LandFrauenverein Bederkesa
Nachlese
19. April 2012, Flögeln -
Jahreshauptversammlung des Landfrauenvereins Bederkesa
von Christa Willkehr
Die
Jahreshauptversammlung des LandFrauenvereins Bederkesa fand im
Landgasthof Seebeck in Flögeln statt. Gemeinsam mit
Vorstandskollegin Hilde Schriefer erinnerte die erste Vorsitzende
Erika Boldt in ihrem Tätigkeitsbericht an 32 Veranstaltungen,
Vorträge, Ausflugsfahrten, die im Durchschnitt von 57 LandFrauen im
Vereinsjahr besucht wurden. Die Mitgliederzahl konnte um 21 zumeist
jüngere Frauen auf 759 gesteigert werden. Trotzdem bleibt ein hohes
Durchschnittsalter von 65 Jahren. Die Beteiligung an den
Veranstaltungen ist sehr gut. Immerhin lädt der Vorstand zwei- bis
dreimal im Monat zu einem Ereignis ein. Das beweist, dass das
Programmangebot fein abgestimmt ist auf die Bedürfnisse der
LandFrauen. Erika Boldt rief dennoch dazu auf, Wünsche und
Anregungen aber auch Kritik an den Vorstand direkt oder an die
Ortsvertrauensfrauen weiterzugeben und den Verein aktiv
mitzugestalten.
Kassenwartin Angela Rademacher zeigte in ihrem humorvollen Kassenbericht eine ausgeglichene Kassenlage auf. Dank der populären Landfrauenkochbücher stehe der Verein auf soliden Füßen und ließ auch Andere am Erfolg teilhaben in dem Spenden von 800 Euro an verschiedene Projekte flossen. Da Vera Stüve als Kassenprüferin ausscheidet, wurde Ute Seebeck aus Langen für die nächsten zwei Jahre als Nachfolgerin gewählt.
Bei Vorstandswahlen wurden Gisela Bösch, Hilde Schriefer und Antje Haack für weitere vier Jahre in den Vorstand wieder gewählt.
Dass man mit 70 Jahren noch sehr aktiv sein kann, bewies anschließend Carla Frenzel unterstützt von Vera Stüve in ihrem Lichtbildervortrag von einer ganz besonderen Reise. Drei 70-jährige Frauen machten auf dem Yukon, dem fünflängsten Fluss des nordamerikanischen Kontinents ihren Traum wahr. Ausgerüstet mit drei Paddelbooten, Zelten und sehr gut ausgesuchtem Gepäck bei begrenztem Raum erkundeten die drei mutigen Damen die nordamerikanische Wildnis. Die LandFrauen zeigten sich beeindruckt von diesem Abenteuer und fühlten sich ermutigt, auch selbst einmal etwas Außergewöhnliches zu unternehmen.
Aber
auch stete Leistung zählt. So erhielt Hertha Meyer aus Bad Bederkesa
aus der Hand des Landrats das Bundesverdienstkreuz. Sie wurde geehrt
für ihr ehrenamtliches Engagement im Roten Kreuz und für ihre über
20-jährige Tätigkeit im Vorstand des Landfrauenvereins Bederkesa.
14. März in Flögeln, Gasthof Bensen
Polizeikommissarin Pamela Köllner zum Thema „Ungebetene Gäste
klingeln“
Von Christa Willkehr
Der Landfrauenverein Bederkesa hatte zu einer Veranstaltung in den Gasthof Bensen in Flögeln eingeladen.
Vorsitzende Erika Boldt informierte zunächst über einige Vereinsereignisse: Gründungsmitglied Leni Bredehöft feierte ihren 90. Geburtstag und bekam dazu Besuch und Glückwünsche vom Vorstand. Diese Besuche sollen zukünftig ab dem 80. Geburtstag in 5-er Schritten von den Ortsvertrauensfrauen oder dem Vorstand durchgeführt werden.
Außerdem berichtete Boldt von einer Einladung der Ortsvertrauensfrauen in das Engel-Cafe nach Ringstedt. An diesem Nachmittag wurden Ideen gesammelt, Kontakte gepflegt und den Frauen ein Dankeschön für ihre Mitarbeit in den einzelnen Ortschaften ausgesprochen. Die Ortsvertrauensfrauen sollen stärker eingebunden werden wenn es um Anmeldungen zum Beispiel zur Weihnachtsfeier geht und hierzu auch vorher den Unkostenbeitrag kassieren.
Nach einem gemeinsamen Abendessen wurde es spannend. Polizeikommissarin Pamela Köllner klärte die Landfrauen zum Thema Sicherheit bei Trickbetrügern an der Haustür, Einbrüchen und Taschendiebstahl auf. Ihr Motto „lieber die Handtasche hergeben als die leibliche Gesundheit“ bewies sie am Beispiel. Die beliebte Art bei Frauen, die Handtasche überkreuz zu tragen, führe bei Handtaschenraub oft zu Stürzen mit erheblichen Verletzungen. Die anschließende Vorführung dazu überzeugte die Frauen. Auch über die Psychologie der Einbrecher, die meistens sehr kontaktscheu seien und das entsprechende Verhalten der Opfer waren die Erkenntnisse sehr lehrreich. Pamela Köllner konnte dieses doch sehr ernste Thema sehr gekonnt und humorvoll vortragen.

Auftakt 2012 – Frauenfrühstück in Lintig
28.01.2012
Bei der ersten Veranstaltung 2012 des LandFrauenvereins Bederkesa traf man sich zum beliebten Frühstücksbüfett im Gasthof Roes in Lintig. Im voll besetzten Saal genossen es die Frauen, einfach mal Andere für sich sorgen zu lassen und nutzten die Zeit für einen eifrigen Gedankenaustausch.
Zum
Nachtisch servierte das Duo „Hin und Weg“ aus Gnarrenburg
musikalisches Kabarett. Die „Rote“ Brigitte Borchers und die „Grüne“
Mackie Mahr-Zint boten musikalische, poetische und hintergründige
Unterhaltung. Sie machten sich Gedanken über elektrische Impulse und
Quantensprünge, besangen die "alten Schachteln", die in ihrer ganz
persönlichen Klimakatastrophe die "aufsteigende Hitze" als
alternativen Antrieb für die Raumfahrt entdeckten und lösten dabei
sogar das Problem der "abnehmenden Anziehungskraft". Mit ihren
schönen Stimmen und ihrem Wortwitz begeisterten sie ihr Publikum.
Der Saal voller Frauen war zum Schluss einfach „hin und weg“ zumal
sich die beiden mit einem Abschiedslied auch persönlich bei jeder
Anwesenden per Handschlag verabschiedeten. Ein fröhlicher Einstieg
in ein Jahr mit vollem Terminkalender war dem LandFrauenverein
Bederkesa mit den beiden Gnarrenburgerinnen gelungen.
Christa Willkehr
cwi
Fahrt der
LandFrauen in die Toskana vom 17.-24.
09.2011
von Hilde Schriefer (Schriftführerin)
33
Frauen starteten am frühen Samstagmorgen mit dem Bus in Richtung
Toskana. Abends erreichten wir unser 1. Ziel: Kramsach in
Österreich. Hier wurde zu Abend gegessen und übernachtet. Am
nächsten Morgen ging die Fahrt weiter nach Italien. Am Sonntagabend
kamen wir dann in Marina di Pietrasanta an. Hier wohnten wir im
Hotel „La Pigna“.
Wegen eines Wasserschadens mussten einige Frauen in ein benachbartes Hotel ausweichen. Am nächsten Morgen lernten wir unseren Reiseleiter für die nächsten 4 Tage kennen. Martin Bauer, ein gebürtiger Deutscher, lebt seit 20 Jahren in Italien. Ein brillanter Mann, war an allem interessiert und hat uns viel gezeigt und erklärt. Während der kommenden Tage haben wir viel gesehen. Manche Tage waren sehr lang, und manchmal auch etwas zu voll. Es fehlte ein bisschen die Freizeit. Aber trotzdem hatten wir eine tolle Woche. Wir waren in Siena, einer mittelalterlichen Stadt mit engen Straßen, es scheint als sei die Uhr vor Jahrhunderten stehen geblieben. Im Chiantigebiet zwischen Siena und Florenz wurden wir zu einer Weinprobe mit Imbiss erwartet. Außerdem besuchten wir die bezaubernde Stadt San Gimignano. Ein Höhepunkt war der Besuch der Stadt Florenz. Wir fuhren mit dem Bus bis nach Prato und dann weiter mit dem Zug. Am Bahnhof erwartete uns eine Stadtführerin, die uns alle Sehenswürdigkeiten zeigte. Es war sehr eindrucksvoll, die Stadt war voll mit Touristen. Am nächsten Tag fuhren wir nach Pisa. Auch hier gab es viele Sehenswürdigkeiten, natürlich besonders den schiefen Turm. Dann ging es weiter zu einer antiken Ölmühle. Hier gab es eine Verkostung mit italienischem Mittagsimbiss. Außerdem machten wir einen Abstecher nach Lucca. Der Donnerstag war ein besonders schöner Tag. Wir fuhren zuerst mit dem Bus zu den Marmorsteinbrüchen von Carrara. Es war schon beeindruckend, wie der Marmor „gewonnen“ wird. Danach trafen wir uns mit einer Stadtführerin in La Spezia. Sie zeigte uns die „Cinque Terre“, zu Fuß gingen wir den „Via dell`Amore“, ein Stück fuhren wir mit dem Zug. Zurück fuhren wir dann mit dem Schiff entlang der Küste von Monterosso nach Portovenere und La Spezia. Dann hieß es leider schon wieder Abschied nehmen. Auf direktem Weg über die Schweiz fuhren wir bis nach Freiburg im Breisgau, wo wir übernachteten. Am nächsten Morgen dann die Heimreise Richtung Bederkesa. Es war sicher anstrengend, aber auch sehr, sehr schön. Vielen Dank an Inge Kück, die wieder alles toll organisiert hatte.
Bederkesaer LandFrauen
treffen sich zum ersten Wintertermin in der „Alten Scheune“ bei
Familie
von Holten in Neuenwalde
12. Oktober 2010
von Christa Willkehr
Hertha Meyer, die durch Landrat Kai-Uwe Bielefeld das
Bundesverdienstkreuz für ihre langjährige Tätigkeit bei den
LandFrauen erhielt, bekam vom LandFrauenverein Bederkesa ein
Fotobuch über die vielen Jahre ihres Engagements ausgehändigt. Das
Buch wurde bei der Veranstaltung herumgereicht und fand viel
Anklang.
„Nur Engel dürfen dick sein – Vom Schönheitswahn und wahrer
Schönheit“ lautete das vielversprechende Thema, das den Saal der
„Alten Scheune“ in Neuenwalde bis auf den letzten Platz füllte. Der
LandFrauenverein Bederkesa begrüßte die Autorin und Übersetzerin
Antje Balters aus Bremen. „Wir wissen alle, wie wir gucken müssen,
damit sich mein Gegenüber wie eine Vier-minus fühlt“ sprach Balters
Ihre Zuhörerinnen an und erntete gleich viel Zustimmung. Das lerne
man im Alter von zwölf Jahren und vergesse es nie wieder. Mit einem
Ausblick in die Geschichte, als wohlgenährte Frauen noch ein
Ausdruck des Wohlstandes darstellten, kam sie zu der Frage, wie es
dazu kommen konnte, dass Frauen heute dem Schlankheitswahn
unterliegen würden.
„Jede Frau wünscht sich,
die berühmten fünf Kilo abzunehmen in der Hoffnung, dadurch
glücklich zu werden“, verdeutlichte Antje Balters. Schlank zu sein
werde mit Erfolg, Glück, Geliebtsein und Anerkennung gleichgesetzt.
Diese Schönheitsideale seien geradezu absurd angesichts der
Tatsache, dass es unter drei Milliarden Frauen auf der Erde nur rund
150 Topmodells gibt. „Wir müssen uns fragen, wie viel Energie wir
opfern wollen, um anderen Menschen zu gefallen“, forderte die
Referentin auf.
Antje Balters, Mutter von vier Kindern erzählte beeindruckend aus ihrem Leben. „Was bleibt, nachdem ich alles getan habe, was ich tun muss“ ist eine Frage, die den Frauen aus dem Herzen sprach. Balters erzählte von ihrer eigenen Lebenskrise, von ihren Zweifeln an sich und davon, wie sie mit Hilfe des christlichen Glaubens ihre innere Ruhe gefunden habe.
Vorsitzende Erika Boldt vermeldete noch Gutes zum Schluss. Bei der Fahrradtour nach Gut Vahlenbrook kamen 400 Euro an Spenden zusammen, die an die Initiative „Eine Chance für Kinder – Familienhebammen“ weitergeleitet wurden.
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Landfrauenverein
Bederkesa trifft sich zur Fahrradtour in Fickmühlen auf dem Gut
Valenbrook der Familie Leisewitz.
Fickmühlen, 31.08.2011
Christa Willkehr/ cwi
Rittergut Valenbrook in Fickmühlen war Ziel der Fahrradtour des Landfrauenvereins Bederkesa, die in diesem Jahr der Initiative „Unterwegs zu neuen Chancen“ gewidmet war. An die 150 LandFrauen bevölkerten den Gutshof, der sich seit 1895 in fünfter Generation im
Besitz der Familie Leisewitz befindet. Junior-Chefin Luisa Fink führte durch den Gästebereich und Ferienwohnungen und erntete anerkennende Zustimmung für die geschmackvolle Gestaltung der Räume. Fast 30 Personen könnten hier übernachten.
Die landwirtschaftliche Seite des Betriebes stellte Betriebsleiter Lutz Andrä vor. Das Rittergut Valenbrook ist heute ein Bio-zertifizierter Betrieb mit extensiver Mutterkuhhaltung der französischen Rinderrasse Salers. Die großrahmigen brauen Kühe mit den stattlichen Hörnern beeindruckten die Gäste.
Antje de Vries führte anschließend durch die Delicatessen Manufaktur mit Schwerpunkt Schokolade und lud zum Probieren ein. Anhand der einzelnen Vor- und Zwischenprodukt beschrieb sie die Vorgänge der Schokoladenherstellung anschaulich. Ausgefallenen Schokoladensorten wie Asia-Chili sowie exquisite Pralinen fanden viel Anklang bei den Landfrauen. Ein kleines Cafe ist donnerstags bis sonntags geöffnet. Im angeschlossenen Laden werden die hauseigenen Produkte angeboten.
Kreistagskandidatin Karin Albohm stellte beim gemütlichen Kaffeeklatsch auf dem ausgebauten Strohboden dar, dass Landfrauen den Sprung ins moderne Leben längst geschafft haben und eine große starke Gemeinschaft im ländlichen Raum bilden. Ein wichtiges Ziel sei die politische Interessenvertretung von Frauen zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen. Die bundesweite Initiative „Unterwegs zu neuen Chancen“ soll verdeutlichen, dass LandFrauen aktiv sind und etwas voran bringen. In einer Spendenaktion wird die Stiftung von Schirmherrin Bettina Wulff „Eine Chance für Kinder“ unterstützt. Die zukunftsorientierte Initiative hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebensbedingungen von sozial benachteiligten Müttern und Kindern nachhaltig zu verbessern. Ausgebildete Familienhebammen begleiten Schwangere sowie Mütter und ihre Kinder im ersten Lebensjahr.
Dass den Bederkesaer LandFrauen der Ausflug nach Fickmühlen sehr gefallen hat zeigte das abschließende Klingeln der Spendenbüchsen. Viele haben sich vorgenommen, den gastfreundlichen Gutshof wieder zu besuchen.
Hier finden Sie
einige Impressionen:
Jahreshauptversammlung der Bederkesaer LandFrauen am 7. April 2011
Von Christa Willkehr
Die Jahreshauptversammlung des LandFrauenvereins Bederkesa fand im Krombacher Hof in Elmlohe statt. Gemeinsam mit Hilde Schriefer erinnerte unsere erste Vorsitzenden Erika Boldt in ihrem Tätigkeitsbericht an 31 Veranstaltungen, Vorträge, Ausflugsfahrten, die im Durchschnitt von 60 LandFrauen im Vereinsjahr besucht wurden. „Wenn auch die Anzahl der Mitglieder um zwei auf 738 gestiegen ist zeigt der Altersdurchschnitt von 65 Jahren, dass sich immer noch zu wenig junge Frauen im Verein engagieren.“ sagte Erika Boldt und fordert die Anwesenden auf, Wünsche und Anregungen an das Programm über die Ortsvertrauensfrauen mitzuteilen und dadurch aktiv den Verein mitzugestalten. Kassenwartin Angela Rademacher zeigte eine ausgeglichene Kassenlage auf. Da Bärbel Ehlers aus Drangstedt aus gesundheitlichen Gründen aus dem Vorstand ausscheidet, wurde die35-jährige Drangstedterin Alexandra Michaela Müller – kurz Alex - einstimmig in den Vorstand gewählt. Erika Boldt bedankte sich bei der abwesenden Bärbel Ehlers und wünschte ihr für die Zukunft und gesundheitlich alles Gute. Alex bekam zum Einstand eine LandFrauen-Biene. Inge Kück stellte das sommerliche Ausflugs- und Fahrtenprogramm vor. Anschließend ging es mit frischem Wind in die Bremerhavener Krimiszene. Karin Köster las aus ihrem Krimi „Kein Mord wie jeder andere“. Darin ist Seniorin Martha Millers bei der Aufklärung eines Mordfalls schneller als die Polizei erlaubt. Ausgerechnet ihre Freundin Elfriede ist darin verwickelt ist. Bei der Suche nach dem Mörder kommt sie ihrem Sohn dem Kriminalhauptkommissar Bernd immer wieder in die Quere, was zu turbulenten Dialogen führt. Die Lesung war spannend und sehr unterhaltsam und machte Lust auf mehr. Der Büchertisch war entsprechend gut besucht.
Karin Köster
„Kein Mord wie jeder andere“
Schardt-Verlag ISBN 978-3-89841-483-8, 12,80 Euro
![]() Erika Boldt begrüßt das neue Vorstandsmitglied Alexandra Michaela (Alex) Müller aus Drangstedt |
![]() und heftet ihr eine silberne Biene an. |
![]() Karin Köster bekommt zum Dank für ihre Lesung einen Blumenstrauß |
LandFrauen
– gesellschaftliche Kraft im ländlichen Raum?
Vortrag von Christiane Buck, Cuxhaven
Flögeln, 15.01.2011
Von
Christa Willkehr
Der LandFrauenverein Bederkesa eröffnete den Veranstaltungsreigen 2011 mit einem Frühstücksbüfett im Landgasthof Seebeck in Flögeln. Vorsitzende Erika Boldt forderte die Mitglieder auf, eigene Rezepte zum fünften Kochbuch mit dem Thema „Backen“ beizusteuern. Für die Aktion „Kochen mit Kindern“ werden noch interessierte Frauen gesucht, die gerne kochen und dies an Kinder weitergeben möchten. Den Anwesenden bot sich an diesem Morgen viel Gelegenheit zu Gesprächen und Kontakten. Mit viel Interesse wurden die neuen Fotojahrbücher 2010 angeschaut.
Gisela Bösch und Antje Haack überraschten wieder einmal mit einem eher nachdenklich stimmenden Sketch über die wichtigen Dinge im Leben und ernteten viel Beifall.
Christiane
Buck, stellvertretende Vorsitzende des Bezirkes Nord des
LandFrauenverbandes Niedersachsen, verdeutlichte in ihrem Vortrag „LandFrauen
– gesellschaftliche Kraft im ländlichen Raum?“ die Bedeutung der
LandFrauenarbeit in Niedersachsen. 8700 Veranstaltungen mit 250 000
Teilnehmern wurden im vergangenen Jahr durchgeführt. Dies dient
nicht nur der Unterhaltung. LandFrauen mit ihrem breit gefächerten
Angebot stellen den größten Bildungsträger im ländlichen Raum.
Projekte wie das KoKi – Ernährungs- und Verbraucherbildung für
Kinder, oder „Landwirtschaft für kleine Hände“ finden eine breite
öffentliche Wahrnehmung und die Achtung von Eltern und Erziehern.
„Man schätzt unsere zuverlässige Arbeit, das solide Handeln, unser
Organisationstalent, Qualitätsbewusst sein und das sichere Auftreten
– LandFrauen fragen nicht – sie handeln!“ so Buck. Dieses Engagement
findet auch immer wieder jüngere neue Mitglieder. 2000 kamen im
letzten Jahr in Niedersachsen dazu. Ehrenamt ist eben in Zeiten
knapper Kassen gefragt. Unter dem Zeichen der fleißigen Biene
sorgen LandFrauen für Gemeinschaft und Kommunikation im Dorf,
spenden für soziale Zwecke, bilden Netzwerke, stehen ein für
Nachbarschaftshilfe und Integration. Die Gestaltung des ländlichen
Lebensraumes
ist auch ein wichtiges Anliegen der LandFrauen. Bleibeperspektiven
für junge Menschen bilden, Forderung nach schnellem Internet,
Voraussetzungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf
schaffen, Bindung von Fachkräften an die Unternehmen der Region sind
stets Thema der LandFrauen. „In bundesweiten Aktionstagen, die in
2011 geplant sind, wollen wir unser großes Netzwerk verdeutlichen.“
Kündigte Christiane Buck an. Unter dem Motto „Unterwegs zu neuen
Chancen“ wollen die LandFrauen zeigen, was sie verbindet und was in
Ihnen steckt. Sie sind längst die große gesellschaftliche Kraft im
ländlichen Raum geworden an der man nicht einfach vorbeigehen kann.
Hier einige Impressionen:
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die neuen Fotobücher mit
einem Jahresrückblick auf die Aktivitäten 2010 sind sehr gut
gelungen und finden großes Interesse. |
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Ortsvertrauensfrauen des LandFrauenvereins Bederkesa
Der LandFrauenverein Bederkesa bedankte sich bei den Ortsvertrauensfrauen für die ehrenamtliche Tätigkeit für den Verein.
Der flächengroße und mit fast 750 Mitgliedern starke Verein ist auf die Mitarbeit von 20 ortsansässigen Frauen angewiesen. Sie repräsentieren vor Ort den Verein, nehmen Anmeldungen für Veranstaltungen entgegen und gewinnen neue Mitglieder. Außerdem nehmen sie Anregungen auf und geben sie an den Vorstand weiter. Dadurch entsteht ein dichtes Netzwerk in den angeschlossenen Ortschaften.

Bad Bederkesa - Ilse-Marie Herrmann, Ankelohe: Elke Steffens, Lintig: Andrea Döscher, Lintig-Meckelstedt: Ina Haack, Lintig-Großenhain: Anja Abbenseth, Flögeln und Fickmühlen: Tiet Nolting, Elmlohe: Margot Brauer, Drangstedt: Ingrid Wittschieben, Kührstedt: Elisabeth Gerdes, Alfstedt: Gisela Wilshusen, Ringstedt: Anette Lührs, Wüstewohlde u. Hainmühlen: Erika Mangels, Köhlen: Linda Meyerherm, Langen: Antje Haase, Debstedt: Beate Wiebusch, Langen-Sievern: Kerstin Brüggemann, Langen-Neuenwalde: Renate von Döhlen, Langen-Hymendorf: Jutta Redelmann, Schiffdorf-Wehden-Spaden: Helga Ahrens, Schiffdorf-Bramel: Renate Krivanek
Lintig, 1. Dezember 2010
Trotz eisiger
Temperaturen war der Saal bei Roes in Lintig nachmittags und abends
proppenvoll.
Die Weihnachtsfeier des Landfrauenvereins Bederkesa erweist sich immer wieder als Höhepunkt des Veranstaltungsjahres der Landfrauen.
Vorsitzende Erika Boldt freute sich über die gute Beteiligung und trug in ihrer Begrüßungsrede eine kleine Weihnachtsgeschichte vor. Die Drangstedter Landfrauen hatten die Feier liebevoll und fleißig vorbereitet und präsentierten ein stimmungsvolles Programm.
Pastor Herbert Follrichs aus Elmlohe lud mit seinen Geschichten zur Besinnung ein und Anneliese Dreyer und Gisela Bösch brachten den Saal mit ihrem Sketch vom „Stück Koken“ zum Lachen. Musikalisch begleiteten am Nachmittag die „Kullerkekse“ von der Allegro Musikschule und das Sietland-Duo „Toni und Edmund“ die Feier. Abends lud dann der Posaunenchor Elmlohe-Hymendorf zum Mitsingen ein und der gemischte Chor Drangstedt gab ein Weihnachtslieder-Mix.
„Das war wieder einmal eine sehr schöne Feier“ waren sich am Schluss alle Beteiligten einig.
Hier einige Impressionen:
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„Dunkel war‘s, der Mond schien helle“
Arbeitskreis des LandFrauenvereins Geestenseth mit heiteren und
nachdenklich stimmenden Sketchen
In Schepers Gasthof in Köhlen
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Der Arbeitskreis ist wieder aktiv gewesen und
zeigte den Bederkesaer LandFrauen am 4. November in Schepers
Gasthof in Köhlen ihr neuestes Werk. „Dunkel war’s der Mond
schien helle...“ hieß das Thema und bestand aus einzelnen
Vorträgen wie z.B. über das Leben eines Nachtwächters,
Stimmungen, wie man richtig liegt, Sinnestäuschungen und
vieles mehr.
Es war ein unterhaltsamer Abend. Es gab einiges zu lachen, zu schmunzeln aber auch zum Nachdenken.
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Wie cool bleiben leichter fällt bei der Kindererziehung
Vortrag von Gabriele Schenk in der „Alten Scheune“ in Neuenwalde am
06.10.2010
von
Christa Willkehr
Auffällig viele junge Frauen waren der Einladung in die „Alte
Scheune“ nach Neuenwalde gefolgt. Sollte es beim ersten Treffen des
LandFrauenvereins Bederkesa etwa Patentrezepte zum Thema „Cool
bleiben bei der Kindererziehung“ zum Mitnehmen geben? So einfach war
die Sache denn doch nicht. Erziehungswissenschaftlerin Gabriele
Schenk stellte in ihrem Vortrag dar, wann es sich lohnt, sich
aufzuregen und etwas zu unternehmen und wann cool bleiben in der
Kindererziehung angesagt ist.
Die Bedürfnispyramide von oben nach unten zusammengesetzt aus
Bedürfnis nach Selbstverwirklichung, nach Achtung und Respekt, nach
Zugehörigkeit und Liebe, nach Sicherheit mit Geborgenheit und
Stabilität sowie der Grundbedürfnisse wie Atmen, Durst und Hunger
und deren Erfüllung ist Grundlage für die Förderung von Kindern in
ihrer Entwicklung und Bildung.

„Wie aber wird daraus eine liebevolle und gewaltfreie Erziehung? Was
wird gebraucht an Eigenschaften wenn mein Kind 20 Jahre alt ist?„
Gabriele Schenk machte den anwesenden Müttern und Großmüttern klar,
dass es keine Patentrezepte gäbe und viele Dinge im Laufe einer
Kindheit einfach ablaufen müssten. Der Wutausbruch des 2-jährigen
Jungen im Supermarkt, die schwierige Zeit mit 10-Jährigen, Phasen
der Unordnung, Schulabfall in der 7. und 8. Klasse, sowie die
Pubertät seien Zeiten, die alle Eltern kennen, die aber ganz normal
seien, „cool bleiben“ jedoch schwer falle.
Die Geduld der Eltern nehme ab und immer weniger Zeit stehe für die
Kindererziehung zur Verfügung. Sich Zeit nehmen bedeute aber, den
Kindern geregelte Abläufe zu bieten. Kinder bis circa 10 Jahre
bräuchten Rituale. Außerdem bräuchten Kinder Freiräume wie etwa
einfach draußen spielen ohne Aufsicht von Erwachsenen, so wie es die
Eltern und vor allem die Großeltern noch aus ihrer eigenen Kindheit
kennen. Die Zeiten der Kinder außerhalb der Schule seien leider
heute sehr verplant. Sehr wichtig sei es auch, den Kindern
vorzuleben was man von ihnen erwarte.
Die Pubertät sei die nervigste Zeit in der Kindererziehung. Ständige
Kämpfe mit den Eltern lösen einen langsamen Ablösungsprozess ein.
„Keine Angst“ sagt Gabriele Schenk „das vergeht wieder“ Es könne
allerdings bis zu drei Jahren dauern, danach so mit 18 Jahren
schwenken Jugendliche wieder in Richtung ihrer Eltern, mit 26 Jahren
als junge Erwachsene zeigen sie dann sogar Verständnis für die
Eltern.
Gabriele Schenk ermutigte die anwesenden Frauen zum Ende ihres
Vortrages: „Vertrauen Sie Ihrem Bauchgefühl – wenn das bei der
Erziehung ihrer Kinder nicht stimmt, müssen Sie etwas unternehmen“.
Wer sich näher mit dem Thema befassen möchte, kann im Internet bei
Gabriele Schenk unter
www.erziehungspraxis.com nachlesen.
Hier einige Impressionen:
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Pflanzenbasar
der LandFrauen mit dem Kranichkring am 08. Mai 2010 in Flögeln
von
Christa Willkehr
Zusammen mit dem Kranichkring in Flögeln organisierte der LandFrauenverein Bederkesa einen Pflanzenbasar am Samstag, den 8. Mai ab 14:00 Uhr vor dem Christopher-Hus in Flögeln. Stauden und andere Pflanzen wurden zur Verfügung gestellt. Es wurde mitgebrachte Pflanzen eingetauscht gegen etwas Neues und einfach nur der Aktion gestiftet. Anschließend gab es frisch gebackenen Butterkuchen aus dem Steinbackofen sowie Kaffee und Torte. Der Erlös ging zu Gunsten des Kranichkrings.
Kinderernährung - kinderleicht
Vortrag von Ernährungsberaterin Diana Haack, Lintig
nach der Jahreshauptversammlung am 14.04.2010
von Christa Willkehr
Nach der Jahreshauptversammlung wurde den Frauen des Landfrauenvereins Bederkesa ein interessanter Vortrag geboten. „Ernährungsberaterin Diana Haack aus Lintig gab Tipps zum Thema „Kinderernährung – kinderleicht zubereitet“.
Anhand des Lebensmittelkreises erläuterte Haack dass eine ausgewogene Ernährung wichtig ist für die Entwicklung und Leistungsfähigkeit der Kinder. Vollkornprodukte, fünfmal pro Tag Obst und Gemüse, dreimal täglich Milchprodukte, Fleisch, Fisch und Eier in Maßen und viel zuckerfreie Getränke seien ideal.
Manchmal müssten Kinder auch mit kleinen Tricks überlistet werden. „Es muss nicht immer Schwarzbrot sein, bei Brot gibt es viele Alternativen“ erklärte Diana Haack, selbst Mutter von zwei Kindern. Auch wenn Kinder Gemüse ablehnen, solle man herausfinden, ob es nicht doch eine Lieblingssorte gibt oder versuchen, Gemüse bei der Nahrungszubereitung zu verstecken, indem man es püriert oder kleinschneidet. Mit lustigen Gemüsedekorationen wären Pausenbrote viel attraktiver. Auch bei Milchprodukten gäbe es Tricks, die reine Milch, die ein Kind nicht mag, zu verstecken. Mit Kakao, Milchmischgetränken, Puddings und Grießbrei könne mal den Kinderwillen leicht austricksen. Ganz wichtig sei bei Kindern dass das, was man erreichen möchte, auch von den Erwachsenen vorgelebt werde.
Diana Haack schockierte dann ihre Zuhörerinnen mit den Zuckerangaben von Fertiggerichten: In einem kleinen Fruchtzwerg steckten fünf Stück Würfelzucker und in einem Liter Cola bereits 40 Stück. Daher sei es wichtig, die Inhaltsangaben genau zu studieren und nach gesunden Alternativen zu suchen.
Die Bedeutung von Fleisch, Fisch und Eiern sowie Fetten und Ölen wurden im Vortrag herausgestellt. Besonders auf versteckte Fette solle die gesundheitsbewusste Mutter bei ihren Kindern achten. Mein Kind liebt Fastfood“ – was kann ich tun? Auch hier kann man mit gesunden Alternativen dem Kind Gutes tun. Ein selbst gemachter Hamburger aus magerem Hack mit Gemüse und Salat garniert dazu eine Selter mit Apfelsaft ist eine gute Mahlzeit und ab und zu darf man auch mal den Besuch im Hamburger-Laden erlauben. Die Hamburgerketten haben inzwischen überall die Kalorienangaben veröffentlicht. Hier lohne es sich einmal auszurechnen, was bei einer üppigen Bestellung so alles zusammenkomme und man könne schnell sehen, wo man etwas einsparen könne.
Kindern Süßigkeiten zu verbieten, davon riet Diana Haack ab. In Ordnung sei es, wenn Kinder einmal pro Tag naschen. Süßigkeiten sollen jedoch nicht als Trostpflaster oder zur Belohnung gegeben werden. Regeln beim Verzehr von Süßigkeiten sind: niemals vor dem Essen und nicht in der Schule. Verschmäht ein Kind die Hauptmahlzeit, falle auch die süße Ration weg. Besser sei es, dem Kind Vitamine und Süßes in Form von Obst anzubieten.
Zum Abschluss betonte Diana Haack noch einmal, wie wichtig eine ausgewogene Ernährung gerade für Schulkinder sei. Mit Vollkorn- und vitaminreichen Produkten könne die Leistungsbereitschaft und Aufmerksamkeit in der Schule viel länger aufrecht erhalten werden was den Noten zugute käme. Sie erlebe diesen positiven Effekt in Ihrer Arbeit als Ernährungsberaterin.
Jahreshauptversammlung LandFrauenverein Bederkesa
am 14.04.2010 im Ankeloher Hof in Ankelohe
von Christa Willkehr
Vor der Tagesordnung setzten die Landfrauen auf den Genuss am leckeren Schnitzelbuffet. Zur Jahreshauptversammlung des LandFrauenvereins Bederkesa war der Saal im Ankeloher Hof voll besetzt. In ihrem Tätigkeitsbericht begann die erste Vorsitzende Erika Boldt mit Statistik. 736 Mitgliedern wurden 27 Veranstaltungen geboten, die im Durchschnitt von 69 LandFrauen besucht wurden. Das spricht wieder für die gute Auswahl an Veranstaltungen und Ausfahrten. Trotzdem bat der Vorstand alle Anwesenden um kreative Programmvorschläge, um die Programmgestaltung möglichst nahe an den Wünschen der Frauen auszurichten. Der Landfrauenverein bietet im Sommer Bustouren in die nähere Umgebung unter anderem die sehr beliebte Mutter/Kind- oder Oma/Enkel-Tour in den Zoo Hannover an. Aber auch mehrtägige Reisen zur Bundesgartenschau nach Schwerin oder nach Frankreich in die Bretagne werden gerne gebucht. Sehr beliebt sind auch die Fahrten zu den Musicals in Hamburg oder ins Bremerhavener Stadttheater. Zum vielfältigen Winterprogramm werden Referenten eingeladen. Ernste Themen wie Organspende und auch Heiteres, wenn Lachtherapeutin Maike Carls den Saal zum Toben bringt, das Interesse ist sehr vielseitig. In Abend- und Wochenendkursen wurden Strümpfe gestrickt und Silberschmuck hergestellt. Da die meisten Frauen im Verein sich kennen, gibt es bei den Veranstaltungen immer einen regen Gedankenaustausch.
Die LandFrauen engagieren sich außerdem bei Veranstaltungen des Landvolks und der Landwirtschaftskammer wie zum Tag des offenen Hofes und zum internationalen Tag der Milch. Wenn die Mädchen am Girlsday nicht in der Schule sind, üben die LandFrauen mit den Jungen Hausarbeit, die dafür einen Haushaltspass bekommen. Mitgliedschaften in der Lebenshilfe, der Ländlichen Erwachsenenbildung und zum Kreisverband müssen aktiv gepflegt werden.
Nach ihrem ersten Jahr als Kassenwartin verzeichnete Angela Rademacher eine ausgeglichene Kassenlage. Die Erwachsenenbildung „Haus am Steinberg“ wurden mit 200 Euro und die Musikschule Bederkesa mit 300 Euro Spenden bedacht.
Inge Kück und Doris Schween erhielten das uneingeschränkte Vertrauen der Mitglieder und wurden für vier weitere Jahre in ihren Vorstandsämtern gewählt.
Themenabend: „Organspende hilft Leben retten“
am 18.03.2010 im Gasthof Bensen in Flögeln
von Angela
Rademacher
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Über 40
interessierte LandFrauen waren gekommen, um Informationen
zum Thema Organspende zu erhalten. Herr Lange vom „Runden
Tisch Organspende Niedersachsen“ in Zusammenarbeit mit der
Landwirtschaftlichen Krankenkasse brachte den Zuhörerinnen
im Gasthof Bensen in Flögeln das lebenswichtige Thema näher.
Herr Lange beeindruckte zunächst mit Fakten: 12 000
Patienten warten jedes Jahr auf ein neues Organ, 8 000
Patienten stehen auf der Warteliste bei Eurotransplant.
Diese Organisation überprüft und vermittelt Spender und
Empfänger. In sieben Transplantationszentren in
Norddeutsch-land wurden 2009 fast 3000 Transplantationen
durchgeführt. Hannover ist das größte Zentrum. Dabei beträgt
die durchschnittliche Wartezeit circa vier Jahre.
Transplantiert werden unter anderem Lunge, Herz,
Bauchspeicheldrüse, Niere und Leber. Die Geschichte der Organspende begann im Mittelalter. Einem weißen Mann wurde das Bein eines schwarzen Mannes transplantiert. Das Bein wurde allerdings abgestoßen. Heute werden die Abstoßungsreaktionen durch die lebenslange Einnahme von Medikamenten unterdrückt. |
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Die Spendenbereitschaft in Deutschland liegt im internationalen Vergleich mit 15 % an 11. Stelle. Deutsche müssen mit einem Spenderpassausdrücklich ihre Erlaubnis zur Organentnahme erteilen. In anderen Ländern geht es umgekehrt: Wer nicht ausdrücklich schriftlich gegen eine Organspende gestimmt hat, gilt automatisch als möglicher Spender.
Entschließt sich jemand zur Organspende, sollte er seine Entscheidung mit seinen Angehörigen ausführlich besprechen, das gilt auch im umgekehrten Fall bei einer strikten Verweigerung. Auf jeden Fall sollte dem Spender klar sein, dass sein Leben bei möglicher Organspende bis zur Entnahme künstlich verlängert und damit auch das Sterben hinausgezögert wird.
Herr Lange rüttelt seine Zuhörerrinnen mit seiner eigenen Lebensgeschichte auf. 2005 bekam er eine Spenderniere, seit dem braucht er nicht mehr zu Dialyse, die er zuvor achteinhalb Jahre besucht hat. Aufgrund einer erblichen Nierenkrankheit war eine Transplantation notwendig geworden, da beide eigene Nieren versagten und entfernt werden mussten.
Die Überlegungen zur Organspende gingen den Zuhörerrinnen unter die Haut und sie lauschten sehr aufmerksam dem Vortrag von Herrn Lange, der eindrucksvoll berichtete und gute und ausführliche Informationen an die LandFrauen weitergab.
60-jähriges Jubiläum des LandFrauenvereins Bederkesa
16. Januar 2010 - Flögeln
Von Christa Willkehr
Der Landfrauenverein Bederkesa feierte sein 60-jähriges Bestehen im voll besetzten und festlich geschmückten Saal des Landgasthofes Seebeck in Flögeln mit einem gemeinsamen Frühstück. 60 Jahre bildet der Verein eine starke Gemeinschaft für Frauen, die im Leben gefordert sind und die auf ihre Weise den ländlichen Raum mit prägen.
von links:
Marie-Luise Lütjens, Anneliese Sengstaken,
Gründungsmitglied Leni Bredehöft und Erika Boldt
leckeres Frühstücksbüffett
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"Alle" sind gekommen |
Die Elmloher LandFrauen vor der Video-Bilder-Wand | |
1950 regte Fräulein Gertrud von Malzahn, Lehrerin in der Landwirtschaftsschule in Bederkesa, die Gründung eines LandFrauenvereines an. 20 Frauen trafen sich zuerst alle vier Wochen in der Gastwirtschaft Geisweller in Bederkesa. Gründungsmitglied Leni Bredehöft aus Lintig erinnert sich noch gut. „Ich war 27 Jahre alt und frisch verheiratet. Der Beitrag betrug 1,60 DM und wir fuhren mit dem Fahrrad zu den Versammlungen“. Auch damals luden sich die LandFrauen bereits Referenten ein. Fräulein Hesselbach erzählte etwas über Hühnerhaltung aber auch Kälberaufzucht oder Wohnraumgestaltung interessierten die Frauen. Vorherrschend waren noch Themen der Bäuerin. Das Vergnügen kam dabei nicht zu kurz. Bei Tagesausflügen und Auslandsreisen beteiligten sich immer viele.
Theda Klevemann führte 28 Jahre lang bis 1978 den Verein als erste Vorsitzende. Als sie 1978 die Führung an Marie-Luise Lütjens aus Hymendorf für weitere 16 Jahre übergab zählte man schon 350 Mitglieder. Der LandFrauenverein stellte bald eine feste Größe für die Frauen dar. In freundschaftlicher Atmosphäre pflegten sie bei zahlreichen Treffen den Austausch und das Gespräch unter Frauen. Der stetige Zuwachs an Mitgliedern zeigt die Beliebtheit des LandFrauenvereins.
1994 übernahm Anneliese Sengstaken als Flögeln den Vorsitz für 586 LandFrauen. Der Verein war zwar immer noch fest mit der Landwirtschaft verwurzelt, es werden nun jedoch die Interessen von heutigen Frauen aller Generationen und verschiedener Berufsgruppen vertreten.
Die Themen und der Anspruch des Vereins wandeln sich. In den 80er Jahren kamen neue Veranstaltungstypen auf: Der Bauernmarkt auf der Bürger in Bremerhaven, Tag des offenen Hofes, Boys Day und Kochen mit Kindern. Anneliese Sengstaken modernisierte das Programm und Heilfasten, Mutter-Kind-Fahrten, Wellness in Bederkesa, Musical-Fahrten, Auslandsreisen ans Mittelmeer wurden sehr beliebt.
Waren es früher eher hausfrauliche Belange so erstreckt sich das Interesse heute über die gesamte Gesellschaft. Immer wieder gern gesehene Gäste sind Ärzte mit Gesundheitsthemen. Erziehung, Familie, EDV oder Patientenverfügung – kein Thema wird ausgelassen. Die Veranstaltungen werden von den Mitgliedern aus 17 Ortschaften rund um Bederkesa gerne besucht.
Seit 2009 ist Erika Boldt aus Lintig erste Vorsitzende über 735 Mitglieder. Sie wird unterstützt von einem 12-köpfigen Vorstandsteam. Arbeitsteilig kümmert sich Inge Kück langjährig um die Reiseorganisation, Rita Müller organisiert die Theaterbesuche, Hilde Schriefer ist Schriftführerin, Angela Rademacher verwaltet die Finanzen, Gisela Bösch, Antje Haack, Hilde Wesemann, Heike Kattau, Bärbel Ehlers, Annette von Kamp, Doris Schween und Emmeli Puls wirken mit.
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Heike Kattau und Rita Müller stecken den Gästen LandFrauen-Buttons an. |
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Entgegen dem bundesweiten Abwärtstrend steigt die Mitgliederzahl stetig an. Vor allem junge Frauen kommen neu hinzu.
Zum 60. Jahrestag gratulierte Kreisvorsitzende Anke Hesemann-Prenzler mit einer Abordnung und überreichte dem gesamten Vorstandsteam Blumen zum Jubiläum.
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Die Damen vom Kreisverband schenkten dem gesamten Vorstand Rosen zum Jubiläum |
Ein ganzer Tisch voll auswärtiger Gäste |
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Ingrid Tiencken vom Kreisverband |
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| Gisela Bösch und Antje Haack führten anhand der damaligen Schürzenmode humorvoll durch die Jahrzehnte. Von der Anschaffung einer elektrischen Kaffeemühle oder gar einer Waschmaschine bis zur Verabredung zu „Kochen mit Kindern“ konnten sich die LandFrauen wieder erkennen und spendeten reichlich Beifall. |
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die beiden
lassen sich immer wieder etwas einfallen:
"mit den Schürzen durch die Jahrzehnte" |
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Referentin Heidrun Kuhlmann |
Ein Geschenk machte sich der LandFrauenverein mit der Referentin Heidrun Kuhlmann selbst. „Weil ich es mir wert bin“ lautete die Überschrift ihres interessanten Vortrags, in dem Sie die Frauen aufforderte, ihr Licht nicht unter den Scheffel zu stellen und ein besseres Selbstwertgefühl zu entwickeln. |
Vorsitzende Erika Boldt kann mit Zuversicht an ihre künftige Vorstandsarbeit gehen. Interessierte Mitglieder und ein tatkräftiges Vorstandsteam sichern die Zukunft des in der Gesellschaft fest verankerten LandFrauenvereins Bederkesa.
Fred Würdemann zeigt sich sehr
flexibel und erzählt auf Platt
beim Treffen des LandFrauenvereins Bederkesa in Ringstedt
4. November
2009
Von Christa Willkehr
Beim letzten Treffen des LandFrauenvereins Bederkesa im „Landhaus zur Linde“ in Ringstedt war Flexibilität gefragt. Spontan sprang Fred Würdemann für die plötzlich erkrankte und für den Abend geplante Referentin ein. und flexibel reagierte auch das Publikum und stellte sich schnell von der geplanten „coolen Erziehung“ auf plattdeutsche Unterhaltung um. Fred Würdemann schöpfte aus einem reichen Schatz an plattdeutschen Geschichten und Anekdoten von früher bis heute und bewies seinen Zuhörerinnen, dass die plattdeutsche Sprache bis heute sehr lebendig geblieben ist.
Fred Würdemann, Jahrgang 1939, wohnt in Bad Bederkesa und ist Initiator des „Beerster Klöönsnack“. Er engagiert sich außerdem im „Plattdüütschen Schrieverkring“ und ist Mitbegründer einer landesweiten Initiative, der „Plattdüütsch-Stiftung Neddersassen“. Acht Millionen Norddeutsche verstehen noch Platt aber sprechen, lesen und schreiben können nur noch etwa zwei Millionen“ schätzt Fred Würdemann. Wenn man nichts dagegen tue und die Sprache nicht an die nächste Generation weitergebe sei zu befürchten, dass die Sprache langsam verloren gehe.
Würdemann unterhielt die LandFrauen sehr gut mit seinen plattdüütschen Geschichten in einem verständlichen bodenständigem Platt. Etwa das lange Gedicht über das Leben und Arbeiten einer LandFrau oder mit der Geschichte vom „verdreihten“ Tag. Am Ende des Abends waren alle zufrieden über den doch noch geglückten Abend.
Homöopathie und unsere einheimischen
Heilpflanzen
Referentin: Hannelore Brosin-Barthels aus Flögeln
7. Oktober 2009
Von Christa Willkehr
Wir LandFrauen im Ortsverein Bederkesa freuen uns wieder auf viele interessante Veranstaltungen im Winterhalbjahr. Im Krombacher Hof in Elmlohe wurden die zahlreich erschienenen Frauen zunächst von der neuen Chefin Kerstin Neide willkommen geheißen. Erika Boldt, Vorsitzende des LandFrauenvereins Bederkesa eröffnete die Sitzung mit einer Schweigeminute zu Ehren der verstorbenen Annemarie Ottensmeier. Nach einem gemeinsamen Abendessen startete das Programm mit einem Vortrag aus dem Gesundheitsbereich.
Hannelore Brosin-Barthels aus
Flögeln stellte ihr Gebiet als Heilpraktikerin vor. Zum Thema
„Homöopathie und unsere einheimischen Heilpflanzen“ hatte die
Pflanzenliebhaberin einen großen Strauß aus mindestens 40
verschiedenen einheimischen Blütenpflanzen mitgebracht.
Wann
kommt Homöopathie zum Einsatz? Krankheitssymptome verweisen häufig
auf den seelischen Zustand des Menschen: Halsbeschwerden zeigen „Ich
kann das alles nicht mehr schlucken“ oder ein steifer Nacken zeigt
„Hartnäckigkeit“ an und jemand kann „kalte Füße bekommen“. Die
Homöopathie will Ähnliches durch Ähnliches heilen, das
Ähnlichkeitsprinzip besagt, dass eine Krankheit durch ein Mittel
geheilt werden soll, das bei einem gesunden Menschen ähnliche
Symptome hervorrufen kann wie sie der Kranke aufweist. Begründer
dieser Lehre ist Samuel Hahnemann, ein deutscher Arzt, geboren 1796.
Ein weiterer Grundsatz der Homöopathie ist die Potenzierung der
Wirkstoffe. Die Mittel werden durch stufenweise Verdünnung aus
Wirkstoffen und Verdünnungsmitteln hergestellt. Sie werden in Form
von Milchzuckerkügelchen, sogenannte Globuli oder Tinkturen
verabreicht.
Hannelore Brosin-Barthels ist überzeugt, dass Menschen, Tieren und sogar Pflanzen auf diese Weise geholfen werden kann. Bei chronischen Krankheiten wie Migräne, Asthma oder Gastritis aber auch psychischen Störungen wie Reizbarkeit und Schockfolgen und akuten Erkrankungen etwa Schnupfen und Grippe können homöopathische Mittel eingesetzt werden.
Die Referentin erläutert anhand von Fotos einheimischer Pflanzen, wie diese wirken. Der Löwenzahn heilt Entzündungen und regt den Stoffwechsel an. Arnika wird eingesetzt bei Verletzungen, Verstauchungen, Schmerzen nach Zahnziehen und bei Geburten. Die Ringelblume ist das „Penicillin des Gartens“ und wird bei Entzündungen, Sonnenbrand und rissigen Händen eingesetzt. Vom Gänseblümchen über Beinwell, Augentrost und Bärlapp und vielen anderen einheimischen Pflanzen finden ihre Extrakte Verwendung in der homöopatischen Behandlung.
Hannelore Brosin-Barthels stellte die Homöopathie überzeugend dar und musste sich im Anschluss des Vortrags vielen Fragen stellen.
"Ausflüge im Sommer 2009"
1) Mutter/Kind- und Oma/Enkel-Tour in den Zoo Hannover
Hier finden Sie einige Fotos
2) Ausflug des Vorstandes nach Bremerhaven mit Besuch des Klimahauses
Hier finden Sie einige Fotos
3) Busreise nach Heilbronn mit Besuch von Schloß Ludwigsburg und Dinkelsbühl
Hier finden Sie einige Fotos
4) Fahrradtour nach Neumühlen
Hier finden Sie einige Fotos
5) Tagesausflug zur Insel Wangerooge
Hier finden Sieeinige Fotos
6) Besuch der Bundesgartenschau in Schwerin
Hier finden Sie einige Fotos
Jahreshauptversammlung LandFrauenverein Bederkesa
Neuenwalde, 15. April
2009
Von Christa Willkehr
Die Jahreshauptversammlung des LandFrauenvereins Bederkesa in der „Alten Scheune“ in Neuenwalde wurde bestimmt von einem Thema: Veränderungen im Vorstand und Neuwahlen. Nach 15-jähriger Führung des Vereins als erste Vorsitzende trat Anneliese Sengstaken zurück, um sich zukünftig mehr der wachsenden Familie und ihrem Ehemann zu widmen. Mit ihr traten die langjährige Kassenführerin Brigitte tum Suden und Vorstandsmitglied Gerda von der Lieth zurück. Annemarie Ottensmeier vom Kreisverband der LandFrauen Wesermünde leitete die Wahl. Neue Vorsitzende wurde Erika Boldt aus Lintig, sie bekam alle Stimmen und hat als langjähriges Vorstandsmitglied einen großen Vertrauensvorschuss bei den LandFrauen. Erika Boldt kümmerte sich bisher vorwiegend um die Einladungen der Referenten für das Winterhalbjahr, ist Vertreterin der LandFrauen bei der Lebenshilfe und vertrat die Interessen der LandFrauen lange Jahre in der Ländlichen Erwachsenenbildung. Neue Kassenwartin wurde Angela Rademacher. Hilde Wesemann, Heike Kattau und Emmeli Puls wurden neu in den Vorstand gewählt. Rita Müller und Annette von Kamp wurden als Vorstandsmitglieder wieder gewählt.
Anneliese Sengstaken bedankte sich nach dem Tätigkeitsbericht beim gesamten Vorstandsteam für die stets gute Zusammenarbeit bei allen Aktionen. Dieser Arbeit ist es zu verdanken, dass im Vereinsjahr 27 Veranstaltungen mit durchschnittlich 70 Teilnehmern durchgeführt wurde. Das Spektrum reicht von beliebten Bustagesfahrten in die Umgebung über mehrtägige Urlaubsfahrten bis zur Teilnahme an regionalen Veranstaltungen wie zum Beispiel die Mithilfe beim Zubereiten und Verkauf einer 35 m langen Erdbeertorte, deren Verkaufserlös für einen guten Zweck diente.
Rückblickend bestätigten die Vorstandskolleginnen der scheidenden Vorsitzenden Begeisterungsfähigkeit und Ausdauer, die die Kolleginnen oft mitgerissen hätten. Man habe doch bei aller Mühe auch sehr viel Spaß gehabt. Anneliese Sengstaken wurde bereits im März mit der ‚“Silbernen Biene“ des Niedersächsischen LandFrauenverbandes ausgezeichnet.
Kassenführerin Brigitte tum Suden, die dieses Amt 17 Jahre sehr zuverlässig führte, stellte bei ihrem letzten Kassenbericht eine insgesamt ausgeglichene Kassenlage des Vereins dar. Anneliese Sengstaken bedankte sich sehr bei Brigitte tum Suden für die solide Arbeit mit dem Vereinsvermögen und die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit, auch wenn die Ermahnungen zur Sparsamkeit der Kassenführerin manchmal die Euphorie der Vorsitzenden gebremst hätten. Auf Brigitte tum Suden war immer Verlass und wenn mal was über war dann wurde auch gerne gespendet. Vor allem Einrichtungen mit Kindern wurden bedacht.
Vermissen werden die Vorstandskolleginnen auch Gerda von der Lieth aus Elmlohe-Marschkamp, die in 15 Jahren fleißig und kreativ die Vorstandsarbeit mit gestaltet hat.
Stellvertretend für die abwesende Inge Kück stellte Erika Boldt das Fahrtenprogramm 2009 vor. Herausgekommen ist ein attraktives Programm mit schönen Tages- und mehrtägigen Ausflugsfahrten sowie Urlaubsangeboten, die kontinuierlich veröffentlicht werden.
Foto von links:
Hilde Wesemann, Heike Kattau, Angela Rademacher, Bärbel Ehlers,
Annette von Kamp, Anneliese Sengstaken, Erika Boldt, Hilde Schriefer,
Rita Müller, Doris Schween, Emmeli Puls, Gisela Bösch,
Antja Haack, Brigitte tum Suden, Gerda von der Lieth
Hier finden einige Fotos
15 Jahre sind genug –
Anneliese Sengstaken legt den ersten Vorsitz nieder
Von Christa Willkehr
Bei der Jahreshauptversammlung im April in der „Alten Scheune“ in
Neuenwalde freute sich Anneliese Sengstaken noch einmal über die
schöne Ausrichtung der Veranstaltung. „Wie in einer gemütlichen
Stube“ sitze man zusammen und wolle einen schönen gemeinsamen Abend
genießen.
Sie könne sich noch genau an das erste Mal erinnern. Mit Herzklopfen sei sie hingegangen, doch ihre Erfahrung als Dorfhelferin seien ihr zu Hilfe gekommen. Auch dort sei sie immer wieder auf schwierige Situationen gestoßen und habe diese gemeistert. Bei den LandFrauen könne es ja eigentlich nur schön werden.
Nur schön war es sicherlich nicht immer. Bei den Vorstandssitzungen habe es mache hitzige Diskussion gegeben – wenn eine Entscheidung jedoch gefallen war, so standen auch alle fest dazu.
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| Hilde Schriefer überreicht Anneliese ein Fotoalbum zum Erinnern an ihre aktive Zeit |
Die Vorstandssitzungen im Haus Karolinenhöhe waren immer etwas Besonderes. Nach dem Motto „Erst das Vergnügen – dann die Arbeit“ arbeiteten die Vorstandsfrauen erst einmal die Geburtstage und was sonst so angefallen war ab. Dazu gab es leckeres Eis, Kuchen und andere Köstlichkeiten. Danach ging es zur Sache. Anneliese hatte die für eine Vorsitzende gute Aufgabe, ihre Kolleginnen zu begeistern und mitzuziehen. Und hinterher, wenn die Füße vom Bauernmarkt oder Tag des offenen Hofes weh taten, zog man das befriedigende Motto „Unser Stand war doch wieder der schönste“.
Während der Zeit ihres Vorsitzes arbeitete und unterstützte sie viele Projekte mit ihren Ideen und Fleiß. Die Kochbücher und Melkhüs lagen ihr am Herzen und sehr engagiert hat sie sich für die Kinder. Am Boysday brachte sie Jungen das Stopfen, Wäschelegen und Eierbraten bei.
Anneliese wird zukünftig eine
„normale“ LandFrau sein und die Veranstaltungen aus einer anderen
Perspektive genießen. Berührungspunkte gibt es ja noch durch
laufende Projekte und ihr Engagement für die Dorfhelferinnen.
Bald wird sie zweifache Großmutter – Alles Gute für das Leben
danach!!
Anneliese zum Abschied
Vergangen sind nun 15 Jahr,
man glaubt es kaum, es stimmt sogar!
Es kamen Sorgen, es gab Leid
Und natürlich auch viel Freud.
Wie schnell sind doch die Jahre verflogen,
war der Himmel auch manchmal von Wolken überzogen,
so gab es doch auch Sonnenschein,
und Du hattest Grund zum Zufriedensein.
Für die Zukunft haben wir viele Wünsche zusammengetragen,
die wollen wir nun durch die Blume Dir sagen:
Die erste Rose halten wir bereit
für Glück und Zufriedenheit
Für Gesundheit, Kraft und Mut
ist die nächste Rose gut.
Die dritte Rose mög wie in all den Jahren
die Harmonie in der Familie Dir gewahren
Anneliese Sengstaken mit einem Strauß
guter WünscheDass du noch manch schöne Feier hast,
dafür sei diese Rose gedachtEin bisschen Geld gehört zum Leben
drum legen wir diese Rose daneben.
Ein guter Tropfen mag Dir stets munden,
diese Rose für gesellige StundenDiese Rose soll Dir Freude bringen,
Freude ist Ursprung für alles Gelingen
Eine Rose als Erinnerung an diesen Tag
genieße was er Dir bringen mag
Wir wünschen dir von ganzem Herzen,gesund zu bleiben ohne Schmerzen.
Dafür diese Rose wir Dir schenken,
sie soll den Weg Dir dafür lenken.
Aus all diesen Wünschen entstand
dieser Strauß und damit ist unser Verslein aus.
Deine Vorstandskolleginnen
Auftakt 2009 – Frauenfrühstück in Flögeln
Gastreferent: Gesundheitsjournalist Klaus Haak
Der Landfrauenverein Bederkesa begann das Jahr mit einem gemeinsamen Frühstück. Gut 150 Landfrauen waren der Einladung in den Landgasthof Seebeck in Flögeln gefolgt und genossen ein Frühstück, das allen Wünschen gerecht wurde und reichlich Gelegenheit zum allgemeinen Meinungsaustausch bot.
Zum Nachtisch servierte der bekannte Gesundheitsjournalist Klaus Haak von Radio Bremen Wissenswertes zum Thema „Depressivität – eine Zeitkrankheit?“ Mit seinem interessanten Vortrag erlangte er bald die gespannte Aufmerksamkeit des Saales.
Depressive Erkrankungen breiten sich rapide aus. Das Erstaunliche ist, dass immer mehr junge Menschen davon betroffen sind. Männer und Frauen schon in ihren 30er Jahren seien erschöpft, müde, enttäuscht und voller Ängste.
Auslöser für diese Erkrankungen sind die schnellen Veränderungen aller Lebensbereiche – Arbeit, Politik, Familienleben, Wertvorstellungen, verursacht auch durch die Globalisierung. Es entstehen Stress-Formen, die unsere Anpassungsfähigkeit überfordern. Je häufiger sich ein Mensch an veränderte Situationen anpassen muss, desto mehr Stress erlebt er und desto gefährdeter ist er, an Leib und Seele zu erkranken.
Sorgen um Arbeitsplatz und materielle Absicherung, Verdichtung von Arbeit, zunehmende Konkurrenz, Informationsflut und Beschleunigung der Technologie, das sind nur einige Stressfaktoren einer langen Kette. Auch in der Privatsphäre ist alles viel schnelllebiger geworden. Per Emails und SMS lernt man sich kennen und trennt sich wieder. Eine allgemeine Freudlosigkeit bis hin zur Depression macht sich breit.
Wie kann der Mensch hier gegensteuern? Bestes Mittel ist, sich eine tägliche Ruheinsel zu schaffen zum Innehalten, Entspannen, Erholen und Nichtstun. Aber nicht vor dem Fernseher sitzen! Klaus Haak empfiehlt, eine Entspannungsmethode wie das Autogene Training anwenden. Krankenkassen bieten Kurse an, diese effektive Methode zu erlernen.
Außerdem darauf achten, wen man in sein Leben lässt. Bei Freund- und Bekanntschaften sollte die Balance zwischen Geben und Nehmen stimmen. Herausfinden, was einem wirklich gut tut und sich keinen zusätzlichen Freizeitstress aufsatteln.
Klaus Haak rief in seinem Vortrag dazu auf, sich nicht immer konkurrenzhaft mit anderen zu vergleichen, sondern sich auf seine eigenen Fähigkeiten verlassen und diese zu stärken. Das gebe Selbstbewusstsein und Widerstandsfähigkeit.
Die Landfrauen bedankten sich mit viel Beifall bei Klaus Haak.
Als Mütter oder Großmütter in den Familien kennen sie die Nöte der Zeit und konnten wieder einmal ein paar Fragen klären.
Erkenntnis des Referats war, dass es sich beim Stress-Depressivitäs-Erleben nicht um ein individuelles Erlebnis handelt sondern eine Zeiterscheinung ist.
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| Anneliese Sengstaken und Kjlaus Haak |
Am Frühstücksbüffett |
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Die
„Mittwochsmalerinnen“ stellen aus beim Frauenfrühstück in Flögeln
von Christa Willkehr
Das Frauenfrühstück der Bederkesaer Landfrauen im Landgasthof Seebeck in Flögeln gab den passenden Rahmen für eine kleine Werkschau der „Mittwochsmalerinnen“.
Erika Boldt, Ingrid Bollhorst, Brigitte Brockmann, Marita Hencken, Gisela Haupt und Annegret Glandorf zeigten Bilder in unterschiedlichen Techniken und Motiven. Die LandFrauen staunten und bewunderten die Kunstwerke ihrer Kolleginnen.
Entstanden ist die Gruppe durch einen Kursus der Landfrauen vor 8 Jahren in der Kunstschule KUBE in Bad Bederkesa. Monika Siebern leitete damals den Kurs und weil es allen so gut gefiel und sie gerne weiter malen wollten, verabredeten sich die Mittwochsmalerinnen weiterhin. Jeweils sechs mal im Frühling und Herbst treffen sich die Künstlerinnen immer Mittwochs in der „Kleinen Galerie am Walde“ in Lamstedt. Angeleitet von Monika Siebern und gestärkt durch selbst gebackenen Kuchen und Kaffee werden neue Techniken und Themen ausprobiert, sich gegenseitig ermuntert und inspiriert. Motive finden die Hobbykünstlerinnen überall, die Blumen im eigenen Garten oder Urlaubsimpressionen dienen als Vorlage.
„Wir
beginnen die Übungsstunde immer mit einem 10-Minuten-Bild zum
Lockerwerden. Diese spontanen kleinen Bilder werden manchmal schöner
als die langwierigen“ sagt Monika Siebern und zeigt zum Beweis ein
hübsches Blumenbild aus der Ausstellung.
Jede Malerin hat bevorzugte Motive. „Blumen sind überhaupt nicht
mein Ding“ meint Brigitte Brockmann und Ingrid Bollhorst bevorzugt
präzise genaue Formen. Das Ergebnis kann sich jedenfalls sehen
lassen.
Zum Dank und weiteren Ansporn überreicht Vorsitzende Anneliese Sengstaken den Malerinnen eine wunderschöne Rose.
Kleine Galerie am Walde
Monika Siebern
täglich geöffnet
telefonische Anmeldung 04773/7626
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| von links: Gisela Haupt, Marita Hencken, Brigitte Brockmann, Ingrid Bollhorst, Erika Boldt, Monika Siebern (es fehlt Annegret Glandorf) |
Monika Siebern betrachtet.die Werke ihrer
Schülerinnen |
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