Arbeitskreis aktiver Bäuerinnen

Nachlese

Rom – Die Stadt auf sieben Hügeln - Ein Reisebericht


„Uhlenbusch ist überall“ von Frau Sabine Dralle. 

Ein Gartenbericht einmal anders – aus Sicht eines Ferienkindes, einer Zugezogenen, des Bürgermeisters und einer Alteingesessenen. 

Anhand der dargestellten Personen wurden die unterschiedlichen Meinungen und Ansichten zur Gestaltung und Pflege eines Gartens auf den Punkt gebracht.

 


Arbeitsfalle Milchviehbetrieb“ – unsere Betriebe wachsen in den letzten Jahren immer schneller. 150 Kühe und mehr sind keine Seltenheit, damit erhöht sich auch der Arbeitsaufwand. Um eine bessere Organisation auch mit Einsatz von Fremdarbeitskräften zu gewährleisten, stellte uns Herr Frank Achelpöhler in seinem Vortrag einige Vorschläge vor, die als Denkanstöße individuell in den Betrieben zum tragen kommen können. 

Anschließend zeigte uns Herr Achelpöhler noch einige Bilder von Milchviehbetrieben in den USA.


„Lieber 2 Stunden über Geld nachdenken, als 1 Woche dafür arbeiten“

Herr Bernd Lührmann von der Bezirksstelle Osnabrück hielt einen Vortrag über Färsenaufzucht – selbst und spezialisiert und zu welchem Preis. 

Es wurden Erstkalbealter (24 – 26 Monaten), Kapitalaufwand der weiblichen Nachzucht und Verkauf der Kuhkälber mit anschließendem Rückkauf von Färsen vorgestellt. 

Die Jungtiere von Heute, bestimmen den wirtschaftlichen Erfolg der Milcherzeugung von Morgen!


Klimawandel Betroffenheit der Landwirtschaft in der Region 

Die Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des Klimawandels wurde uns von Herrn Manfred Born, Sustainability Center Bremen, erläutert. 

Wissenschaftliche Erkenntnisse verdichten sich, dass der Mensch daran Schuld ist. Hier ergeben sich in allen Bereichen, Landwirtschaft, Tourismus, Stadt – und Regionalplanung Fragen, Risiken, Unsicherheiten aber auch Chancen. 

Die Klimaeffekte bis zum Jahre 2100 lassen eine Temperaturerhöhung von 3° C erwarten, sowie wärmere Winter und höhere Niederschläge um 10 – 20 %, heißer und trocknere Sommer mit Starkniederschlägen und Windgeschwindigkeiten die um 3,8 % steigen. 

Klimaänderungen trifft die Landwirtschaft als Erstes und am härtesten weil dies ein sensibler Wirtschaftsbereich ist. Durch die Erhöhung des CO² Gehaltes nimmt die Biomassebildung zu

  • Backweizen - Proteinzusammensetzung (Backeigenschaft)
  • Raps - negative für Biodiesel, positiv für Tierfutter

wärmere Sommer ergeben aber auch längere Vegetationsperioden.

Wir danken Herrn Born für einen informativen Abend.

www.klimawandel-unterweser.ecolo-bremen.de


„Wellness – Wohlfühlen mit Milch und Milchprodukten“ 

Frau Susanne Klärs von der Landvereinigung der Milchwirtschaft, Oldenburg stellte uns in Ihrem Vortrag vor, wie eng Wellness und Milch zusammen gehören. 

Durch die wertvollen Inhaltsstoffe wie Milchzucker, -fett, -eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente tragen Milch und Milchprodukte zu einer gesunden Ernährung bei. 

Man kann sich aber auch „milchfrisch“ pflegen, zum Beispiel durch Bäder, Cremes, Masken und Peelings auf Milchbasis. 

Frau Klärs hatte hierzu auch einige Verkostungen vorbreitet.

Rezepte dazu finden sich auch in unserem Kochbuch

„Kuhles mit Milch“ 

oder auf der Internetseite  www.milchwirtschaft.de 


Wachsen um jeden Preis 

Wie groß müssen zukunftsfähige Familienbetriebe sein?
Vor dem Hintergrund aktueller Milchpreise.
 

Beim Arbeitskreis Aktiver Bäuerinnen hat Landwirtschaftsdirektor Uwe Ralle dargelegt, dass  es unabdingbare Voraussetzungen gibt, um in einem landwirtschaftlichen Betrieb große Erweiterungen durchführen zu können.

In der Gaststätte "Bathmann" in  Hahnenknoop konnte die Sprecherin des Arbeitskreises Aktiver Bäuerinnen Erika Heitmann rund 30 Teilnehmerinnen zu dem Vortrag "Wachsen um jeden Preis" begrüßen. Der Leiter der Bezirksstelle Oldenburg-Nord Uwe Ralle stellte einleitend die Milcherzeugung der letzten zehn Jahre dar und ging insbesondere auf die Auswirkungen auf den Betriebserfolg ein. Weiter erklärte er, dass in der Europäischen Union die Milchquote bis 2013 jährlich um 1 Prozent erhöht wird und im Jahre 2015 ganz wegfällt. Zudem werde es weitere  Veränderungen ergeben, die den Milchmarkt belasten. "Die Milchanlieferung wird verstärkt dem freien Marktgeschehen ausgesetzt sein und dieses bedeutet Zwang zur Kostensenkung und zum Wachstum". Die Veränderungen des Milchmarktes verursachen zwangsläufig höhere Anforderungen an die Landwirte. Er verglich die Milcherzeugung in den EU-Staaten und innerhalb der Bundesrepublik und stellte fest, dass sich die norddeutsche Küstenregion für die Milchwirtschaft auch zukünftig anbieten wird. Er nannte als Gründe, den relativ günstigen Pachtmarkt und das hohe Wissen in der Milchviehhaltung.

Uwe Ralle forderte die Bäuerinnen auf, sich (konkrete und schriftlich formulierte) Ziele zu setzen, diese ständig zu überprüfen  und diese vor allem um zu setzten. Dabei unterschied er zwischen persönlichen und betrieblichen Zielen.

Der Fachmann aus der Wesermarsch stellte anhand von Modellrechnungen dar, wie sich ein großer Wachstumsschritt von 100 auf 250 Kühe auf den Betrieb und die Betriebsleiterfamilie auswirkt und kam zu dem Ergebnis: "Es lohnt sich nur für gute Betriebe sich zu vergrößern; mittlere Betriebe können sich durch Wachstum nicht verbessern".  Eine Auslastung aller Kapazitäten trägt zur Kostenverdünnung bei  und verbessert die Wirtschaftlichkeit. Überdurchschnittlich gute Produktionstechnik und ein hervorragendes Management sowie die persönlichen Voraussetzungen der ganzen Familie sind wichtig. Dazu ist ein "Masterplan"   erforderlich. Er zeigte weiter auf, was eine Verringerung des Milchpreises von nur wenigen Cent auf das Betriebsergebnis ausmacht. Er nannte als weitere Voraussetzungen für das Wachstum eines Betriebes: Standortfrage bei Baumaßnahmen, Flächenbeschaffung,  Klärung der Arbeitswirtschaft, ausreichendes Eigenkapital vor der Vergrößerung und vor allem Überstimmung von den Zielen des Betriebswachstums mit denen der Familie ("Balance"). Die Betriebe müssen erst optimieren und dann investieren, wobei eine laufende Kontrolle und eine externe Beratung wichtig sind. In Zukunft werde es mehr Risiken bei der betrieblichen Entwicklung geben, deswegen muß die Wachstumsstrategie gezielt auf den Betrieb zugeschnitten sein. (jse)


Landwirte können auf vielerlei Weise Energie einsparen

Vortrag mit vielen Tipps über das Modellprojekt "Agrar & Effizienz"

Strom sparen, Energie effizient nutzen, wer will das nicht? Das gilt auch für landwirtschaftliche Betriebe. Energiekosten zählen zu den bedeutendsten Kostenfaktoren landwirtschaftlicher Betriebe. Rund elf Prozent der Produktionsausgaben fließen in Energiebeschaffung.
Frau Kathrin Münning, Projektleiterin BEKS (Bremer Energie-Konsens GmbH) www.beks-online.de war auf Einladung des Arbeitskreises aktiver Bäuerinnen gekommen. Sie informierte über das Modellprojekt „Agrar + Effizienz – Energieprofit für die Landwirtschaft im Nordwesten“. Das Projekt zeigt Möglichkeiten, mit denen landwirtschaftliche Betriebe Energieeffizienz steigern und damit Energiekosten reduzieren können.
Milchviehhaltung ist ohne elektrische Energie undenkbar: Die Melkanlage muss betrieben werden. Kühlung sichert Qualität der Milch. Je nach Melkverfahren, Melkzeit und Bestandsgröße beträgt der jährliche Stromverbrauch 400 kWh pro Kuh.

Die Milchgewinnung

Frau Kathrin Münning zeigte, dass in jedem Betrieb Energieeinsparung möglich ist. Auf Milchviehbetrieben benötigt Milchgewinnung mit Abstand am meisten Energie. Melken, Reinigen, Kühlen: Hier stecken Potenziale. Oft genügen Verhaltensänderungen. Technische Neuerungen lassen sich mit kleinem Aufwand umsetzen.
Beim Melken lässt sich Strom durch Dimensionierung der Vakuumpumpe sparen. Lange Pumpenstrecken für Milch und Wasser sind zu vermeiden. Nebenarbeiten sollten unterbleiben für zügiges Melken. Vorkühler bei Milchkühlung bringen Energieeinsparung bis zu 50 Prozent. Durch Vorkühlung mit Wasser, Direktkühlung statt Eiswasserkühlung wird ebenfalls gespart.
Milchlagerung sollte in kühlen Gebäudeteilen untergebracht sein getrennt vom Kühlkompressorstandort. Auch der Milchtank gehört in einem kühlen Raum. Bei der Reinigung der Melkanlage sollte aufbereitetes Wasser genutzt werden.
Infos zur Energieberatung in landwirtschaftlichen Betrieben: Landvolk Betriebsmittel, 04471/965259.


Tagesfahrt um das Steinhuder Meer

 

Unsere Besichtigungstour begann in Steinhude bei der Weberei Seegers.
Leider werden keine Führungen angeboten, so konnten wir nur im Verkaufsraum stöbern.

 

In Hohnhorst wurden wir auf dem Apfelhof der Familie Brüggenwirth herzlich begrüßt und bekamen einen Einblick in die Arbeitsabläufe, wie Pflanzungen, Sommerschnitt und Ernte sowie Vermarktung.

Nach dem Mittagessen fuhren wir weiter durch Loccum (eine Besichtigung der Klosterkirche fiel aus Zeitmangel leider aus) nach Steyerberg auf die Straußenfarm Hof Plenge. 

Es wurde uns bei einer kurzen Führung Aufzucht, Haltung und Vermarktung erklärt. Zum Betrieb gehört ein Hofladen sowie ein Hofcafe, hier wurden wir von Frau Plenge mit Kaffee und Kuchen bewirtet.


Paris - Weltmetropole an der Seine - Ein Reisebericht


Bioprodukte – Woher kommen Sie alle?

Lebensmittel in Bioqualität werden weltweit zu gleichen Richtlinien angebaut. Hierbei macht der Gemüseanteil den größten Teil aus.

Bei einigen Ländern (Italien, Spanien, Türkei, China) werden die Produkte die bei uns eingeführt werden, genauer untersucht, was Schadstoffe und Anbauweise betrifft.

In den USA werden die meisten Bioprodukte angebaut und verkauft, hier gelten aber bei der Einfuhr der Öko - Lebensmittel verschärfte Kriterien.

Im Milchbereich wird der Anteil an Biomilch bei uns immer größer. Die einzelnen Molkereien sind inzwischen auch bereit längere Anfahrtswege zu den Höfen zu leisten. 

In Zeiten von Konsumflaute erwartet der mehrpreisbereite Kunde höchste Qualität, Glaubwürdigkeit und regionale Bezüge.

Mehr Informationen unter http://www.oeko-komp.de/

 


Managementeinflüsse auf die Hochleistungskuh

Kühe richtig managen – Ethologie und die sich daraus ergebenen Konsequenzen richtig deuten.

Dazu muss man die „Signale“ der Tiere, die sogenannten „Kuhsignale“ erkennen und verstehen, denn die Tiere zeigen immer was ihnen fehlt.

Die Kuh ist ein Herden - und Sozialtier. Innerhalb der Herde gibt es hoch –und niederrangige Kühe, Freundinnen und evtl. Mutter/tochterbindungen. Dies hat maßgeblichen Einfluss auf die gesamte Herde bei der Fütterung, dem Tränkeverhalten, der Verteilung der Liegeboxen sowie der Gruppenbildung während des Melkens. 

Ein informativer Vortrag von Frau Petra Jost, Leiterin der Rinderspezial-beratung Wesermünde.


Generationswechsel gemeinsam gestalten - Hofübergabe als langfristiger Prozess- 

Hofübergabe, ein heikles Thema, das sowohl bei den Altenteilern und dem Hofübernehmer, sowie bei den weichenden Erben Erwartungen aber auch Ängste schürt.

Frau Dr. Silvia Riehl erklärte uns anhand der Themen
  
-         Grundzüge des Erbrechts
  
-         Die Höfeordnung
  
-         Gestaltung des Hofübergabevertrages
  
-         Abfindung der weichenden Erben
  
-         Hofaufgabe/Rückzug gestalten
welche Rechte und Pflichten die jeweiligen Parteien haben bzw. haben sollten. 

In zwei Arbeitsgruppen wurde versucht die Abfindung der weichenden Erben zu ermitteln. Keine leichte Aufgabe da auf den Betrieben kein großer Spielraum dafür vorhanden ist.  

Bei dem Punkt „unbare Altenteilsleistungen“ im Hofübergabevertrag wurde besonders die Hege und Pflege eifrig diskutiert.

Zu diesem Thema hat die top agrar ein Sonderheft heraus gebracht. 

Wir danken Frau Dr. Riehl für diesen informativen Tag.


Gartenkunst – selber schmieden

Gartenlust statt Gartenlast – Der pflegeleichte Garten

Tagesfahrt in das Ammerland

Dublin - Die Hauptstadt mit dem besonderen Flair 2008

Tagesfahrt in den Landkreis Verden

Prag - die goldene Stadt

Homöopathie beim Rind im Haus Riswick, Kleve