Landfrauenverein Beverstedt u. Umgebung Archiv 2010

Nachlese

Plattdeutsche  Vör-Wiehnacht mit dem Blancke-Trio

220 Landfrauen ließen sich mit „De plattdüütsche Vörwiehnacht“ bei ihrer fröhlichen Adventsfeier im festlich geschmückten Saal der Gaststätte Oerding auf Advent und Weihnachten einstimmen. Das Blancke-Trio mit Anke Behrens, Helmut Gawron und Gerd Blancke verstand es, die vielen Teilnehmerinnen mit einem gut gemischten Programm, heiteren und besinnlichen Geschichten und plattdeutschen Liedern mit „op`n Padd na Wiehnachten“ zu nehmen.                   

Mit dem ihr eigenen Platt klinkte sich Vorsitzende Helga Silber in den Tenor ein, bedankte sich aber auch auf  Hochdeutsch für die Arbeit, die in vielfältiger Form von vielen Frauen, manchmal auch Männern, geleistet wurde – aber auch dafür „was wir zurückbekommen haben. Es war ein Geben und Nehmen.“ 

Als sie in den rot-grün (ihre Adventsfarben) geschmückten Saal gekommen sei, habe sie das erhoffte Gefühl gehabt: „Es ist Advent und wir haben die Feier des Landfrauenvereins“.

Sie dankte den Ortsgruppen Heerstedt und Hollen/Heise für den ansprechenden Raum- und Tischschmuck. Belohnt wurden sie mit einer Sammlung von 300 Euro für ihre Wünsche der Ortsverschönerung. 

Helga Silber ließ auch nicht unerwähnt, dass 25 Landfrauen (+ Saftkocherinnen) beim Weihnachtsmarkt in Beverstedt aktiv waren und dabei ein Erlös von 230 Euro zusammen kam.

Das neue Kreisverbands-Kochbuch „So backt dat“ ist mit über 1000 ausgegebenen Exemplaren nur für den Beverstedter Verein ein absoluter Renner. Helga Silber wünschte sich, dass die Landfrauen weiterhin mit Freude in Bewegung bleiben und sich für die Frauen auf dem Lande einsetzen.  

Schriftführerin Ilse Haaren verlas den Weihnachtsbrief der Landesvorsitzenden Brigitte Scherb. Eine wichtige Aussage darin nicht nur für die Weihnachtszeit: Die entscheidenden Dinge des Lebens finden wir durch Weglassen, durch Verzicht. Advent und Weihnachten appellieren auch an Solidarität und Verantwortung für die, die nur einen Platz im Herzen suchen. Durch die Solidarität der Landfrauen im Landesverband Niedersachsen kamen allein 100.000 Euro für die Aktion „Eine Chance für Kinder“ zusammen. -  Daran waren auch die Beverstedter Landfrauen beteiligt.  

Aber was wäre eine Adventsfeier der Landfrauen ohne gutes Essen, das einen großen Raum einnahm. Das Oerding-Team sorgte mit leckeren Landwurst-Platten und einem Bratapfel zur Überraschung  für das leibliche Wohlbefinden bei der großen Feier zum Jahresabschluss.

                                                                                                Bericht u. Fotos Monika Gremke


„Lesen nach Lust und Laune“
In den Räumen von Leselust Beverstedt e.V. in der Logestr. 25 Beverstedt 


Dr. Susanne Pross gab eine kurze Einführung in die Entstehungsgeschichte

Dr. Susanne Pross gab eine kurze Einführung in die Entstehungsgeschichte des Vereins. Nach einer Erbschaft mit vielen Büchern stellte sie zusammen mit ihrer Freundin Renate Sautmann die Überlegung an: was in England als Oxfam-Shop funktioniert – geht das nicht auch in Beverstedt? Ideen wurden bewegt, ein Büchercafè mit Betonung auf Büchern zu gründen, Räume als kleine kulturelle Begeg-nungsstätte mit Veranstaltungen oder einfach zum Klönen anzubieten. Zunächst wurden die Räume der ehemaligen Postbank genutzt. Nach dem Kooperationsinteresse der BEW fiel die nicht einfache Entscheidung, die Räume in der Logestraße 25 zu mieten und sie aus privaten Möbelbeständen und mit vielen selbst gebauten Regalen so gemütlich zu gestalten, wie sie sich heute präsentieren. Im Herbst letzten Jahres wurde der Verein gegründet. Seitdem fanden 18 Veranstaltungen, Autorenlesungen und in Kooperation mit der BEW der sehr gute Vortrag „Seelische Gesundheit, was ist das? statt. . Unglaublich viele gut erhaltene Bücher erreichen den Verein. 6.500 Ausgaben fein säuberlich geordneten Lesestoffs  finden in den Regalen  und im Lagerraum Platz. Ziemlich so viele Bücher wurden zu Schnäppchenpreisen  inzwischen verkauft und dafür 2000 ehrenamtliche Stunden geleistet.

Die Individualität macht auch aus, dass sich ganz verschiedene Frauen mit eigenem Freundes- und Bekanntenkreis einbringen.

Vier von ihnen, Andrea Schulze, Rita Malachewitz, Renate Sautmann und Susanne Pross, machten in wunderbarer Weise mit 10 verschiedenen Buchvorstellungen neugierig auf ihre Lieblingsautoren. 

Gek. Bericht u. Foto Monika Gremke


Spende 

In der Veranstaltung des Landfrauenvereins „Gesunde Füße“ verzichtete der Referent, Orthopädie-Technikermeister Marc Albrecht, auf das Honorar für seinen Vortrag.

Mit großer Freude überreichte Vereinsvorsitzende Helga Silber stattdessen eine Spende von 200 Euro an die Leiterin der DRK-Tagesstätte für Kinder mit Behinderungen in Kirchwistedt. Anneke Slowik. Sie stellte das Konzept ihrer Einrichtung kurz vor und alle Anwesenden konnten sich sicher sein, dass das Geld einen wirklich guten Zweck erfüllt.

Das neue Backbuch „So backt dat“ für Referent Marc Albrecht als Dank für seinen tollen Vortrag – anstelle des verzichteten Honorars eine Spende an Anneke Slowik (Mitte)  für den DRK-Kindergarten.

Das neue Landfrauen-Backbuch kommt so gut an, berichtete die ehemalige Vorsitzende Ilsemarie Haaren ergänzend, dass für die Beverstedter Landfrauen nur bei ihr 860 Exemplare reißenden Absatz fanden. 

Bericht u. Foto Monika Gremke


„Die Füße, dieses Wunderwerk, verdienen unser Augenmerk!.“
Referent: Orthopädie-Technikermeister Marc Albrecht 

70 Landfrauen und zwei Landmänner nutzten die Info-Möglichkeit und machten mit ihrer Teilnahme deutlich, dass der Verein ein interessantes Thema angestoßen hat, das im wahrsten Sinne des Wortes „unter den Sohlen brennt.“ Wenn alle gesunde Füße hätten, wäre das Interesse daran sicher nicht so groß. Doch, um gesunde Füße zu bekommen, „sei der Zug abgefahren“, nahm der Referent  gleich ein bisschen Mut. Fußkorrekturen seien nur im jugendlichen Alter bis 14 Jahre möglich.

Wenn man bedenkt, dass die Füße die Basis des Körpers sind, wird schnell klar, wie wichtig richtiges Schuhwerk oder auch Hilfsmittel, wie beispielsweise Einlagen, für das entscheidende eigene Empfinden sein können, keine Schmerzen zu haben.

Über die skeletterale Struktur des Fußes, Bänder und Muskulatur konnte der Orthopäde die Gründe für Fußkrankheiten – Übergewicht, schnelle Gewichtszunahme, langes Stehen, häufiges Rennen oder Steigen, unpassendes Schuhwerk als Hauptproblem in der heutigen Zeit, aber auch medizinische Gründe wie Diabetis, Rheuma, Schleimbeutelentzündungen  - gut erklären.

Sehr detailliert ging Albrecht auf die Probleme in den Fußbereichen – vom  Spreiz-, Hohl- oder Senkfuß über die Sohlenaponeurose (Entzündung), Dornwarzen, eingeklemmte Nerven, Archillessehnenentzündüngen, Knochenbildung am Fersenende bis zum Fersensporn – ein, zeigte dazu Bilder aus seiner Praxis, beantwortete dazu gerne Einzelfragen und gab wertvolle Tipps. Dass Patienten Anspruch auf zwei Paar Einlagen im Jahr haben, war kaum bekannt.

Wichtig für das entscheidende  Gefühl der Beschwerdefreiheit, betonte der Orthopäde, sei beim Schuhwerk das richtige Fußbett, damit der Fuß die richtige Auflage hat, Länge, Breite und die passende Absatzhöhe.

Sein Angebot, während der Veranstaltung eine elektronische Fußdruckmessung in Anspruch zu nehmen, die sonst nur als Zusatzleistung zu haben ist, nahmen einzelne Teilnehmerinnen gerne in Anspruch und waren erstaunt über die aufgezeigten Defizite, die manches Problem erklärten, aber auch nicht unbedingt zu Beschwerden führten. Aber  das sei für jede einzelne genau der entscheidende Punkt, stellte Marc Albrecht eindeutig fest.

                   

Die ehemalige Vorsitzende der Beverstedter Landfrauen, Ilsemarie Haaren, war bereit, sich für eine elektronische Fußbettmessung durch Orthopädie-Technikermeister Marc Albrecht „verkabeln“ zu lassen

Gek. Bericht u. Fotos Monika Gremke


Kürbisseminar
Bericht u. Fotos Gerlinde Mehrtens   

Kürbisse mit allen Sinnen genießen,  das wollten 40 Beverstedter Landfrauen und machten sich auf den Weg zum Bauern – Garten „Hertz – Kleptow“ nach Ohlenstedt. Nach der Begrüßung mit einem leckeren Kürbis – Prosecco, informierte die Kürbis – Bäuerin, Christiane Hertz – Kleptow, über den Anbau, die Pflege, die Ernte, die vielfältige Verwendung in der Küche, sowie über die gesunden Inhaltsstoffe der Kürbisse.

Alle Landfrauen kannten den „Gelben Zentner“, der schon früher als süß-saurer eingelegtes Gemüse in keinem Vorratskeller fehlen durfte und waren überrascht, dass von den dort angebauten 80 Sorten, nur wenige nicht essbar sind.
 

              

Roh und mit Schale probierten sie z.B. den Maronen- und Eichelkürbis, den Hokkaido, die Mellonette, den Sarrahdate und sogar einen russischen Kürbis  „ Mantofka“. Hier waren die verschiedenen Geschmacksnoten von nussig, herb oder fruchtig gut zu schmecken.

Nach einem warmen Überraschungstoast probierten die Landfrauen den Spaghettikürbis, der im ganzen im Wasserbad gegart wird, mit Rucolapesto, außerdem die feurige Mathilda, den gebackenen Rondini, Kürbiskernoel und zum Abschluss einen schmackhaften Muffin.

Manche Kürbisse sind bis zu einem Jahr lagerfähig, so dass  dieses gesunde Gemüse immer mal wieder auf den Speiseplan stehen kann.
Mit  neuen Anregungen und Rezepten wurde noch der passende Kürbis  erworben und der Abend beendet.

     


„Energie“ – können wir von erneuerbaren Energien leben?
Gek. Bericht u. Foto Monika Gremke

Die Frage „Können wir von erneuerbaren Energien leben?“, die  aktuell durch neue Regierungsbeschlüsse zum Atomausstieg wieder in den Vordergrund gerückt ist, hat Diplom-Physiker Hans Schöttke aus Loxstedt bei den Beverstedter Landfrauen zum Thema gemacht. Einmal mehr wurde deutlich, wie  nötig eine Bewusstseinsveränderung ist  und was jeder einzelne zu Einsprungsmaßnahmen beitragen kann. Dazu „entließ“ der Referent die interessierten Teilneh-merinnen an Hand eines Vordrucks mit der „Hausaufgabe“, ein ganz persönliches Ernergieversorgungs-Szenario zu entwickeln, um die schon verringert angesetzte nötige Energie von 68 Kilowatt pro Person und Tag zu erreichen.

Die Frage „Was ist überhaupt Energie?“ versuchte er am profanen Beispiel des Hebens einer Kartoffel zu verdeutlichen, wofür in einer Sekunde eine Leistung von einem Watt benötigt wird.
 


Dipl-Physiker Hans Schöttke versuchte am profanen Heben einer Kartoffel den Energiebedarf zu erklären.
Deutlich wurde die  Komplexität des Themas, als Hans Schöttke eine detaillierte Energiebilanz auf der  Basis von Untersuchungen  der Technischen Universität München aufmachte und den Energieverbrauch pro Person und Tag  der Abschätzung der Energieerzeugung gegenüberstellte. Angefangen vom Autofahren, Fliegen, Heizen/Kühlen, Licht Geräteverbrauch bis zur Lebens-mittel- und Verbrauchsgüter-Produktion sowie dem Transport standen in der Abschätzung 182 Kwh der Erzeugung von 129 Kwh durch Solarthermie, Photovoltaik, Biomasse, Wind- und Wasserkraft, Offshore-Windkraft, Wellen- und Gezeitenkraftwerke gegenüber. Deutlich wurde die große Lücke.

„ Mit der „Hausaufgabe“, im persönlichen Mix für sich selber ein Modell vorstellbarer Einsparmaßnahmen aufzustellen, „entließ“ der Referent die interessierten Teilnehmerinnen. Vereinsvorsitzende eHel  Helga Silber fasste den Vortrag noch einmal zusammen, wie schwer das komplexe und global zu sehende Thema für Laien doch nachzuvollziehen sei. Ihre Vision: es mit erneuerbaren Energien zu schaffen.


Obstkorbaktion
Foto u. Bericht Monika Gremke

Mit einem prächtigen Erntegabentisch  und wunderschönem Raumschmuck, der das raschelnde Laub der Herbstzeit als Tischschmuck, - umrahmt von der Gemütlichkeit zahlreicher Kerzengläser -  spüren ließ, begrüßte die Ortsgruppe Lohe die Beverstedter Landfrauen zur ersten Vereinsversammlung der Saison im Gemeindehaus.

Vorsitzende Helga Silber entdeckte in der Begrüßung mit dem Gedicht Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland..“ Parallelen zur Landfrauentour nach Berlin und ins Havelland,    zur Obstkorbaktion in den Grundschulen und der Oberschule in der Samtgemeinde. Zu der von den Landfrauen jährlich mit einer Spende von 400 Euro aus dem Weihnachts- und Bücherflohmarkt  unterstützten Aktion rief sie auch dazu auf, Früchte aus dem eigenen Garten, die auf Grund der Menge sozusagen  „liegen bleiben“, zusätzlich zu spenden.

Im Zusammenhang mit der aktuellen Diskussion zur Vernichtung von Lebensmitteln betonte sie ihr Erschrecken über die Mengen, während es dem gegenüber Menschen gibt, die sich nicht satt essen können. Ihr Appell richtete sich auf die Wertschätzung von Lebensmitteln, zu der jeder seinen  Beitrag leisten kann.

Um die nötigen Kenntnisse   im Umgang mit Lebensmitteln bemühen sich die Landfrauen durch landwirtschaftliche Betriebsbesichtigungen, in Kursen „Kochen mit Kindern“ und durch das gesunde Frühstück in den Grundschulen.

Grundsätzlich sei ihr der Dialog zwischen Konsumenten und Produzenten in der Landwirtschaft wichtig, um sich für Aufklärung stark zu machen und nötige Kompromisse zu finden, betonte die Vorsitzende.  Das sei für sie gelebte Demokratie.

Nicht zuletzt sah Helga Silber in dem Gedicht vom Birnbaum im Garten des von Ribbeck einen Hinweis auf das nötige Verhalten für positive Auswirkungen auf künftige Generationen.

Damit schloss sich für sie der Kreis  zum Thema erneuerbare Energien, um nachhaltig die Energieversorgung für nachfolgende Generationen zu planen.

Für den abendlichen Imbiss kam Käse aus dem  Beverstedter Bioland-Betrieb von Jürgen Rademacher auf den Tisch. 


Herbstwanderung
Bericht u. Fotos Monika Gremke

Für den Landfrauenverein Beverstedt hat Ingrid Logemann eine tolle Herbstwanderung organisiert. Im 10 Kilometer Umkreis von Beverstedt bis Stubben-Brunshausen und Wellen-Kramelheide erlebten die Teilnehmerinnen bei sonnen beschienenem Herbstwetter einen wunderschönen und interessanten Nachmittag unter dem Motto „Zurück zur Natur“ und waren voll des Lobes für die Organisatorin.

Am Treffpunkt Beverstedter Mühlen empfing sie Gruppe getreu dem Motto mit edlem, selbst hergestellten, wenig prozentigem Hollunderlikör. Munteren Schrittes wanderte die Gruppe Richtung Stubben-Brunshausen, wo sie von Burghard Nitz am Rande eines herrlichen Buchenwaldes empfangen und über Alternativen in der Landwirtschaft informiert wurde. Als er die Teilnehmerinnen über sein Betriebsgelände mit Mutterkuh-Haltung von Dagomys-Rindern, angeschlossener Kleintierpraxis, Pferdeklinik, Pferdeboxen, Reithalle und Außenreitplatz  führte, mussten sie über frei laufende Hühner und drei kleine Kätzchen schon gar nicht mehr staunen. Aber die Fahrt, zu der Nitz auf einem mit Strohballen präparierten Anhänger über das am Haus gelegene Freigelände einlud, übertraf alle Erwartungen – Rot- und Dammwild, die Herde der kleinwüchsigen Fleischrinder und eine Schar Gänse ließen sich ganz aus der Nähe betrachten und machten besonders deutlich, was er unter alternativer Landwirtschaft unter dem Motto „Zurück zur Natur“ versteht.

Ein weiterer kleiner Höhepunkt löste die Begeisterung der Wanderinnen aus, als sie zum Kaffeetrinken  unter der Markise bei Familie Mehrtens in Brunshausen von Käthe Gehr mit der Quetsche musikalisch empfangen und begleitet wurden. Lecker waren die von Ingrid Logemann vorbereiteten Muffins und stärkten für den Wanderweg nach Wellen-Kramelheide. Krönender Abschluss war das bestellte, leckere Labskaus-Essen

          


Hüte filzen
8 LandFrauen treffen sich in der Grundschule Lunestedt, um Hüte zu filzen.

Kursleiterin  Frau Anja Boekhoff aus Hagen ist gelernte Schneiderin, gibt Nähkurse, Strickkurse und ist auf Märkten u. Ausstellungen zu finden.

Nach einer kurzen Einführung geht es los. Zuerst wird der Kopfumfang gemessen, dann eine dünne Lage Wolle auf eine Folie auf dem Tisch  in Form eines größeren Kopfes gerissen, eine Noppenfolie in Hutform draufgelegt, der Filz an den Seiten umgelegt u. mit einer weiteren Lage auf die Noppenfolie gelegt und  mit der umgelegten Wolle verzupft. Diesen Vorgang wiederholen, dazu  das Wollteil  einmal umdrehen und mit einer weiteren Lage Wolle verzupfen. Nun verteilen wir die Seifenlauge gleichmäßig, erst auf den Rand, dann auf das Mittelstück. Nun wird die Wolle massiert, immer nur in der Mitte. Sobald die Wollstruktur einigermaßen verfilzt ist, in den Hut fassen  u. drehen und wieder massieren. Dann das Modell in ein Handtuch drehen u. kräftig rollen bis alles gut verfilzt ist, und immer darauf achten, das die Wolle nicht kalt wird, sonst wieder warme Seifenlauge draufgeben. Jede einzelne Wollfaser hat winzige Häkchen, die sich durch Reiben mit der Seifenlauge verhaken. Die vorgefertigten Hüte auf einen passenden Holzkopf setzen u. über Nacht antrocknen lassen. Am nächsten Tag mit heißem Dampf, Bügeleisen u. Bürste bearbeitet. Aufsetzen und Krempe noch in Form bringen, fertig ist der Filzhut.

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Beverstedter LandFrauen unterstützen die Aktion „Eine Chance für Kinder“
LandFrauen radeln 80 km durch Nordkehdingen und an der Elbe entlang

43 radfahrbegeisterte Beverstedter LandFrauen machen sich auf den Weg zwischen Oste u. Elbe, Marsch u. Moor. Es beginnt mit einem Besuch in der „Molkerei Hasenfleet“, in der alle Produkte in liebevoller Handarbeit u. nach traditionellen Rezepten herstellen werden, selbstverständlich alles ohne Konservierungsstoffe. 50 landwirtschaftliche Betriebe beliefern diese kleine Molkerei.

Anlässlich der Aktion schmücken wir unsere Räder mit gelben Ballons und stecken uns Buttons an.  Unter der Leitung der kompetenten Nordkehdinger Landfrauen Renate Kühlke-Schmoldt und Gaby Schmoldt fahren wir los zum „Ritterhof von der Decken“ in Krummendeich. Dort hat sich die Innenarchitektin u. Malerin Margarete von der Decken ein kleines Atelier eingerichtet, um Malunterricht für Erwachsene u. Kinder zu geben.  Weiter geht es nach Balje  zum „Obsthof Quast“ mit Hofladen, wo uns ein sehr leckeres Frühstück u. ein liebevoll gedeckter Tisch empfängt. Selbstgebackener Obsthofstuten, Mischbrot, Rosinenbrötchen u. Konfitüren aus eigener Herstellung stehen bereit. Gestärkt lauschen wir anschließend Herrn Quast, der uns durch die Obstplantage mit Äpfeln u. Pflaumen führt. In den Verarbeitungshallen werden die Äpfel  in Apfelwürfel, Apfelpommes u. Apfelstücke für Bäckereien u. Genossenschaften geschnitten.

Auf dem Gelände des „Gutshofes Hörne“ besichtigen wir das mittelalterliche Dorf „Op de Hörn“, das vom Schulzentrum Freiburg eingerichtet wurde. Hier wird praktischer Geschichtsunterricht erteilt.

Vorbei an schönen Rittergütern mit wunderbaren alten Baumbeständen, liebevoll restaurierten kleinen Fachwerkhäusern und stattlichen Höfen radeln wir immer am Deich entlang und erreichen Freiburg an der Elbe. Der historische Kornspeicher gefällt  uns besonders gut. Der tideabhängige Hafen dient nur noch dem Freizeitsport. 

Am nächsten Morgen fahren wir mit der Elbfähre von Wischhafen nach Glückstadt.
Mit der Gästeführerin erkunden wir auf dem Fahrrad das geschichtsträchtige  Glückstadt.

Auf dem Deich entlang kommen wir in die Blomesche Wildnis zu Jörn Meyer, der viele Sorten Tomaten mit Geschmack anbaut. Ein Highlight ist der Riesenkürbis, mit dem er an  der Nieders. Kürbismeisterschaft teilnehmen will.

Durch das Glückstädter Gemüseanbaugebiet erreichen wir direkt am Elbdeich gelegen das idyllische „Galerie-Café“. Leckere Torten u. ein schöner Bauerngarten versüßen uns den Abschluss dieser wunderbaren u. informativen Fahrradtour. 

Schönes erleben u. dabei Gutes tun, das war die Devise dieser Fahrradtour.

Am Ende können wir für die Aktion 250 € einsammeln. Damit nahm der Beverstedter LandFrauenverein teil an  den bundesweiten LandFrauen-Aktionstagen 2011.

Mit der Spende unterstützen wir die Initiative, Kindern eine bessere Chance für den Start ins Leben zu geben. 

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Bokeler Gemeinderat würdigt ehrenamtliches Engagement von Ortsvertrauensfrau Thea Grotheer

Auf der Ratssitzung Bokel zeichnete Bürgermeister Lüdke Ortsvertrauensfrau Thea Grotheer  mit Ehrenurkunde u. Anstecknadel aus. Der Bürgermeister dankte für jahrelangen Einsatz als Landfrau,  stellvertretend für die Bokel-Kransmoorer Landfrauen. Danke für viele Jahre ehrenamtlicher Arbeit zum Wohle der Dorfgemeinschaft. Auf rund 100 aktiven Landfrauen ist immer Verlass wenn es um Dorffeste oder  Ortsverschönerungen geht. Schmalzbrote u. leckere Torten der Landfrauen sind weit über die Grenzen Bokels bekannt.


Geh' aus mein Herz u. suche Freud….. 
„Ausfahren u. ausgehen möchten wir mit dir am 22. Juli“, so hieß es in der Einladung  für den erweiterten Vorstand.

Als Dankeschön für den Einsatz im LandFrauenverein ging es zur Landesgartenschau nach Norderstedt. Gern nahmen die LandFrauen  diese Einladung an und genossen die Führung mit einer Gästeführerin über das Gelände. So ging es auf eine Entdeckungsreise durch Wald-, See- und Feldpark.

Im Seepark spielten Blüten und Gräser mit Wind u. Weite. An verschlungenen Wegen im Waldpark tauchten an  unerwarteten Orten  blühende Farbtupfer auf. Im Feldpark erlebten wir blühende Felder. Das ehemalige Kalksandsteinwerk  wurde zu einem Kulturwerk. Während der Landesgartenschau wurde das Werk zu einem floralen Theater. Foyer, Bar, Bühne, Parkett und Garderobe  bildeten eine blütenreiche Inszenierung. Außerdem gab es eine Ausstellung  des berühmten österreichischen Künstlers Friedrich Hundertwasser im Eingangsbereich der Landesgartenschau. Wer dann immer noch nicht genug gesehen hatte, machte ein Fahrt mit dem Elfen-Express rund um den See.

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Gewitterschauer beendet Freizeitturnier in Beverstedt 

 

Mit Boule wird landläufig das vorwiegend in Frankreich von älteren Männern ausgetragene Kugelspiel in Verbindung gebracht. Dass dieses Spiel nicht nur ein Spiel für das männliche Geschlecht ist, bewiesen die Beverstedter LandFrauen. Dabei ging es ihnen vor allem um den Spaß, ohne allerdings die Regeln außer acht zu lassen. Die vermittelten ihnen fachmännisch Peter Kuhlmann und Günter Silber. Leider beendete ein kräftiger Gewitterschauer jäh den Spielspaß, und die spielfreudigen LandFrauen mussten auf die Platzierung der Mannschaften verzichten. 

Gek. Bericht u. Foto Monika Gremke


Berlin, immer eine Reise wert! 

Zu einer abwechselungsreichen Informationsfahrt vom 14.-17. Juni sind die Mitglieder des LandFrauenverein Beverstedt gestartet. Ziel der 46 Teilnehmerinnen war die Landeshauptstadt Berlin. Dort standen eine Schifffahrt auf der Spree, eine Stadtrundfahrt per Rad und Bus, ganztägige Havellandtour mit Blütenstadt Werder, Theaterveranstaltung in den Hackeschen Höfen sowie Potsdam und das  Holländische Viertel auf dem Programm. Die viertägige Fahrt kam bei allen Teilnehmerinnen gut an.

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Tagesfahrt nach Edewecht  

Am 25.05.2011 fuhren 50 Landfrauen des Beverstedter Vereins nach Edewecht. Dort wurde Europas größte Käserei besichtigt. Nach der Begrüßung mit einem kleinen Käse-Frühstück, hielt Frau Resig einen Vortrag über die Käserei. Sie erläuterte den Weg von der Rohmilch bis zur Verpackung des Endproduktes. Anschließend wurden wir von Herrn Beyer durchs Werk geführt. Zum Abschluss der Führung gab es noch eine Käsesuppe.

Am Nachmittag fuhren wir weiter nach Jeddeloh 1 zu Frau Anke zu Jeddeloh. Sie betreibt einen Pflanzenbaubetrieb für Heidekulturen. Nach einer Führung der Gärtnerei besichtigten wir ihren Garten in dem wir mit Kirschkuchen und Kaffee verköstigt wurden.

Zum Ende des Ausfluges zeigte sie uns bei einer Rundfahrt mit dem Bus ihren Ort und die Umgebung. 

Bericht: Petra Brinkmann

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Kinoabend
Gek. Bericht u. Bilder von Monika Gremke 

Mit der  Erfolgskomödie „Sie sind ein schöner Mann“ , die 2005 in Frankreich Premiere hatte und gut gelaufen ist, erlebten die Besucherinnen im „Lunestedter Dorphuus“ einen vergnüglichen, humoristischen und gleichzeitig tiefsinnigen Kinoabend. Der Film mit einem Schuss Melancholie erzählt von einem Bauern, der eine Arbeitskraft sucht und die große Liebe findet. Er spiegelt die Ernsthaftigkeit des Lebens und gleichzeitig ein Stück Situationskomik wieder.

Wie bei einem richtigen Kinoabend konnte sich die Besucherinnen mit Getränken, Popcorn und Knabbersachen versorgen. Und für das absolut richtige  Kino-Ambiente sorgten die Landfrauen sogar mit Eiskonfekt aus der Kühltasche.

Ein großes Dankeschön der Vereinsvorsitzenden Silber galt dem Heimatverein Beverstedt für den zur Verfügung gestellten Raum sowie dem Maschinenring WEM-Osterholz mit perfekter Technik und Großleinwand durch Geschäftsführer Uwe Krüger, die bereits zum dritten Mal den Kinoabend der Landfrauen kostenlos unterstützt haben. Dafür konnten die Landfrauen den Abend ohne Eintritt, gegebenenfalls mit einer kleinen Spende, genießen.

Im „ausgebuchten“  Lunestedter Dorphuus amüsierten sich die Landfrauen  beim Kinoabend.

Für das richtige Kino-Ambiente sorgten die Beverstedter Landfrauen bei ihrem Kinoabend sogar mit Eiskonfekt aus der Kühltasche


Österliche Bräuche
Gek. Bericht von Monika Gremke 

Als Referent machte Pastor Dr. Martin Krarup   die „österlichen Bräuche“ zum Thema, um mit den Teilnehmerinnen darüber nachzudenken, woher die Bräuche eigentlich kommen. Schon mit einer kleinen Toneinspielung versuchte Krarup vorweg einen Eindruck vom Unterschied zwischen Ostern und Weihnachten zu geben. Bei seinen Überlegungen zu dem Thema habe er verstärkt festgestellt, dass Weihnachten der christlichen Botschaft durch viele Traditionen ganz nahe ist, dass sich das bei Ostern aber weit voneinander weg bewegen kann.

Als Freudenfest hat Ostern viele Bräuche hervorgebracht, nicht zufällig liegt es im Frühling. Osterfeuer (böse Geister vertreiben), Eier und Hasen als Fruchtbarkeitssymbole berühren sich mit germanischen Traditionen. Im Johannes-Evangelium wird Ostern mit Frühling vermischt. Allgemein mischen sich menschliche Gefühle und Bewegungen, die im Frühling auftreten, mit Ostern. Aber Ostern ist nicht ohne Auferstehung denkbar. Das älteste darüber Bekannte ist der Bezug  von Paulus auf Zeugen der Hinrichtung, der Auferstehung nach drei Tagen und das nochmalige Gesehenwerden von Jesus. In Windeseile hat sich diese Nachricht verbreitet.

Über reich verzierte Eier als Ostersymbole in anderen Ländern kam Pastor Krarup zu den Bräuchen des Mittelalters. Mit dieser Zeit lassen sich Ostern  und Ei besonders  in  Verbindung bringen – was aus der harten Schale hervorgebracht wird, rot gefärbte Eier nach der Fastenzeit in Kirche tragen, gesegnete Eier, Eier verstecken für die Kinder. Vier Theorien konnte Krarup auch für die Verbindung zum Hasen anbieten, da es in protestantischen Gegenden die Verbindung zur Fastenzeit nicht gab.  Abschließend war es Pastor Krarup wichtig, dass weiter von Bräuchen erzählt und sie lebendig erhalten werden -  dann seien sie schön. Das Osterfest jedoch nur auf ein Frühlingsfest zu reduzieren, sei nach seiner Meinung nicht gut für die Kultur.

Heiner Jäger, Vorsitzender des Stiftungsrats der Kirchengemeinde Beverstedt, stellte in der Versammlung  eine österlichen CD mit Beiträgen des Kirchenchors und des Posaunenchors Beverstedt/Lunestedt unter Leitung von Carola Heißenbüttel sowie Texten der Pastoren Dr. Martin Krarup und Christa Naatjes-Schroeter vor.


„Alarmstufe Rot für Frauenherzen“
Kardiologe Dr. Oliver Meyer
Gek. Bericht v. Monika Gremke 

Sehr gefragt  war bei den Beverstedter Landfrauen das medizinische Thema des Kardiologen Dr. Oliver Meyer aus Wehdel „Alarmstufe Rot für Frauenherzen“, mit dem er  Neues aus der Herz-Kreislaufforschung über Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen berichtete. Die von dem Mediziner zitierte Forschung in den Jahren 2006 bis 2009 sagt eindeutig aus, dass Frauen dabei zwar  erheblich unterrepräsentiert waren, dass aber auch in allen Bereichen kardiovaskulärer Erkrankungen bei Frauen weniger Therapien und medikamentöse Behandlungen vorgenommen  werden.  Herz- und Gefäßerkrankungen (vor allem koronare Herzerkrankung, Herzinfarkt, Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen und Schlaganfall) bei Frauen werden immer noch weit unterschätzt, obwohl sie die Haupttodesursache bei Frauen sind und die Sterblichkeitsrate im Vergleich zu Männern wesentlich höher ist. Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung – will mehr Aufmerksamkeit auf das Thema Frauen-Herzerkrankungen lenken und die Risikofaktoren Bluthochdruck, erhöhter Cholesterinspiegel, Übergewicht, Rauchen, Diabetes (bei Frauen viel schwerwiegender) und Arteriosklerose lenken. Durch hormonelle Veränderungen entwickeln sich die Probleme bei Frauen 10 Jahre später als bei Männern und werden auf Grund des höheren Alters durch andere Erkrankungen häufig verschleiert. Untypische Beschwerden wie Luftnot, Schwindel, Schlappheit, Bauchschmerzen und Druckgefühl werden nicht entsprechend eingeordnet. Dadurch ist die Rate „stummer“ Herzinfarkte bei Frauen höher. Eine ärztliche Versorgung beim Infarkt zur Erhaltung des Herzmuskelgewebes oder eine Entlastungsbehandlung beim Schlaganfall ist jedoch in den ersten vier bis sechs Stunden nach Auftreten der Symptome von entscheidender Bedeutung. Risikofaktoren können durch Ernährungsumstellung, wenig Salz, Rauchverzicht, körperliche Aktivität (Sport), mäßigen Alkoholgenuss beeinflusst werden.    


St. Pauli Musical „Heiße Ecke“ im Schmidt`s Tivoli Hamburg 

150 LandFrauen starten am 16. März 2011  mit 3 Bussen vom Marktplatz in Beverstedt ins Musical nach Hamburg.
Die heißeste Ecke auf dem Kiez liegt im Schmidts`s TIVOLI.
Am Imbiss „Heiße Ecke“ singt und tanzt St. Pauli!
Seit 2003 begeistert das Musical schon eine Million Zuschauer. Es ist eine mitreißende Bühnenshow. Es zeigt das  Leben auf St. Pauli in drei Stunden.


Auf dem Hans-Albers-Platz in Hamburg

„Große Freiheit“, Seitenstraße der Reeperbahn

150 LandFrauen im Schmidts TIVOLI

Spende für das Jugendhaus Lunestedt

Aus dem Sparschwein  der Weihnachtsfeier 2010 der Beverstedter LandFrauen u. Umgebung 

Lunestedter LandFrauen übergeben die Spende im Jugendhaus an die Jugendpflegerin


Vogelhäuser bauen u. bemalen

Am Samstag, den 26.02.2011, trafen sich 8 Teilnehmer um ein Vogelfutterhäuschen zu bauen.

Rolf Sahlender, Kichwistedt, hatte die  Holzteile für den Bau schon  gut vorbereitet. Mit etwas handwerklichem Geschick machten sich die Teilnehmer an die Arbeit .In der kalten Jahreszeit finden die heimischen Vögel wenig Nahrung und mit einem Futterhäuschen kann man ihnen helfen den Winter gut zu überstehen. Außerdem ist das Häuschen ein echtes Schmuckstück für den Garten oder Balkon.


Jahreshauptversammlung 2011

Im Gemeindehaus in Beverstedt freute sich die Vorsitzende Helga Silber über so eine gute Beteiligung der LandFrauen zur Jahreshauptversammlung. Besonders wurden die Neu-Mitglieder herzlich willkommen geheißen u. von der 2. Vorsitzenden Petra Brinkmann mit einem LandFrauen-Pin ausgestattet. 610 Mitglieder hat der Verein zurzeit.
 

Neues Mitglied erhält LandFrauen-Pin

Kassenbericht u. Jahresrückblick mit dem PC

Nach einigen Informationen vom Kreisverband über Kochen mit Kindern, Ideen entwickeln mit anderen Vereinen, Rezeptsuche für ein neues Kochbuch, KreislandFrauentag in Elmlohe, Hauswirtschaft zurück in die Schulen u. Kreisverbandsfahrt. Nach dem gemeinsamen Essen folgte der Bericht der Kassenführerin Heike Mehrtens als Power-Point-Präsentation. Nach dem Kassenbericht folgte der Bericht der Kassenprüferin, die der Kasse der Kassenführerin eine ordnungsgemäße Kassenführung bestätigte. Die Kassenprüferin beantragte dann die Entlastung der Kassenführerin und des gesamten Vorstandes, die einstimmig erfolgte.

Im Anschluss berichtet Schriftführerin Ilse Haaren in ihren hervorragenden Ausführungen über die vielen Veranstaltungen u. Aktivitäten. Im Wechsel stellte Doris Götjen die Internetseite vor. Dann sahen wir noch einige Bilder von der Reise nach Thüringen, eine Reise, die in angenehmer Erinnerung geblieben war. Der Höhepunkt des Abends war der Rückblick des Sommerfestes im Jubiläumsjahr in Kramelheide per Power-Point-Präsentation.. Mit über 180 Bildern, von den Vorbereitungen bis zum Schluss, erlebten die LandFrauen noch einmal das tolle  Sommerfest. Pünktlich um 22.00 Uhr schloss die Vorsitzende die Jahreshauptversammlung.


Ein Dankeschön für die fleißigen Helferinnen

Einführung in die Oper „Tosca“ 

Gerd Böhm, Hellingst,  gab uns eine Einführung in die Oper „Tosca“, Musik Giacomo Puccini, nach dem Drama von Victorien Sardou.  Interessant u. leidenschaftlich erklärte u. erzählte er von der Oper. Die 7 wichtigsten Passagen hatte Herr Böhm uns zum Lesen in deutscher u. italienischer Sprache  zur Verfügung gestellt. In Rollenverteilung lasen wir die Texte, verknüpft mit Musikbeispielen von einer CD. Es war ein musikalischer Leckerbissen, denn die Arien wurden von der Sängerin Maria Callas gesungen.

In der Oper geht es um die Liebe des Malers Cavaradossi  und der Floria Tosca, einer eifersüchtigen Sängerin. Der Maler will seinem geflohenen Freund Angelotti helfen u. versteckt  ihn. Der Polizeichef Scarpia schürt die Eifersucht der Tosca, weil er sie selbst begehrt. Cavaradossi wird verhaftet. Um das Leben des Malers zu retten, verrät  Tosca das Versteck u. verspricht, sich dem Polizeichef hinzugeben. Als Scarpia Tosca den Passierschein gibt, ersticht Tosca ihn. Cavaradossi wird aber doch erschossen u. Tosca stürzt sich in den Tod. Ein tragisches Ende.


Landfrauenfrühstück mit dem Duo  „Hin & Weg“ 

220 Frauen erlebten bei Oerding in Kirchwistedt mit dem kabarettistisch, musikalischen Kleinkunst-Duo Brigitte Borchers u. Mackie Zint („Hin u. Weg“ ) aus dem Gnarrenburger Moor Höhenflüge u. Querdenkereien. Mit leisen, etwas schrägen Tönen zog das Duo mit Akkordeon und Gitarre in den Saal und nahm sein Publikum mit einem „Moin, Moin“ u. einer Weihnachtskugel ähnlichen Erdkugel  mit auf die Reise ins Universum u. zurück. Mit großem Wissen zum Fortbildungsprogramm der Landfrauen, einem weiblichen Forschungsansatz zum Hormonhaushalt als Antriebskraft, zu Fehlern, die Frauen nicht machen dürfen, u. deren schlechtem räumlichen Vorstellungsvermögen lieferte sich das Duo humoristische und viel sagende Wortspiele. Dass es den freien Willen nicht mehr gibt, belege die neueste Forschung. Brigitte u. Mackie schafften mit ihren gefühlvollen, klaren und schönen Stimmen, ein musikalisches Programm mit ungewöhnlichen Instrumenten (Fuchsschwanzsäge u. Bauchklavier), sowie eigenen Texten zu bekannten Chansons und Schlagern als Moritaten. Mit dem Song „Reich mir zum Abschied noch einmal die Hände“ wollte sich das Duo verabschieden. Brigitte stürmte durch die Reihen und gab „fast“ jeder LandFrau die Hand, während Mackie sich mit „ausgehendem Atem und Heulgesang“ fast die Kehle aus dem Hals sang. Zum Abschluss des LandFrauenfrühstücks konnte Frau Roloff  vom Verein „Hilfe zur Selbsthilfe in Osteuropa“ für den Besuch der Tschernobyl-Kinder in Beverstedt, eine Spende von  650 € in Empfang nehmen.


Brigitte Borchers & Mackie Zint

Reich mir zum Abschied noch
einmal …….
 

Ohne Zugabe ließen die LandFrauen das Duo nicht gehen

Gek. Bericht u. Bilder  Monika Gremke