns die Ortsgruppe noch mit einem umgedichteten Lied :

„Lumpen, Knochen Eisen u. Papier, ausgeschlagene Zähne sammeln wir……….“

Ja, was ist  mit unserer Sammelleidenschaft? Frauen Heeren versuchte uns anhand von Tabellen Richtlinien mitzugeben.

 

Was ist Gerümpel?

Dinge, die man nicht mehr braucht oder nicht liebt
Dinge, die nicht zu Ende gebracht wurden
Dinge, die kaputt oder defekt sind

Ich wäge ab, was ich noch brauche u. was nicht, denn Gerümpel raubt Energie denn  Gerümpel erhöht den Putzaufwand, belastet u. kostet Geld (Regale, Kisten,  Schränke usw.)

Warum heben wir Gerümpel auf?

für spätere schlechte Zeiten
wegen des hohen Anschaffungspreises
es soll vererbt werden
für eine besondere Gelegenheit
aus Respekt vor dem Schenkenden
weil man unter Sammelleidenschaft leidet

Tipp von Frau Heeren, behalten Sie nur Dinge, von denen Sie sagen können: ich finde sie nützlich oder ich finde sie schön.


Dank der Sammelleidenschaft von M. Siegel, konnten wir herrlich Schätze entdecken.

Sortieren Sie in 3 Kisten

Kiste 1: wunderbar/behalten
Kiste 2: echter Müll/wegwerfen
Kiste 3: fraglich???? –ein Jahr aufbewahren, dann entscheiden

Tipp Kleiderschrank:

 Neues rein – Altes raus!!

Zum Thema Ordnung halten:
Jedes Teil seinen festen Platz geben, erspart unnötige Sucherei.
Dies sind nur einige von vielen Hilfen, die uns Frau Heeren aufgezeigt hat.

Es war wieder ein wunderbarer Samstagmorgen.